Charlottenburg
Ausstellung „Mutmachgeschichten“
Rathausgalerie Charlottenburg zeigt Porträts, die Hoffnung machen

04.06.2026: Hinter den Diskussionen über Flucht und Migration stehen stets einzelne Menschen mit ganz persönlichen Erfahrungen. Diesen Lebenswegen widmet sich die Wanderausstellung „Mutmachgeschichten“, die am 1. Juni 2026 in der Rathausgalerie Charlottenburg eröffnet wurde.
Die vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst Deutschland konzipierte Ausstellung zeigt zehn großformatige Porträts und erzählt die dazugehörigen Geschichten von Menschen, die Krieg, Flucht und den Verlust ihrer Heimat erleben mussten. Im Mittelpunkt stehen dabei jedoch nicht nur die erlittenen schweren Zeiten, sondern vor allem die Widerstandskraft und der Mut, mit denen die Porträtierten trotz aller Widrigkeiten neue Perspektiven in Deutschland aufgebaut haben.
Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch betont den verbindenden Charakter der gezeigten Schicksale: Die persönlichen Berichte böten einen Einblick in das Leben anderer und könnten dazu anregen, das eigene Miteinander im Alltag zu überdenken. Auch der bezirkliche Beauftragte für Partizipation und Integration, Cem Gömüsay, wies darauf hin, wie wichtig persönliche Begegnungen und Empathie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine funktionierende Nachbarschaft sind.
Die Ausstellung möchte neue Perspektiven eröffnen und Fragen von Solidarität und Teilhabe im Alltag greifbar machen. Die „Mutmachgeschichten“ sind in der Rathausgalerie im Rathaus Charlottenburg bis Ende Juni zu den regulären Öffnungszeiten des Hauses zu sehen. Der Eintritt ist frei.



