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Meeting Liebermann

Fotoporträts des Malers aus der Sammlung Ullstein

Yva, Max Liebermann, Porträt von hinten, 1930. Foto: ullstein bild – Yva
Yva, Max Liebermann, Porträt von hinten, 1930. Foto: ullstein bild – Yva
Erschienen in Nikolassee & Schlachtensee Journal April/Mai 2023

Elegant im Anzug, erschöpft rauchend oder mit Dackel Nicki am Wannsee: Die Fotosammlung des geschichtsträchtigen und namhaften Berliner Ullstein Verlags hält dutzende Porträtaufnahmen des Malers Max Liebermann (1847–1935) und seiner Familie bereit. Als einflussreicher Kulturakteur seiner Zeit wurde er vielfach und gerne porträtiert. Im Mittelpunkt der ab 25. März 2023 zu sehenden Ausstellung „Meeting Liebermann. Fotoporträts aus der Sammlung Ullstein“, in Kooperation mit ullstein bild, stehen die Begegnungen zwischen Liebermann und seinen Fotografinnen und Fotografen in den Jahren 1905 bis 1932. Anhand sechzehn originaler Abzüge aus der fotografischen Sammlung Ullstein stellt die Schau vordergründig die richtungsweisenden Fotografinnen und Fotografen sowie Fotoateliers und Fotoagenturen hinter den Werken vor, u. a. Yva, Cami Stone, Felix H. Man, Erich Salomon, Fritz Eschen, Suse Byk, Argusphot und Dephot.

Porträtaufnahmen für das Renommée

Wer waren die Künstlerinnen und Künstler, die Max Liebermann ablichten durften? Wie kam es zu den Aufträgen? Welche Bedeutung hatten die Porträtaufnahmen des berühmten Max Liebermanns für das berufliche Renommée der Fotografierenden? Und welche Rolle spielten diese Bilder in den Jahren nach 1933? Wie die Geschichte der Familie Liebermann – und auch die der Familie Ullstein – sind einige der in der Ausstellung präsentierten Biografien eng mit Verfolgung und Exil verbunden.

Meeting Liebermann wird bis 3. Juli in der Liebermann Villa, Colomierstraße 3 gezeigt. Weitere Informationen unter www.liebermann-villa.de

Titelbild

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