Schöneberg
„Gleiche Rechte für Ungleiche - weltweit!“
Lesbisch-schwules Stadtfest am 18. und 19. Juli

04.06.2026: Der Schöneberger Regenbogenkiez bereitet sich auf eines der größten Straßenfeste des Jahres vor. Am Samstag, 18. Juli, und Sonntag, 19. Juli, findet rund um den Nollendorfplatz das 32. Lesbisch-schwule Stadtfest statt. Unter dem diesjährigen Motto „Gleiche Rechte für Ungleiche – weltweit!“ verwandeln sich die Motz-, Eisenacher-, Fugger- und Kalckreuthstraße auf einer Fläche von über 20.000 Quadratmetern in eine große Festmeile, auf der es auch reichlich Informationsangebote gibt.
Neben Musik und Unterhaltung steht das Treffen seit jeher für ein klares Zeichen gegen Diskriminierung, Hass und Gewalt. Zahlreiche Projekte, Vereine und Initiativen aus dem lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans, inter und queeren Spektrum nutzen das Wochenende, um ihre Arbeit vorzustellen.
Täglich ab 11 Uhr öffnet das Festgelände, das in sechs verschiedene Themenbereiche unterteilt ist: Von der Politik- und Filmwelt über Sport- und Gesundheitsthemen bis hin zu Räumen für die Flinta-Community (Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen) sowie für die Fetisch-Szene.
Auf insgesamt sechs Bühnen wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. Die Bandbreite reicht von elektronischen Klängen über urbane Beats bis hin zu Kleinkunst und Talkrunden. Ein traditioneller Höhepunkt ist die politische Talkshow „Das wilde Sofa“ auf der Hauptbühne. Am Samstag von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr wird Moderator Gerhard Hoffmann dort bekannte Persönlichkeiten aus Politik und Kultur zu gesellschaftlichen Themen befragen.
Im Anschluss an die politischen Diskussionen geht das Bühnenprogramm mit Live-Musik weiter. Gefeiert werden kann am Samstag bis 23 Uhr, am Sonntag endet das Stadtfest um 21 Uhr.



