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Innovative Projekte für demokratisches Miteinander

Bezirk fördert Engagement in der Zivilgesellschaft

Erschienen in Gazette Wilmersdorf Mai 2021

Im Rahmen des Programms „Partnerschaft für Demokratie Charlottenburg-Wilmersdorf“ unterstützt der Bezirk auch in diesem Jahr das Engagement der Zivilgesellschaft für Demokratie und gegen „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit”. Insgesamt wurden zehn Projekte mit einem Gesamtvolumen von 38.650 Euro zur Förderung ausgewählt.

Das Maßnahmenspektrum reicht von einem mobilen Wahllokal im Projekt „Jede Stimme zählt! Basiswissen für Jugend- und Erwachsenenbildung 2021“ bis hin zu einem von Schülerinnen und Schülern erstellten Lehrplan für „Schwarze Geschichte” im Projekt „Black History Class“. Inhaltlich liegt der Fokus in diesem Jahr auf dem Engagement gegen verschieden Formen von Rassismus.

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann: „Ein solidarisches Miteinander im Alltag kann nicht von oben verordnet werden. Die Arbeit in den geförderten Projekten zeigt, dass eine lebendige, engagierte Zivilgesellschaft unerlässlich ist, um Demokratie mit Leben zu füllen und Teilhabe für alle Bürger*innen sicherzustellen. Gemeinsam stellen wir uns auch in Zukunft der so wichtigen Aufgabe, eine positive Vision von Diversität im Bezirk sichtbar zu machen.“

Die „Partnerschaft für Demokratie“ in Charlottenburg-Wilmersdorf stärkt seit dem Jahr 2015 die Zusammenarbeit aller zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure im Bezirk. Das gemeinsame Ziel ist die Entwicklung einer lokalen Strategie zur Förderung von Vielfalt und der Bekämpfung von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Weitere Information unter www.demokratie-leben.de .

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