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Charlottenburg

Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Ausstellung holt mutige Frauen aus dem Schatten der Geschichte

Blick in die Sonderausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Foto: Georg Engels, Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Blick in die Sonderausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Foto: Georg Engels, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

30.04.2026: Sie versteckten Verfolgte, verteilten Flugblätter, stellten konspirative Treffpunkte zur Verfügung – und riskierten dafür ihr Leben. Heute sind die Namen der meisten Frauen, die gegen das NS-Regime Widerstand leisteten, kaum bekannt. Die Wanderausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ im Rathaus Charlottenburg erinnert an sie.

Die Ausstellung wird vom 4. bis 29. Mai 2026 von der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand in der Rathausgalerie im zweiten Obergeschoss gezeigt. Im Mittelpunkt stehen 32 Lebensbilder von Frauen, die auf höchst unterschiedliche Weise gegen die Diktatur kämpften – manche bereits in der Weimarer Republik, andere erst nach 1933 oder mitten im Zweiten Weltkrieg.

Die Biografien zeigen, wie breit und vielfältig dieser Widerstand war - dokumentiert wird der Mut, sich dem Regime entgegenzustellen und die Härte, mit der das NS-Regime die Frauen verfolgte.

Hinter der Ausstellung steckt jahrelange Forschungsarbeit: Ein Wissenschaftlerinnenteam hat über vier Jahre hinweg die Biografien mehrerer Tausend Frauen recherchiert, die im Deutschen Reich oder im Exil Widerstand leisteten. Weitere Schicksale sind auf der begleitenden Website dokumentiert.

Der Besuch und während der regulären Rathausöffnungszeiten möglich: montags bis freitags von 9 Uhr bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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