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Künftige TU-Präsidentin in Nachhaltigkeitsrat berufen

Rat besteht aus 15 Personen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft

Prof. Dr. Fatma Deniz wurde in den Nachhaltigkeitsrat berufen. Foto: Christian Kielmann
Prof. Dr. Fatma Deniz wurde in den Nachhaltigkeitsrat berufen. Foto: Christian Kielmann

30.01.2026: Bundeskanzler Friedrich Merz hat am 28. Januar 2026 die turnusgemäße Neuberufung des Rates für Nachhaltige Entwicklung bekannt gegeben. Unter den neu berufenen Mitgliedern ist Prof. Dr. Fatma Deniz, die ab 1. April 2026 Präsidentin der Technischen Universität Berlin wird.

Die Informatikerin steht für eine interdisziplinäre Expertise an der Schnittstelle von Neurowissenschaften, Künstlicher Intelligenz und Gesellschaft. Die ist designierte Präsidentin sowie Professorin für Informatik an der TU Berlin. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich unter anderem mit Sprachverarbeitung im Gehirn und in technischen Systemen.

„Die großen Fragen nachhaltiger Entwicklung lassen sich nicht einzeln lösen", erklärte Deniz. Sie wolle dazu beitragen, Forschungsergebnisse verständlich, praxistauglich und handlungsrelevant einzubringen. Transformation brauche Tempo, aber auch Vertrauen – beides entstehe, wenn Politik evidenzbasiert handle und im offenen Austausch mit Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft bleibe.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung berät die Bundesregierung in strategischen Fragen der Nachhaltigkeit und unterstützt die Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Dem neu berufenen Gremium gehören sechs Frauen und neun Männer aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft an. Die Berufung erfolgt für eine dreijährige Amtsperiode.

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