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Auszeichnung für Laborspezialist KNAUER

„Der Große Preis des Mittelstandes“ ging an das Zehlendorfer Unternehmen

Geschäftsführerin Alexandra Knauer nimmt die Auszeichnung erfreut entgegen. Foto: Boris Loeffert / KNAUER
Geschäftsführerin Alexandra Knauer nimmt die Auszeichnung erfreut entgegen. Foto: Boris Loeffert / KNAUER
Erschienen in Gazette Zehlendorf November 2021
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Der Zehlendorfer Hersteller von Labormessgeräten für Analytik und Aufreinigung KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH wurde für die Wettbewerbsregion Berlin/Brandenburg mit dem „Großen Preis des Mittelstandes 2021“ der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet.

Die prämierten Unternehmen haben sich gegen 4.674 Mitbewerber erfolgreich durchgesetzt, die in den sechs Wettbewerbsregionen 2021 nominiert waren. Petra Tröger, Vorstand der Oskar-Patzelt-Stiftung, unterstrich: „In diesem Wettbewerb stehen die ganzheitliche Bewertung eines Unternehmens, die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse insgesamt sowie die Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung, nicht nur für das Unternehmen, sondern für die Gesellschaft, im Vordergrund.“

Stabilitätsgarant Mittelstand

Das Motto lautete in diesem Jahr „Jetzt erst recht“. Es steht für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, denn: „Der deutsche Mittelstand ist ein Garant für Stabilität und Vertrauen“ und die ausgezeichneten Unternehmen leisteten Hervorragendes für die Gesellschaft. Es sind Firmen, die sich um die Menschen kümmern und täglich heimatliche Regionen und Wirtschaftskreisläufe stabilisieren. Kein anderer Wirtschaftswettbewerb in Deutschland erreicht eine solch große und anhaltende Resonanz wie der von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung seit 1994 ausgelobte Wettbewerb. Dabei ist der Preis nicht dotiert. Es geht für die Unternehmen allein um Ehre und Bestätigung ihrer Leistungen, ohne finanzielle Anreize.

Anlagen zum Einkapseln der mRNA

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte das Unternehmen KNAUER ein weiteres Geschäftsfeld neben seinem Haupttätigkeitsgebiet der Flüssigkeitschromatografie etablieren. Zur Bekämpfung der Pandemie wurde von mehreren Firmen intensiv an neuartigen mRNA-Impfstoffen geforscht. Es war nicht klar, ob sie jemals wirklich zugelassen werden würden. Für den Tag der Zulassung sollte die Produktion der Impfstoffe jedoch vorbereitet sein. KNAUER entwickelte ab Sommer 2020 für den Produktionsprozess eines Pharmaproduzenten Anlagen zur Herstellung sogenannter Lipid-Nanopartikel. In diesen Anlagen wird die empfindliche mRNA eingekapselt, sodass sie verimpft - und der Impfstoff seine Wirkung entfalten kann.

„Made in Germany“

Die Kunden von KNAUER schätzen laut der Jury die Qualität der Produkte, die traditionell in der Berliner Firmenzentrale entwickelt und produziert werden. „Made in Germany“ heißt die Zauberformel, die mit einer sehr hohen Wertschöpfung verknüpft ist. Weitere Grundlagen des Erfolgs sind die Leidenschaft der Mitarbeitenden für ihren Beruf und die hohe Expertise jedes Einzelnen. Neben den Kernkompetenzen legt die Geschäftsführung großen Wert auf Nachhaltigkeit und begeistert damit einen großen Teil der Belegschaft. Mit viel Herz und Engagement wird ein aktiver Beitrag gegen Probleme wie Erderwärmung, Verlust der Biodiversität, Ressourcenverschwendung und Müllberge als Teil einer langfristigen Strategie und Vision für mehr Nachhaltigkeit geleistet.

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