Berlin
Baden und Schwimmen an heißen Tagen
Sicherheitshinweise der DLRG

25.06.2026: Angesichts der aktuellen Hitzewelle ruft die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) eindringlich zu Umsicht beim Baden und Schwimmen auf. Mit Blick auf die jüngste Unfallbilanz mahnt die Organisation für Wasserrettung, Gefahren nicht zu unterschätzen.
Erhöhte Unfallgefahr an heißen Tagen
Mit steigenden Temperaturen und wachsendem Andrang an Gewässern erhöht sich auch die Unfallgefahr erheblich. In Schwimmbädern sowie an Seen und Flüssen ist in den kommenden Tagen vermehrt mit Notfällen zu rechnen. Hitze, Übermut und Selbstüberschätzung – oft auch in Verbindung mit Alkohol – bilden eine gefährliche Mischung.
Nach der deutschlandweiten Auswertung der jüngsten Badeunfälle zeigt sich ein bekanntes Muster: Sprünge in trübe oder fließende Gewässer, Schwimmen in Flüssen mit Strömung, das Überschätzen der eigenen Ausdauer, mangelndes Schwimmvermögen sowie gesundheitliche Probleme im kühlen Wasser führen immer wieder zu lebensbedrohlichen Situationen.
Einfache Grundregeln einhalten
- Nur an bewachten Badestellen ins Wasser gehen
- Nie überhitzt ins Wasser springen – vorher abkühlen
- Nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss schwimmen
- Strömungen und unbekannte Gewässer meiden
- Eigene Leistungsgrenzen realistisch einschätzen
- Kinder immer beaufsichtigen
- Beim Paddeln, Surfen oder Bootfahren eine Schwimmweste tragen
Kampagne unterstreicht Verantwortung der Eltern
Immer wieder verunglücken Kinder, die noch nicht sicher schwimmen können – häufig in Momenten kurzer Unachtsamkeit. Mit ihrer Kampagne „Du bist die Aufsicht!“ erinnert die DLRG auch in diesem Sommer Eltern und Begleitpersonen an ihre Verantwortung. Es reicht nicht, kleine Kinder von der Entfernung aus im Blick zu haben. Die DLRG weist dringend darauf hin, dass die Kinder in Griffweite sein müssen.
Sicherheitstipps für Eltern und Aufsichtspersonen gibt es unter: www.dlrg.de.


