Steglitz-Zehlendorf
Erinnerung bewahren
Vier Jugendzentren organisieren Gedenkstättenfahrt nach Krakau

30.03.2026: Geschichte ist weit mehr als das, was in Schulbüchern steht. Um jungen Menschen eine intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu ermöglichen, bündeln vier Jugendeinrichtungen aus Steglitz-Zehlendorf ihre Kräfte. Vom 19. bis zum 23. Oktober 2026 führt eine gemeinsame Bildungsreise nach Krakau, die den Fokus auf die Erinnerungskultur und die Zeit des Nationalsozialismus legt.
Das Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 15 und 27 Jahren. Kern der Reise sind zwei fachkundig begleitete Exkursionen in die Gedenkstätten des ehemaligen Stammlagers Auschwitz sowie nach Auschwitz-Birkenau. Neben der Konfrontation mit den Schrecken des Holocaust steht auch die jüdische Geschichte Krakaus auf dem Programm: Bei einer Stadtführung lernen die Teilnehmer die kulturellen Hintergründe und das einstige Leben in der polnischen Metropole kennen.
Organisiert wird das Projekt gemeinschaftlich vom Kinder- und Jugendzentrum Dr. Wolf, dem Haus der Jugend Zehlendorf sowie den Jugendfreizeiteinrichtungen G. Marshall und Albrecht Dürer. Ziel der pädagogischen Arbeit ist es, nicht nur Fakten zu vermitteln, sondern die Teilnehmer zu ermutigen, über Verantwortung und Zivilcourage in der heutigen Gesellschaft nachzudenken.
Damit die Erlebnisse nicht ungefiltert bleiben, werden die insgesamt 25 Teilnehmer von fünf qualifizierten Mitarbeitern begleitet. Ein zentral gelegenes Hostel in Krakau dient dabei als Stützpunkt für gemeinsame Auswertungsrunden und den Austausch untereinander.
Interessierte sollten nicht zu lange zögern: Anmeldeschluss für die Fahrt ist der 15. Juli 2026. Programm und Anmeldeformulare

