Berlin
Kriminalfälle im Fokus
„Lange Nacht der Museen“ widmet sich dem Thema Verbrechen

03.07.2026: Verbrechen und deren Aufklärung faszinieren viele Menschen - so sollen Krimis mittlerweile die Hälfte des Fernsehprogramms füllen. Wer dieser Faszination auf den Grund gehen möchte, hat bei der diesjährigen Langen Nacht der Museen am Samstag, dem 29. August 2026, ausgiebig Gelegenheit dazu. Unter dem Motto „Crime in Berlin“ öffnen 75 Museen in der ganzen Hauptstadt von 18 Uhr bis 2 Uhr nachts ihre Türen. Die Nacht verspricht so spannende Einblicke in historische und moderne Kriminalfälle.
Das Programm beleuchtet das Verbrechen in all seinen Spielarten. Die Besucher können den Ermittlern über die Schulter schauen und erfahren, mit welchen Methoden in der Praxis gearbeitet wird. So wird unter anderem erklärt, was Zollbeamte im Reisegepäck von Urlaubern finden, was Bekennerschreiben über die Absender verraten und wie es gelang, spektakuläre Kunstfälschungen – wie den bekannten Fall Beltracchi – aufzuklären.
Der historische Bogen spannt sich weit: Er reicht von biblischen Taten wie Kains Brudermord über politische Morde im Florenz der Medici bis hin zum Schwarzmarkt der Nachkriegsjahre und der modernen Cyberkriminalität.
Neben den Ausstellungen und Führungen sorgt ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Unterhaltung. Eine Musical-Comedy verspricht rasante Verwicklungen, während verschiedene Krimilesungen das Publikum in die Berliner Halbwelt entführen. Wer die Atmosphäre der historischen Berliner Caféhäuser erleben möchte, kann sich bei Charleston und Swing in die Stimmung des legendären „Moka Efti“ zurückversetzen lassen.
Mit nur einem Ticket erhalten Interessierte Zugang zu allen 75 teilnehmenden Museen, darunter das Schloss Charlottenburg, das Bröhan-Museum, die Wilhelm-Foerster-Sternwarte und Urban Nation. Das vollständige Programm ist ab Ende Juli auf der offiziellen Webseite unter langenachtdermuseen.berlin abrufbar.


