Steglitz-Zehlendorf
Stromausfall
Lage an betroffenen Kliniken entspannt sich
04.01.2026: Für die vom Stromausfall im Berliner Südwesten betroffenen Krankenhäuser zeichnet sich eine Entspannung ab. Das Helios Klinikum Emil von Behring, das Evangelische Krankenhaus Hubertus, das Krankenhaus Waldfriede und das Immanuel Kant Krankenhaus sind bereits wieder am Netz. Der Anschluss des ebenfalls betroffenen Theodor Wenzel Werks sollte kurzfristig gelingen.
„Ich bin froh, dass wir bereits nach so kurzer Zeit gute Nachrichten für die Krankenhäuser haben. Ich bedanke mich bei Stromnetz Berlin für den schnellen erfolgreichen Einsatz“, sagt Berlins Gesundheitssenatorin Dr. Ina Czyborra. „Gleich die ersten Stunden unmittelbar nach dem Stromausfall haben gezeigt, dass wir auf derartige Krisenfälle gut vorbereitet sind. Angefangen von der Arbeit des Krisenstabes meines Hauses bis hin zur Kommunikation mit allen Beteiligten hat ein Rad in das andere gegriffen. So konnten wir auch die im Raum stehende Evakuierung von Häusern und die Verlegung von Patientinnen und Patienten verhindern. Mein Dank gilt hier auch der Charité und Vivantes, die bei der Vorbereitung einer möglichen Verlegung unterstützt haben.“
Vom Stromausfall sind auch zahlreiche Pflegeeinrichtungen und pflegebedürftige Personen in der eigenen Häuslichkeit betroffen. Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege (SenWGP) ist hierzu von Anfang an in engem Austausch mit dem Einsatzstab der Berliner Feuerwehr und unterstützt die Heimaufsicht für die stationären Pflegeeinrichtungen (angesiedelt beim Landesamt für Gesundheit und Soziales). Dies beinhaltet auch die Verlegung von pflegebedürftigen Menschen aus dem Schadensgebiet in Pflegeeinrichtungen, die freie Kapazitäten gemeldet haben.
„Ich danke allen Beteiligten, insbesondere der Berliner Feuerwehr, dem Lageso und den vielen Mitarbeitenden in den Einrichtungen, die unter großem Einsatz dafür gesorgt haben und weiterhin dafür sorgen werden, dass wir den Patientinnen und Patienten und den zu pflegenden Menschen und ihren Angehörigen in dieser Krise helfen können“, so die Senatorin.
Die SenWGP steht weiterhin im Austausch mit allen betroffenen Einrichtungen sowie der Berliner Feuerwehr und bewertet die Lage fortlaufend neu, um bei Bedarf weitere erforderliche Maßnahmen einleiten zu können.

