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Wort des Bezirksbürgermeisters

Charlottenburg-Wilmersdorf Februar 2019

Erschienen in Gazette Charlottenburg und Wilmersdorf Februar 2019
Reinhard Naumann
Reinhard Naumann

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf!

Charlottenburg-Wilmersdorf ist in ganz besonderer Weise durch ein vielfältiges ehrenamtliches Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger geprägt. Dies wird von der Kommunalpolitik sehr wertgeschätzt. Nicht zu vergessen ist die unverzichtbare hauptamtliche Tätigkeit im Öffentlichen Dienst, vor allem zur Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung!

Dankeschön-Empfang

Am 28. Januar habe ich gemeinsam mit Bezirksverordnetenvorsteherin Annegret Hansen öffentlich Bedienstete und freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, Reservisten, DLRG, THW, Malteser-Hilfsdiensten und Berliner Forsten eingeladen, um uns für die hervorragende Zusammenarbeit zu bedanken.

Die persönliche Freiheit, die wir alle so schätzen, findet ihre Grenzen dort, wo sie zur Rücksichtslosigkeit wird oder gar in Gewalt umschlägt und das Leben der Mitmenschen beeinträchtigt. Jeder weiß aus seinem Alltag: Nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme und einem respektvollen Umgang gelingt ein positives Miteinander!

Den unverzichtbaren Rahmen sichert das staatliche Gewaltmonpol. Deshalb ist es eine unerträgliche Entwicklung, wenn wie zuletzt beim Jahreswechsel Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei bei ihrem Einsatz angegriffen werden. Dies gilt gesellschaftlich zu ächten und die Täter mit aller Konsequenz zu bestrafen. Unabhängig vom Jahreswechsel sind die für unsere Sicherheit Verantwortlichen tagein, tagaus im Alltag gefordert – 365 Tage im Jahr. Denn sie werden immer dann gerufen, wenn wieder etwas passiert ist. Von ihnen wird tagtäglich erwartet, dass sie einsatzbereit und zuverlässig sind, dass sie unsere Sicherheit garantieren – sei es zu Land oder auf dem Wasser –, dass sie eingreifen, wenn die öffentliche Ordnung gestört wird. Von ihnen wird verlangt, dass sie die Einhaltung der Gesetze im Interesse eines funktionierenden Gemeinwesens durchsetzen, dass sie löschen, wenn es brennt und dass sie im Katastrophenfall schnell und kompetent vor Ort sind.

Ihnen allen danke ich an dieser Stelle auch ganz persönlich herzlich für den professionellen Einsatz, für die herausragende Zusammenarbeit und für die so wichtige Unterstützung im letzten Jahr. Ich bin sicher, dass wir dieses bewährte Miteinander im Interesse der in unserem Bezirk lebenden und arbeitenden auch in diesem Jahr so fortsetzen können!

Otto-Grüneberg-Gedenken

Ich lade Sie zusammen mit dem Kiezbündnis Klausenerplatz ein, am Sonntag, dem 3.2.2019, um 11 Uhr zur Gedenkfeier anlässlich des 88. Jahrestages der Ermordung von Otto Grüneberg, der kurz vor seinem 23. Geburtstag von Angehörigen des berüchtigten „SA-Sturms 33“ ermordet wurde, vor dem Lokal Kastanie, Schloßstraße 22, teilzunehmen. Die Ehrung von Otto Grüneberg hat in Charlottenburg im Zusammenhang mit dem Kampf gegen Neonazismus und Rechtsradikalismus eine lange Tradition. Es gilt, gerade auch in heutiger Zeit sich für eine starke, wehrhafte Demokratie einzusetzen und jede Form von Gewalt in Politik und Gesellschaft eine klare Absage zu erteilen!

Kiezspaziergang

Am Samstag, dem 9. Februar 2019, um 14 Uhr findet der 206. Kiezspaziergang im Ortsteil Grunewald statt. Treffpunkt ist am Bismarckplatz 1, vor dem Umweltbundesamt. Dann gehen wir durch die Bismarckallee über den Johannaplatz zum St.-Michaels-Heim und Jugendgästehaus. Von dort überqueren wir die Bismarckbrücke, gehen weiter in die Delbrückstraße, laufen an der Grunewald-Grundschule vorbei und enden mit einem Besuch in der katholischen St. Karl-Borromäus-Kirche. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. Alle Interessierten sind willkommen. Ich freue mich auf Sie!

Informationen über die bisherigen Kiezspaziergänge finden Sie im Internet unter www.kiezspaziergaenge.de.

Leserforum in der Reihe „Morgenpost vor Ort“

Wie entwickelt sich Charlottenburg-Wilmersdorf? Geht der Trend zum Positiven oder eher nicht? Diese Fragen werden bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion erörtert, die die Berliner Morgenpost am Dienstag, 19. Februar, veranstaltet. „Charlottenburg-Wilmersdorf – Probleme und Perspektiven eines Bezirks“ heißt das Forum, zu dem auch die Leser*innen der „Gazette“ herzlich eingeladen sind.

Themen sind die Zukunft der City-West, insbesondere in den Bereichen Stadtentwicklung, Wohnungsbau und Wirtschaft. Zudem soll über Sicherheit und Kriminalität im Bezirk gesprochen werden sowie über Chancen und Entwicklungen am Kurfürstendamm und seinem Umfeld.

Ich werde mit Christine Wußmann-Nergiz vom Verein „Aktive Bürger“, Morgenpost-Reporterin Carolin Brühl sowie Vertretern der Polizei und der AG City diskutieren. Der Abend wird von Morgenpost-Autor Hajo Schumacher moderiert.

Das Leserforum in der Reihe „Morgenpost vor Ort“ beginnt am 19. Februar um 19 Uhr im Maison de France (Saal Boris Vian), Kurfürstendamm 211 (Ecke Uhlandstraße). Es dauert etwa zwei Stunden, die Teilnahme ist kostenlos. Notwendig ist eine Anmeldung in der Morgenpost-Redaktion unter dem Kennwort „Morgenpost vor Ort“. Das geht per E-Mail an aktionen@morgenpost.de, per Fax an die Nummer 030/8872 77967. Teilen Sie bitte auch mit, wie viele Plätze Sie benötigen. Die Anmeldungen werden nach Eingang bearbeitet und müssen spätestens bis Freitag, 15. Februar, 12 Uhr, in der Morgenpost-Redaktion vorliegen.

Für Ihre Anregungen, Lob und Kritik bin ich für Sie erreichbar unter naumann@charlottenburg-wilmersdorf.de.

Ihr
Reinhard Naumann
Bezirksbürgermeister

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