Wannsee
Franz Schuberts Spätwerk
Mutter Fourage Kulturstiftung lädt zur ersten Schubertiade

15.05.2026: Ein Hauch des 19. Jahrhunderts weht durch Wannsee: Am 5. und 6. Juni 2026 veranstaltet die Mutter Fourage Kulturstiftung ihre erste Schubertiade. Das musikalische Wochenende in der Kulturscheune orientiert sich an den historischen Salons der Romantik. Damals kamen Kunstinteressierte oft im privaten Rahmen zusammen, um sich auszutauschen und der Musik von Franz Schubert zu lauschen.
An beiden Abenden steht das Spätwerk des österreichischen Komponisten im Mittelpunkt. Schuberts Stücke aus dieser Zeit gelten als tiefgründige musikalische Auseinandersetzung mit den Themen Vergänglichkeit, Einsamkeit und Sehnsucht.
Den Auftakt macht am Freitag, dem 5. Juni, der Pianist Daniel Seng. Ab 19 Uhr widmet er sich den letzten drei Klaviersonaten Schuberts in C-Moll, A-Dur und B-Dur. Diese anspruchsvollen Stücke entstanden kurz vor dem frühen Tod des Komponisten und bilden einen Höhepunkt der klassischen Klavierliteratur.
Der zweite Konzertabend am Samstag, dem 6. Juni, ist ganz der „Winterreise“ gewidmet. Ebenfalls ab 19 Uhr interpretiert der Bass-Bariton Insoo Hwoang den berühmten Zyklus aus 24 Liedern, der von Liebeskummer und verlorener Hoffnung geprägt ist. Begleitet wird er am Klavier erneut von Daniel Seng. Um das Hörerlebnis literarisch abzurunden, rezitiert Matthias Blume passend dazu die zugrunde liegenden Texte des Dichters Wilhelm Müller.
Beide Veranstaltungen finden in der Kulturscheune Mutter Fourage in der Chausseestraße 15 A statt und bieten Kulturfreunden aus dem Bezirk die Gelegenheit, einen Klassiker der Musikgeschichte hautnah zu erleben. Weitere Informationen unter mutterfourage.de.



