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Frühe Werke des Nachkriegsmalers Carl-Heinz Kliemann

Aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Dahlem

Carl-Heinz Kliemann: Blick auf Berlin, 1961,Carl-Heinz-und-Helga-Kliemann-Stiftung/Stadtmuseum Berlin, VG Bild-Kunst, Bonn-Stiftung Stadtmuseum Berlin. Foto: Oliver Ziebe, Berlin
Carl-Heinz Kliemann: Blick auf Berlin, 1961,Carl-Heinz-und-Helga-Kliemann-Stiftung/Stadtmuseum Berlin, VG Bild-Kunst, Bonn-Stiftung Stadtmuseum Berlin. Foto: Oliver Ziebe, Berlin
Erschienen in Dahlem & Grunewald Journal April/Mai 2018

Der Maler Carl-Heinz Kliemann (1924-2016) zählt zu Berlins bedeutendsten Nachkriegsmalern. 1942 – mit erst 18 Jahren – wurde er als Soldat eingezogen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nahm er das Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste auf.

Zwei Jahre nach seinem Tod widmet ihm das Kunsthaus Dahlem in Kooperation mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin und der Carl-Heinz-und-Helga-Kliemann-Stiftung eine Ausstellung, die das Frühwerk des Künstlers aus den Jahren 1945-1960 darstellt.

Neben Berliner Stadtansichten sind Landschaften ein Bildthema, das den Künstler sein Leben lang beschäftigt und auf die sich die Ausstellung im Kunsthaus Dahlem konzentriert. Als Schüler des Brücke-Malers Karl Schmidt-Rottluff ist er dessen Stil besonders in seinen Holzschnitten streng verpflichtet, während er in der Malerei rasch eine eigenständige Handschrift entwickelt. Mit 40 grafischen und malerischen Werken aus öffentlichen Sammlungen und Privatsammlungen wird dieses Frühwerk in der Ausstellung vorgestellt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Vorwort von Paul Spies und Dominik Bartmann sowie Textbeiträgen von Helmut Börsch-Supan, Jennifer McComas und Dorothea Schöne.

Die Ausstellung ist bis 17. Juni 2018 im Kunsthaus Dahlem, Käuzchensteig 12 zu sehen. www.kunsthaus-dahlem.de .

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