Gazette Verbrauchermagazin
Ratgeber

Wohin mit Wertsachen?

So sind Gold und Dokumente richtig geschützt

12.01.2026: Nach dem Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen sorgen sich viele Sparer um ihre Wertsachen. Ähnliche Vorfälle in Lübeck und Norderstedt zeigen, dass auch Bankschließfächer Risiken bergen können. Die Verbraucherzentrale NRW weist darauf hin, dass die Haftung der Banken oft begrenzt ist – im aktuellen Fall etwa auf 10.300 Euro.

Über diesen Betrag hinaus greifen unter Umständen die eigene Hausratversicherung im Rahmen der Außenversicherung oder spezielle Schließfachversicherungen. Ein Anspruch auf den vollen Ersatz besteht meist nur dann, wenn nachgewiesen werden kann, dass die Bank bei der Sicherung der Anlage gängige Sicherheitsstandards vernachlässigt hat.

Entscheidend für die Entschädigung ist der Nachweis des Eigentums. Betroffene sollten Kaufbelege, Fotos oder Zeugenaussagen vorlegen können. Wichtig ist, diese Dokumentation getrennt von den Wertsachen aufzubewahren. Zudem muss im Schadensfall zwingend Strafanzeige erstattet werden.

Für die Lagerung zu Hause empfehlen Experten fest verankerte, zertifizierte Tresore, um den Versicherungsschutz zu erhöhen. Trotz spektakulärer Einbrüche in Bankfilialen bleibt das Bankschließfach statistisch gesehen jedoch sicherer als das Versteck in der eigenen Wohnung.

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