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Potsdam

Hubertusfest am Jagdschloss Stern

Königlicher Besuch in der Parforceheide

Jagdschloss Stern an der Jagdhausstraße 32 in Potsdam.
Jagdschloss Stern an der Jagdhausstraße 32 in Potsdam.

01.10.2026: Für viele Menschen im Bezirk ist die angrenzende Parforceheide ein vertrautes Ausflugsziel. Am Rande dieses Waldgebiets befindet sich ein historisches Baudenkmal, das im November zum Schauplatz einer herbstlichen Tradition wird: Der Förderverein Jagdschloss Stern-Parforceheide lädt zum Hubertusfest ein. Am Samstag, 7. November 2026, öffnet das geschichtsträchtige Areal seine Türen für Besucher.

Einblick in die preußische Geschichte

Das Jagdschloss Stern, Jagdhausstraße 32, 14480 Potsdam, blickt auf eine fast 300-jährige Geschichte zurück. Es wurde zwischen 1730 und 1732 unter dem „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. errichtet und ist das einzige Schloss, das dieser in seiner Regierungszeit neu bauen ließ. Im Gegensatz zu den prunkvollen Schlössern seines Sohnes Friedrichs des Großen ist der Backsteinbau im schlichten holländischen Stil gehalten – ganz nach dem pragmatischen Geschmack des Soldatenkönigs. Seinen Namen verdankt das Schloss dem sternförmigen Wegesystem, das damals für die Parforcejagd, eine Hetzjagd zu Pferde, in den Wäldern angelegt wurde. Heute gilt das Gebäude als das älteste erhaltene Schlossbauten-Ensemble in Potsdam und wird ehrenamtlich gepflegt.

Programm des Hubertusfestes

Während des Festes am Samstag, 7. November 2026 haben Gäste von 12 bis 15 Uhr die Gelegenheit, das Jagdschloss sowie die historischen Ausstellungen im angrenzenden Schafstall zu besichtigen.

Für eine Zeitreise sorgt der Auftritt von Darstellern, die in die Rollen von König Friedrich Wilhelm I. und Königin Sophie Dorothea sowie den historischen Gardesoldaten der „Langen Kerls“ schlüpfen. Musikalisch untermalt wird der Nachmittag von den Brandenburgischen Parforcehornbläsern, deren Instrumente traditionell mit der Jagdgeschichte des Ortes verbunden sind.

Ab 13 Uhr sorgt der Förderverein auf der Streuobstwiese für das leibliche Wohl. Neben Getränken, Kaffee und selbstgebackenem Kuchen werden herzhafte Speisen direkt aus dem historischen Backofen angeboten.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, der gemeinnützige Förderverein bittet jedoch um Spenden für den Erhalt des historischen Ensembles.

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