Schöneberg
Ausstellung „Fracture“
Haus am Kleistpark zeigt 16 Positionen zum diesjährigen Kunstpreis

01.10.2026: Brüche, Risse und Umbrüche prägen die Gegenwart – sowohl im weltpolitischen Geschehen als auch im persönlichen Alltag. Unter dem Leitmotiv „Fracture“ widmet sich der 22. Kunstpreis des Haus am Kleistpark genau diesen Phänomenen. Bis zum 13. Dezember 2026 sind die Arbeiten der Nominierten in der kommunalen Galerie an der Grunewaldstraße 6 - 7 zu sehen.
Das Interesse an der mit 5.000 Euro dotierten Auszeichnung war auch in diesem Jahr hoch: 430 in Berlin lebende und arbeitende Künstler hatten sich beworben. Eine fünfköpfige Fachjury wählte daraus 16 Positionen aus. Die Bandbreite reicht von klassischer Malerei, Skulptur und Zeichnung über Textil- und Konzeptarbeiten bis hin zu Videoinstallationen und technologischen Umsetzungen. Dabei begreifen die Kunstschaffenden den Bruch nicht nur als Zerstörung oder Verlust, sondern nutzen ihn als gestalterisches Werkzeug, um Verborgenes sichtbar zu machen und Denkmuster zu hinterfragen.
Neben der eigentlichen Ausstellung bietet das Haus am Kleistpark Gelegenheit zum direkten Austausch. Am Donnerstag, dem 15. Oktober, sowie am Donnerstag, dem 19. November, führen Kunsthistorikerin Julia Rosenbaum und Autorin Juliane Rohr jeweils ab 19 Uhr durch thematische Rundgänge und sprechen mit den Nominierten über ihre Werke. Den Abschluss bildet die Finissage am Sonntag, dem 13. Dezember, um 16 Uhr.
Die Galerie ist dienstags bis sonntags von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Da das historische Gebäude über keinen Aufzug verfügt, ist der Zugang nicht barrierefrei.



