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Zehlendorf

Zusätzliche OP-Säle

Krankenhaus Hubertus will Wartezeiten bei Operationen verkürzen

Bessere Patientenversorgung durch neue OP-Säle. Foto: Jule Halsinger
Bessere Patientenversorgung durch neue OP-Säle. Foto: Jule Halsinger

16.09.2026: Rund 11.000 Operationen pro Jahr bei lediglich vier vorhandenen Sälen: Im Evangelischen Klinikum Berlin Südwest – besser bekannt als Krankenhaus Hubertus in der Spanischen Allee - stießen die chirurgischen Kapazitäten zuletzt an ihre Grenzen. Um Engpässe zu vermeiden und Behandlungen verlässlicher planen zu können, hat das Klinikum im September zwei zusätzliche Operationssäle in einem Erweiterungsbau in Betrieb genommen. Rund 11,2 Millionen Euro flossen in das Bauprojekt, zu dem auch eine umfassende Neustrukturierung der Lüftungsanlagen gehört.

Für Patienten im Berliner Südwesten soll sich die Erweiterung vor allem in kürzeren Wartezeiten auf planbare Eingriffe bemerkbar machen. Die zusätzlichen Säle schaffen zudem Voraussetzungen für technisch anspruchsvolle Operationen, bei denen mehrere Fachbereiche parallel zusammenarbeiten. Das Spektrum des Standorts reicht von der Allgemein- und Gefäßchirurgie über die Orthopädie bis hin zur Wirbelsäulenchirurgie und Gynäkologie.

Neben der Patientenversorgung soll der Neubau den Arbeitsalltag des OP- und Anästhesiepersonals entlasten. Modernere Technik und großzügigere Raumverhältnisse sollen für reibungslosere Abläufe und weniger Hektik im Schichtbetrieb sorgen.

Die neuen OP-Säle sind Teil des im vergangenen Jahr fusionierten Evangelischen Klinikums Berlin Südwest. Das Klinikum verbindet die Kompetenzen des Evangelischen Krankenhauses Hubertus und der Klinik für MIC. Es ist Teil der Johannesstift Diakonie.

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