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Ostern

Eier und Fisch - worauf an Ostern achten?

Tipps für das Festtagsmenü

31.03.2026: Wer Ostern feiert, plant oft ein schönes Essen. Damit alle am Tisch satt werden, sind die geplanten Mengen manchmal etwas größer. Doch was passiert mit den Resten nach dem Fest? Wer Eier und Co. richtig lagert, kann länger von den leckeren Speisen zehren und Geld sparen.

Alter von Eiern einfach testen

Eier tragen ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Nach Ablauf dieses Datums sollten sie nicht mehr roh gegessen werden. Sie können aber gut durchgegart bedenkenlos verzehrt werden. Wer die Schachtel mit dem aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum bereits entsorgt hat, kann das Alter von Eiern mit einem einfachen Test prüfen. Dazu legt man das Ei in ein Glas Wasser. Sinkt es zu Boden, ist es noch recht frisch. Schwimmt es jedoch nach oben, ist es bereits ein paar Wochen alt. Ältere Eier kann man durchgegart essen. Für rohe Speisen wie Mayonnaise sollten nur ganz frische Eier verwendet werden.

Eier im Kühlschrank lagern

Im Handel werden Eier ungekühlt verkauft. Für eine längere Haltbarkeit sollte man sie nach dem Kauf im Kühlschrank lagern. Eier, die einmal im Kühlschrank standen, sollten danach nicht wieder bei Raumtemperatur gelagert werden. Durch den Temperaturunterschied entsteht Kondenswasser, das die natürliche Schutzschicht beschädigt und die Haltbarkeit verringert.

Gekochte Eier sind bis zu vier Wochen haltbar. Dafür sollte die Schale unbeschädigt und das Ei nicht abgeschreckt sein. Die Lagertemperatur sollte bei 2 bis 6 Grad Celsius liegen. Diese Temperatur findet sich im Kühlschrank oft in den Fächern in der Mitte oder direkt über dem Gemüsefach. In der Kühlschranktür ist es hingegen oft wärmer. Eine gute Hilfe sind die eigenen Sinne: Wenn ein Ei beim Aufschlagen faulig riecht, ist es nicht mehr essbar. Auch ein gekochtes Ei, das nicht mehr gut ist, erkennt man an fauligem Geruch und an einer faserigen Textur. „Übrige Eier können nach Ostern als Eiersalat oder Brotbelag, in Senfsauce oder im grünen Salat gegessen werden“, rät Dr. Britta Schautz, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Berlin.

Fisch erst kurz vor Verzehr kaufen

Wer an Karfreitag traditionell Fisch isst, sollte beim Einkauf auf das Haltbarkeitsdatum achten. Im Gegensatz zu Eiern und den meisten anderen Produkten trägt frischer oder geräucherter Fisch oft kein Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern ein Verbrauchsdatum, da er leicht verderblich ist. Das bedeutet, dass der Fisch (aller)spätestens bis zu diesem Datum gegessen werden muss. Danach besteht eine Gesundheitsgefahr durch krankmachende Keime. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man den Fisch erst kurz vor dem Verzehr kauft und das Verbrauchsdatum im Blick behält.

Für alle Eierprodukte gilt: Bio-Eier sind im Trend. Mehr als jedes sechste Ei, das in Deutschland verkauft wird, ist bereits ein Bio-Ei. Das garantiert den Hühnern mehr Platz und Auslauf im Freien.

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