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Schöneberg

Mehr Grün im Schöneberger Dreieck

Informationsveranstaltung am 12. März zur Entsiegelung der Fritz-Reuter-Straße

12.03.2026: Enge Gehwege, fehlendes Grün und im Sommer staut sich die Hitze zwischen den Gründerzeitbauten: Das Schöneberger Dreieck ist ein typisches, dicht bebautes Berliner Wohnquartier. Ein klimatisch besonderes Sorgenkind ist dabei die Fritz-Reuter-Straße. Sie ist fast vollständig versiegelt und bietet weder Platz für Pflanzen noch für kühlende Aufenthaltsorte.

Das Bezirksamt möchte dieser Entwicklung nun entgegensteuern. Bereits im vergangenen November wurde ein Verkehrskonzept für den Kiez vorgestellt, das mehr Sicherheit und Lebensqualität zum Ziel hat. Darauf aufbauend liegt eine fertige Machbarkeitsstudie vor, die die Fritz-Reuter-Straße in den Blick nimmt. Untersucht wurde, wie der Straßenraum an die zunehmende Hitze in der Stadt angepasst werden kann. Konkret geht es darum, Flächen zu entsiegeln, Regenwasser effizienter zu nutzen und Raum für Bepflanzung zu schaffen.

Geht es nach Bezirksstadträtin Eva Majewski Sparacino, soll der Umbau die Aufenthaltsqualität spürbar verbessern. Kleine Plätze mit Sitzbänken, neue Straßenbäume und Beete könnten das Gesicht der Straße nachhaltig verändern.

Bei der Ausarbeitung der aktuellen Pläne wurden bereits die Anregungen der Bürger aus einer ersten Beteiligungsrunde im vergangenen Herbst berücksichtigt. Nun stellt das Bezirksamt die Ergebnisse der Studie öffentlich vor und sucht den weiteren Dialog mit den Menschen vor Ort.

Die Informationsveranstaltung findet am Montag, den 23. März 2026, von 18 bis 20 Uhr im Rathaus Schöneberg statt. Treffpunkt ist der Theodor-Heuss-Saal am John-F.-Kennedy-Platz 1. Barrierefreier Zugang über die Freiherr-vom-Stein-Straße 1. Wer sich vorab einlesen möchte, findet weitere Details zum Projekt auf der Beteiligungsplattform mein.berlin.de.

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