Zehlendorf Mitte Journal - Dezember/Januar 2016

Journal für Zehlendorf Mitte und Umgebung

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Ein Service des Gazette Verbrauchermagazins

Dezember / Januar · Nr. 6/2016

Zehlendorf Mitte xtra Journal für Zehlendorf Mitte und Umgebung

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Der richtige Ort für große Gedankensammler

Der KulturKiosk hat viele Freunde

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Der richtige Ort für große Gedankensammler Der KulturKiosk am Teltower Damm hat viele Freunde

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as Gästebuch spricht für sich: Hier haben sich Zehlendorfer und Bezirks-Besucher eingetragen, die den wahren Wert des 1955 von Architekt Kurt Kurfiss entworfenen und heute denkmalgeschützten Kiosk erkannt haben. Da ist die Rede von einer „wunderbaren Einrichtung, die unbedingt erhalten bleiben muss“, von „einer Insel der Literatur und des Geistes inmitten

von einem Ozean der Gleichgültigkeit“, und sogar von „einer winzigen Außenstelle der verschollenen Bibliothek von Alexandria“. Juristen und Wissenschaftler finden ebenso den Weg hierher wie Studenten, Schüler und Rentner. Den ehrenamtlichen Betreiber des Kiosk, den gemeinnützigen Kultur in Zehlendorf e. V. freut dies. Dennoch ist diese feste Zehlendorfer Kultur-Institution

Impressum

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4. Jahrgang

Verlag Gazette Verbrauchermagazin GmbH, Badensche Str. 44, 10715 Berlin ☎ 030 / 844 933-0 Redaktion Karl-Heinz Christ extra@gazette-berlin.de Anzeigen Daniel Gottschalk, ☎ 030 / 323 38 54 d.gottschalk@gazette-berlin.de © Gazette Verbrauchermagazin GmbH Zehlendorf Mitte extra erscheint alle zwei Monate: am 1.2., 1.4., 1.6., 1.8., 1.10. und 1.12. eines Jahres. Nächste Ausgabe Februar/März Nr. 1/2017 Anzeigen-/Redaktionsschluss: 05.01.2017 Erscheinung: 01.02.2017 Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie Themen­wünsche oder -vorschläge haben oder selbst etwas aus dem Ortsteil beitragen möchten, freuen wir uns auf Ihre Anregungen.

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Kultur- und Buchfreunde: Christine Wehner und Günter Hoffmann.

einigen Vertretern unserer Konsumgesellschaft ein Dorn im Auge: Sie betiteln die ehrenamtlich Kiosk-Engagierten „als ewig Gestrige“ und würden diesen niveauvollen Kultur-Treffpunkt nur zu gerne ihrem persönlichen Kommerz unterwerfen. Ihnen stehen die zahlreichen Freunde des KulturKiosk gegenüber,

die versprechen, vollen Einsatz zu zeigen für den Erhalt dieses besonderen Ortes mit sozialem Auftrag. Allen voran Vereinsmitglied und Herz des KulturKiosk, Christine Wehner, die an jedem Nachmittag in der Woche für die Kultursuchenden fachkundige und mindestens ebenso herzliche

Ansprechpartnerin ist. Die finden dann neben dem gesuchten Buch auch noch manchen Kulturtipp aus dem Bezirk an der Kiosk-Außenwand, Austausch mit Gleichgesinnten und dazu fachkundige Informationen über Kultur-Initiativen und -Organisationen von Christine Wehner.

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Für jeden etwas dabei: vom Buch bis zur Veranstaltung.

Im selbstlosen Einsatz für die Kultur Wo einst Busfahrer ihre ArbeitsTaschen zwischenlagerten, wo jahrelang internationale Architektur der Moderne hinter Brettern versteckt lag, belebte 1996 der Kultur-Verein in Absprache mit dem Denkmalschutz und dem Bezirksamt diesen einzigartigen Winkel mit ausgesuchten Büchern neu, die ein wichtiges Stück Kultur bedeuten und alles andere als nur „alte Bücher“ sind. Unterstützt wurde der Verein bei seiner kostenintensiven Wiederbelebungsmaßnahme von namhaften Unternehmen des Bezirks, u. a. von der Karl Weiss Technologies GmbH.

Gerade erfolgte eine umfangreiche Renovierung, wie die Vorsitzende und Gründerin des rund 20 Mitglieder zählenden „Kunst in Zehlendorf e. V.“, Gudrun Krienke, erzählt. In mühsamer Arbeit wurden da – von Ehrenamtlichen und von zwei ABM-Kräften unterstützt – u. a. Fensterstahlrahmen entrostet, Kacheln im Toilettenraum nachgeklebt, Außenbleche instand gesetzt, der Innenraum renoviert. Viel Geld aus der Vereinskasse fließt außerdem jährlich in das Herzensprojekt am Teltower Damm: rund 2000 Euro für Strom, 600 Euro für Versicherung sowie Wasser- und Telefonkosten. Einen (Weihnachts)wunsch hat der Verein, der auch das alpha nova-werkstattTHEATER unterstützt, schon heute: „Wir suchen einen fachkundigen Uhrmacher, der endlich unsere Kiosk-Uhr wieder zum Laufen bringt.“

Ausgesuchte Bücher zu zivilen Preise, gute Gespräche gratis Wer sich die Mühe macht, nur einen Nachmittag das rege Treiben am unkommerziellen KulturKiosk zu beobachten, wird schnell merken, welche wichtige soziale Aufgabe er erfüllt: Da sucht die pensionierte Lehrerin einen Rilke in Großschrift auf dem Büchertisch vor dem Kiosk, eine Studentin stöbert in der „englischen Ecke“ nach

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6 Zehlendorf Mitte extra einem Original-Shakespeare, und eine Stammkundin kauft Aquarell-Postkarten mit alten Bezirksansichten von Dieter Glathe. Der vorbestellte Helmut Schmidt und Elke Heidenreich haben heute Ruhepause im Regal, die Rilke-Kundin wärmt sich im Kiosk bei einem Kaffee auf und betont, dass man ein so niveauvolles Bücherangebot wie hier in keinem Buchgeschäft findet. Für Christine Wehner gibt es vieles zu tun, was über den Verkauf der Bücher hinausgeht. Sie müssen vom Spender abgeholt, aufbereitet und einsortiert, das Kiosk-Fenster muss neu dekoriert werden. „Dabei versuche ich, es themenmäßig passend

Die studierte vielsprachige Pharmazeutin und gebürtigen Bremerin arbeitete seit 1970 in der Steglitzer Forum Apotheke. Nachdem sie ihre Tochter, die als Schülerin am noch jungen KulturKiosk aushalf, dort länger vertreten hatte, ist Christine Wehner geblieben. Seitdem ist sie für Kunden und Verein nicht mehr wegzudenken. Die Liebe zum Buch und zum Leser ist ihr in jedem Satz anzumerken. Aus ihrem Elternhaus besitzt sie unzählige wertvolle Buch- und Kunstbände, die allmählich in den Kiosk-Fundus mit einfließen. Ungelesen sind die Bücher oft, die sie aus Bezirks-Haushalten, von Wissenschaftlern, Verlagen und Autoren erhält. Sie schätzen, dass ihre aussortierten, doch wertvol zu den im Umfeld stattfindenden Kulturveranstaltungen zu gestalten.“ So findet man in der konzertreichen Jahreszeit im Fenster dann auch mal eine kleine Geige neben Büchern über Karajan, Wagner und Co.

len Werke bei Christine Wehner und dem Verein in guten Händen sind und auch in solche kommen. – So wie das Buch über Berliner Sehenswürdigkeiten in Japanischer Sprache, das ein Tourist in ganz Berlin nicht bekommen hat te, am KulturKiosk aber gleich in doppelter Ausführung fand. Und da die Nachmittage nicht immer reichen, um alle anstehenden Arbeiten zu erledigen, ist Christine Wehner häufig auch am Samstag anzutreffen, um Fensterbänke zu reinigen, Graffiti-Schmierereien zu beseitigen oder Bücher neu zu ordnen. „Da komme ich dann mit Passanten häufig in sehr interessante und bereichernde Gespräche, da an diesem Tag weniger Hektik herrscht“, verrät die Buchfreundin, an die auch vieles zum Bezirks-Thema „Neues Ortszentrum Dorfaue“ herangetragen wird. So wünscht sich der Großteil ihrer Gesprächspartner den alten Dorfteich zurück, aber keine weitere Kommerzialisierung in diesem Bereich. Auf den Punkt bringt es dann schließlich ein KulturKioskStammkunde, der Schauspieler, Radiomann und Künstler Günter Hoffmann, der häufig aus Schöneberg vorbeischaut: „Der KulturKiosk hier ist sehr sinnvoll: Hochinteressante Bücher zu zivilen Preisen und ein Ort, an dem Menschen miteinander sprechen können, dazu noch mit einer so kundigen Frau wie Christine Wehner.“ So ist es einem neuen Zehlendorfer Ortszentrum sowie dem Bezirk nur zu wünschen, dass darin die bewährte Institution KulturKiosk weiterhin als Bücheroase und wichtiges Bindeglied zwischen Kultursuchendem und Kulturangebot erhalten bleibt. Weitere Informationen unter www.alpha-nova-­ werkstatttheater.de� ◾ � Jacqueline Lorenz

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Letzte Ruhe für den Friedhof Schönow? Viel mehr als nur ein alter Kirchhof

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icht an vielen Stellen des Bezirks Steglitz-Zehlendorf liegen gestern und heute so nah beieinander wie am Teltower Damm 270: Hier im Süden von Zehlendorf-Schönow erinnert der alte Friedhof hinter

modernem Maschendrahtzaun an längst vergangene Tage ländlichen Lebens, aber auch an grausame Kriegsdramen des Endkampfes, der 1945 auch am Treidelweg längs des Teltowkanals tobte.

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Zehlendorf Mitte extra 9 1831 hatten die eher bescheiden lebenden Schönower aus Platzgründen ihren 1805 am kirchlosen Dorfplatz angelegten, aber dennoch als „Kirchhof“ bezeichneten Friedhof an den heutigen Standort verlegt, wo er 1905 durch den Stadtgartendirektor Emil Schubert erweitert wurde. Bis zum Jahr 1968 war der Friedhof noch für vereinzelte Bestattungen offen. Seitdem wartet die Gedenkstätte als „Grünanlage mit Friedhofscharakter“ auf eine ihrer Geschichte würdige Umgestaltung und droht in Vergessenheit zu geraten.

schweigen, schließt man gleich hinter der Bushaltestelle die Tür zum Heute hinter sich und taucht in längst vergangene Zeiten ein. Im Schatten ausladender Baumkronen Grabmale, die an viele arbeitsreiche Bauernleben, an

die im Kindbett gebliebene Mutter und den schwerkrank aus der Ein Stück Ferne heimgekehrten Schönower Erinnerungskultur Sohn erinnern. Da ruht der BauDer brodelnde Verkehr des Tel- erngutsbesitzer unweit des Rektower Damms scheint abrupt zu tors, und wuchernder Efeu stützt

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den Trauernden, der, in Stein gemeißelt, ewige Wache hält. Ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Friedhofs ist die Kriegsgräberstätte: 89 Kriegstote aus letzten Kriegstagen des 2. Weltkrieges haben hier in Einzelgräbern und vier Gräberfeldern ihren Frieden gefunden, den sie zu Lebzeiten nicht mehr erleben durften. Namentlich genannt auf der schlichten Grabplatte, von Michel Bendig bis Max Wolff, kamen sie alle in den Tagen um den 24. April 1945 um, als die sowjetische Armee in Zehlendorf den Teltowkanal überquerte und die dort vom Volkssturm besetzten Stellungen überrannte. Nun liegen in Schönower Erde 14-Jährige neben Greisen, junge Mädchen neben Großmüttern, jeder Name auf der

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10 Zehlendorf Mitte extra Grabplatte ein grausames KriegsSchicksal zu viel und Mahnmal zugleich. Doch die Erinnerungskultur droht überwuchert zu werden von Hochstauden und Goldrute, Farne greifen nach den Namen und Verfall breitet sich langsam aus. Das Gartenhäuschen am Ende des landeseigenen Friedhofs liegt bereits in seinen letzten Zügen.

Unvergessen – dem Friedhof eine Zukunft geben Zuständig für die Pflege der Anlage ist das Grünflächenamt. Eine Firma sei damit beauftragt, zweimal jährlich zu mähen, erklärt Dipl.-Ing. Norbert Fußwinkel vom Grünflächenamt. Für das nächste Jahr seien zusätzliche Pflegear beiten geplant, um dem Friedhof ganzjährig ein gepflegtes Gesicht zu geben. Bereits vor rund sechs Jahren wurden Hecken entfernt, um das Gelände übersichtlicher zu machen. Durch verschmutzte Grabsteine, schiefe Kreuze und den formlosen Staudenwuchs bekommt diese Stätte der Erinnerungskultur einen eher fragwürdigen Charakter. Dass diese Kultur wiederbelebt und als gepflegte und respektierte Stätte für Zehlendorfer Geschichte erhalten bleibt, dazu ist der verstärkte und zeitnahe Einsatz des Bezirksamtes ebenso notwendig wie unterstützendes bürgerschaftliches Engagement: So könnten Schulklassen Seite an Seite mit dem Grünflächenamt im Rahmen von Projekttagen an der Wiederbelebung des Friedhofes

mitarbeiten, Bürger ehrenamtliche Grabpflege und Grabpatenschaften übernehmen oder mit Führungen an die wechselhafte Geschichte Schönows und an die auf dem Friedhof Bestatteten und ihre Schicksale erinnern. Wir nehmen dies zum Anlass, mehr über diese Menschen und über ihre Geschichte in Erfahrung bringen zu wollen. Angehörige, Nachkommen und Zeitzeugen werden gebeten, sich an die Redaktion unter EMail: ­extra@gazette-berlin.de oder mail@textlade-lorenz.de zu wenden. Auch sind Interessierte, die sich für diese Gedenkstätte in ihrem Bezirk einsetzen möchten, angesprochen, Vorschläge und Ideen mitzuteilen. � Jacqueline Lorenz

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Jahrbuch Zehlendorf 2017

Heimatverein Zehlendorf veröffentlicht den 21. Jahrgang 2 0 17 JAHRBUCH

JAHRBUCH 2017 ZEHLENDORF

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Zehlendorf und Umgebung dargestellt. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit dem Haus der Wannseekonferenz und seiner wechselhaften Historie und erinnern an den Kampf Zehlendorfer Frauen, für das Recht, zu studieren. Auch Schüler haben sich aktiv am Jahrbuch beteiligt. Fünf Schüler/innen des Droste-Hülshoff-Gymnasiums erforschten im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft „denkmal aktiv“ die baugeschichtliche Vergangenheit ihrer Schule und entdeckten dabei sogar Reste der ursprünglichen Innenraumbemalung. ◾

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in beliebtes Sammelobjekt und weihnachtliches Präsent nicht nur für Zehlendorfer: Die neue Ausgabe des Jahrbuchs Zehlendorf ist jetzt wieder im Heimatmuseum (Clayallee/Ecke Potsdamer Straße) 1916 und in Zehlendorfer Buchhandlungen zum Preis von 3  Euro erhältlich. Zahlreiche Zehlendorfer Autoren haben informative Beiträge für das sehr interessante und Altes und Neues von Menschen, Landschaften lesenswerte Jahrbuch geschrieund Bauwerken ben. Vieles über Altes und Neues von Menschen, Landschaften und Bauwerken ist im neuen Reformationsjahr wird die GeJahrbuch zu lesen: Passend zum schichte der Reformation in

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Langeweile, nein danke!

In der Flüchtlingsunterkunft Hohentwiehlsteig tut sich viel

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ls Anfang März 2016 die Fahrradwerkstatt in der Zehlendorfer Flüchtlingsunterkunft am Hohentwiehlsteig von der Staatssekretärin für Integration und Frauen, Barbara Loth, eröffnet wurde, standen die Bewohner dem neuen Angebot noch etwas skeptisch gegenüber. Doch ein halbes Jahr später ist es bereits zur festen Einrichtung der Unterkunft geworden, in der eine Handvoll Freiwilliger der 340 Bewohner regelmäßig Reparaturarbeiten zum Nutzen aller ausführt: Sie haben damit einen sinnvollen Weg heraus aus Langeweile, Heimweh und Traumata gefunden, können den Alltag in der Unterkunft aktiv mitgestalten und verhelfen ihren Mitbewohnern zu einer höheren Mobilität durch das Fahrrad.

Mobil dank Fahrrad Mit Öffnung der von der FunkGruppe mit finanziellen und Sachmitteln unterstützten Fahrradwerkstatt warteten rund 100, vom Mittelhof e. V. zur Verfügung

Bei der Eröffnung: Staatssekretärin Barbara Loth und Dr. Jutta Kleber, Geschäftsleitung ASB Berlin.

Es gibt in der Fahrradwerkstatt immer etwas zu tun.

gestellte Fährräder auf Überholung und Instandsetzung. Inzwischen sind viele der Bewohner – besonders die Kinder – auf ihnen schon recht sattelfest, auch dank der angebotenen Verkehrs­ erziehung durch Verkehrsschulen. Uwe Radzkowski, Leiter der von der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB)-Nothilfe Berlin gGmbH geführten Unterkunft, erklärt dazu: „Hier auf dem Gelände können die Bewohner zwar sicher fahren, aber viele kommen aus kleineren Orten und müssen erst lernen, mit den Verkehrs-Gegebenheiten einer Großstadt umzugehen, um nicht sich oder andere zu gefährden. Auch viele geflüchtete Frauen lernen jetzt erst das Fahrradfahren, was für sie in ihrer Heimat eher unüblich war.“ In der Werkstatt werden übrigens nur Räder zum Eigengebrauch gewartet, um den öffentlichen Werkstätten im Bezirk keine Kunden zu entziehen. Die Brüder Hussam (38) und Kasem (36) aus Syrien sind zwei

der Werkstatt-Erfahrenen, die zur Stelle sind, wenn ein Schlauch geflickt oder ein Sattel erneuert werden muss. In Damaskus arbeiteten sie 20 Jahre lang als Floristen im Unternehmen ihres Vaters – bis der Krieg kam. Papiere über ihre Floristen-Ausbildung haben sie mitgebracht, wie Kasem erzählt. Die Brüder hoffen, bald wieder in diesem Beruf arbeiten zu können. Hassam ist bereits seit über einem Jahr in Deutschland, sein Bruder etwas kürzer. Auf Deutsch können sie sich verständlich ausdrücken, es wird von Tag zu Tag besser. Erst einmal wünschen sie sich einen Praktikumsplatz, vielleicht sogar im Bezirk in Nähe der Unterkunft, in der rund 70 Prozent der Geflüchteten männlich sind.

Treffpunkt Gemüsegarten Auch sonst hat sich viel getan in dem im August 2015 erstbezogenen Containerdorf: Reichlich

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Ein Garten für Groß und Klein.

Grün umgibt es inzwischen. Hinter dem Haus bringt der bunte Kinderspielplatz noch mehr Farbe auf die Anlage, daneben ein Fußballplatz. „Den können wir aber nicht nutzen, zu gefährlich“, sagt Uwe Radzkowski. Steinschotter wurde da als Boden aufgeschüttet, bei Stürzen wären durch die scharfkantigen Steine Verletzungen unvermeidbar. – Aber vielleicht findet sich ja ein wohlwollendes Bauunternehmen, das auf Sponsorenbasis den Schotter gegen Sand austauschen und damit den geflüchteten Menschen eine Sport-Möglichkeit mehr eröff Viel mehr als nur Paletten…

nen kann? – Das wünscht sich nicht nur die Hausleitung. Stolz ist der Leiter auf den inzwischen ansehnlichen Nutzgarten, den die Bewohner auch

Wer rettet den Fußballplatz?

unter seiner Anleitung angelegt haben. Grundlage waren ausgediente Holzpaletten, aus denen Zaun, Hochbeete für Groß und

Klein, aber auch Gartenmöbel entstanden sind. „Viele unserer Bewohner kennen das Gärtnern und den Gemüseanbau gut aus ihrer Heimat“, erklärt Radzkowski. So ist es kaum verwunderlich, dass der Garten mehr Zulauf als die freiwillige Arbeit in der Radwerkstatt genießt und zum beliebten Treffpunkt innerhalb der Unterkunft geworden ist, auch für die drei hier lebenden Rollstuhlfahrer. Dann treffen wir auch Isolde, die unermüdliche und gerngesehene Ehrenamtliche, die einen kleinen Bewohner gerade mit Seifenblasen begeistert. Seit Öffnung der Unterkunft besucht sie regelmäßig donnerstags die Kinder und trägt spielerisch mit zu ihrer Weiterentwicklung bei. Hort-Erzieherin war sie und Lehrerin – damals in der DDR. Jetzt hat sie schon manch kleines „Enkelkind“ hier gefunden und fröhliches Lachen in Kindergesichter gezaubert. – Hier im Hohentwiehlsteig, wo viel daran gesetzt wird, den Bewohnern einen guten Start in eine für sie hoffentlich bessere Zukunft zu ermöglichen. � ◾ � Jacqueline Lorenz

Mit Isolde den Seifenblasen auf der Spur.

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Warme Mahlzeiten in der kalten Jahreszeit Kirchen helfen gemeinsam

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ie in den vergangenen beiden Jahren bieten die drei Kirchengemeinden in Wannsee gemeinsam bis Ende Februar die „Warme Mahlzeit“ für Menschen, denen eine verlässliche warme Mahlzeit fehlt. Die Essensausgabe findet in den Räumen der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde der Baptisten in der Königstraße  66 neben dem ImmanuelKrankenhaus statt. Die Aktion wird durch viele ehrenamtliche Helfer ermöglicht. Die Essens Bautenschutz GmbH

ausgabe ist immer dienstags von 12 bis 13.30 Uhr. Sponsor ist auch in diesem Jahr der Reichelt-­ Supermarkt an der Königstraße in Wannsee.

Warmes Essen in Zehlendorf In Zehlendorf Mitte können Bedürftige im Rahmen der Berliner Kältehilfe bis Ende März dreimal wöchentlich, montags, mittwochs und freitags von 12 bis 13.30 Uhr im Kirchensaal der

Paulus-Gemeinde eine warme Mahlzeit zu sich nehmen. Außerdem ist die Kleiderkammer geöffnet. Auf Wunsch sind seelsorgerische Gespräche möglich. Das Diakonische Werk Steglitz und Teltow-Zehlendorf bietet eine soziale Beratung vor Ort an. Die Pauluskirche befindet sich in der Kirchstraße 6 gegenüber vom Rathaus Zehlendorf. Das Projekt finanziert sich aus Spenden, die immer hochwillkommen sind. Weitere Informationen unter www.dwstz.de. � ◾

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Weihnachtliches Zehlendorf Advents- und Weihnachtsmärkte laden ein

Die Adventskünstlerstation in der schönen Kulisse des Mexikoplatzes.

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ie Blätter fallen, die Tage werden deutlich kälter und kürzer. Doch die Vorfreude auf die Advents- und Weihnachtszeit verschönert die trüben Tage.

Advents­ künstlerstation am Mexikoplatz Auch in diesem Jahr lädt die Adventskünstlerstation auf dem Mexikoplatz wieder zum Besuch ein. Die traditionelle Künstlerstation kann bereits auf 35 erfolgreiche Jahre zurückblicken. Ihre Beliebtheit verdankt sie der gelungenen Mischung von Kunst, Kunsthandwerk, vielen schönen Dingen und weihnachtlichen Le ckereien, die die vielen Aussteller der Adventskünstlerstation bieten. Weihnachtsgeschenke sind genauso darunter wie Warmes, Praktisches, Ungewöhnliches und vieles Schöne. An allen vier Adventssonntagen ist die Adventskünstlerstation von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Festliches im Jagdschloss Märchenhaft und besonders stimmungsvoll ist der Weihnachtsmarkt rund um das Jagdschloss Grunewald. Zur großen Freude der kleinen Gäste mischen sich auch in diesem Jahr Märchenfiguren wie Hänsel und Gretel, Aschenputtel samt bö ser Stiefmutter und Frau Holle unter das Publikum. Leckerer Glühwein, Gutes aus der Weihnachtsküche, Basteln auf der Schlossterrasse und viele Stände mit Geschenkideen, Kunst und weiteren Attraktionen runden das Programm ab. Der Weihnachtsmarkt findet am 3. und 4. Dezember von 11 bis 19 Uhr statt. Eintritt 3, ermäßigt 2 Euro. Kinder unter sechs Jahren frei.

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Weihnachtsmarkt in Zehlendorf Mitte Der Weihnachtsmarkt auf der Dorfaue lockt mit Holzbuden, Kinderattraktionen, Kunsthandwerk, Bastelhütte, weihnachtlichem Gastronomie-Angebot und mit der beliebten Schlittschuhbahn. Schlittschuhe können vor Ort ausgeliehen werden. Geöffnet ist vom 21. November bis zum 30. Dezember täglich ab 10.30 Uhr.

Adventsmarkt in Schlachtensee Der bereits seit 1929 bestehende Marktplatz an der Matterhornstraße wird an allen Adventssamstagen von 13 bis 19 Uhr ganz weihnachtlich. Gro Weihnachtszauber in der Domäne Dahlem erleben.

ße und kleine Besucher können sich auf Süßes, Herzhaftes und viele Geschenkideen freuen. Für die Kinder werden Märchenlesungen angeboten.

chenende gefeiert. Gemütlich speisen in der Remise oder an einem der vielen Imbissstände, weihnachtliche Musik und viele Geschenkideen stimmen auf die bevorstehende festliche Weihnachtsstimmung Zeit ein. Wer basteln und Kerzen ziehen möchte, ist hier ebenfalls auf der Domäne richtig. Der Adventsmarkt ist Dahlem im Advent jeden Samstag und Auf der malerischen Domäne Sonntag von 11 bis 19 Uhr geDahlem wird auch in diesem öffnet. Eintritt 3 Euro, ermäßigt ◾ Jahr an jedem Adventswo- 1 Euro. �

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Bunter Advent für die ganze Familie Am 11. Dezember wird die Villa Donnersmarck zum 10. Mal zum „Weihnachtshaus“

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lle Jahre wieder öffnet die Villa Donnersmarck in Zehlendorf traditionell ihre Türen und Gärten als „Das Weihnachtshaus“, für einen besinnlichen 3. Advent. In diesem Jahr freut sich der etwas andere Weihnachtsmarkt über sein zehnjähriges Bestehen, die Fürst Donnersmarck-Stiftung, zu der die Villa gehört, feiert sogar ihr 100-jähriges Jubiläum. An den Ständen in der Villa Donnersmarck gibt es schöne Dinge zu entdecken, die man anderswo seltener findet: Alles auf den bunten Auslagen stammt aus Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung und anderen sozialen Einrichtungen. Kunsthandwerk und liebevoll hergestellte Kleinode zeigen dabei eindrucksvoll, wie viel Können und Kreativität dahinter stecken. Eine gute Gelegenheit, um besondere Geschenke zu entdecken und damit einen guten Zweck zu unterstützen.

Kleines Knusperhäuschen in der großen Villa – am 3. Advent wird die Villa Donnersmarck zum Weihnachtshaus.

Wer es individueller mag, wird einfach selbst tätig: Besucher können ihre persönliche Weihnachtsdeko basteln und nicht nur Kinder lieben es, ihr eigenes Lebkuchenhaus zu verzieren. Rundherum gibt es ein buntes Programm in barrierefreiem Ambiente, für jede Menge gemütliche Festtagsstimmung: Weihnachtlieder zum Mitsingen, Melodien vom gläsernen Flügel, Märchenstunde mit Har fenklang, ein Rätselparcours mit Gewinnspiel oder Feuershowfinale im Garten – und auch der Weihnachtsmann kommt vorbei. „Das Weihnachtshaus“ ist der Adventssonntag für die ganze Familie. Das Weihnachtshaus in der Villa Donnersmarck, Schädestr. 9-13, 14165 Berlin, am Sonntag, den 11.  Dezember (3. Advent), von 15 – 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. www.villadonnersmarck.de � ◾

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Besuch in der Waldklasse Spielerisch inklusiv Lernen mit der Natur

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as Septemberwetter meinte es gut mit der ersten Ganztags-Waldklasse der Wannseer ConradSchule, die mit Beginn des neuen Schuljahres als Ausgangspunkt drei Räume unter dem Dach des Trägers für Ganztagsbetreuung, der 2011 gegründeten gemeinnützigen NaturKulturGut Jägerhof gGmbH, im Schlosspark Glienicke beziehen konnte. Mit dem Pilotprojekt „Inklusive Waldklassen“ wurde gemeinsam ein Konzept auf Basis der Montessori Pädagogik entwickelt, das Schule machen soll. In der Zeit von 7.30 – 16 Uhr lernen im gebundenen Ganztagsprojekt 26 Schulkinder – mit und ohne Handicap – vom 1. bis 3. Jahrgang, altersübergreifend und aus allen sozialen Schichten kommend, in den Räumen und draußen in der Natur mit- und

dabei voneinander. Zwei neue Fächer wurden dazu entwickelt: „Kultur und Lebenskompetenz“ bereitet die Kinder als Akteure auf das praktische Leben vor, während „Natürliche Lebensräume“ ihnen die Geheimnisse der Natur und der Stadt näher bringt und sie verstehen lehrt.

Dass eine besondere Idee nun Wirklichkeit geworden ist, darauf ist Conrad-Schul-Leiter Dr. HansGerrit Plessen besonders stolz: „Der Bezirk mit Bezirksstadträtin Cerstin Richter-Kotowski und die Senatsverwaltung zeigten sich dem Zukunftsprojekt ausgesprochen aufgeschlossen und haben

Eröffnung der Waldklasse am 14. September 2016.�

Foto: Julia Schönfelder

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Das Lernen kommt nicht zu kurz.

uns sehr unterstützt“, erklärt der engagierte Pädagoge und spricht damit allen Beteiligten aus dem Herzen. Cerstin Richter-Kotowski betont: „…Die Vermittlung eines tiefen Verständnisses von Nachhaltigkeit und Lebenspraxis ist ein Schwerpunkt der Waldklasse und somit eine direkte Investition in unsere Zukunft…“

Schulbeginn im Jägerhof Wie begeistert das Projekt auch von den kleinen Zielpersonen angenommen wird, das zeigte ein Besuch in der Waldklasse Ende September: Der Schulmorgen beginnt im Haus. Unter gemütlichem Reetdach wird da geknetet, gemalt,

Von kleinen Händen geschaffen.

und sich „ein“gespielt. In der Zimmerecke eine kleine Ausstellung von Bastelarbeiten. Die Natur war großzügiger MaterialLieferant von der Eichel bis zum Moosstückchen, kleine Hände und viel kindliche Fantasie erweckten sie zum Leben. „Das da ist meins“, erklärt Sören* und zeigt selbstsicher seine aus Holzstückchen gebastelte Hängebrücke. Im Schreiben hat er Defizite, aber dafür besitzt er besonderes handwerkliches Geschick und hilft seinen Mitschülern beim Basteln gerne weiter. Im Wechsel kümmert sich intensiv ein siebenköpfiges Pädagoginnen- und Pädagogen-Team vom Lehrer über Erzieher bis Praktikanten um die Schützlinge, mit viel Herz, Flexibilität und oft weit über den Feierabend hi naus, wenn es beispielsweise um die materialreiche Vorbereitung für den nächsten Tag geht. Regelmäßig – so auch an diesem Morgen – wird in kleinen Test´s der jeweilige Lernstand der Kinder ermittelt; nicht zuletzt, um rechtzeitig Förderbedarf decken zu können, wie Anne Tlach, Leiterin des Jägerhof, Ethnologin und Pädagogin, erklärt. Bevor es an diesem Tag an die frische Luft, hinaus in die Natur geht, erklingt eine wohlbekannte Melodie aus dem CD-Player: Sie ruft zum „Aufräumen“, und wieselflinke Schüler-Heinzelmännchen-Hände beseitigen in erstaunlich kurzer Zeit das noch eben vorhandene Spielchaos. Dann setzen sich Klein und Groß im Gesprächskreis zusammen. Besonders dem ersten Jahrgang

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Schnitzen will gelernt sein.

fällt das Stillsitzen noch schwer, doch ohne Disziplin geht auch hier nichts. Es wird durchgezählt, eine Schülerin weniger heute, die krank ist. Kurz berichtet Lehrerin Birgit Eiselt von ihr. „Damit die Mitschülerin allen im Gedächtnis bleibt und weiter dazugehört“, weiß Anne Tlach. Denn zur Klasse gehören auch Kinder mit Grunderkrankungen, die dadurch häufiger im Kreis fehlen. – In diesem Kreis, zu dem der Hochbegabte ebenso zählt wie die Schülerin mit Schreib- und Leseschwäche.

Draußen vor der Tür Endlich geht es gegen 10  Uhr raus, mit Bollerwagen, Lernmaterial und Schnitzmesser. Vorbei an zwei Jurten, die auf den Start

Musik verbindet.

des neuen Kunstprojektes der Jägerhof gGmbH zur TraumaVerarbeitung geflüchteter Kinder warten. Im Jägerhof-Waldteil angekommen, packen die kleinen Schüler ihre Frühstücksbrote aus, gemeinsam schmeckt´s auf dem herbstlichen Waldboden noch mal so gut. Torben* betrachtet ganz genau durch die Deckellupe drei Engerlinge, die er unter einem alten Holzstück gefunden hat, bevor er sie behutsam auf Anraten von Frau Eiselt wieder dorthin zurücksetzt. – Eigentlich wollte er sie behalten. Auch der Respekt vor der Natur will eben erst gelernt werden. Ein Teil der Kinder wird im Schnitzen angewiesen, für die neuen

Waldschüler augenblicklich eine besonders spannende Angelegenheit. Doch als Lehrerin Jessica Lange dann die Gitarre auspackt, ist auch sie schnell umringt: Pippi-Langstrumpf-Lieder verlieren eben nie ihren Reiz. So lernen die Kids spielerisch noch einiges über Mutter Natur und den richtigen Umgang mit ihr an diesem Mittag, bis es zum Essen und Abschlusskreis unter´m Dach des Jägerhofs wieder in die Klassenräume geht. Am Ende dieses spannenden Schultages darf man als Erwachsener dann auch ruhig ein wenig wehmütig sein, da man selbst kein Waldschüler mehr werden kann.� ◾ � Jacqueline Lorenz * Schülernamen von der Red. geändert

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Friede sei ihr erst Geläute! Onkel-Tom-Friedhof jetzt mit Glockenklang

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tolz tönt sie vom Glockenstuhl: Die bronzene Glocke, die einst die Friedensgemeinde Charlottenburg zum Gottesdienst rief, hat nun eine neue Aufgabe gefunden: Als Freisteher auf dem Onkel-Tom-Friedhof wird sie zukünftig den Trauergemeinden bei ihrem stillen Gang Trost und Hoffnung verkünden. Was bis dahin nur ein kleines, von Hand geläutetes Glöcklein mit eher blechernem Klang vermochte, klingt nun weit über den Friedhof hinaus.

Doch der Segen kommt von oben Zu verdanken ist dies Steffen Reiche, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Nikolassee, der

viele spendenfreudige Gemeindemitglieder und auch das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf für seine Idee begeistern konnte: „Immer wenn ich eine Trauergesellschaft über die langen Friedhofswege führte, empfand ich diese tiefe Ruhe ohne jeden Glockenklang fast ein wenig beklemmend.“ Eine Glocke musste her. Der Pfarrer hörte sich um, wandte sich an das Bezirksamt und an Bezirksstadträtin Christa Markl-Vieto. Er erfuhr von der in Teltow beim Unternehmen Böttcher u. Klapper „Glockenläutemaschinen und Turmuhren“ seit drei Jahren eingelagerten bronzenen Kirchenglocke. Vom berühmten Berliner Glockengießer Johann Karl Hackenschmidt 1863 „erbaut aus freiwilligen Beitraegen“, ein ganz besonderes Stück

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C. Markl-Vieto, N. Kopp, G. Greve, Dr. Dr. W.Wablat , Pfarrer St. Reiche.

mit besonderem Anspruch, den der Pfarrer mit seiner Gemeinde dann auch erfüllte: 6.000 Euro kamen durch die großzügigen Privat-Spender wie Patent-Anwalt Dr. Dr. Wolfgang Wablat zusammen, auch der Kirchenkreis gab etwas dazu. So konnte schließlich für 2.500 Euro die Glocke gekauft werden, nebst Gestell und elektrischem Glockenanschluss. Sozusagen ein Schnäppchen, bedenkt man: „Eine neu gegossene Glocke dieser Art würde um 9.000 Euro kosten“, wie FirmenInhaber Greve erklärt. Demnächst wird die Glocke zum Schutz noch einen Umbau erhalten. Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf zeigte sich ebenfalls großzügig: So übernahm es mit dem Grünflächenamt die Fundamentarbeiten, die von Auszubildenden aus einem Sonderprojekt ausgeführt wurden. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten ging es schließlich durch die Vermittlung von Bezirksbürgermeister Norbert Kopp zügig voran, bis die Glocke „fest gemauert in der Erden“ stand. Anlässlich ihrer feierlichen Einweihung am 8. November 2016 dankte Pfarrer Reiche dann auch für „die hilfreiche Zusammenarbeit aller“ und kündigte bei seiner nächsten Amtshandlung auf dem Friedhof die Segnung der Glocke an. Norbert Kopp und Christa Markl-Vieto konnten so zum Ende ihrer Amtszeit noch einmal ein erfreuliches Resümee ziehen.

Und Pfarrer Reiche mit seiner Gemeinde aus Nikolassee lieferte einmal mehr ein gutes Beispiel aktiv gelebter Nächstenliebe. ◾ Jacqueline Lorenz

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Neues Wohngebiet Oskar Helene Park Bauherr legt neuen Grünstreifen entlang der Clayallee an

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eue Zeiten bringen Veränderungen mit sich – das Oskar-Helene-Heim wurde in den Oskar Helene Park verwandelt. Nachdem die ersten Mieter bereits einige Zeit dort wohnen und die Handwerker ihre Arbeiten abgeschlossen haben, werden nun die parkähnlichen Außenanlagen fertiggestellt und dazu auch der Grünstreifen an der Clayallee erneuert. „Schon seit den ersten Gesprächen mit dem Bezirk waren wir uns einig, dass wir die ‚grüne Kante‘ entlang der Clayallee erhalten wollen. Schließlich hat man so das Gefühl, man fahre durch eine grüne Allee anstatt durch eine Großstadt“, erläutert der Geschäftsführer des Bauherrn, der Wohnkompanie Berlin, Stephan Allner. Der Grünstreifen verläuft zwischen Gehweg und Bebauung und sorgt für etwas Lärm- und Sichtschutz bei den Bewohnern. Damit die Pflanzen gut anwachsen können, wird die Nachpflanzung jetzt im Herbst vorgenommen – wie derzeit beim Oskar Helene Park. Zur Fertigstellung des Grünstreifens entlang der Clayallee werden acht kranke Bäume durch junge, gesunde Ahorne und Eichen ersetzt. Zudem lässt Allner nach Abstimmung mit dem Bezirk winterharte Stauden und Sträucher pflanzen. „Wie abgemacht, haben wir für die kommenden zehn Jahre sogar die Patenschaft für diese neue, öffentliche Grünfläche übernommen und mit der Baumschule eine Anwachsgarantie vereinbart“, fasst Allner zusammen.

Reihenhäuser, Miet- und Eigentumswohnungen Auf dem großen Grundstück in Dahlem ist ein neues Quartier mit 127 Wohneinheiten entstanden. 77 Wohnungen zur Vermietung sind bereits seit langem an die Ärzteversorgung Niedersachsen verkauft. Die Mietwohnungen sind im Kern des Grundstücks entstanden, während an der Straßenfront zur Clayallee hinter der nun neu angelegten „grünen Kante“ Reihenhäuser mit Orangerien, eigenen Gärten und Carports errich tet wurden. Parallel zur Villenbebauung an der westlich angrenzenden Waltraudstraße sowie am Waldrand im nordwestlichen Grundstücksteil wurden zudem großzügige Doppelhäuser mit eigenen Gärten und Terrassen errichtet. Drei weitere Mehrfamilienhäuser am Waldrand beherbergen 21 neue Eigentumswohnungen. Zwei Altbauten mit 78 Wohnungen wurden renoviert und vermietet.

Die Geschichte des Oskar-Helene-Heims Das Oskar-Helene-Heim ist dem Engagement der Industriellen-Familie Oskar und Helene Pintsch kurz vor dem Beginn des 1. Weltkriegs zu verdanken. Sie stifteten das Kapital für die Gründung des Heims an der damaligen Kronprinzenallee (heute Clayallee), um den versehrten Kindern armer Leute zu helfen. Dies war die Keimzelle des späteren Orthopädie-Lehrkrankenhauses der FU, in dessen Nachbarschaft über die Jahrzehnte diverse Erweiterungsbauten wie z. B. ein OP-Trakt und ein Kindergarten angesiedelt wurden. Seit 1999 wurde die Nutzung der medizinischen Gebäude sukzessive zurückgefahren und das Grundstück verwilderte zusehends. Wegen der Vorgabe des Bezirksamtes, mindestens die Hälfte des Grundstücks weiter gesundheitsnah zu nutzen, sind neben dem exklusiven Wohnpark auch zwei Ärztehäuser entstanden. � ◾

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JAHRBUCH 2017

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Zehlendorf

Im 21. Jahrgang präsentiert der gemeinnützige Heimatverein Zehlendorf das Jahrbuch 2017. Es berichtet über Altes und Neues von Menschen, Landschaften und Bauwerken und gibt damit einen Einblick in die Zehlendorfer Geschichte. 1916

HIER ERHALTEN SIE DAS JAHRBUCH ZEHLENDORF: Museum des Heimatvereins Zehlendorf, Clayallee 355, 14169 Berlin (Mo + Do von 10 bis 18 Uhr, Di + Fr von 10 bis 14 Uhr) Buchhandlung Holzapfel, Teltower Damm 27, 14169 Berlin Buchhandlung Born, Ladenstr. 4, 14169 Berlin Schleichers Buchhandlung, Königin-Luise-Str. 41, 14195 Berlin

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Buchvorstellung: „Mein Vater Otto“ Petra Milz-Höhne über ihren Vater

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icht nur Fußballfreunden ist der Name ein Begriff, der weit über Zehlendorf hinaus große Bedeutung hat: Otto Höhne, ehemaliger Präsident von Hertha 03 Zehlendorf (19661986), dann seit 1990 Präsident und heutiger Ehrenpräsident des Berliner Fußballverbandes. Außerdem engagiert er sich in der DFB-EgidiusBraun-Stiftung weiterhin für den Fußballnachwuchs. Darüber hinaus ist Otto Höhne Träger des Verdienstordens des Landes Berlin, des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und der Goldenen DFBEhrennadel. Nun meldete sich anlässlich des am 30. Juli 2016 gefeierten 90. Geburtstages ihres rüstigen Vaters seine Tochter Petra Milz-Höhne mit ihrem Buch „Mein Vater Otto“ zu Wort und nimmt dem Papa damit die Worte sozusagen aus dem Mund: Denn

Otto Höhne, bis 1970 Geografie- und Sportlehrer, von 1970 bis zu seiner Pensionierung 1990 dann schließlich Rektor der Lenau-Ganztagsgrundschule in Kreuzberg, die er maßgeblich pädagogisch prägte, hatte stets vor, selbst ein Buch über sein bewegtes Leben an der Seite von Hertha, der Schule und über seine zahlreichen Weltreisen zu schreiben. Anhand privater Fotos, Zeitungsausschnitte und Grußworte sowie nach den schriftlichen Aufzeichnungen ihres Vaters erinnert Petra Höhne, die als Beauftragte für Städtepartnerschaften und Delegationen im Rathaus Zehlendorf arbeitet, nun in ihrem Buch an die Reisen, die vielen Stunden auf dem Fußballplatz und an die Talentschmiede „Kleine Hertha“. Dabei wird Persönliches, Anekdoten, Familiengeschichten und Hintergrundinformationen, interessant und kurzweilig verpackt, dem

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Zehlendorf Mitte extra 27 Leser auf 58 Seiten abwechslungsreich präsentiert. Der Bezirk Zehlendorf wird ebenso liebevoll gestreift wie das Wochenendgebiet auf dem Heidehügel Thörens, und der Blick hinaus in die weite Welt eröffnet manch neue Perspektive – nicht nur für das geschulte Fußballauge. Mittendrin immer Fußball-Urgestein Otto Höhne, liebevoll eingefügt von „Wunschtochter“ Petra. Als sportpolitischer Botschafter Berlins mit Herz und Seele für den Nachwuchs im Einsatz hat „Mr. Hertha 03 Zehlendorf“ viele Herzen für sich gewonnen, in und weit über Berlin hinaus. Nach der Lektüre dieses Buches dürften es noch einige mehr geworden sein. Und die hoffen dann bestimmt, dass nach der Tochter nun der Vater doch noch zum Stift greift, um (vielleicht zum 95. Geburtstag) seine ganz persönliche Lebens-BuchVersion als Fortsetzung präsentieren zu können, deren Titel „Mit dem Fußball um die Welt“ bereits seit längerem feststeht. Das Buch „Mein Vater Otto“ ist in Zehlendorf für 12,- Euro erhältlich in der Geschäftsstelle von Hertha 03 in der Onkel-Tom-Straße 52a-54a je weils Mo. und Mi. von 13.30-16.30 Uhr und Di. und Do.15-20 Uhr sowie Fr. 10.30-13.30 Uhr; außerdem bei Juwelier Uhren-Weiss-Zehlendorf am Teltower Damm 22. Zwei Euro pro Buch werden für die Jugendförderung von Hertha 03 verwendet. � ◾ � Jacqueline Lorenz

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