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„Unzertrennlich“ im Brücke-Museum

Ausstellung über selbstentworfene Rahmen der Brücke-Künstler

Erschienen in Dahlem & Grunewald Journal Dezember/Januar 2019
Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller mit Pfeife, 1913, Öl auf Leinwand, Brücke-Museum. Foto: Brücke-Museum, Nick Ash
Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller mit Pfeife, 1913, Öl auf Leinwand, Brücke-Museum. Foto: Brücke-Museum, Nick Ash

Die Ausstellung „Unzertrennlich“ untersucht erstmals die Rolle und Bedeutung des Rahmens für die Künstler der Brücke. Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Otto Mueller, Emil Nolde, Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff entwarfen eigens Rahmen für ihre Gemälde: Sie nutzten besondere Profile, versahen sie mit geschnitzten Ornamenten, fassten sie und gestalteten sie farblich – immer in kompositorischer Einheit mit den Bildwerken. Anhand zahlreicher Leihgaben aus bedeutenden nationalen wie internationalen Museen und Sammlungen sowie original gerahmter Gemälde aus dem Bestand des Brücke-Museums öffnet die Ausstellung den Blick für dieses bisher unbeachtete künstlerische Schaffen.

„Unzertrennlich“ wird kuratiert von dem Münchner Rahmenexperten Werner Murrer. Ausstellung und Katalog entstehen in Kooperation mit dem Buchheim Museum in Bernried am Starnberger See.

Ein umfassender bebilderter Katalog erscheint im Verlag der Buchhandlung Walther König, 400 Seiten, Museumsausgabe 49,95 Euro, im Buchhandel 60,00 Euro.

Ausstellung „Unzertrennlich“

Bis 15. März 2020

Brücke-Museum
Bussardsteig 9
14195 Berlin

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag 11 bis 17 Uhr

www.bruecke-museum.de

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