Gazette Verbrauchermagazin

Neubau an der Quedlinburger Straße

WBM legt Grundstein für 146 Wohnungen und Kita in Charlottenburg

Präparieren den Grundstein für das Bauprojekt an der Quedlinburger Straße 45: (v.l.) Alexander Straßmeir, Christian Gaebler, Christina Geib und Fabian Schmitz-Grethlein. Foto: Brühl / BACW
Präparieren den Grundstein für das Bauprojekt an der Quedlinburger Straße 45: (v.l.) Alexander Straßmeir, Christian Gaebler, Christina Geib und Fabian Schmitz-Grethlein. Foto: Brühl / BACW
Erschienen in Gazette Charlottenburg Juni 2022
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Gemeinsam mit Christian Gaebler, Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Alexander Straßmeir, Präsident des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten, und Fabian Schmitz-Grethlein, Stadtentwicklungsstadtrat des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, hat die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM) Anfang Mai den Grundstein für 146 Neubauwohnungen und eine Kindertagestätte in der Quedlinburger Straße 45 gelegt.

Die WBM baut auf dem ehemaligen Gewerbegrundstück Wohnraum für Geflüchtete mit integrierter sozialer Infrastruktur. Neben neuen Wohnungen entstehen eine Kita mit ca. 60 Plätzen sowie ein Kieztreff als Ort des gemeinsamen Austausches und der Begegnung für alle Anwohner.

Christian Gaebler, Staatssekretär für Bauen und Wohnen: „Wer aus Kriegs- und Krisengebieten nach Berlin flüchtet, braucht unsere Unterstützung. Und dazu gehört die Versorgung mit geeignetem Wohnraum. Die WBM stellt sich als Städtische Wohnungsbaugesellschaft mit dem Wohnprojekt hier in der Quedlinburger Straße ihrer sozialen Verantwortung, auch durch den Neubau einer Kita und der möglichen späteren Nutzung des Gebäudes für Studentisches Wohnen.“

Alexander Straßmeir, Präsident des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten: „Ich freue mich, dass wir dank unserer Partnerin WBM schon bald Geflüchteten moderne Neubauwohnungen in einem Haus mit Kieztreff und Kita in Charlottenburg bereitstellen können. Hier werden vor allem Familien einziehen, die derzeit in Unterkünften mit Gemeinschaftsküchen und -bädern leben, weil sie keine Wohnung finden. Hier bekommen sie endlich eigenen Wohnraum, und damit eine elementare Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration.“

Die WBM als städtisches Unternehmen erhielt das Grundstück vom Land Berlin mit der Maßgabe, dort Wohnraum für Geflüchtete mit integrierter sozialer Infrastruktur zu schaffen. Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) fungiert als Hauptmieter. Die Wohnungen wurden so konzipiert, dass die Flächen in der Nachnutzung ohne größeren Aufwand als reguläre Mietwohnungen vermietet werden können. Die KiTa und der Kieztreff sollen auch in der Nachnutzung erhalten bleiben, während die Gemeinschaftsflächen im Erdgeschoss zu Abstellräumen und eventuell weiteren Gewerbeflächen umgenutzt werden.

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