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Schoeler.Berlin – Kunsthaus für alle

Erschienen in Gazette Charlottenburg November 2019
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Noch bis zum 16. November 2019 wird im Schoeler Schloss an der Wilhelmsaue 126 in Wilmersdorf die Ausstellung „STADT Sand | Wasser | Stein | Menschen“ gezeigt.

Es ist eine Ausstellung über Utopien und Realitäten, Urban Gardening und Berliner Tafel, Wohnen wollen und Wünschen, Stadtgesellschaft, den urbanen Raum, Begegnung in unserer Stadt, gemeinsame Gestaltung und Verwaltung von den Künstlerinnen und Künstler Georg Klein, Meike Kuhnert und Michel Aniol, José Chambel-Marques, Birgit Szepanski, Ulrich Vogl und Detlef Wendorf.

Geöffnet ist Mittwoch bis Samstag von 14 bis 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Begleitende Veranstaltungen:

Fr., 8.11., 19 Uhr: Künstlergespräch mit dem Klangkünstler Georg Klein über Klangkunstprojekte in der Stadt

Sa., 16.11., 19 Uhr: Ausblick auf die zukünftige Nutzung des Schoeler.Berlin, im Anschluss Finissage

Georg Kleins Installation bleibt dem Warten dicht auf den Fersen. „Warten“ zeigt ein best of der Wartenden auf Berlins Alexanderplatz. Einzeleinstellungen portraitieren Wartende in Echtzeit, ohne den Anlass ihres Wartens zu zeigen. Auch diese Bewegungs-Bilder übernehmen unvermeidlich die Funktion, die im Alltag des Wartens der Imagination des Betrachters obliegt: Die Wartedauer wird in Augenblicke zergliedert und filmisch rekonstruiert. Allerdings stellt die Installation dieses Verfahren auf der auditiven Ebene bewusst aus: Bertolt Brechts Gedicht „Der Radwechsel“ (1953), gesprochen von Otto Sander, erklingt in Fragmenten und Wiederholungen längerer Samples. Die Wartedauer des lyrischen Ichs nimmt hier also ebenfalls neue Formen an.

Weitere Informationen unter www.kommunalegalerie-berlin.de

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