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Titelbild: Dahlem & Grunewald Journal Juni/Juli Nr. 3/2021

Dahlem & Grunewald Journal

Juni/Juli Nr. 3/2021

Journal für Dahlem, Grunewald und Schmargendorf

zur Ausgabe Nr. 2/2021

Rosen an der Wendeschleife

Roseneck – vom Ausflugsziel zum beliebten Treffpunkt

Von der Innenstadt zum Ausflugsziel und wieder zurück – das boten die Vorortbahnen in der Kaiserzeit. Einige davon waren auf einer Schlaufenfahrt unterwegs. So bezeichnete man Anfang des 20. Jahrhunderts den Verlauf von Straßenbahnlinien, die ihre Fahrgäste auf unterschiedlichen Wegen zum Ziel brachte. Dazu gehörten die Linien A, BH und BS der westlichen Berliner Vorortbahn. Sie fuhren vom Potsdamer Platz ... weiter

Das Herrenhaus wurde um 1560 gebaut.

Landwirtschaft seit über 800 Jahren

Domäne Dahlem – vom Rittergut zum Freilichtmuseum

Die erste Erwähnung von Dahlem stammt aus dem Jahr 1375 – dann dauerte es 75 Jahre, bis der Ort erst 1450 erneut genannt wurde, als Rittergut der Familie von Milow. Diese mussten das Gut im Jahr 1483 aufgrund von Verschuldung an die Familie Spil abgeben. Die Familie Spil war übrigens zu jener Zeit auch Eigentümerin des Grunewaldsees, damals Spilsee genannt. Etwa 150 Jahre lang bewirtschafteten sie das Gut. ... weiter

Der Z3, der erste funktionsfähige Digitalrechner der Welt. Foto mit freundlicher Genehmigung von Professor Dr. Dipl.-Ing. Horst Zuse

Der erste funktionsfähige Computer

Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik in Dahlem erinnert an den Erfinder

Denkende Maschinen faszinierten den gebürtigen Wilmersdorfer Konrad Zuse (1910 – 1995) schon seit seiner Jugend. Bereits mit 14 Jahren baute er „Zuses Mandarinenautomat“, der dem Nutzer sowohl Obst als auch Wechselgeld herausgab. Für den Kohlenverladekran, den er aus einem Stabil-Baukasten erstellte, bekam Zuse eine Ehrenurkunde des Baukasten-Herstellers. Nach seinem Studium, in dem er zwischen Maschinenbau, ... weiter

Die ersten Bäume in den Straßen der Villenkolonie Groß Lichterfelde stammten aus der Zucht von John Booth.

Vom Baumschulbesitzer zum Immobilienentwickler

John Cornelius Booth war Initiator der Villenkolonie Grunewald

Schweift der Blick bei einem Waldspaziergang nach oben durch die Wipfel, streift er hin und wieder die Douglasie, die ursprünglich aus Nordamerika stammt. Dass der Baum hierzulande anzutreffen ist, liegt unter anderem an John Cornelius Booth (1836 – 1908), dessen Vater den Baum in Deutschland einführte. John Booth übernahm die Baumschule seines Vaters in Klein Flottbeck bei Hamburg, in der er unter anderem ... weiter

Südliche Teil des Messelparks.

Ein Architekt und sein Park

Der Messelpark zieht sich durch Schmargendorf und Dahlem

Messelpark? Ein Gedenken an die Fossillagerstätte in Hessen? Nein, weit gefehlt. Namenspate des langgezogenen Parks, der an der Clayallee beginnt und sich bis zur Pacelliallee zieht, war der Architekt Alfred Messel. „Sein“ Park präsentiert sich als etwa vier Hektar umfassender, langgezogener Streifen. Er ist überwiegend waldartig-naturbelassen. Doch auch ein Spielplatz ist Teil der Anlage. Der Park wie auch die am ... weiter

„Plöner Bike“ – das erste Lastenrad der bezirklichen „fLotte kommunal“. Foto: BACW

Erstes bezirkliches Lastenrad übergeben

„Plöner Bike“ – einfach kostenlos ausleihen

Das erste Lastenrad der bezirklichen „fLotte kommunal“ wurde der Jugendfreizeiteinrichtung Plöner Straße übergeben. Das Lastenrad macht Transporte ganz ohne Stau, Parkplatzsuche, Lärm und Gestank möglich und kann von allen Interessierten unter www.flotte-berlin.de ausgeliehen werden. Standort des Lastenrades ist die DRK Jugendfreizeiteinrichtung in der Plöner Straße 2 in Schmargendorf. Da ... weiter

Thielecksiedlung, die Aufnahme stammt vermutlich aus den 1930er-Jahren.Archiv HVZ

Bauen gegen den Wohnungsmangel

Thielecksiedlung wurde zwischen 1927 und 1931 erbaut

Zur Berliner Straße hin bildet die Thielecksiedlung an der Schütz- und Thielallee ein einheitliches Bild. Die im Zickzack angeordneten Mehrfamilienhäuser sind durch Gelenkbauten mit Kuppeln verbunden. Sie bilden den Eingangsbereich zu der Siedlung, die, anders als es der Eingangsbereich vermuten lässt, zu einem großen Teil aus Doppel- und Reihenhäusern besteht. Diese befinden sich im Bereich der Hüninger ... weiter

Ehrengrab von Curth Flatow auf den Waldfriedhof Dahlem.

Ein Meister der Unterhaltung

Vor 100 Jahren wurde Curth Flatow geboren

„Ich heirate eine Familie“ – ein Fernsehhit in den 1980er-Jahren. Die Geschichte um einen Mann, der eine Frau mit drei Kindern heiratet, war die erfolgreichste Serie des Drehbuchschreibers und Schauspielers Curth Flatow. Er wurde am 9. Januar 1920 in Berlin in eine Künstlerfamilie hinein geboren. Seine Mutter war die Chansonsängerin Alwine Flatow, die unter dem Künstlernamen Else Busch auftrat. Sein Vater ... weiter

Digitaler Bibliotheksausweis geht in die nächste Runde

Kostenloser Probe-Ausweis wird bis zum 30. Juni verlängert

Mit dem kostenlosen Probe-Ausweis können die Digitalen Angebote der Stadtbibliotheken für 3 Monate kostenfrei auf Herz und Nieren geprüft werden. Das Angebot wird bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Auf der Internetseite der Öffentlichen Bibliotheken Berlins unter www.voebb.de kann dafür ein Nutzerkonto erstellt werden. Anschließend ist es möglich, in den Digitalen Angeboten der ... weiter

„Der Kurfürstendamm – Geschichte eines Boulevards“ von Regina Stürickow.

Der Kurfürstendamm

Die Geschichte des beliebten Boulevards

Vom sandigen Feldweg über den Westberliner Boulevard zum Herzen der City West – der legendäre Kurfürstendamm spiegelt die bewegte Geschichte der Stadt wider. Sein „Vater“ war Otto von Bismarck. In seiner Pariser Zeit hatten ihn die Champs-Élysées beeindruckt – etwas Ähnliches wünschte er sich für Berlin. Der schlechte Zustand des Wegs in den Grunewald, den er um das Jahr 1870 ... weiter

zur Ausgabe Nr. 2/2021