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Sophie Berger, studierte Biologin und Hörtherapeutin
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weiß Sophie Berger, studierte Biologin und Hörtherapeutin. „Mit der bei mona&lisa exklusiv angebotenen Synio Gehörtherapie und Hörgeräten, die für das weibliche Gehör optimiert sind, gehen wir speziell auf diese weiblichen Eigenschaften ein.“ Wenn sich mit dem Alter Veränderungen des Gehörs einstellen, bleibt dies oft lange Zeit unbemerkt. Aber besonders in geselligen Situationen fällt es Frauen zunehmend schwer, Gesprächen zu folgen. „Bei nachlassender Hörfähigkeit verlernt das Gehirn, Klangeindrücke zu entsch lüsseln“, sagt Sophie Berger. Eine Fähigkeit, die aber durch Training wieder aktiviert werden kann. Deshalb geht es bei mona&lisa in erster Linie nicht um Technik, sondern um die Stärkung der Hörverarbeitung. Mit dem Synio Gehörtraining von mona&lisa und speziellen Trainingshörgeräten kann sich das Verstehen von Sprache schon innerhalb von zwei Wochen um bis zu 40 Prozent verbessern. „Wir möchten, dass sich Frauen mit ihren Wünschen für gutes Hören bei mona&lisa gut aufgehoben fühlen. Wir nehmen uns deshalb viel Zeit
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WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN
Gazette Zehlendorf | JAnuAr 2026 | 1 Gazette Steglitz | Januar 2026 | 3
Liebe Leserinnen und Leser,
Foto: Uwe Steinert
zum Jahreswechsel möchte ich Wer sich ehrenamtlich betätigen Ihnen und Ihren Familien ein möchte, aber noch nicht weiß wie, frohes, gesundes und friedliches findet bei den Freiwilligenagenturen (www.freiwilligenagentur. neues Jahr 2026 wünschen. Mit Beginn des neuen Jahres ha- info) unterstützung bei der Suben viele von Ihnen che nach dem passensicherlich Vorsätze den Ehrenamt. Altergefasst. neben pernativ bietet sich in der sönlichen Zielen wie kalten Jahreszeit auch das rauchen aufzudas Engagement bei geben, bietet sich der Berliner Kältehilfe auch die Möglichkeit, oder der Aktion Warmes Essen an. sich ehrenamtlich zu engagieren und daIm Januar und Februar mit einen wertvollen Maren Schellenberg kann es in Berlin sehr Beitrag für unsere Foto: BA SZ kalt werden. Während Warmes Essen an der Pauluskirche Zehlendorf. Gesellschaft zu leisten. Schnee und Eis die einen zu von 11 bis 22 uhr unter 0157 Für alle, die sich vorgenommen Schlittenfahrten und romanti- medizinische Betreuung für Behaben, rauchfrei ins neue Jahr schen Spaziergängen animieren, dürftige. 5809 4952 zu starten, hat die Integrative sind Menschen ohne Obdach in Wenn Sie Menschen antreffen, die • DrK-Wärmebus von 18 bis Suchtberatungsstelle der Caritas dieser Zeit besonders auf unter- die Hilfe des Kältebusses anneh24 uhr unter 030 600 300 1010 in der Königsberger Straße 11, stützung und Schutz angewiesen. men möchten, erreichen Sie die- Starten Sie gut ins neue Jahr 2026! 12207 Berlin, einen kostenfreien Ein enorm wichtiges Instrument sen täglich von 20 bis 2 uhr unter Ich hoffe, dass Sie Ihre guten Vorrauchfrei-Kurs aufgelegt, der ist dabei die Berliner Kältehilfe, Tel. 030 690 333 690. Weitere Hilfs- sätze möglichst lange durchhalam 27. Januar um 17 uhr be- ein netzwerk von Einrichtungen angebote stehen durch das Kälte- ten. ginnt. Eingeladen sind alle rau- und Initiativen, die in der kalten hilfetelefon, dem Obdachbus der cherinnen und raucher, die in Jahreszeit Obdachlosen und in DrK-Südwest oder durch den Ihre Steglitz-Zehlendorf leben oder not geratene Menschen beiste- Wärmebus der DrK zur Verfügung. arbeiten. Anmeldungen werden hen. Es koordiniert verschiedene • Kältehilfetelefon von 19 bis unter Tel. 030 666 33 90 gerne Angebote wie notschlafplätze, 23 uhr unter 030 3497 7140 Maren Schellenberg entgegengenommen. Kältebusse, Suppenküchen und • Obdachbus des DrK-Südwest Bezirksbürgermeisterin
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4 | Gazette Steglitz | Januar 2026
Wohnhaus von Gustav Lilienthal an der Marthastraße 5.
Flugträume und Burgenbau Otto Lilienthals Bruder Gustav entwarf Villen und Fluggeräte Bekannte und weniger bekannte Bauten: Die burgenähnlichen Villen, die Gustav Lilienthal (1849 – 1933) entwarf, sind an vielen Stellen in Lichterfelde bis heute zu sehen. Die bekannteste ist
Gustav Lilienthal 1849-1933. sein früheres Wohnhaus in der Marthastraße 5. Einige Häuser wirken ungewöhnlich und erinnern fast an Burgen – doch im
hen mittlerweile unter Denkmalschutz.
Übernachtung für Obdachlose
Gegensatz zu den Verteidigungsbauten des Mittelalters handelt es sich um zweckmäßige Häuser. Sie sollten schön sein, genügend Platz für Familie und Personal bieten und trotzdem noch bezahlbar bleiben. Die verspielt aussehenden Türmchen waren oft zweckmäßige Abluftschächte und die Gräben dienten dazu,
Licht ins Souterrain zu bringen. Besonderheiten wie Rauputz, der mit dem Reisigbesen aufgebracht wurde und sich mit glattem Putz abwechselte, oder der Verzicht auf ein Sockelgeschoss sowie das Treppenhaus als Zentrum der Gebäude machen seine Entwürfe unverwechselbar. Viele von ihm entworfene Häuser ste Weit weniger bekannt sind seine anderen Bauwerke. Eines davon ist der „Saal Altlobetal“. Bei dem Gebäude handelte es sich ursprünglich um die Lazarus-Kapelle, die in Berlin am Ostbahnhof stand. Friedrich von Bodelschwingh, Gründer der Anstalten, ließ die Kapelle abbauen und in Lobetal verändert wieder aufbauen. Hieran war Gustav Lilienthal maßgeblich beteiligt. In Hoffnungstal und Lobetal bei Bernau wurde Obdachlosen und Wanderarbeitern geholfen. Sie waren auf der sozialen Leiter ganz unten. So zählen die Schlafbaracken, die Gustav Lilienthal entwarf, zu den wichtigsten Bauten. Hier durfte jeder übernachten, der bereit war, die Übernachtung am nächsten Tag durch Arbeit abzuzahlen. Gustav Lilienthal war zudem Architekt für
Gazette Steglitz | Januar 2026 | 5
Potsdamer Straße 63
Marthastraße Ecke Potsdamer Straße
Paulinenstraße 25
Paulinenstraße Ecke Weddigenweg viele Häuser der vegetarischen Obstbaukolonie Eden bei Oranienburg und gilt als Wegbereiter der Fertigbauweise. Außerdem war er Gründungsmitglied der Bau-Genossenschaft Freie Scholle im Norden von Berlin.
Der Traum vom Fliegen Gustav Lilienthal war vielseitig interessiert, sein Beruf als Architekt war nur ein Teil sei Paulinenstraße 28 nes Lebens. Gemeinsam mit seinem Bruder Otto entwickelte er nach der Idee des Pädagogen Fröbel den Steinbaukasten, der nicht nur Kindern pädagogisch wertvolles Spielen und Gestalten ermöglichen sollte. Da der wirtschaftliche Erfolg ausblieb, verkauften sie das Patent an den Thüringer Unternehmer Adolf Richter, bei dem die Erfindung als Richters Anker Baukasten ein Verkaufsschlager wur de. Gemeinsam träumten sie den Traum vom Fliegen und entwickelten ihre Flugapparate. Nach Ottos Tod bei Flugversuchen stellte Gustav diese Arbeit vorläufig ein, verlor aber nie das Interesse am Fliegen. Als er 1933 mit 83 Jahren starb, war er gerade auf dem Weg zum Flughafen Adlershof, auf dem er an dem von ihm entworfenen Flügelschlagflugzeug weiter arbeiten wollte.
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6 | Gazette Steglitz | JAnuAr 2026
Jugendtheatergruppe Mater Dolorosa Bühne frei in Lankwitz Sie sind im Alter zwischen 3 und 30 Jahren und haben alle eines gemeinsam: Die Freude am Spiel und an der Verkleidung. – Lässt es sich so doch ganz einfach mal aus der eigenen Haut fahren und in eine neue rolle schlüpfen. Dabei sind mitgebrachtes Talent und Bühnenerfahrung wünschenswert, aber kein Muss. Ein Vorsprechen gibt es nicht, vielmehr zählen Motivation, Ausdauer und Verlässlichkeit, um in der allen jungen Spielbegeisterten offenstehenden Jugendtheatergruppe Mater Dolorosa mitspielen zu können. Bei Anfängern zählt die Sprecherziehung, um auch ohne Lautsprecher deutlich verständlich zu sprechen. Die vielseitige Gruppe, die kein festes Ensemble ist, erarbeitet und probt Stücke projektbezogen immer nach den Sommerferien am Donnerstagabend und ganztägig in der Werkwoche zwischen den Jahren. Wobei die Erschließung anspruchsvoller Literatur ebenso wichtig ist wie das gemeinsame Tun im Kreise Gleichgesinnter. So besucht die Gruppe von Zeit zu Zeit Theaterund Opernaufführungen, die anschließend zwanglos besprochen werden. Die Fäden für die Erarbeitung eigener Aufführungen hält als ehrenamtlicher regisseur und Theaterleiter dabei Dr. Ansgar Vössing in der Hand, der für seine Vielseitigkeit und sein soziales Engagement weit über Lankwitz hinaus bekannt ist. Als studierter Biologe hat
Vom Schäfchen zum Bischof
er sich neben der naturwissenschaft den Blick auf kulturelle Aspekte offen gehalten. Doch rät er hochbegeisterten jungen Laienspielern eher von einem späteren Schauspielberuf ab und zu einem bürgerlichen Beruf. Im Januar 2026 ist es wieder soweit: In der Dreifaltigkeitsgemeinde (Kirche Lankwitz) kommt als aktuelle Inszenierung die
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Diebeskomödie „Der Biberpelz“ von Gerhart Hauptmann an vier Tagen zur Aufführung vor Publikum. – Als Hommage an Anja nowak, langjähriges Mitglied der Jugendtheatergruppe, die mit diesem Stück in der Hauptrolle der Mutter Wolffen ihren Abschied von der Laienbühne und der Lankwitzer Theatergruppe nimmt.
An ihrer Seite spielen im „Biberpelz“ neben 15 weiteren Akteuren auch die beiden 15-jährigen Jugendlichen Enna und Theo: Enna kommt aus Steglitz und hatte 7-jährig erste Schritte richtung Bühne noch in der Grundschule am Karpfenteich über das damalige nikolausspiel gemacht und darüber Freude am Spiel gefunden. Über ihre religionslehrerin, die Ehefrau von Ansgar Vössing, fand sie zur Jugendtheatergruppe Mater Dolorosa, wo sie nun auf Vorschlag vom regisseur aktuell in die rolle der Adelheid, der Tochter von Mutter Wolffen, schlüpfen darf. Dankbar ist sie, nun in einem Alter zu sein, in dem man als Jugendliche endlich etwas „erwachsenere“ rollen im Stück bekommt. Denn meist gebe es in klassischen Stücken wie beispielsweise „romeo und Julia“ oder den „Sommernachtstraum“ mehr größere rollen für Jungen als für Mädchen, erklärt Enna. Selbst hätte sie gern mal eine Jungenrolle gespielt, dazu kam es aber nie. Bis zur Coronazeit hatte Enna sich an der Theaterschule Goldoni weitergebildet, durchaus noch in richtung Schauspielberuf tendierend. Inzwischen kann sich die Gymnasiastin aber auch einen anderen Beruf vorstellen. Was ihr an der Jugendtheatergruppe Mater Dolorosa besonders gefällt? Die Antwort kommt schnell: „ Es ist toll, dass hier so viele klassische Stücke gespielt werden, und
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Gazette Steglitz | Januar 2026 | 7 dass fast jedes Spielalter dabei ist. Dabei ist es egal, aus welcher Kirche man kommt. Ansgar bezieht alle Leute mit in die Entwicklung des Stückes ein und verliert dabei nie die Geduld.“ Ihr schauspielerisches Ziel: „Ich würde gerne mal eine Rolle spielen, in der ich große Emotionen wie beispielsweise Weinen zeigen kann.“ Etliche Mitspielende haben, wie Enna, bereits als Kinder in Krippen-, Martins- oder Nikolausspiel erste Theatererfahrung gesammelt, als Schäfchen klein angefangen und es inzwischen zum Bischof gebracht. Enna‘s Bühnenkollege Theo fand eher zufällig zu der Jugendtheatergruppe � Fotos: Jugendtheatergruppe Mater Dolorosa in Lankwitz, ist seit Juli ’24 dabei. „Ich kenne einige Leute, die in der aktiv und redet auch in der Ju- ka“, „Das Haus von Montevideo“ da es immer weniger gelernte Gemeinde aktiv sind, und war gendtheatergruppe hier und da (Curt Goetz), aber auch Klassiker Schneiderinnen gibt, sorgt sich Besucher bei einer Aufführung bei der Beleuchtung mit. wie „Jedermann“, „Faust“, „Romeo Vössing um die Zukunft dieser der Jugendtheatergruppe. Jetzt und Julia“, „Sommernachtstraum“ unverzichtbaren Kostümpflege. Vom Krippenspiel zu bin ich aus Spaß an der Sache daoder im vergangenen Jahr „Ma- Ohne die vielen Ehrenamtlichen Goethes Faust bei“ erklärt er seinen Eintritt in ria Stuart“. Regisseur Vössing hat wäre das Lankwitzer Jugenddie Gruppe. Im „Biberpelz“ spielt Seit 1995 spielt die Jugendthe- eigene Schauspielerfahrung in theater wohl kaum zu stemmen. er den Amtsdiener Mitteldorf. atergruppe Mater Dolorosa. Sie jungen Jahren gesammelt. Im Und da es für das Theaterprojekt, Schauspiel-Vorkenntnisse bringt blickt ebenso auf Krippen-, Mar- „Gestiefelten Kater“ spielte er dessen Träger der gemeinnützider Gymnasiast des Canisius-Kol- tins- und Nikolausspiele zurück als Student fünf kleinere Rollen. ge Lankwitzer Kulturverein ist, so leg von der Schule mit. Und dar- wie Ansgar Vössing, der sich als „Aber mein Talent lag schon im- gut wie keine Fördergelder gibt, in ist er sich mit Enna einig: Das Höhepunkt an die Passionsspie- mer in der Organisation“, verrät sind die bei den Aufführungen textnahe Spiel reizt auch ihn le der Jahre 2005 bis 2009 in der er, der nun Schauspieler, Gar- erbetenen Spenden zur Unkostdeutlich mehr als das überwie- Pfarrkirche als Höhepunkt erin- derobe, Kulissenbau und Be- endeckung und Mietzahlung gend an Schulen experimentell nert, wo hochwertige Kirchen- leuchtung wie von Zauberhand an die Kirche von hohem Wert. angelegte Theaterspiel, bei dem musik und darstellendes Spiel dirigiert. Nur 30 Prozent machen – Und bleibt davon mal etwas übrig, ist manchmal sogar noch nicht selten der rote Faden zum an authentischem Ort ineinan- dabei die Regiearbeit aus. eigentlichen Stück fehlt, statt- dergriffen. Mindestens ebenso herausfor- eine Führung ins Theater mit andessen frei erfundene Texte und Ab 2007 wurden in flottem Wech- dernd wie die Textsicherheit der schließendem Pizzaessen für die häufiger Rollentausch den Ton sel Komödien, Schauspiel und jungen Spielenden ist die Aus- Jungschauspieler drin. angeben. Theo kann sich vorstel- Tragödien erarbeitet, durchaus stattung – von der Beleuchtung Wer nun Lust bekommen hat, len, später auch beruflich „etwas auch von lebenden Autoren. So über Requisite und Kulissenbau bei der Jugendtheatergruppe mit Theater“ zu machen. Seine begeisterten das Publikum bei bis zu Maske und Kostüm, das Mater Dolorosa mitzuwirken, Wunschrolle wäre der Franz in freiem Eintritt bei den vier, meist von fleißigen Händen auf das findet weitere Informationen Schiller‘s „Räubern“ mit seinem am 2. und 3. Januarwochenen- jeweilige Stück passend zuge- unter www.mater-dolorosa-lankberühmten Monolog, aber auch de stattfindenden Aufführun- schneidert werden muss, hier witz.de oder über E-Mail ansgar. die Arbeit hinter der Bühne reizt gen u. a. in den letzten Jahren. und da manchmal auch aus der vössing@t-online.de oder Teleihn nicht wenig. So ist er an sei- „Der Florentinerhut“ (Eugène Kostümauktion eines großen fon 030 / 711 09 66. ner Schule in der Lichttechnik Labiche), Botho Strauß‘ „Itha- Opernhauses stammt. Aber � Jacqueline Lorenz
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Freude an der Bewegung mit Ballett und Tanz In der schönen Villa an der Lindenthaler Allee 11 fing es an: Hier eröffnete vor vielen Jahren die Ballettschule am Mexikoplatz, die erste von vier Ballettschulen. Die anderen Ballettschulen befinden sich im benachbarten Stahnsdorf, in der Rheinstraße 45-46 in Friedenau und in der Berliner Straße 94 in Dahlem. Die Organisation liegt in den Händen von Ballettpädagogin Juliane Vogl. Die engagierte Fachfrau ist nicht nur für die Erteilung von Unterricht zuständig, sondern auch tonangebend in der Planung und Durchführung von Kursen. Wer Freude am klassischen Ballett hat
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und die notwendige Disziplin aufbringt, kann hier alles von den ersten Schritten bis zur beruflichen Ausbildung als professionelle/r Tänzer/in absolvieren. Selbstverständlich ist es genauso möglich, dem schönen Ballett als Hobby nachzugehen. Auch moderne Tänze wie Hip-Hop und Modern-Jazz haben ihren festen Platz im Programm, genauso wie Yoga und Pilates. Kinder, Erwachsene und Senioren sind gleichermaßen willkommen, die Probestunde ist kostenlos. Juliane und Hans Vogl sowie ihr Team freuen sich darauf, Sie kennen zu lernen!
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50 Jahre Hacky’s Pub Für Leib und Seele „Die kleine Kneipe in unserer Straße“, 1976 liebevoll besungen, ist musikalische Hommage an das gemütliche Schanklokal gleich nebenan, in dem man so sein kann, wie man ist, und dabei Entspannung und Ablenkung vom Alltag findet. Dafür Pate gestanden haben könnte auch „Hacky’s Pub“ in der Lichterfelder Moltkestraße 50, einer der ältesten gastronomischen Betriebe im Kiez. In diesem Jahr feierte Wirtin Andrea Hacker mit ihren Stammgästen 50-jähriges Bestehen des Lokals, das auf ihren vor drei Jahren verstorbenen Mann Günter „Hacky“ Hacker zurückgeht. Der hatte am 1. Juli 1975 die Kneipe „Bärenpils“ übernommen. Da Dartspiel und Guinness
Andrea Hacker, Wirtin und Herzensmensch von „Hacky’s Pub. �
Unvergessen Günter „Hacky“ Hacker – ohne ihn gäbe es den Pub wohl nicht. � Foto: privat damals fest zum Geschäft gehörten, fanden die Gäste schnell einen passenden neuen Namen für ihren Feierabendtreff: „Hacky’s Pub“ stand von nun an den Gästen ebenso offen wie das große
Foto: privat
Herz des handwerklich vielseiti- Geschehen im Gastraum verfol- mat. „Früher stand der Tresen vorgen Wirts, der als eingefleischtes gen kann, so hat das Lokal doch ne neben dem Eingang, doch wir Lichterfelder Urgestein von Kind- – inzwischen unter ihrer geschick- wollten ihn näher am Wirtschaftsheit an unter „Hacky“ kiezbekannt ten Führung – nach 50 Jahren raum haben“, erzählt Andrea, die war. Ein Jahr später kam Andrea nichts von seinem besonderen nur fünf Minuten vom Pub entdazu. Die in der Roonstraße auf- Reiz und seiner Herzlichkeit ver- fernt wohnt. 1988 setzte das Paar gewachsene Buchhalterin holte loren. seine ebenso praktischen wie Gein dem Lokal ihre Mutter ab, die mütlichkeit versprechenden VorSozialer Treffpunkt mit stellungen im Rahmen einer umin der Nähe ein Blumengeschäft Wohlfühlfaktor fangreichen Grundsanierung um. führte. Nach Feierabend ging sie häufig in „Hacky’s Pub“. Schon Außenlaternen säumen dem Auch die Topfpflanzen am Fenster bald kamen ihre Tochter und der Gast den Weg ins Lokal. Dunkles unter dem Guinness-Schild scheiWirt sich näher, und Andrea be- Mahagoniholz an den Wänden nen sich in dieser entspannten zog an Wochenenden Stellung und als Mobiliar glänzt wie frisch Atmosphäre wohl zu fühlen und hinter’m Zapfhahn. 1978 heira- poliert, der Teppichboden ohne danken es mit gesundem Wuchs. tete das Paar. Lebendig-persönlichen Kontrast jeden Fleck. – Wenn auch Andrea’s „Engelchen“ An den vorderen Gastraum zu den Holzwänden bringen über inzwischen nur noch vom Foto schließt im Hintergrund der Tre- 60 gerahmte Porträts von Stammund von höherer Warte aus das sen an, daneben ein Spielauto- gästen. „Mein Dank und meine
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Hoch her geht’s bei Bundesliga und Champions League live. � Foto: privat Anerkennung an sie“, erklärt haus Pils aus dem Schwarzwald ebenso wie der sommerliche Gril- toller Kontakt, wie Stammgast Andrea, die entgegen manch und Guinness vom Fass sowie je labend im lauschigen Vorgarten, Regina bestätigt. Sie schwärmt anderer Berliner Kneipenwirte nach Saison aus extra Aktions- zu dem jeder etwas an Beilagen besonders von den Kohlroulawohltuend bescheiden auftritt, hahn Maibock, Oktoberfestbier beisteuert und Andrea zu mo- den-Essen bei Andrea. „Um alle dabei aber stets ein offenes Ohr oder Weihnachtsbier. Dazu gibt’s deratem Preis für das Fleisch Gäste in Eigenregie bedienen zu für ihre Gäste und deren Sorgen kleine begleitende Speisen von sorgt. Auch Fischverkostungen können, erstelle ich dann sozusabehält. Die Porträts hat der hier der Erbsensuppe über Flamm- oder Italienische Abende brin- gen einen Speise-Stundenplan“, ein- und ausgehende Kunstmaler kuchen bis zur Currywurst. Für gen Abwechslung ins Lokalpro- lacht die Wirtin. Darin kann sich und Journalist Horst-Dieter Keitel anstehende Familienfeiern oder gramm. Gerade steht wieder das jeder mit jeweiliger Essenszeit gezeichnet, bei dem Andrea sie in geschlossene Gesellschaften alljährliche Gänseessen an, zu eintragen, damit sie alles allein in Auftrag gibt. kann man mit Andrea individu- dem es mit der Frauenrunde im der Küche bewältigen kann. Ihren Großraumtaxi wieder nach außer- unermüdlichen Einsatz belohnDie blau-weiße Hertha-Jacke mit elle Vereinbarungen treffen. Vereinsschal an der Garderobe halb geht, Andrea mittendrin. Ein ten ihre Stammgäste am JubiläLokalprogramm gegen gutes Verhältnis pflegt sie nicht umstag am 1. Juli diesen Jahres verraten, dass hier nicht nur geEinsamkeit pflegte Kneipenkultur, sondern mit einem selbst erstellten Büfett, auch Sportsgeist gepflegt wer- An diesem Nachmittag im Spätwomit Andrea angenehm überden. Wenn Hertha BSC spielt, herbst hat es sich Regina, die rascht wurde und weniger Arbeit öffnet Andrea die Lokaltüren vor gleich über dem Lokal wohnt, an hatte. Über dem Tresen erinnert 13 Uhr, ist sie bereits ab morgens einem der Mahagonitische gebis heute der Banner „Legende mit großer Boulettenproduktion mütlich gemacht. Jeden Diensseit 50 Jahren“ an diesen besonbeschäftigt, die unweigerlich tag ab 16 Uhr trifft sie sich hier deren Ehrentag von „Hacky’s Pub“, zum gelungenen Hertha-Auftritt seit über zwei Jahren mit älterer in dem Stamm- und neue Gäste dazugehört. Stammgäste und Frauenrunde aus dem Kiez, zum gleichermaßen willkommen sind. Und so hat Andrea Hacker im Fußballbegeisterte sind dann Austausch von Neuigkeiten oder vergangenen Jahr den Mietverohne Reservierung vor dem für Verabredungen zu Konzerten trag für weitere fünf Jahre von großen Bildschirm willkommen, etc.. Auch Andrea ist in der Runde An der Wand auch ein das ansonsten eher ruhige Lokal willkommen. Und dann sind da Selbstporträt des Malers Horst„Hacky’s Pub“ unterschrieben: verwandelt sich in eine tempera- die legendäre Doppelkopf- und Dieter Keitel, der Stammgäste auf – Diesem kleinen tröstlichen Gementvolle Sportbar. Von Dienstag die Skatrunde, in der alle gemein- Papier verewigt. genpol zu den Widrigkeiten diebis Freitag ist „Hacky’s Pub“ ab sam älter geworden sind. Dart ser Welt, „in dem das Leben noch 16 Uhr geöffnet, Samstag und wird dagegen schon längst nicht nur zu ihren Gästen, die sie ge- lebenswert ist“. rade während der Krankheit und � Sonntag ab 15 Uhr, Montag ist mehr gespielt. Jacqueline Lorenz Hacky’s Pub Ruhetag, von Weihnachten bis „Meine Gäste sind eher konserva- nach dem Tod ihres Günter fest zum neuen Jahr wegen Urlaub tiv“, weiß Wirtin und richtet sich an ihrer Seite wusste und bis heu- Moltkestraße 50 12203 Berlin geschlossen. Aus den Zapfhäh- mit ihrem Angebot danach. Dazu te weiß. Auch zum Vermieter und http://www.andrea-hacker.de nen fließen König Pilsener, Rot- gehört das beliebte Haxenessen der Hausgemeinschaft besteht
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Pfarrhaus mit Kanonenkugel Vor 100 Jahren bekam Pfarrhaus Giesensdorf seine heutige Gestalt Im südlichen Bereich von Lichterfelde, am Ostpreußendamm 64, steht ein architektonisch interessantes Gebäude: das Pfarr- und Gemeindehaus der Petrus-Giesensdorf-Gemeinde, das vor 100 Jahren sein jetziges Erscheinungsbild bekam.
Von Ghiselbrechtsdorp zur Villenkolonie Lichterfelde Die Geschichte von Giesensdorf reicht weit zurück, bis ins Jahr 1299, als der Ort als „Ghiselbrechtsdorp“ erstmals urkund- 2006 standen noch die Glocken der im Zweite Weltkrieg ausgebrannten lich erwähnt wurde. Der Name Dorfkirche auf dem Turm des Pfarrhauses. verweist auf einen Lokator namens Ghiselbrecht, der im Zuge nach der Schlacht bei Großbee- historische Zeugen erhalten. der deutschen Ostsiedlung den ren 1813 auf einem Feld fand Erweiterungsbau in Auftrag erhielt, hier Siedler anzu- und in die Wand des damaligen den 1920er-Jahren werben und eine neue Siedlung Pfarrhauses einmauern ließ. Das zu gründen. Das Leben auf dem später erbaute Pfarrhaus von In den frühen 1920er-Jahren kargen Boden des Teltow war 1869/70 ist bis heute in den wuchs die Gemeinde und benöhart, geprägt von Überschwem- Komplex integriert, auch die Ka- tigte dringend größere Räummungen und geringen Ernten. nonenkugel fand an der Fassade lichkeiten. Das Konsistorium Dennoch behauptete sich das ihren Platz. beauftragte die renommierten Dorf über die Jahrhunderte, Das Ende des eigenständigen Architekten Bruno Möhring und überstand den Dreißigjährigen Dorfes Giesensdorf kam mit dem seinen Büropartner Hans SpitzKrieg, die Pest und die napoleo- späten 19. Jahrhundert. Der Un- ner mit dem Ausbau des bestenischen Kriege. Der Mittelpunkt ternehmer Johann Wilhelm An- henden Pfarrhauses. Zwischen des Dorflebens war stets die alte ton von Carstenn kaufte das ver- 1924 und 1925 entstand so der schuldete Rittergut Giesensdorf heute bekannte ErweiterungsFeldsteinkirche. sowie das benachbarte Lichter- bau mit seinem großen Saal. felde auf. Sein Plan: die Gründung Möhring, eine bedeutende Figur einer Villenkolonie für wohlha- des Jugendstils und Mitglied bende Berliner, die ein Leben im des Deutschen Werkbundes, Grünen suchten. Carstenn verein- schuf gemeinsam mit Spitzner te die Orte zu „Groß-Lichterfelde“, einen Bau, der sich stilistisch an parzellierte die Äcker und schuf der Architektur „um 1800“ orienEine besondere Erinnerung an so die Basis für den Stadtteil, wie tierte, aber moderne Züge des die Napoleonische Zeit ist eine wir ihn heute kennen. Vom al- Art déco aufwies. Ein Turm mit Kanonenkugel, die der damali- ten Giesensdorf blieben nur die Laterne und Uhr sowie das rege Giesensdorfer Pfarrer Mulzer Dorfkirche und das Pfarrhaus als präsentative, reich verzierte Ein gangsportal waren Blickfänge an dem Gebäude. Mit der geschickten Integration des alten Pfarrhauses bewies Möhring einmal mehr sein Talent für die Weiternutzung vorhandener Bausubstanz. Am 29. November 1925 wurde das neue Gemeindehaus feierlich eingeweiht und steht heute als Teil des Ensembles unter Denkmalschutz.
Ein Haus im Wandel der Zeit Der Zweite Weltkrieg hinterließ auch in Giesensdorf tiefe Spuren. Die historische Dorfkirche brannte 1943 nach einem Bombenangriff bis auf die Grundmauern nieder. Das Gemeindehaus wurde ebenfalls beschädigt. In der Nachkriegszeit fand es eine neue, besondere Aufgabe: Die Glocken der zerstörten Kirche, die dem Einschmelzen für Kriegszwecke entgangen waren, wurden auf dem Stumpf des beschädigten Turms des Gemeindehauses installiert. Dort riefen sie die Gemeinde für viele Jahre zum Gottesdienst, bis sie aus statischen Gründen abgenommen und eingelagert werden mussten.
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Gazette Steglitz | JAnuAr 2026 | 11
Gedenken an den Widerstand Neue Stele in der Wrangelstraße ehrt Erich Fellgiebel und Verfolgte Am 18. Dezember ist vor dem Haus Wrangelstraße 10 eine regionalhistorische Informationsstele der Öffentlichkeit übergeben worden. Sie ist dem General und Widerstandskämpfer Erich Fellgiebel sowie der Geschichte des Widerstands gegen den nationalsozialismus im Bezirk Steglitz-Zehlendorf gewidmet. Der Ort der Aufstellung ist historisch begründet: Generalleutnant Erich Fellgiebel (1886 – 1944) bewohnte das Haus in der Wrangelstraße von 1938 bis 1942. Als General der nachrichtentruppe der Wehrmacht nahm er eine Schlüsselrolle beim umsturzversuch vom 20. Juli 1944 ein. Seine Aufgabe war es, die Kommunikation der nS-Führung im Hauptquartier Wolfschanze zu unterbrechen, um den Staatsstreich zu ermög General Erich Fellgiebel 1886-1944. lichen. nach dem Scheitern des Attentats wurde Fellgiebel festgenommen, zum Tode verurteilt
und am 4. September 1944 in Plötzensee hingerichtet. Die nach einem Entwurf von Karin rosenberg gefertigte Stele beleuchtet neben Fellgiebels Biografie auch das breitere Spektrum des Widerstands im Südwesten Berlins. Obwohl die nSDAP in Steglitz und Zehlendorf bei Wahlen hohe Zustimmungswerte erzielte, ging eine Minderheit in den Widerstand. Dazu gehörten Mitglieder der Arbeiterbewegung, christliche Gruppen um die Dahlemer Bekenntnisgemeinde sowie Intellektuelle und Künstler, etwa aus dem umfeld der „roten Kapelle“ oder der Gruppe „Onkel Emil“. Aber auch Adlige, wie Claus Graf Schenk von Stauffenberg und Peter Graf Yorck von Wartenburg. Zur Einweihung waren nachfahren Erich Fellgiebels, darunter Enkel und urenkel anwesend.
Ehrenamtliche gesucht Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf sucht neue ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Im Fokus steht dabei die Arbeit mit älteren Menschen im Bezirk. Das Aufgabenfeld umfasst beispielsweise Gratulationen zu Geburtstagen und Ehejubiläen. Zudem wird unterstützung für den Betrieb der kommunalen Freizeitstätten in Steglitz-Zehlendorf benötigt. Ziel der Initiative ist es, Senioren mehr Zeit für persönliche Gespräche und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Wer sich für dieses Engagement interessiert, muss sich nicht sofort dauerhaft binden. Das Bezirksamt bietet die Option, zunächst unverbindlich in die Tätigkeiten hineinzuschnuppern. Ansprechpartner ist der Ehrenamtliche Dienst des Amtes für Soziales am Hanna-renate-Laurien-Platz 1 in 12247 Berlin. Kontakt ist telefonisch unter 030 90299-2843 sowie per E-Mail unter soz-ehrenamt@ba-sz.berlin. de möglich. Anzeige
Rundum gut verstehen Hören verbindet die Menschen miteinander und wenn diese Fähigkeit beeinträchtigt ist, leidet die Lebensqualität. Schon der Philosoph Immanuel Kant wusste: „Nichts sehen trennt uns von den Dingen, nichts hören von den Menschen.“ DIE HÖRWELT ist ein inhaberinnengeführtes, unabhängiges Fachgeschäft. Seit über 19 Jahren ist DIE HÖRWELT ein kompetenter Ansprechpar tner für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen und erarbeitet individuelle Hörlösungen für ihre Kunden. Ursachen für ein beeinträchtigtes Hören gibt es viele: Mittelohrentzündungen in der Kindheit, Hörsturz, Knalltrauma, Unfälle, um nur wenige zu nennen. Die moderne Technik macht es möglich, auch in schwierigen Hörsituationen wieder aktiv am Leben teilzunehmen. DIE HÖRWELT bietet Hörgeräte für Alle, vom Basisgerät der Krankenkasse bis zur neuesten Bluetooth Technologie, welche die Anbindung an TV
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12 | Gazette Steglitz | JAnuAr 2026
Grund zum Feiern von 10 Jahren gelungener Bildungsarbeit: Das Team von RESTLOS GLÜCKLICH.
Foto: RESTLOS GLÜCKLICH
10 Jahre RESTLOS GLÜCKLICH e. V. Nachhaltige Bildungsarbeit mit krummer Möhre und Schrumpelapfel Der gemeinnützige Verein rESTLOS GLÜCKLICH konnte vor Kurzem sein zehnjähriges Jubiläum feiern. Stolz blickt er auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte, die 2015 mit der Gründung begann. Inzwischen begeisterte das Vereinsteam mit seiner Bildungsarbeit für mehr Lebensmittelwertschätzung und klimafreundliche Ernährung mehr als 65.000 große und kleine Menschen weit über den Vereinssitz in Schöneberg hinaus. Mit 37 verschiedenen Bildungsprojekten und über 1.000 Workshops, Mitmach-Aktionen und Teamevents setzte sich rESTLOS GLÜCKLICH in den letzten 10 Jahren
MEIN GUTER STERN
will das Aktionsteam weiterhin Tausenden von Menschen in Kitas, Schulen, unternehmen, Quartiermanagements und im öffentlichen Bereich unverkrampft und spielerisch zeigen: nachhaltigkeit macht Spaß und schmeckt lecker!
Vom Restaurant zum anerkannten Bildungsverein gegen Lebensmittelverschwendung ein, und man darf gespannt sein, wie viele krumme Gurken und schiefe Kohlköpfe auch zukünftig noch in leckeren Speisen eine Daseinsberechtigung erhalten werden. In direktem Kontakt
Als Anette Keuchel und Leoni Beckmann vor 10 Jahren gemeinsam mit ehrenamtlichen Gleichgesinnten in Berlin rESTLOS GLÜCKLICH als erstes Lokal Deutschlands gründeten, in dem mit überschüssigen Lebensmitteln gekocht wurde, hätten sie
wohl kaum gedacht, wie rasant sich das Ganze weiterentwickeln würde: Bis 2017 bestand das restaurant, ab 2018 fokussierte sich der Verein dann auf nachhaltige Bildungsarbeit. Langfristige Projektförderungen erlaubten stetige Professionalisierung. So sind aus den im Jahr 2015 zwei Mitarbeitenden inzwischen 21 geworden. Zahlreiche Auszeichnungen – u. a. EdiCitnet Award, roman Herzog Preis, Sonderpreis von re-use Berlin und Zu gut für die Tonne-Sonderpreis – würdigten den Verein für sein Engagement, seine innovativen Ansätze und seine hochwertigen Bildungsmaterialien.
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Gazette Steglitz | Januar 2026 | 13
FamilienPass erschienen Rabatte, Freikarten und Verlosungen
Stolze kleine Lebensmittelretter.�
Lebensmittelwertschätzung Made In Berlin Längst ist RESTLOS GLÜCKLICH zum Wegbegleiter von Politik, Bildung und Zivilgesellschaft geworden, wird der Verein von der Ernährungsbranche geschätzt und deutschlandweit als Experte angefragt. In Kitas, Schulen und Kiezen ist er unterwegs und etablierte sich allein in Berlin mit 14 Kiezprojekten als zuverlässige Konstante. Gemeinsam mit Förderpartnern konnten zahlreiche Bildungsprojekte für Grundschulkinder realisiert werden, darunter School Lunch, Meinem Schulessen auf der Spur und VERSCHWENDERISCH. Einen ersten Schritt über die Landesgrenze hinaus wagte der Verein mit dem Grundschulprojekt „DICH RETT‘ICH“, in dessen Rahmen rund 2.000 Grundschulkinder in Berlin und Baden-Württemberg zu Lebensmittelrettern ausgebildet wurden. Und mit seinem Kitaprojekt „Bis auf den letzten Krümel“ spricht der Verein die Kleinsten an. Mit dem Projekt konnten über 400 Berliner Vorschulgruppen erreicht und etliche Weiterbildungen für pädagogische Fachkräfte realisiert werden. Die RESTLOS GLÜCKLICH-Bildungskonzepte und -materialien werden aktuell bundesweit genutzt. Das vom Verein geschriebene und herausgegebene Kinderbuch „Benja & Wuse – Essensretter auf großer Mission“ wurde sogar für den Deutschen Kinderbuchpreis nominiert.
Herausforderungen und Pläne Eine große Herausforderung auch für RESTLOS GLÜCKLICH ist, dass der Etat der Berliner
Foto: Tim Tyson Ernährungsstrategie 2025 drastisch gekürzt wurde, was zu Einschnitten in bestehenden Zuwendungsbescheiden führte. Der Entwurf des Berliner Haushaltsplans 2026/27 für die Berliner Ernährungsstrategie enthält momentan sogar die komplette Streichung des Etats für Bildungsprojekte mit Ernährungsbezug. – Eine Entwicklung, welche die gesamte Berliner Ernährungsbildungslandschaft belastet. Dazu erklärt Edith Timm, Geschäftsführung von RESTLOS GLÜCKLICH: „Die geplante Etat-Streichung würde auch uns sehr treffen. Gleichzeitig bestärkt uns diese Entwicklung in unserem Bestreben, zunehmend in Regionen außerhalb Berlins zu wirken. Wir planen, unsere Weiterbildungen deutschlandweit anzubieten und sind aktuell auf der Suche nach passenden Förderungen und Partnerschaften. RESTLOS GLÜCKLICH genießt ein ausgezeichnetes Renommee. Wir sind stolz auf alles, was wir in den vergangenen Jahren als Vereins-Team gemeinsam mit Förder- und Projektpartnern erreicht haben und blicken hochmotiviert auf die kommenden 10 Jahre.“ Dabei bleibt die Mission des Vereins klar: Weiterhin will er alltagstauglich, praxisnah, mit viel Herz und neuen bunten Ideen ein gesellschaftliches Bewusstsein dafür schaffen, dass Lebensmittel wertvoll sind – und bestenfalls als klimafreundliche Ernährung im Alltag etabliert und zum neuen Standard unserer Esskultur werden. Weitere Informationen unter www.restlos-gluecklich.berlin � Jacqueline Lorenz
Der Verkauf des Berliner FamilienPasses 2026 hat am 1. Dezember begonnen. Damit soll Berliner Familien der Zugang zu Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen erleichtert werden. Für einen Preis von 6 Euro erhalten Familien Zugang zu über 300 Angeboten. Der Pass kann bis zum 31. Dezember 2026 genutzt werden. Das Heft umfasst Preisvorteile und Rabatte in fünf Kategorien, darunter Sport, Sehenswertes und Ausflüge ins Umland. Nutzer erhalten beispielsweise Ermäßigungen in Kletterhallen, im Spionagemuseum oder bei Spielen von ALBA Berlin. Ein wesentlicher Bestandteil sind die Regelungen zum freien Eintritt für Kinder: In Begleitung eines zahlenden Erwachsenen können Kinder unter anderem Planetari en, Eisbahnen oder den Britzer Garten kostenfrei besuchen. Auch der Eintritt in die Berliner Bäder ist für Kinder dreimal gratis enthalten. Zusätzlich bietet der Pass rund 200 Verlosungen für Kurzreisen, Workshops und Veranstaltungen. Herausgegeben wird das Freizeit- und Kulturtaschenbuch vom JugendKulturService. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der sozialen Teilhabe: Für Alleinerziehende und Familien mit geringem Einkommen gibt es gesonderte Gewinnspiele und Kontingente für stark ermäßigte Eintrittskarten. Der FamilienPass richtet sich an alle Berliner Familien mit Kindern bis einschließlich 17 Jahren. Er ist in allen dm-Filialen, LPG BioMärkten, vielen Bibliotheken sowie online erhältlich.
14 | Gazette Steglitz | Januar 2026
Die Grüne Woche wird 100 Jahre alt. � Foto: Messe Berlin
Jubiläum unterm Funkturm Internationale Grüne Woche feiert im Januar 100-jähriges Bestehen Ein Jahrhundert Berliner Messegeschichte: Im Januar 2026 begeht die Internationale Grüne Woche (IGW) ihren 100. Geburtstag. Was im Jahr 1926 als lokale Warenbörse begann, bei der ursprünglich noch der Verkauf von Lodenmänteln mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen kombiniert wurde, hat sich über die Jahrzehnte zur weltweit bedeutendsten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau entwickelt.
Gewohnte Vielfalt Vom 16. bis 25. Januar 2026 wird das Messegelände am Funkturm wieder zum zentralen Treffpunkt für Fachpublikum und Verbraucher. Zum runden Jubiläum erwartet die Besucher ein Rückblick auf die Historie der Ausstellung sowie die bewährte Mischung aus Information und Erlebnis. Schwerpunkte sind wie gewohnt die Blumenhalle, die Tierpräsentationen mit etwa 100 Tieren in der Halle 25 sowie die Stände der internationalen Partnerländer
und der deutschen Bundesländer.
Zurück in die 1920er Ihrem Hundertjährigen widmet die Grüne Woche die Halle 26a. Dort treffen historische Landwirtschaftsfahrzeuge wie Kutschen und der Radschlepper „Fordson Bj. 1926“ auf Hightech-Fahrzeuge. Sie zeigen die rasante Industrialisierung der Landwirtschaft. Einblicke in ein altes Handwerk gibt unter anderem die Böttcherei Messerschmidt aus Neu-Zittau bei Berlin. Ein großer Bildschirm zeigt Aufnahmen aus 100 Jahren Grüne Woche. Die Blumenhalle nimmt 2026 unter dem Motto „Babylon Berlin“ ebenfalls Bezug auf die Entstehungszeit der Grünen Woche: Sie ist diesmal ganz im Stil der Zwanziger Jahre gestaltet.
Grüße aus Fernost Das „Butterbrot“ für japanische Schulkinder heißt „Onigiri“. Den in Algen eingeschlagene Reis-Snack können Schulklassen im
Koch-Workshop „How to Onigiri: Das japanische Butterbrot“ an vier Messevormittagen in Halle 27 herstellen. Am Samstag, der 17. Januar 2026, kürt eine Jury im Rahmen der Berliner Cosplay-Meisterschaften die beste Verkleidung im Stil von Manga-, Anime – und Computerspielfiguren. Rund um den Wettbewerb gibt es Workshops, japanische und koreanische Küche, ein Tanz- und Showprogramm sowie Talks und Interviews.
Debatten zur Agrarpolitik Neben der kulinarischen Vielfalt dient die IGW auch im Jubiläumsjahr als Plattform für agrarpolitische Debatten und den Austausch über moderne Landwirtschaft. Offizieller Partner ist in diesem Jahr Mecklenburg-Vorpommern. Aufgrund der erwarteten hohen Besucherzahlen empfiehlt sich die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Weitere Informationen über die 100. Grüne Woche unter www.gruenewoche.de.
Workshop und Polizei-Beratung Nasse Wände, Feuchte Keller? Komplettlösungen gegen Feuchtigkeit und drückendes Wasser – auch ohne Schachten von innen ausgeführt Mariendorfer Damm 159 12107 Berlin
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Die Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, Grunewaldstraße 3, bietet auch in diesem Jahr viele Veranstaltungen. So wird ein Workshop zur Optimierung digitaler Fotos angeboten. Vermittelt werden die Bearbeitung am Laptop oder Smartphone sowie die Datenspeicherung. Ein eigenes Gerät mit einem gelungenen Foto sollte mitgebracht werden. Die Termine sind am 12. Januar und 9. Februar 2026, jeweils von 10 bis 11 Uhr. Der Eintritt ist frei,
eine Anmeldung unter der Telefonnummer (030) 90299 2410 ist jedoch erforderlich. Die Berliner Polizei (Abschnitt 45) bietet eine offene Beratung zu Verkehrssicherheit und Kriminalprävention an. Informiert wird über richtiges Verhalten im Straßenverkehr sowie über Schutzmaßnahmen gegen Einbrüche und Trickdiebstahl. Termine sind am 14. Januar und 11. Februar 2026 von 11 bis 14 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.
Gazette Steglitz | Januar 2026 | 15
Kultureller Jahresauftakt Konzerte und Kindertheater in der Schwartzschen Villa
Bürgersprechstunden Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg Abteilung Finanzen, Personal, Wirtschaftsförderung und Facility Management Do, 22.01.2026 von 15 bis 17 Uhr Rathaus Zehlendorf, Raum A 131 Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin Künftige Sprechstundentermine können telefonisch erfragt werden unter ☎ (030) 90299-3301 Bezirksstadtrat Patrick Steinhoff Abteilung Stadtentwicklung Di, 20.01.2026 von 15.30 bis 17.30 Uhr Rathaus Zehlendorf, Raum E 312 Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin Telefonische Anmeldung erforderlich ☎ (030) 90299-2001 Bezirksstadtrat Urban Aykal Abteilung Ordnung, Umwelt- und Naturschutz, Straßen und Grünflächen Mi., 28.01.2026 von 15 bis 17 Uhr Der Ort wird bei der Anmeldung bekannt gegeben: ☎ (030) 90299-7001
Das Veranstaltungsprogramm Dienstag, 27. Januar, um 19 Uhr Das Zimmertheater bietet ab der Schwartzschen Villa in Steg- Mark Kovnatskiy und Alan Bern dem 6. Januar fast täglich Vorlitz startet im Januar mit einer mit jiddischer Musik auf. Für die- stellungen für Kinder. AufgeMischung aus Konzerten, Lesun- se Veranstaltung ist der Eintritt führt werden unter anderem gen und Kindertheater ins neue frei. Adaptionen von „SchneeweißJahr. Der Monat bietet ein breites Neben der Musik stehen auch li- chen & Rosenrot“, „Peter und der musikalisches Spektrum, das von terarische Formate auf dem Plan. Wolf“ sowie Puppenspiele über Klavierabenden mit Werken von Am Freitag, 16. Januar, liest Jenny Tiere und Jahreszeiten. Die AufFranz Liszt bis hin zu zeitgenös- Schon ab 19 Uhr anlässlich des führungen beginnen meist um sischen Kompositionen reicht. 150. Geburtstages von Rainer Ma- 10.30 Uhr für Gruppen oder um Zu den Höhepunkten zählt das ria Rilke. Eine Verbindung aus Le- 16 Uhr und richten sich an Kinder Tango-Neujahrskonzert des Duo sung, Bildbetrachtung und Musik ab etwa drei Jahren. Danzarín am Samstag, 17. Januar, präsentieren Sonja Koppitz und Weitere Informationen im Kulum 19 Uhr. Anlässlich des Holo- Jonny Götze am Samstag, 24. Ja- tur-Programm für Januar unter: caust-Gedenktages treten am nuar, um 19 Uhr. www.berlin.de/-ii746059
Bezirksstadtrat Tim Richter Abteilung Bürgerdienste und Soziales Do., 22.01.2026 von 14 bis 16 Uhr Rathaus Lankwitz, Raum 222 (2. OG) Hanna-Renate-Laurien-Platz 1, 12247 Berlin Telefonische Anmeldung erforderlich ☎ (030) 90299-5300 Bezirksstadträtin Carolina Böhm Abteilung Jugend und Gesundheit Di., 15.01.2026 von 16 bis 18 Uhr Rathaus Zehlendorf, Raum E 306 Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin Telefonische Anmeldung erforderlich ☎ (030) 90299-6002 Bezirksstadträtin Malgorzata Sijbrandij Abteilung Bildung, Kultur und Sport Mi., 14.01.2026 von 16 bis 18 Uhr Rathaus Steglitz, Raum 205 Schloßstraße 37, 12163 Berlin Anmeldung erforderlich unter ☎ (030) 90299-6200 oder sijbrandij@ba-sz.berlin.de
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Müssen Rentner Steuern zahlen? Das am 01.01.2005 in Kraft getretene Alterseinkünftegesetz beinhaltet unter anderem eine umfangreiche Neuordnung der Besteuerung von Alterseinkünften. Die Neuregelung gilt sowohl für Personen, die erst jetzt in Rente gehen oder noch im Arbeitsleben stehen, als auch für Personen, die bereits vor 2005 eine Rente bezogen haben, so genannte Bestandsrentner. Waren bisher bei einem Renteneintrittsalter von 65 Jahren 27 % der Rente als Einnahmen zu erfassen (Ertragsanteil), so beträgt im Kalenderjahr 2005 der Besteuerungsanteil 50 %, d. h. die Hälfte der Rente
unterliegt der Besteuerung. Seit dem 01.01.2005 werden die Rentenzahlungen an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt (Rentenbezugsmitteilung). Jeder Rentner sollte daher überprüfen, ob er aufgrund der Neuregelung ein zu versteuerndes Einkommen erzielt und eine Steuererklärung abgeben muss. Wir haben, um den Anforderungen der Rentner gerecht zu werden, ein spezielles Paket für Rentner entwickelt. Sprechen Sie uns diesbezüglich an. Natürlich können Sie auch in allen anderen steuerlichen Fragen den Kontakt mit uns aufnehmen.
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Impressum
TE L E FO N 0 3 0 I 79 74 14 6 4 TE L E FA X 0 3 0 I 79 74 14 6 5 MOB I L 0 15 1 I 2 0 45 21 3 4
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Nächste Ausgabe Februar Nr. 2/2026 Anzeigen-/Redaktionsschluss 16.01.2026 Erscheinung 05.02.2026
1 | Gazette Zehlendorf 16 | Gazette Steglitz | Januar | JAnuAr2026 2026
Einsamkeit im Bezirk Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Immer mehr Mitmenschen in unserer Stadt und im Bezirk leben in Einsamkeit oder haben nur noch reduziert soziale Kontakte. Einsamkeit ist nicht nur ein individuelles Empfinden. Sie kann jeden betreffen – in jeder Lebensphase, in jeder Lebenslage, in jedem städtebaulichen Umfeld, egal ob in Geschosswohnungen oder Einfamilienhäusern, in der Stadt oder auf dem Land. Sie betrifft ältere Menschen, Berufstätige aber auch Jugendliche. Die Gründe für Einsamkeit sind dabei sicherlich vielschichtig. Auch die Kommunalpolitik setzt sich mit dieser Entwicklung auseinander. René Rögner-Francke, Bezirksverordnetenvorsteher
CDU-Fraktion Kommunale Ehrenamtsbörse für sozialen Zusammenhalt: Einsamkeit trifft längst nicht nur Ältere, sondern auch Jugendliche, die sich im digitalen Alltag verlieren, oder Alleinlebende, deren soziale Kontakte brüchig geworden sind. Wer gesellschaftliche Teilhabe ernst nimmt, muss mehr tun, als Pflegeplätze zu schaffen. Es braucht Orte, an denen Begegnung möglich ist und Strukturen, die jene erreichen, die kaum noch aus eigener Kraft Anschluss finden. Ein wirksames Instrument wäre eine kommunale Ehrenamtsbörse. Sie könnte Menschen, die sich engagieren wollen, gezielt mit jenen verbinden, die Begleitung, Gespräche oder praktische Unterstützung benötigen – vom wöchentlichen Besuchsdienst für Senioren bis zur Lernhilfe für Jugendliche oder gemeinsamen Aktivitäten für Alleinlebende. Sozialer Zusammenhalt entsteht nicht zufällig: Er muss aktiv organisiert werden. In Steglitz-Zehlendorf gibt es bereits den Runden Tisch „Gut älter werden“, der ebenfalls spannende Einblicke und auch Einsatzmöglichkeiten bietet. Bürgerinnen und Bürger jeden Alters, die ihre Zeit und Talente für unseren Bezirk einbringen möchten, sind willkommen. Gabriele Grabowski
B‘90/Grünen-Fraktion Einsamkeit ist kein Randphänomen. Sie betrifft junge Menschen genauso wie Ältere: mitten in unseren Städten, mitten in unseren Kiezen. Wer allein ist, wird schneller krank, verliert Vertrauen und oft auch gesellschaftliche Teilhabe. Um Einsamkeit zu verhindern, brauchen wir starke Nachbarschaften und lebendige Orte. Plätze, Parks, Nachbarschaftstreffs, Bibliotheken und Vereine sind soziale Infrastruktur, die Begegnung ermöglicht: niedrigschwellig, generationenübergreifend und ohne Eintrittskarte. Besonders wichtig sind Jugendeinrichtungen ebenso wie Angebote für Seniorinnen und Senioren. Jugendtreffs geben Halt, Struktur und Gemeinschaft. Seniorentreffs schaffen soziale Kontakte, verhindern Vereinsamung und stärken Selbstständigkeit. Beides wirkt
präventiv gegen Isolation, Einsamkeit und gesellschaftliche Spaltung. Gerade deshalb dürfen diese Angebote nicht dem Sparzwang geopfert werden. Wer hier kürzt, zahlt später doppelt: mit höheren sozialen Folgekosten und weniger Zusammenhalt. In einer Stadt, in der viele ihre Nachbarinnen und Nachbarn kaum kennen, ist die Bekämpfung der Einsamkeit eine soziale und politische Aufgabe. Alexander Kräss Berlin
SPD-Fraktion
Social Media, Online Classes und Home-Office ermöglichen weltweite Vernetzung, gleichzeitig nehmen persönliche Begegnungen ab. Waren früher vor allem ältere Alleinstehende von Einsamkeit betroffen, zeigen aktuelle Studien, dass sich heute immer mehr junge Menschen einsam fühlen. Konkurrenzdruck in Schule und Beruf, die Allgegenwart der Sozialen Medien führen zu einem Anstieg von Mobbing und Ausgrenzung. Erste Smartphone-Verbote an Schulen zeigen positive Auswirkungen auf das Miteinander; unsere Gesundheitsstadträtin Carolina Böhm setzt sich daher für eine berlinweite Regelung ein. Ein wichtiger Faktor ist die Stadtplanung: Es braucht öffentliche Orte, an denen sich Menschen gerne aufhalten und ins Gespräch kommen – viele sind durch Sparmaßnahmen und Privatisierung verloren gegangen. Infolge der Inflation sind Cafés und Clubs für viele als Treffpunkte weggefallen. Es ist daher Aufgabe des Bezirks, für attraktive Orte ohne Konsumzwang zu sorgen – und dabei Bedürfnisse aller Altersklassen im Blick zu haben. Bei der geplanten Umgestaltung des Zehlendorfer Ortskerns haben wir dies durch vielfältige Beteiligungsformate erreicht. Rainer Ziffels
FDP-Fraktion Den Start ins neue Jahr begehen die meisten von uns in fröhlicher Geselligkeit. Für viele Menschen ist das alte wie das neue Jahr jedoch geprägt von einem ganz anderen Gefühl: dem der Einsamkeit. Ein Phänomen, bei dem man früher vor allem an die Älteren dachte, das aber spätestens seit den Corona-Lockdowns alle Altersgruppen erfasst hat. Welche Möglichkeiten hat die Politik? Sie kann Barrieren abbauen und Wege eröffnen, durch die Menschen zum Austausch miteinander gelangen. Als Freie Demokraten setzen wir uns daher dafür ein, dass der barrierefreie Ausbau im öffentlichen Raum forciert und im Wohnungswesen nicht durch Konzepte wie den Milieuschutz blockiert wird, damit Mobilitätseinschränkungen niemanden an gesellschaftlicher Teilhabe hindern. Genauso machen wir uns dafür stark, dass in Schulen ein stärkerer Fokus auf Medienkompetenz gelegt wird, damit der digitale Raum Austausch und Miteinander befördert, statt Einsamkeit zu verstärken. Und wir fördern Ehrenamt und private Initiative. Denn das beste Mittel gegen
u z g e i t s rt o f r Einpro Fraktion m o IhZeichen 1.140 K d a B r h e m
Einsamkeit ist eine lebendige und freie Zivilgesellschaft, in der jede und jeder Anschluss und Austausch findet. Søren Grawert Alternative für
Deutschland
AfD
Viele Menschen, jung wie alt, vereinsamen heute aus vielerlei Gründen. Oft kommen mehrere zusammen: das Gefühl, durch neue Sprachregeln nicht mehr frei sprechen zu können, der Vertrauensverlust in staatliche Institutionen seit Corona, Zweifel an der eigenen Impfentscheidung und damit gesundheitliche Probleme. Die Angst, die Miete oder das Essen nicht mehr zahlen zu können, das Erleben von sozialem Abstieg, Unsicherheit im öffentlichen Raum, gesellschaftliche Ausgrenzung – etwa „Alter weißer Männer“. Auch Pflegenotstand, überlastete Arztpraxen, Wohnungsnot, Zukunftsängste oder die Sorge, Fehler zu machen, setzen viele unter Druck. Diese Belastungen sind individuell, real und nehmen zu – besonders, wenn darüber nicht gesprochen werden darf. Geben Sie nicht auf. Gehen Sie in die Natur. Lassen Sie Neid und Bitterkeit nicht an sich heran. Ein Lächeln hilft – auch, wenn es zunächst nur vor dem Spiegel entsteht. Knüpfen Sie Kontakte, auch zu Menschen mit anderen Blickwinkeln, um geistig beweglich zu bleiben. So wächst nach und nach wieder Vertrauen in das eigene Leben. Schauen Sie gern mal auf einen Kaffee bei uns vorbei. Ihre AfD. Peer Döhnert
Die Linke Einsamkeit ist kein unvermeidbares privates Schicksal, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem. Sie betrifft Menschen jeden Alters. Deshalb müssen Verhinderung und Beseitigung von Einsamkeit generationsübergreifend gedacht werden. Die Linke setzt auf gezielte Maßnahmen, um Isolation zu verhindern und sozialen Zusammenhalt zu fördern. Wir unterstützen z. B. Nachbarschaftsinitiativen und andere ehrenamtliche Formate, die etwa kostenlose Freizeitund Kulturangebote anbieten. Wir wollen eine Stadtplanung, die mehr Begegnungsmöglichkeiten schafft und den öffentlichen Raum durch nichtkommerzielle Orte zurückgewinnt. Eine Orientierung an den sozialen Bedürfnissen der Menschen ist ein wirksames Mittel gegen Einsamkeit in der Großstadt! Die Linke Berlin plant deswegen in allen Bezirken barrierefreie Kiezkantinen, die neben günstigen Mahlzeiten auch Gemeinschaftsraum bieten. Auch heute schon machen wir konkrete Angebote durch politische und gesellschaftliche Veranstaltungen oder unsere Arbeitsgemeinschaft„Die Linke hilft“, damit niemand allein bleiben muss. Melden Sie sich gern bei uns. Gemeinsam erreichen wir mehr als allein. Dennis Egginger-Gonzalez Weitere Informationen zur BVV und den Sitzungsterminen finden Sie unter www.berlin.de/-ii23015
Vorwort MeineWannentür: Ohne aufwendige Umbau CDuarbeiten zur barrierearmen Badewanne bequem einsteigen Grüne IHRE VORTEILE se Kostenlo g: SPD Niedriger Einstieg Beratun 3 26 Einbau in nur 1 Tag 24 FDP Kostengünstiger 030 6521 Keine neue Badewanne erforderlich Die Teilentsiegelung des Platzes des 4. Juli ist eine der AfD sicher aussteigen Kompensationsmaßnahmen, für den Wiederaufbau der 12207 Berlin • www.bazuba.de Dresdner Bahn. Linke