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Wort der Bezirksbürgermeisterin

Steglitz-Zehlendorf Juli 2017

Erschienen in Gazette Steglitz und Zehlendorf Juli 2017
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MÄHREN
Cerstin Richter-Kotowski
Cerstin Richter-Kotowski. Foto: Uwe Steinert

Liebe Leserinnen und Leser,

die Sommerferien stehen vor der Tür (20. Juli bis 1. September) und deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, um auf drei neu eröffnete Kinderspielplätze im Bezirk hinzuweisen, die bei hoffentlich schönem Sonnenschein in den kommenden Wochen zu einem Besuch einladen:

Da wäre zum einen der nach einer Bauzeit von einem Jahr im April eröffnete, neu gestaltete Spielplatz in der Curtiusstraße 14, der mir ausgesprochen gut gefällt. Hier leitete das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Fachbereich Grünflächen, als Bauherr und Eigentümer der 1920 m² großen Fläche die Umbaumaßnahme, und mit der Planung, Ausschreibung und Vergabe wurde ein Landschaftsarchitekturbüro beauftragt. Im Entwurf wurden dabei die Ergebnisse aus einem stark frequentierten Beteiligungsverfahren mit Kindern der Brentano-Grundschule, sowie Anwohnerinnen und Anwohnern umgesetzt. Ziel dabei war es, Angebote für Kinder aller Altersgruppen zu schaffen und dabei gleichzeitig die Durchwegung zwischen Hans-Sachs-Straße zur Curtiusstraße beizubehalten. Die geschaffene Eingrenzung der Spielbereiche ermöglicht ein differenziertes Angebot für alle Altersgruppen vom Kleinkindspiel mit Häuschen und Sandbackstelle, bis hin zur Kletterstrecke, Schaukeln und der wiederaufgebauten Seilbahn. Die Spielangebote sind wie in einem Parcour in einer großen Sandspielfläche verbunden. Die Pflanzung von Bäumen und Gehölzen unterstützt die Raumgliederung. Auf der „Sonnenseite“ laden Sitzbänke zum Verweilen ein. Das Projekt wurde mit Senatsgeldern aus dem Sondervermögen der Infrastruktur der wachsenden Stadt (SIWA) finanziert, und die Gesamtkosten betrugen insgesamt 253.000 Euro.

Ebenfalls im April wurde nach erforderlicher Umgestaltung der Spielplatz in der Goerzallee, Ecke Altdorfer Straße, wieder eröffnet. Die Umgestaltung des rd. 2.000 m² großen Spielplatzes war notwendig, weil der in einem größeren Einzugsbereich liegende Spielplatz aufgrund von massivem Vandalismus in den letzten Jahren gesperrt bleiben musste. An der Gestaltung dieses Spielplatzes beteiligten sich mit ihren Ideen Kinder und auch Eltern aus dem angrenzenden Schweizer Viertel und der weiteren Umgebung unter Mitwirkung des Kinder- und Jugendbüros KiJuB. Die Bausumme betrug 300.000 Euro aus Mitteln des Senats-Programms SIWA (Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt). Der Spielplatz steht unter dem Motto „Ballspiel und körperbetonte Spielangebote für ältere Kinder“. Auf dem neu geschaffenen Bolzplatz kann während der Öffnungszeiten Fußball oder Basketball gespielt werden. In der Sandfläche fordert der große Spielturm mit der Röhrenrutsche die Kinder auf, ihn kletternd und hangelnd zu erobern. Eine Schaukel, Bodentrampoline und eine Tischtennisplatte ergänzen das Angebot.

Und als dritter im Bunde wurde am 25. April der rund 1670 m² große, umgestaltete Spielplatz Pertisauer Weg eröffnet. Er befindet sich in der idyllischen Gründurchwegung, die vom Ortsteil Lankwitz bis zur Lilienthal-Gedenkstätte führt und liegt zwischen Pertisauer Weg und Stanzer Zeile. An seiner Neugestaltung beteiligten sich in der Planungsphase Kinder der Grundschule am Karpfenteich und Anwohnerinnen und Anwohner. Ausgeführt wurden die Arbeiten von den Auszubildenden unseres Bezirksamtes, Fachbereich Grünflächen, und auch die Bauleitung lag beim Fachbereich Grünflächen als Eigentümer der Fläche. Die Bausumme betrug 55.000 €, woraus auch neue, attraktive Spielgeräte beschafft wurden.

Abschließend noch ein Hinweis auf eine Platzbenennung: Am 8. April wurde der Platz zwischen Matterhornstraße, Wasgenstraße und Palmzeile in Günter-Pfitzmann-Platz benannt. Damit würdigte das Bezirksamt die Verdienste und die Lebensleistung des beliebten Berliner Volksschauspielers Günter Pfitzmann, der an diesem Tag 93 Jahre alt geworden wäre, in unmittelbarer Nähe wohnte und auf dem Waldfriedhof begraben liegt. Günter Pfitzmann gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Berliner Kabarettgruppe „Die Stachelschweine“ und spielte in einer Vielzahl von Filmen und Fernsehserien mit. Für seine schauspielerischen Leistungen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter zweimal die Goldene Kamera.

Ich wünsche Ihnen wunderschöne Sommer- und vielleicht auch Urlaubstage!

Ihre
Cerstin Richter-Kotowski
Bezirksbürgermeisterin

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