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Titelbild: Gazette Schöneberg & Friedenau Februar Nr. 2/2026

Gazette Schöneberg & Friedenau

Februar Nr. 2/2026

Gazette für Schöneberg und Friedenau

zur Ausgabe Nr. 1/2026

Der Green Buddy Award wird zum 15. Mal verliehen. Foto: Julia MerkelDer Green Buddy Award wird zum 15. Mal verliehen. Foto: Julia Merkel

Jetzt für den Green Buddy Award 2026 bewerben

Nachhaltige Ideen gefragt

Zum mittlerweile 15. Mal lobt das Bezirksamt den „Green Buddy Award“ aus. Mit dem Preis werden jährlich innovative Produkte, Projekte und unternehmerisches Engagement gewürdigt, die ökologische Verantwortung mit wirtschaftlichem Handeln verbinden. Die Bewerbungsphase begann am 2. Januar und läuft bis zum 31. März 2026. Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen, Start-ups, Initiativen sowie Schüler und Studierende. Dabei ist die ... weiter

Wort des Bezirksbürgermeisters

Tempelhof-Schöneberg Februar 2026

Liebe Leser_innen, gerne möchte ich Sie einladen, sich weiterhin aktiv für die Menschen in Ihren Kiezen einzubringen und unser spannendes Veranstaltungsprogramm zu besuchen. Frauenmärz Unsere traditionelle Veranstaltungsreihe „Frauenmärz“ startet dieses Jahr bereits am 27. Februar 2026 um 19 Uhr im Rathaus Schöneberg. Frauen haben in der Historie stets Grenzen hinterfragt und überwunden. Während des Frauenmärzes lernen Sie ihre ... weiter

Werkstatt für Geigenbau Wilhelm-Hauff-Straße 14 12159 Berlin

Geigenbau mit Seele

Tanja Hiddes Fachwerkstatt für feine Streichinstrumente

Ein Himmel voller Geigen – Sinnbild für das vollkommene Glück. Bei Tanja Hidde hängt in ihrer Friedenauer Fachwerkstatt eine Reihe glückverheißender Geigen unter der Decke. Die feinen Streichinstrumente warten darauf, zu neuem Glanz und in spielfreudige Hände zu gelangen. Seit 2014 ist der kleine Laden in der Wilhelm-Hauff-Straße 14 Anlaufstelle für viele, die perfekte Reparatur, Restauration, Klangoptimierung, Kaufberatung und ... weiter

Von Turntables bis Teezeremonie

Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg mit vielseitigem Programm

Die Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg hat ihr neues Programmheft veröffentlicht. Das Magazin ist ab sofort kostenlos an zahlreichen Auslagestellen im Bezirk erhältlich. Es wird künftig nur noch einmal im Jahr publiziert. Damit reagiert die VHS nach eigenen Angaben auf veränderte Lesegewohnheiten und stärkt zugleich das digitale Angebot. Über QR-Codes und Kurz-Links im Heft gelangen Leser direkt zu den Kursdetails im Internet. Die ... weiter

Haus am Kleistpark an der Grunewaldstraße 6–7.

Blicke hinter die Fassade

Das Lebenswerk der Fotografin Christa Mayer

Eine umfassende Werkschau widmet sich bis zum 6. April 2026 dem Schaffen der Fotografin und Psychologin Christa Mayer. Die Ausstellung „Fotografie – Das Werk“ in der kommunalen Galerie Haus am Kleistpark gibt einen Einblick in vier Jahrzehnte ihres Schaffens. Bekannt wurde die 1945 geborene Künstlerin vor allem durch ihre einfühlsamen Porträts, die in einer Berliner Langzeitpsychiatrie entstanden, wo sie selbst über zwanzig Jahre ... weiter

Dank der Kooperation zwischen Bezirksamt und DB gibt es Verbesserungen am Bahnhof Südkreuz.

Kooperation am Südkreuz

Bilanz 2025: Neuer Vorplatz fertig, Pläne für Hildegard-Knef-Platz

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg und die DB InfraGO AG haben im Rahmen ihrer Kooperation eine Bilanz für das Jahr 2025 gezogen. Bei einer Lenkungsrunde im November verständigten sich Vertreter von Bezirk, Bahn und Senat auf weitere Schritte zur Entwicklung des Bahnhofs Südkreuz und seines Umfeldes. Ein sichtbares Ergebnis des vergangenen Jahres ist die Fertigstellung des Vorplatzes Nord. Der Eingangsbereich wurde neu gestaltet und ... weiter

Foto: Sabrina Labis

Sterne und Klischees

Sabrina Labis hinterfragt im Tempelhof Museum Frauenbilder in Wissenschaft und Medien

Die Kommunale Galerie im Tempelhof Museum zeigt ab Ende die Ausstellung „Miss Universe“. Es ist die erste Einzelausstellung der Künstlerin und Filmemacherin Sabrina Labis in Berlin. In ihren Arbeiten untersucht sie, wie sich geschlechtsspezifische Vorurteile in der Sprache, in medialen Bildern und in gesellschaftlichen Strukturen festsetzen. Die Präsentation umfasst zwei Videoarbeiten, Fotografien sowie textile Elemente. Inhaltlich liegt ... weiter

Der neue Treppenlift an der Friedhofskapelle. Foto: BA TS

Treppenlift für die Kapelle Eythstraße

Barrierefreier Zugang zur denkmalgeschützten Feierhalle

Die Kapelle auf dem landeseigenen Friedhof Eythstraße verfügt ab sofort über einen Treppenlift. Damit wird gehbehinderten Besucherinnen und Besuchern der Zugang zum Säulengang und der dortigen Feierhalle erleichtert, die Platz für bis zu 70 Personen bietet. Die neue Anlage befindet sich an der Westseite des Gebäudes und überwindet die neun Stufen hinauf zum Säulengang. Um einen reibungslosen Betrieb vor und nach Beisetzungen zu ... weiter

Jelbi-Punkt am U-Bahnhof Friedrich-Wilhelm-Platz. Foto: BVG/Elke Stamm

Sechs Jahre Jelbi

App verzeichnet Zuwachs und setzt auf Patrouillen gegen wildes Parken

Sechs Jahre nach der Einführung hat sich das Angebot der Mobilitäts-App Jelbi weiter vergrößert. Wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mitteilen, wurden im Jahr 2025 rund 100 neue Standorte eröffnet. Damit umfasst das Netz in Berlin, Potsdam und Kleinmachnow nun etwa 400 Stationen. Über die Plattform sind aktuell rund 70.000 Fahrzeuge buchbar, was einem Großteil der in der Region verfügbaren Sharing-Angebote entspricht. Damit hat sich ... weiter

(v. l.n.r.) Avram Sarban, Alina Voinea (Ansprechperson des Landes Berlin zu Antiziganismus) und Christoph Leucht. Foto: Hildegard Lagrenne Stiftung

Selbstverständlich dazugehören

Roma und Sinti in unserer Mitte

Am 25. Oktober 2012 – einen Tag nach der Einweihung des für die in der NS-Zeit ermordeten Sinti und Roma errichteten Denkmals – wurde die Hildegard-Lagrenne-Stiftung (HLS) mit Stammsitz in Mannheim gegründet. Benannt ist sie nach ihrer Gründerin Hildegard Lagrenne (1921-2007), die ihr Leben lang für Bildung und Bekämpfung des Antiziganismus eintrat und maßgeblich die Bürgerrechtsbewegung der deutschen Sinti und Roma prägte. Nach ... weiter

Berliner Feuerwehr um 1910.Archiv Berliner Feuerwehr

175 Jahre Berliner Feuerwehr

Die älteste Berufsfeuerwehr Deutschlands feiert Geburtstag

Berlin im Jahr 1850: Enge Straßen, Gestank und noch viele Gebäude aus Holz, geheizt wurde mit Feuer im Kamin. Wenn es brannte – was oft vorkam – halfen Feuerwachen aus den Spritzenhäusern mit Handdruckspritzen sowie Freiwillige mit Feuerhaken und Eimerketten. Am 1. Februar 1851 änderte sich das Vorgehen. König Friedrich Wilhelm IV. hatte genug von unzureichender Brandbekämpfung und gründete die Berliner Feuerwehr als älteste ... weiter

Historischer Briefkasten am Bahnhof Mexikoplatz. Diese Briefkästen gab es nach 1890.

200 Jahre Briefkasten in Preußen

Die „herrliche Einrichtung“ der Franzosen wurde übernommen

Die dauerhafte Einführung des Briefkastens verdankten die Preußen den Franzosen. Es hatte zwar schon im 17. Jahrhundert vereinzelt Briefkästen in Deutschland gegeben – in Hamburg und Berlin – doch sie verschwanden nach einiger Zeit wieder. In Frankreich hingegen wurden sie mit der Französischen Revolution zu einer festen Einrichtung, damit die Bürger korrespondieren – und denunzieren – konnten. Mit den napoleonischen Kriegen ... weiter

Wilmersdorfs letztes Landhaus

Die Prinzregentenstraße 72 im Wandel der Zeit

Zwischen den hohen Nebengebäuden wird sie fast übersehen und doch ist sie ein Juwel vergangener Zeiten: In der Prinzregentenstraße 72, inmitten des städtischen Trubels, steht eine charmante Stadtvilla, die heute als Zweigstelle der Musikschule City West junge Talente fördert. Doch das Gebäude ist mehr als nur ein Ort der musikalischen Bildung; es ist ein seltenes Zeugnis der frühen Entwicklung Wilmersdorfs. Die Ära Carstenn Erbaut ... weiter

Die alten 23 Bezirke vor dem 1. Januar 2001.

Als aus 23 Bezirken 12 wurden

Vor 25 Jahren trat die Berliner Bezirksgebietsreform in Kraft

Am 1. Januar 2001 änderte sich die Bezirkspolitik Berlins grundlegend. Mit dem Inkrafttreten des Gebietsreformgesetzes wurde die Zahl der Berliner Bezirke von bis dahin 23 auf heute 12 reduziert. Es war die weitreichendste administrative Neuordnung der Stadt seit der Bildung von Groß-Berlin im Jahr 1920. Stadt in Geldnot Hintergrund der Reform war die angespannte Haushaltslage der Hauptstadt. Der Senat und das Abgeordnetenhaus verfolgten ... weiter

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