Charlottenburg
Zeitreise in die Jugendkultur der 70er
Villa Oppenheim zeigt Film über das Freizeitheim in West-Berlin

07.08.2026: Wer seine Jugend im West-Berlin der 1970er-Jahre verbracht hat, erinnert sich vielleicht noch an die damaligen Jugendfreizeitheime. Am Donnerstag, dem 24. September 2026, um 18 Uhr lädt das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf zu einem nostalgischen und dokumentarischen Rückblick in diese Ära ein. Im Rahmen der Filmreihe „Schaufenster des Westens“ wird in der Villa Oppenheim eine zeithistorische Produktion gezeigt, die einen direkten Bezug zum Bezirk hat.
Freizeit in der Emser Straße
Auf dem Programm steht der Film „Kickern, Disko... und was noch“, der im Jahr 1977 in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendfreizeitheim in der Emser Straße, Wilmersdorf; entstand. Das Werk wurde von der „MedienOperative Berlin“ realisiert, einem damals frisch gegründeten, autonomen Kollektiv für unabhängige Videoarbeit. Der Film lässt Jugendliche sowie ihre Betreuer ausführlich zu Wort kommen. Er dokumentiert ungeschönt die alltäglichen Sorgen, Wünsche und Freizeitgestaltungsmöglichkeiten von Heranwachsenden im damaligen West-Berlin.
Gespräch im Anschluss
Im Anschluss an die Filmvorführung haben die Besucher die Gelegenheit, tiefer in die Entstehungsgeschichte einzutauchen. Bei einem Filmgespräch diskutieren der Mitbegründer der Medienoperative, Hartmut Horst und die Kuratorin Christine Kisorsy über die damalige unabhängige Medienarbeit und die Jugendkultur jener Jahre.
Anmeldung erforderlich
Die Veranstaltung findet im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim, Schloßstraße 55/Otto-Grüneberg-Weg, statt. Der Einlass beginnt um 17.30 Uhr, der Film startet um 18 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. Da die Plätze begrenzt sind, bittet das Museum um eine vorherige Anmeldung per Telefon unter 030-90 29 24 106 oder per E-Mail an museum@charlottenburg-wilmersdorf.de.



