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Nobelpreisträger Emil Fischer

Ehrengrab auf dem Friedhof Lindenstraße

Erschienen in Wannsee Journal Oktober/November 2021
Von offizieller Seite unvergessen – Blumen und Gebinde auf dem Ehrengrab von Emil Fischer. Foto: Professor Peter Koeppe
Von offizieller Seite unvergessen – Blumen und Gebinde auf dem Ehrengrab von Emil Fischer. Foto: Professor Peter Koeppe

In unserer August/September-Ausgabe berichteten wir über den Nobelpreisträger Emil Fischer, dessen Name und Verdienste nur noch wenigen Menschen geläufig sind. Professor Peter Koeppe machte die Redaktion darauf aufmerksam, dass Emil Fischer mitnichten in Vergessenheit geraten ist. Bei seinem Grab auf dem alten Teil des Friedhofs Lindenstraße handelt es sich um ein Ehrengrab der Stadt Berlin. Zu Emil Fischers 100. Todestag, dem 15. Juli 2019 wurde dort eine frisch bestückte Blumenschale aufgestellt und ein Gebinde im Auftrag des Regierenden Bürgermeisters abgelegt. Auch wenn Emil Fischer nicht so bekannt ist, wie er es aufgrund seiner Verdienste sein sollte, ist er von offizieller Seite jedenfalls nicht vergessen.

Auf dem Friedhof an der Lindenstraße, auch Friedhof Wannsee II oder – zur Unterscheidung vom Alten Friedhof Wannsee an der Friedensstraße – „Neuer Friedhof Wannsee“ genannt, sind viele Prominente beerdigt. Hier liegen die Bewohner der früheren Kolonie Alsen, die von Wilhelm Conrad gegründet wurde. Auch Conrad selbst hat hier sein Ehrengrab. Aber auch der Chirurg Ferdinand Sauerbruch, der Maler Hugo Vogel, die Schauspielerin Agnes Sorma und viele andere fanden hier ihre letzte Ruhestätte.

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