Haus & Wohnung
Kostenlose Energieberatung
„ZuHaus in Berlin“ geht in die Verlängerung
13.02.2026: Mit fast 3.000 Energieberatungen leistet das von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) mitfinanzierte Projekt „ZuHaus in Berlin“ einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Wärmewende. Vor fünf Jahren ist das kostenlose Angebot für Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern gestartet, zunächst befristet bis Ende 2025. Jetzt geht es in die Verlängerung.
Das Projekt wird bis Ende 2027 von der SenMVKU im Rahmen des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 (BEK 2030) finanziert und baut auf der Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale auf. Interessierte können sich damit weiterhin kostenlos von zertifizierten Energieberaterinnen und Energieberatern aufsuchen und beraten lassen. Wer über klimafreundliche Lösungen wie Wärmepumpen oder Photovoltaik im Eigenheim nachdenkt oder Fragen zu Energieeffizienz und energetischer Sanierung hat, findet hier kompetente Antworten. Das Angebot wird von der Verbraucherzentrale Berlin umgesetzt.
Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Das Land Berlin unterstützt mit dem Angebot Eigentümerinnen und Eigentümer aktiv darin, Energiesparmaßnahmen und eine klimafreundliche Wärmeversorgung umzusetzen. Denn klar ist: Energieberatung zahlt sich doppelt aus. Sie senkt Kosten und ist gut fürs Klima. Ich freue mich, dass wir dieses wertvolle Beratungsangebot der Verbraucherzentrale weiter aus Mitteln der SenMVKU unterstützen können.“
Markus Kamrad, Vorstand der Verbraucherzentrale Berlin: „Im Bereich Gebäude spielen Eigenheime eine Schlüsselrolle für den Klimaschutz. Gerade ältere Gebäude verfügen über ein hohes, oft nicht ausreichend genutztes Einsparpotenzial beim Energieverbrauch, zugleich ist gerade dort die Unsicherheit oft groß. Umso schöner, dass wir Berlin auch künftig mit unabhängiger Beratung unterstützen dürfen, damit die Wärmewende gelingt.“
Heizungsoptimierung und -tausch besonders gefragt
Nach aktueller Gesetzeslage gilt ab dem 1. Juli 2026: Neue Heizungen müssen mit einem Anteil von mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien oder unvermeidbarer Abwärme betrieben werden. Vor diesem Hintergrund ist mit einer steigenden Nachfrage nach fachkundiger Beratung und Informationen zur Umstellung auf alternative Heizsysteme sowie zu Förderprogrammen zu rechnen. Schon heute ist die Beratung zur Heizungsoptimierung und zum Heizungstausch das beliebteste Angebot bei „ZuHaus in Berlin“.
Das Land Berlin hat sich per Berliner Klimaschutz- und Energiewendegesetz (EWG Bln) das Ziel gesetzt, seine CO2-Emissionen bis 2045 um mindestens 95 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Derzeit entfallen noch über 40 Prozent der Berliner CO2-Emissionen auf den Gebäudebereich. Daher kommt der Wärmewende mit ihren zwei strategischen Ansätzen – Senkung des Wärmeverbrauchs sowie Dekarbonisierung der Wärmeversorgung – eine zentrale Rolle für den Klimaschutz zu. Bis spätestens zum 30. Juni 2026 wird der Berliner Senat eine gesamtstädtische Wärmeplanung vorlegen.
Weitere Informationen finden Interessierte unter: www.verbraucherzentrale-berlin.de/zuhaus-in-berlin