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Friedenau

Richtkranz über Friedenau

In der Rheingaustraße steht der Rohbau für 69 neue Wohnungen – Fertigstellung bis Ende 2027

BAUWERT AG feiert Richtfest für ,Das Rheingau‘ in Berlin-Friedenau. V.l.n.r. vor der Richtkrone: Daniel Herrmann (Vorstand der BAUWERT AG), Jörn Oltmann (Bezirksbürgermeister des Bezirks Tempelhof-Schöneberg), Dr. Jürgen Leibfried (Gründer, Gesellschafter und Vorstand der BAUWERT AG), Alexander Slotty (Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Bauen und Amtschef der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen), Eva Majewski Sparacino (Bezirksstadträtin und Leiterin der Abteilung Stadtentwicklung und Facility Management des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg), Michael Staudinger (Gesellschafter und Vorstand der BAUWERT AG), Siegfried Wik (Geschäftsführender Gesellschafter der BONANNI Gesellschaft von Architekten mbH) und Dennis Duda (Polier). Foto: BAUWERT AG
BAUWERT AG feiert Richtfest für ,Das Rheingau‘ in Berlin-Friedenau. V.l.n.r. vor der Richtkrone: Daniel Herrmann (Vorstand der BAUWERT AG), Jörn Oltmann (Bezirksbürgermeister des Bezirks Tempelhof-Schöneberg), Dr. Jürgen Leibfried (Gründer, Gesellschafter und Vorstand der BAUWERT AG), Alexander Slotty (Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Bauen und Amtschef der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen), Eva Majewski Sparacino (Bezirksstadträtin und Leiterin der Abteilung Stadtentwicklung und Facility Management des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg), Michael Staudinger (Gesellschafter und Vorstand der BAUWERT AG), Siegfried Wik (Geschäftsführender Gesellschafter der BONANNI Gesellschaft von Architekten mbH) und Dennis Duda (Polier). Foto: BAUWERT AG

17.09.2026: Zwischen Altbauten und Vorgärten wächst im Ortsteil Friedenau ein neues Bauvorhaben heran: In der Rheingaustraße 29–30 wehte kürzlich die Richtkrone. Rund 14 Monate nach dem Aushub der Baugrube ist der Rohbau für das Mehrfamilienhaus mit dem Projektnamen „Das Rheingau“ fertiggestellt. Als Bauherr zeichnet die BAUWERT AG verantwortlich.

Friedenau ist für seine historische Bausubstanz aus Gründerzeitvillen und Landhäusern bekannt. Entsprechend versucht der Entwurf von Bonanni Architekten, sich städtebaulich in das gewachsene Umfeld einzufügen: Ein Natursteinsockel, gegliederte Putzflächen, Sprossenfenster, Gesimsbänder und ein hellrot eingedecktes Dach mit Gauben greifen die traditionelle Formensprache des Quartiers auf und kombinieren sie mit einer modernen Ausführung.

So soll es einmal Aussehen... Grafik: BAUWERT AG / EVE Images
So soll es einmal aussehen... Grafik: BAUWERT AG / EVE Images

Auf dem gut 3.200 Quadratmeter großen Grundstück entstehen rund 6.440 Quadratmeter Wohnfläche, verteilt auf fünf Vollgeschosse und ein Dachgeschoss. Das Spektrum reicht von Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit Flächen zwischen 54 und 245 Quadratmetern – darunter Penthouses mit Galerieebene. Sämtliche Einheiten erhalten private Außenflächen wie Balkone, Terrassen, Loggien oder eigene Gärten. Für die künftigen Bewohner ist im Innenhof zudem ein Gemeinschaftsgarten mit Spielplatz und Hochbeeten vorgesehen. Beim Energiekonzept setzt das Projekt auf Fernwärme, Solaranlagen auf dem Dach, Regenwasserversickerung vor Ort sowie eine Tiefgarage mit Vorrüstungen für E-Mobilität.

Dass der Rohbau nur zehn Monate nach dem Aufstellen des Baukrans steht, fand auch bei Vertretern aus Bezirk und Senatsverwaltung Zuspruch. Angesichts der aktuellen Hürden in der Baubranche sticht das zügige Vorankommen hervor. Auch die Nachfrage scheint vorhanden zu sein: Mehr als 40 Prozent der Einheiten sind laut Vertrieb bereits vergeben.

Für das Projekt beginnt nun die nächste Phase: Während der Einbau der Fenster, die Fassadenarbeiten und der Innenausbau starten, sollen ab Ende September erste Musterwohnungen für Interessierte begehbar sein. Läuft alles nach Plan, können die Wohnungen Ende 2027 bezogen werden.

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