Berlin
1.830 Feuerwehreinsätze in der Silvesternacht
Weniger Brände, mehr Rettungsmaßnahmen
02.01.2026: Zum Jahreswechsel 2025/2026 waren die Rettungskräfte in der Hauptstadt stark gefordert. Zwischen 19 und 6 Uhr mussten im Stadtgebiet insgesamt 1.830 Einsätze bewältigt werden. Dies entspricht einem leichten Rückgang von 62 Fällen im Vergleich zum Vorjahr, wie die Berliner Feuerwehr bekannt gab.
Mehr Personal und Ausnahmezustand
Um auf die „einsatzreichste Nacht des Jahres“ vorbereitet zu sein, wurde die Personalstärke annähernd verdreifacht. Rund 1.600 Kräfte waren im Dienst, unterstützt von über 500 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren sowie Personal des THW und weiterer Hilfsorganisationen. Der planmäßig ausgerufene „Ausnahmezustand Silvester“ konnte aufgrund sinkender Einsatzzahlen in den frühen Morgenstunden um 3 Uhr beendet werden.
Verlagerung der Einsätze
Statistisch zeigte sich eine Verschiebung der Alarmierungsgründe. Während die Zahl der Brände mit 643 Fällen deutlich unter dem Vorjahreswert von 825 lag, stieg der Bedarf im Rettungsdienst an. Hier wurden 971 Einsätze verzeichnet, im Vorjahr waren es 847.
Angriffe auf Helfer
Die Arbeit der Einsatzkräfte wurde erneut durch Gewalt erschwert, auch wenn die Zahlen leicht sanken. Es wurden elf Angriffe beziehungsweise Störungen gemeldet. Verletzt wurde dabei nach aktuellem Stand niemand; auch an den Fahrzeugen entstanden keine Schäden.


