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Steglitz-Zehlendorf

Bezirk dankt für Hilfe während des Stromausfalls

Abläufe für künftige Krisenfälle sollen überprüft werden

13.01.2026: Der Start in das neue Jahr war für Teile von Steglitz-Zehlendorf finster und kalt. Ein mehrtägiger und großflächiger Stromausfall legte die Infrastruktur in mehreren Ortsteilen lahm. Nachdem die Versorgung wiederhergestellt ist, zieht das Bezirksamt nun eine erste Bilanz der Krisenbewältigung.

Dabei steht vor allem die überregionale Zusammenarbeit im Fokus. Die brandenburgischen Nachbargemeinden Kleinmachnow und Teltow reagierten schnell auf die Notlage und richteten kurzfristig Notunterkünfte für die betroffenen Berliner ein. Unterstützung kam auch aus den anderen Berliner Bezirken, die Personal zur Entlastung direkt in das Rathaus Zehlendorf entsandten.

Solidarität in der Nachbarschaft

Neben den professionellen Einsatzkräften der Institutionen und Hilfsorganisationen, die unter anderem warme Mahlzeiten organisierten, spielten private Initiativen eine wichtige Rolle. Das Amt verwies auf die gegenseitige Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreiche private Hilfsangebote.

Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg: „Der mehrtägige Stromausfall war für viele Menschen in Steglitz-Zehlendorf eine große Herausforderung. Mein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften, Mitarbeitenden und Unterstützenden, die mit großem Engagement, Fachlich- und Menschlichkeit dazu beigetragen haben, diese Situation zu bewältigen. Dieser Zusammenhalt und diese Einsatzbereitschaft sind nicht selbstverständlich und verdienen höchste Anerkennung.“

Abläufe werden überprüft

Die Verwaltung kündigte an, die gesammelten Erfahrungen nun sorgfältig auszuwerten. Ziel sei es, die bestehenden Vorbereitungen und Abläufe weiterzuentwickeln, um auf künftige Ausnahmesituationen noch gezielter reagieren zu können.

Informationen zum Bevölkerungsschutz stellt der Bezirk auf seiner Webseite zur Verfügung.

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