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Wort der Bezirksbürgermeisterin

Steglitz-Zehlendorf Februar 2017

Erschienen in Gazette Steglitz und Zehlendorf Februar 2017
Cerstin Richter-Kotowski
Cerstin Richter-Kotowski. Foto: Uwe Steinert

Liebe Leserinnen und Leser,

der Februar wird von vielen Skifans mit einem hoffnungsvollen Blick auf schneereiche Pisten und Loipen sehnsüchtig erwartet, andere genießen gerade den Monatsbeginn wegen der Winterferien. Aber auch für all diejenigen, die in den kommenden Wochen nicht verreisen und ihre Zeit in Berlin verbringen, bietet der Bezirk viel Interessantes – hier eine kleine Auswahl für die Kulturinteressierten von mir:

Kunstfreunden empfehle ich zum einen die nun bereits zum dritten Mal stattfindende Gruppenausstellung des bezirklichen Kulturamtes im 1. Obergeschoss des Boulevard Berlin, Schloßstraße 10, 12163 Berlin (Eingang neben dem Bierpinsel bzw. dem U-Bahnhof Schloßstraße). Unter dem Titel „KunstBoulevard 2017 – Malerei und Fotografie“ sind dort noch bis zum 31. März, jeweils Montag bis Samstag in der Zeit von 10.00 bis 20.00 Uhr, die von einer Jury ausgewählten 51 Arbeiten von 34 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen: Christoph Beer, Gerda Berger, Ulrike Bergold, Anna Borgman, Ulrike Bultmann, Aenne Burghardt, Manuela Conradt, Barbara Czarnojahn, Thomas de Leliwa, Evelyn Garden, David Gessert, Stefan Geyer, Andreas Hess, Wolf Klein, Helmut Klock, Stefan Kraft, Viola Kunst, Barbara Leding, Ae Hee Lee, Ágnes Lörincz, Eva Moeller, Barbara Müller, Silvia Nettekoven, Stephanie Nückel, Ruben Sánchez, Anja Seidel, Keren Shalev, Lóránt Szathmáry, Katinka Theis, Günter Umbreit, Niels Unbehagen, Catrin Welcher, Michaela Winter, Horst Zeitler.

Auf der anderen Seite lade ich Sie zu einem Besuch des Steglitz-Museums des Heimatvereins Steglitz e. V. in die Lichterfelder Drakestraße 64 A, 12205 Berlin, ein. Dort dreht sich vom 4. Februar bis zum 3. Dezember diesen Jahres alles um das Thema „Radio und seine Entwicklungsmodelle. Unter dem Motto „Vom Funken zum Rundfunk – Die Telefunken und das Radio“ können sich die Besucherinnen und Besucher auf eine Spurensuche vom Detektor bis zum Tonmöbel, von der Radiokathedrale über das Kofferradio bis hin zum Smartphone begeben. Dabei erfahren Sie Interessantes z. B. über das sogenannte „Magische Auge“, den Morsefunk und die Telefunkenwerke an der Goerzallee, wo das Radio mit dem Schriftzug „Telefunken“ vom Reißbrett bis zur Fertigungshalle hergestellt wurde. Das von 1937 bis 1940 nach Plänen des Architekten Hans Hertlein errichtete Werk hatte 90.000 m² Nutzfläche, war gleichzeitig bis 1945 Unternehmenssitz und führte zu einer Ausdehnung der Wohnquartiere im Berliner Südwesten. Begleitend zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Programm, und eine Führung durch das Rundfunkarchiv in Potsdam wird ebenfalls angeboten. Bitte informieren Sie sich entweder per Telefon: (030) 8332109 oder im Internet unter www.heimatverein-steglitz.de/ausstellungen_laufende.php . Daneben wird in den Räumlichkeiten ebenfalls noch bis Anfang Dezember eine Ausstellung (ebenfalls mit Begleitprogramm) über den weithin unbekannten in Lichterfelde lebenden Gelehrten Johannes Stroux (1886-1954) und den Wiederaufbau des Berliner Wissenschaftsbetriebs nach 1945 präsentiert.

Natürlich ist auch die Galerie der Schwartzschen Villa, Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin, immer einen Besuch wert: noch bis zum 5. März, jeweils Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 10.00 bis 18.00 Uhr, ist dort „leaving the place“ – eine Rauminstallation von Dominik Halmer zu sehen, der in verschiedenen Werkgruppen Ideen von Beweglichkeit und Transformation thematisiert. Am Mittwoch, 22. Februar, um 17 Uhr, haben Interessierte die Möglichkeit, an einer Führung teilzunehmen. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer (030) 90299-2302 oder auf der Internetseite des veranstaltenden Kulturamtes unter www.kultur-steglitz-zehlendorf.de .

Und nur wenige Schritte davon entfernt, lege ich Ihnen die aktuelle Ausstellung im Gutshaus Steglitz, Schloßstr. 48, 12165 Berlin, ans Herz, auf die ich im vergangenen Monat bereits ausführlicher hingewiesen hatte und die nur noch bis zum 19. Februar dort zu sehen ist: „PAUL WIEGHARDT (1897-1969) – Maler zwischen zwei Welten“.

Vormerken sollten sich Interessierte am 8. März, dem Internationalen Frauentag, die Fraueninformationsbörse im Bürgersaal des Rathauses Zehlendorf, Eingang Teltower Damm 18, 14163 Berlin. Hier stellen in der Zeit von 16.00 bis 19.00 Uhr, rund 40 Projekte, Vereine und Organisationen ihre Angebote für Frauen vor und ein musikalisches Bühnenprogramm sorgt für gute Unterhaltung.

Natürlich stehe ich Ihnen unverändert auch im Februar wieder für Fragen, Lob oder Kritik an der Bezirksverwaltung in einem persönlichen Gespräch während meiner Bürgersprechstunde am Dienstag, dem 07.02.2017, von 16.00 bis 18.00 Uhr, im Rathaus Zehlendorf, Raum A 131, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin, zur Verfügung. Um den Ablauf der Bürgersprechstunde planen zu können und um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, möchte ich Sie bitten, sich vorher in meinem Sekretariat unter der Angabe des Themas telefonisch anzumelden: (030) 90299-3200.

Ihre
Cerstin Richter-Kotowski
Bezirksbürgermeisterin

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