Dahlem
Kunst aus Japan und Deutschland
Auslandsaufenthalte verändern den Blickwinkel

28.08.2026: Wie verändert der Aufenthalt in einem fremden Land die eigene kreative Arbeit? Dieser Frage geht die aktuelle Ausstellung „Perspektiven in Resonanz“ im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB) in der Saargemünder Straße 2 nach.
Bis zum 18. Dezember 2026 zeigt die Dialogausstellung Arbeiten von sechs Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland und Japan. Alle Beteiligten eint die Erfahrung des Perspektivwechsels: Sie haben für längere Zeit im jeweils anderen Land gelebt und gearbeitet – beispielsweise als Stipendiaten der Villa Kamogawa des Goethe-Instituts im japanischen Kyoto oder im Rahmen von Stipendien der Agency for Cultural Affairs of Japan sowie privater japanischer Stiftungen wie der Pola Art Foundation in Deutschland.
Die Schau vereint ganz unterschiedliche Disziplinen. Zu sehen sind Malerei, Fotografie, Film, Textilkunst und Installationen von Kay Fingerle, Shunsaku Hayashi, Daniela Hoferer, Olga Holzschuh, Kosuke Nakane und Natsuki Oshiro. Die unterschiedlichen Einflüsse der neuen Umgebung, der Landschaften und der Begegnungen vor Ort spiegeln sich in den Arbeiten wider und treten im Ausstellungsraum in einen visuellen Austausch. Geöffnet ist die Ausstellung montags bis donnerstags von 15 bis 20 Uhr, freitags von 13 bis 17.30 Uhr.



