Wannsee Journal für Wannsee und Umgebung
Juni/Juli · Nr. 3/2026
24. Stadtteilfest Livemusik, Flohmarkt und Mitmachaktionen GRATIS ZUM MITNEHMEN
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Wannsee Journal
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24. Stadtteilfest Livemusik, Flohmarkt und Mitmach aktionen am 14. Juni am Rathaus Wannsee
Impressum Wannsee Journal
16. Jahrgang
Verlag Gazette Verbrauchermagazin GmbH Am Bürohochhaus 2-4, 14478 Potsdam ☎ 0331 / 37 97 34 50 Redaktion Karl-Heinz Christ · ☎ 0331 / 37 97 34 52 journal@gazette-berlin.de Freie Redakteurin Jacqueline Lorenz · ☎ 0172 / 630 26 88 Anzeigen Daniel Gottschalk, ☎ 030 / 323 38 54 d.gottschalk@gazette-berlin.de © Gazette Verbrauchermagazin GmbH Das Wannsee Journal erscheint alle zwei Monate: am 1.2., 1.4., 1.6., 1.8., 1.10. und 1.12. eines Jahres.
um das Rathaus Wannsee wieder in einen lebendigen Treffpunkt für die gesamte Nachbarschaft. Von 15 bis 19 Uhr lädt die Jugendfreizeiteinrichtung (JFE) zur mittlerweile
Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie Themenwünsche oder -vorschläge haben oder selbst etwas aus dem Ortsteil beitragen möchten, freuen wir uns auf Ihre Anregungen. Haben Sie eine Ausgabe verpasst? Ältere Ausgaben finden Sie online unter www.gazette-berlin.de. Ihre Redaktion des Wannsee Journals
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er Frühsommer bringt eine liebgewonnene Tradition in den Berliner Südwesten zurück: Am Sonntag, dem 14. Juni, verwandelt sich das Areal rund
Nächste Ausgabe August/September Nr. 4/2026 Anzeigen-/Redaktionsschluss: 02.07.2026 Erscheinung: 01.08.2026
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Am 14. Juni findet das nächste Stadtteilfest rund um das Rathaus Wannsee statt.
24. Ausgabe des Stadtteilfestes ein. Das Fest hat sich längst als fester Termin für Familien und Anwohner im Kiez etabliert. Auch in diesem Jahr erwartet die Besucherinnen und Besucher im Außenbereich rund um das Rathaus ein abwechslungsreiches Programm, das weit über das bloße Beisammensein hin ausgeht. Auf einer Bühne sorgt Livemusik für die passende Atmosphäre, während sich die jüngsten Gäste auf einer Hüpfburg austoben können. Wer selbst aktiv werden möchte, findet auf dem Gelände zudem verschiedene Sport-, Spiel- und Kreativstationen. Für die nötige Stärkung zwischendurch ist an den Ständen mit einem breiten
Angebot an Speisen und Getränken gesorgt. Ein weiterer Anziehungspunkt wartet direkt nebenan: Auf der sogenannten „Löwenwiese“ vor der Halle des örtlichen Turn- und Sportvereins bieten Familien aus Wannsee auf einem großen Flohmarkt gut erhaltene Kleidung, Spiele und vieles andere an. Dort lässt sich entspannt nach gebrauchten Schätzen und Schnäppchen stöbern. Neben Unterhaltung und Trödelspaß erfüllt das Fest aber vor allem einen wichtigen Zweck für den Ortsteil: Es bietet eine ideale Gelegenheit, um fernab des Alltags mit Nachbarn ins Gespräch zu kommen, sich zu vernetzen und das Zusammenleben in Wannsee gemeinsam zu feiern.� ◾
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Liebermann-Villa ist seit 20 Jahren Museum Großes Sommerfest am 25. Juli
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er heute durch die Liebermann-Villa und idyllischen Garten am Wannsee flaniert, kann sich kaum vorstellen, welche wechselvolle Geschichte dieses Grundstück hinter sich hat. Mit ihren zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen bieten sich zum 20. Bestehen des Museums gute Gelegenheiten, das Flair dieses historischen Ortes auf sich wirken zu lassen.
Konzerte, Lesungen und Sommerfest Das Jubiläumsjahr 2026 wird von einem umfangreichen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm begleitet: Drei Sonderausstellungen,
Konzerte, Lesungen und Gesprächsformate laden dazu ein, das Jubiläumsjahr gemeinsam zu feiern. Höhepunkt ist das Sommerfest am 25. Juli
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2026 im Liebermann-Garten mit einem bunten Programm für Groß und Klein.
Dies war die Initialzündung zur Rettung der Villa. Den entscheidenden Wendepunkt brachte das Jahr 1995 mit der Gründung der Max-Liebermann-Gesellschaft. Engagierte Bürger setzten Vom Sommertraum zum Lazarett sich das ehrgeizige Ziel, das Haus als Museum Im Jahr 1909 erwarb der bekannte Maler Max wiederherzustellen. Es folgte ein jahrelanges, Liebermann das Grundstück am Ufer des Wann- zähes Ringen um den Denkmalschutz, fehlende sees. Dort schuf er ein Refugium, in dem er mit öffentliche Gelder und ein Ersatzgrundstück für seiner Familie von 1910 bis zu Liebermanns Tod im Jahr 1935 die Sommer verbrachte. Das Haus und der Garten wurden auf vielen seiner Bilder festgehalten. 1940 musste seine Witwe Martha Liebermann Villa und Grundstück unter dem Druck der Nationalsozialisten an die Deutsche Reichspost verkauft. Martha Liebermann nahm sich 1943 im Alter von 86 Jahren das Leben, um der drohenden Deportation zu entgehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente die Villa zunächst als Lazarett und später als chirurgische Abteilung des Städtischen Krankenhauses Wannsee. Nach den Tauchverein. 2002 glückte die Übernahme der Rückgabe an die Familie im Jahr 1951 und des Geländes. Anhand alter Fotografien und Liedem späteren Verkauf an das Land Berlin erlebte bermanns eigener Gemälde wurden Haus und das Grundstück ab 1971 eine eher ungewöhnli- Garten wieder rekonstruiert. Stützmauern, die che Nutzung: Der Bezirk verpachtete die Villa an alte Lindenhecke und der Otterbrunnen kehrten den Deutschen Unterwasser-Club. zurück. Schritt für Schritt wurden der Birkenweg, der reetgedeckte Teepavillon am Ufer und der weit ins Wasser ragende Liebermann-Steg origiRekonstruktion von Villa nalgetreu wieder aufgebaut. und Grundstück Heute, zwei Jahrzehnte nach der offiziellen MuErst in den späten 1980er- und frühen 1990er- seumseröffnung im Jahr 2006, ist von den drastiJahren rückte die historische Bedeutung des schen Umbauten der Nachkriegszeit nichts mehr Anwesens wieder in das Bewusstsein der Öffent- zu spüren. Die Villa am Wannsee ist wieder das, was lichkeit. Als 1992 in den Räumen des Tauchclubs sie für Max Liebermann einst war: ein friedlicher eine Liebermann-Verkaufsausstellung stattfand, Rückzugsort vor den Toren Berlins. Aktuelle Verströmten 18.000 Interessierte an den Wannsee. anstaltungen unter www.liebermann-villa.de.� ◾
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Die Schubertiade findet in der Kulturscheune statt.
Franz Schuberts Spätwerk
Mutter Fourage Kulturstiftung lädt zur ersten Schubertiade
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in Hauch des 19. Jahrhunderts weht durch Wannsee: Am 5. und 6. Juni 2026 veranstaltet die Mutter Fourage Kulturstiftung ihre erste Schubertiade. Das musikalische Wochenende in der Kulturscheune orientiert sich an den historischen Salons der Romantik. Damals kamen Kunstinteressierte oft im privaten Rahmen zusammen, um sich auszutauschen und der Musik von Franz Schubert zu lauschen. An beiden Abenden steht das Spätwerk des österreichischen Komponisten im Mittelpunkt. Schuberts Stücke aus dieser Zeit gelten als tiefgründige musikalische Auseinandersetzung mit den Themen Vergänglichkeit, Einsamkeit und Sehnsucht. Den Auftakt macht am Freitag,
dem 5. Juni, der Pianist Daniel Seng. Ab 19 Uhr widmet er sich den letzten drei Klaviersonaten Schuberts in C-Moll, A-Dur und B-Dur. Diese anspruchsvollen Stücke entstanden kurz vor dem frühen Tod des Komponisten und bilden einen Höhepunkt der klassischen Klavierliteratur. Der zweite Konzertabend am Samstag, dem 6. Juni, ist ganz
der „Winterreise“ gewidmet. Ebenfalls ab 19 Uhr interpretiert der Bass-Bariton Insoo Hwoang den berühmten Zyklus aus 24 Liedern, der von Liebeskummer und verlorener Hoffnung geprägt ist. Begleitet wird er am Klavier erneut von Daniel Seng. Um das Hörerlebnis literarisch abzurunden, rezitiert Matthias Blume passend dazu die zugrunde liegenden Texte des Dichters Wilhelm Müller. Beide Veranstaltungen finden in der Kulturscheune Mutter Fourage in der Chausseestraße 15 A statt und bieten Kulturfreunden aus dem Bezirk die Gelegenheit, einen Klassiker der Musikgeschichte hautnah zu erleben. Weitere Informationen unter www.mutterfourage. de.� ◾
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30 Jahre Waldschule Zehlendorf Familienfest am 13. Juni 2026
der Zehlendorfer Einrichtung sind Schulklassen der ersten bis sechsten Jahrgangsstufe, aber auch Kita-Gruppen und Familien nutzen die Angebote.
Spielerisch lernen
Spaß beim Weitwurf. �
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ildschirme, dichte Bebauung und Großstadthektik prägen oft den Alltag von Kindern. Einen Gegenpol dazu bietet seit drei Jahrzehnten die Waldschule im Düppeler Forst. Hier lernen junge Berlinerinnen und Berliner, wie sich Baumrinde anfühlt, wie nasses Laub riecht und wie man den Wald mit allen Sinnen erfährt. Anlässlich ihres 30-jährigen Jubiläums lädt die Einrichtung am Samstag, dem 13. Juni 2026, zu einem großen Waldfest ein.
Buntes Programm Von 12 bis 17 Uhr verwandelt sich das Gelände rund um die rustikale Waldschulhütte am Stahnsdorfer Damm 3 in ein Ausflugsziel für die ganze Familie. Bei freiem Eintritt gibt es zahlreiche Gelegenheiten, selbst aktiv zu werden: Das Angebot
Die beiden waldpädagogischen Leiterinnen, Tabea Ball und Bettina Foerster-Baldenius, setzen bei ihren ganzjährigen Touren bewusst auf analoge Erlebnisse. Statt theoretischem Unterricht im Klassenzimmer stehen KletFoto: Waldschule Zehlendorf tern in Schluchten, das Balanciereicht von einer Kräuterwerk- ren auf Baumstämmen oder gestatt über das Färben mit Natur- meinsame Hüttenbau-Projekte farben bis hin zum Schnitzen auf dem Tagesplan. Sogar Tarnund einem Barfußpfad. Wer es spiele, bei denen die Teilnehmer sportlicher mag, kann sich beim versuchen, gedanklich selbst zu Baumstammweitwurf oder auf einem Teil des Waldes zu wereinem kleinen Waldparcours den, gehören zum Konzept, um ausprobieren. Zudem stehen die Motorik und Empathie der geführte Entdeckertouren durch Stadtkinder zu stärken. das Revier auf dem Programm. Für die Verpflegung ist mit Kaf- Anfahrt zum Fest fee, Kuchen und Herzhaftem vom Grill gesorgt, begleitet von Wer am Jubiläumsfest teilnehmen möchte, erreicht die WaldMusik und Tanz. schule Zehlendorf bequem mit den öffentlichen VerkehrsmitWald mit allen teln. Vom S-Bahnhof Wannsee Sinnen erleben ist das Gelände über einen gut Hinter der Waldschule steht der zehnminütigen Fußweg er1997 gegründete Verein „Jugend reichbar. Alternativ halten die in Berliner Wäldern“. Sein Ziel ist Buslinien 118 und 620 an der es, Kindern und Jugendlichen nahegelegenen Station Nibeden Wald als Erlebnisraum zu- lungenstraße. rückzugeben und so frühzeitig Weitere Informationen unter ein Bewusstsein für die Umwelt w w w. j i b w. d e / w a l d s c h u l e zu schaffen. Das Kernpublikum zehlendorf/� ◾
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Gesundheit Wannsee Journal
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Tierischer Nachwuchs im Museumsdorf Düppel Mit Gunnar, Mika & Co in die neue Saison
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er das Museumsdorf Düppel betritt, fühlt sich ins Mittelalter versetzt. Seit 50 Jahren kann man in diesem besonderen Freilichtmuseum nur eine halbe Stunde von der Innenstadt entfernt lebendige Geschichte hautnah erleben. Neben detailgetreu nachgebauter Dorfanlage sind hier auch tierische Highlights zu bestaunen: Da gibt es einen Wildtierpfad mit hölzernen Tieren und einen Erlebnisbereich für Kinder mit Klettertieren. Besonders beliebt bei Groß und Klein aber sind die lebendigen Vertreter von alten Nutztierrassen aus dem Mittelal- Gunnar mit Pflegerin Cella. ter, die inzwischen als vom Aus- Gedanken der Nachhaltigkeit ist strebt, dem Nachwuchs dieser sterben bedroht gelten. Mit dem das Museumsdorf deshalb be- Rassen Raum zu geben. Und so
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können aktuell an historischem Ort bei den Skudden niedliche Lämmer bewundert und kann der zukünftige Zuchteber Gunnar, ein rot-buntes Husumer Schwein, mit den im Museumsdorf schon alteingesessenen Düppeler Weideschweinen in Augenschein genommen werden. Damit die Tiere sich weiterhin wohl fühlen und für Besucher gut sichtbar beobachtet werden können, sind umfangreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten im Stall- und Auslaufbereich notwendig geworden, die ohne Spendenaktivität nur schwer umzusetzen sind.
Liebenswerte Schafsköpfe… von klein bis groß können die Besucher derzeit im Museumsdorf besuchen. Da sind die fünf Mutterschafe und Bock Ragnar, die in diesem Jahr wieder für niedlichen Nachwuchs gesorgt haben. Gleich sieben Lämmer – darunter zwei Zwillingspärchen – erblickten seit Ende Februar das Licht der Welt und erkunden nun ihre Umgebung mit lustigen Lämmersprüngen.
Besonders neugierig ist der kleine schwarz-weiße Mika, der mit seinen lockigen weißen Langhaarflecken besonders putzig aussieht. Aber auch Knut, Runa, Kasha, Falco, Lybbe und Lilith sind längst zu Publikumslieblingen geworden. Als
sowie bei den erwachsenen Skuddenböcken das imposante schneckenförmige Gehörn und die Mähne. Das meist weiße Mischwoll-Vlies – seltener auch braun oder schwarz – wird nach der Frühjahrsschur von den Mitgliedern der Wollgruppe im Museumsdorf weiterverarbeitet.
...und ein Düppeler Sauhaufen mit Kuschel-Eber
Vertreter der alten nordischen Schafrasse „Skudde“ tragen sie im Museumsdorf Düppel dazu bei, ihre vor rund 2.000 Jahren von den Wikingern bevorzugte Rasse zu erhalten, die längst auf der Roten Liste der bedrohten Nutztierrassen steht. Derzeit leben nicht mehr als 2.000 Tiere dieser kleinsten deutschen und sehr robusten Schafrasse in unserem Land. Typisch für sie sind die aufwärts gerichteten Ohren, eine schwarz pigmentierte Nase
Museumsdorf-Leiterin Dr. Julia Heeb freut sich über den neuen Schweinestall.
Mit ihren Düppeler Weideschweinen züchtet das Freilichtmuseum eine als ausgestorben geltende Nutztierrasse zurück: Vor Kurzem ist der kleine Gunnar aus dem bei Kiel gelegenen Haus- und Nutztierpark Arche Warder an die Spree gezogen. Im Museumsdorf soll er, sobald er zum erwachsenen Rotbunten Husumer Eber herangewachsen ist, gemeinsam mit den Sauen Ursula, Dakota & Co dafür sorgen, die Sattelvariante wieder herauszuzüchten, sozusagen als Neuzucht nach mittelalterlichem Vorbild. Derzeit mobben ihn die alteingesessenen Eber noch. Aber mit dem kastrierten Eber (Bork) Gimli hat er einen großen
Wannsee Journal Bruder an seiner Seite, der auf ihn aufpasst und ihm geduldig das große Eber-1x1 beibringt. Und wenn dann noch Tierpflegerin Cella zur Kuschelstunde kommt, fühlt sich Gunnar im Schweinehimmel. Auch die anderen Weideschweine, die wie die Schafe regelmäßig zur Landschaftspflege auf die Dorfweiden kommen, lieben es, sich die Borsten kraulen zu lassen, besonders jetzt im Frühling, wenn das lose Unterfell juckt. „Die Unterwolle ist hier im Dorf schon zu Garn verarbeitete worden, und die ausgefallenen Borsten eignen sich bestens für Pinsel“, erklärt Cella. Neben ihr sorgen noch Tierpflege-Kolleginnen Daniela und Amelie, Auszubildende im 3. Jahr, dafür, dass es den tierischen Dorfbewohnern gut geht
und die Schweinesuhle stets schön matschig ist. Zu Fressen gibt es Pellets und Maisschrot, dazu aussortiertes Gemüse und
Obst vom Supermarkt, denn die Vorlieben der einzelnen Schweine sind unterschiedlich. So bevorzugt Gunnar Kohl – beim Kuscheln manchmal etwas störend. Ochsen leben nach dem altersund krankheitsbedingten Tod der beliebten Dorfochsen Max und Moritz derzeit nicht im Frei 1
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lichtmuseum, die Anschaffung neuer ausgebildeter Zugochsen kleinerer Rasse ist jedoch in Überlegung. Die ökologische Tierhaltung ist eingebettet in das biodiverse Landschaftskonzept. Denn der nachhaltige Umgang mit der Natur gehört mit zur Vermittlungsarbeit des Museumsdorf Düppel. Besucher können sich davon überzeugen. Dabei wünschen sich Museumsleiterin Dr. Julia Heeb und ihr Team manchmal etwas mehr Rücksichtnahme auf ihre vierbeinigen Dorfbewohner: Die Tiere erhalten ausreichend und artgerechtes Futter über ihre Pfleger. Füttern durch die Besucher ist verboten. Auch ist das Betreten der Gehege und das Klettern auf die Umzäunungen unbedingt zu vermeiden.
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Baumaßnahmen zum Wohle von Mensch und Tier Im Rahmen einer ersten Bauphase wurde bereits der Schweinestall im Museumsdorf in Form eines Ständerbaus erneuert, u. a. aus Spendengeldern konnte für rund 60.000 Euro der lange benötigte Neubau mit begrüntem Dach realisiert werden. So haben nun schon mal die Düppeler Weideschweine ein schönes neues Zuhause, das sämtlichen Hygiene-, Tierschutz- und Sicherheitsvorschriften entspricht und zusätzlich Besuchern die Möglichkeit gibt, mehr über artgerechte Tierhaltung zu lernen. Indessen wartet auch die Skuddenherde auf mehr Platz und Komfort. Die Kosten für diese
zweite Bauphase dürften hierfür im sechsstelligen Bereich liegen, sodass Spenden dafür dringend benötigt werden. Die Stallanlage wird dazu verlegt, damit sie nach Fertigstellung näher am
Weg liegt. So können Besucher zukünftig die Futterstelle im Freien besser einsehen und die Schafe durch ein Fenster im Stall auch besser beobachten. Viele geschickte Hände von den
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Lernende der Knobelsdorff-Schule OSZ Bautechnik beim diesjährigen Rundholzkurs.
Schülerinnen und Schülern der KnobelsdorffSchule OSZ Bautechnik kommen regelmäßig bei Baumaßnahmen im Museumsdorf Düppel zum Einsatz. So waren sie auch am Schweinestallbau beteiligt. Einmal jährlich – aktuell wieder in diesen Tagen – erhalten die OSZ-Schüler im 2. Ausbildungsjahr die Möglichkeit, sich im Museumsdorf Düppel im Rahmen eines Rundholzkurses fünf Wochen lang im historisches Zimmern mit der Axt zu üben. Angewiesen werden sie dabei von Ludwig Steiger, Archäotechniker im Museumsdorf Düppel. Es gibt also wieder viel neues zu sehen und zu erleben in der neuen Saison des Museumsdorf Düppel, in der auch der neu errichtete Steinofen auf dem Dorfplatz zum Einsatz kommt. Kinder erwartet etwas ganz besonderes: Statt Stockbrot gibt es nun Flammenbrot im Museumsdorf. – Mindestens genauso lecker, aber deutlich umweltschonender, weil es keiner Holzstöcke und Äste bedarf. Programm und weitere Informationen unter www.stadtmuseum.de/museum/museumsdorfdueppel Und: Jeder Spendenbeitrag hilft, das SchafstallBauprojekt zu finanzieren und die Lebensbedingungen der Schafe zu verbessern. Spenden können vor Ort im Museumsdorf Düppel oder per Überweisung auf das Spendenkonto geleistet werden.� ◾ � Jacqueline Lorenz
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Der neue Steinofen.
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Moderne trifft auf Denkmalschutz
Mittelhof bringt wieder Leben in KulturKiosk
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n den letzten Jahren hat der einst von Architekt Kurt Kurfiss erbaute und inzwischen 70-jährige denkmalgeschützte Kiosk an der Zehlendorfer Dorfaue einiges erlebt: Wo anfangs noch Busfahrer ihre Arbeitstaschen zwischenlagerten und später Bretter diesen besonderen Architekturbau verhüllten,
zog 1996 der gemeinnützige Kultur in Zehlendorf e. V. ein – mit Kisten voller gut erhaltener Bücher und als aktiver Initiator etlicher dringend notwendiger Renovierungsarbeiten. Als Bindeglied zwischen Kultursuchenden und Kulturangebot entwickelte sich der KulturKiosk zur wahren Bücheroase. Doch 2018
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mit Kündigung an den Kulturverein, der seitdem seine Bücher am Ausweichquartier neben dem U-Bahnhof Oskar-Helene-Heim anbietet, folgten kalte Tage für ihn: Das Bezirksamt übergab ihn an einen kreativen Eishersteller, der Großes versprach, wenig davon umsetzte. Der Kiosk entwickelte sich mehr und mehr
Wannsee Journal zur Abstellkammer, sodass das Bezirksamt schließlich die Zusammenarbeit kündigte. Nun schaut der geschichtsträchtige Kiosk wieder einmal hoffnungsvoll aus großen Fensteraugen in die Zukunft: Kein Geringerer als das Stadtteilzentrum Mittelhof hat sich nun seiner Anfang des Jahres angenommen und will ihn zu neuem Leben erwecken. Zu einem sozialen Treffpunkt soll er sich entwickeln, an dem Initiativen, Organisationen und Vereine zu Wort und ins Gespräch mit Alt und Jung kommen.
Wasser marsch und Tee gekocht
Da geht noch was: Uhr und Infokasten warten auf den Neustart.
niert und unterstützt von Markus Schönbauer, Geschäftsführer des Mittelhof e. V. Begleitet wird Das neue Konzept wird vom das Kioskprojekt vom BezirkLeiter des Stadtteilzentrum Villa samt, das auch den Kontakt zu Mittelhof Olaf Löschke koordi- den Wasserwerken hergestellt
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hat: Die marode Wasserleitung bedarf einer Grundsanierung, damit die Sanitäranlage und die vom Mittelhof geplante kleine Kiosk-Teeküche in Betrieb genommen werden kann. „Wir haben 15.000 Euro eingeworben“, erzählt Markus Schönbauer vom Mittelhof e. V.. Doch die Wasserwerke lassen auf sich warten, und auch die Stromverkabelung muss erneuert werden. So läuft der neue Kioskbetrieb vorerst eingeschränkt an. Beim Rundgang zeigen Olaf Löschke und Markus Schönbauer der GAZETTE dann noch ein paar harte Nüsse, die es zu knacken gilt: So soll im Kiosk der Innentresen abgebaut werden, um mehr Sitzraum zu gewähren, und der Informationskasten außen unter der Kioskuhr wieder zu
zertifizierter Fachbetrieb
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Wannsee Journal Rahmen des Förderprogramms Lebendige Zentren, welches das Ziel hat, den Reichtum an Zentren zu erhalten und deren funktionale Vielfalt weiter zu entwickeln. Dazu ist der Mittelhof bereits im Gespräch mit den Bezirksstadträten Urban Aykal und Patrick Steinhoff.
Wir haben richtig Lust darauf,
Olaf Löschke (l.) und Markus Schönbauer vom Mittelhof freuen sich auf spannende Kioskzeiten.
neuem Glanz kommen. Dazu schwebt Olaf Löschke – wenn der Denkmalschutz mitspielt – die Installation einer zeitgemäßen Touchscreen-Anlage vor, auf der Mittelhof- und Bezirksveranstaltungen etc. abgefragt werden können. Die Kioskuhr dürfte erst einmal weiterhin im Dornröschenschlaf verweilen; es sei denn, eine geschickte Seele des Repair-Cafés nimmt sich ihrer ambitioniert an. Und auch an dem feuchten Keller unter dem
Kiosk mag zurzeit niemand rühren. „Es ist eher ein feuchtes Gewölbe als ein Keller“, verrät Olaf Löschke, der sich davon schon selbst überzeugen konnte. Das Gelände rund um den Kiosk will der Mittelhof ebenfalls sinnvoll nutzen und so den öffentlichen Stadtraum beleben, beispielsweise mit Boulebahn und Tischtennisplatte oder auch anlässlich der Fête de la Musique. – Und das ganz im Zuge der urbanen Stadtverschönerung und im
erklärt das neue Betreiberteam vom Mittelhof und gibt Einblick in seine Zukunftspläne für den Kurfiss-Kiosk: Zu den interessierten Organisationen und Vereinen, die den Kiosk bespielen wollen, zählt unter anderem das Rote Kreuz, das hier Beratungen anbieten wird. Aber auch Omas gegen Rechts Deutschland e. V., die mobile Stadtteilarbeit und der Bundeselternverband gehörloser Kinder will den Kiosk als Plattform nutzen. Dazu soll es einen Nutzer-Wochenplan geben. Und das Heimatmuseum Zehlendorf – gleich gegenüber angesiedelt – hat bereits sein Interesse an der Kioskarbeit bekundet. Und wieso eigentlich nicht den Kiosk und seine Umgebung zum Schattenort
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Wannsee Gesundheit Journal für heiße Sommer machen? Mit guten Gesprächen unter schattenspendenden Bäumen. Gute Ideen gibt es übrigens reichlich, womit sich dieser Raum durch die Zivilgesellschaft weiterentwickeln soll, weitere werden vom Mittelhof gerne entgegengenommen.
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überlegt er, der Wirtschaftskommunikation studiert hat und sich in späten Jahren dann noch zum Telefonseelsorger ausbilden ließ.
Rede mit mir am Plaudertresen Eine gute Idee fasst bereits Fuß am Kiosk: Gleich von nebenan aus Kleinmachnow kommt das ehrenamtliche Projekt von Seniorentrainer Manfred Sander. Mit seinem „Plaudertresen“ vor Ort Sander an seinem Plaudertresen. lädt er seit 10. April jeden Freitag Manfred � Foto: privat von 16 bis 20 Uhr Alt und Jung Tresen vor dem Kiosk ein. „Und zu kleinen Gesprächen und vielleicht ließe sich das ja auf Plaudereien an wetterfestem laue Sommernächte ausweiten“,
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Dr. med. Th. Stolze Facharzt für Urologie und Andrologie Belegarzt an den DRK Kliniken Berlin/Westend
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Mi bis Fr 11-17 Uhr Sa 11-14 Uhr 0176 64 37 15 51 katja.schorkopf@web.de
Tel. 80 60 26 35 ∙ www.urologie-wannsee.de Mo Di Mi Do Fr
Urologie Wannsee
OP 14.00 – 18.00 9.30 – 13.00 15.00 – 19.00 – 12.00 – 16.00 9.00 – 13.00 – 9.00 – 13.00 – –
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Gesundheit Wannsee Journal
Wie behandelt man eine kranke Kuh? Das kann man beim Tag der offenen Tür erfahren. �
Fotos: Fachbereich Veterinärmedizin der FU Berlin
Hinter den Kulissen der Tiermedizin
Tag der offenen Tür am 20. Juni in Düppel
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b für Haustierbesitzer, wissensdurstige Kinder oder angehende Schulabgänger: Am 20. Juni gewähren Tiermedizinerinnen und –mediziner am Oertzenweg 19 B wieder seltene Einblicke in ihren Berufsalltag. Ab 13 Uhr öffnet
der Fachbereich seine Türen für dem Campus ein abwechsinteressierte kleine und große lungsreiches Programm rund Besucherinnen und Besucher. um die Tiermedizin, das sowohl für Familien als auch für fachlich Interessierte spannend ist. KinInteraktive Rallye der können sich auf eine interGroße und kleine Gäste erwar- aktive Rallye mit über 20 Statitet an diesem Nachmittag auf onen freuen. Diese führt unter
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Wannsee Gesundheit Journal
Kuscheltierkrankenhaus und Kurzvorträge Zu den weiteren Höhepunkten für Kinder zählen ein Besuch im Kuscheltierkrankenhaus und Kinderschminken. Ergänzt wird das Programm durch informative Rundgänge über das Gelände und Kurzvorträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Fachbereichs, u. a. über Resistenzen in der Umwelt. Vor Ort geben außerdem ein Falkner und eine Imkerin praxisnahe Einblicke in anderem zu Forschungsinsti- ihre Arbeit. tuten, zur Klinik für Klein- und Heimtiere sowie zu den Stän- Berufswunsch den weiterer Organisationen. Tiermedizin Wer alle Aufgaben erfolgreich meistert, erhält ein „Tierisches Das Studienbüro, AuszubildenDiplom“. de des Fachbereichs und die
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Tierärztekammer Berlin informieren über Studienmöglichkeiten und Berufsperspektiven in der Tiermedizin. Für das leibliche Wohl sorgen Studierende und Mitarbeitende des Fachbereichs mit selbst gebackenem Kuchen und einem Grillangebot.� ◾
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Wannsee Journal
Berliner Feuerwehr um 1910.�
Archiv Berliner Feuerwehr
175 Jahre Berliner Feuerwehr
Die älteste Berufsfeuerwehr Deutschlands feiert Geburtstag
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erlin im Jahr 1850: Enge Straßen, Gestank und noch viele Gebäude aus Holz, geheizt wurde mit Feuer im Kamin. Wenn es brannte – was oft vorkam – halfen Feuerwachen aus den Spritzenhäusern mit Handdruckspritzen sowie Freiwillige mit Feuerhaken und Eimerketten. Am 1. Februar 1851 änderte sich das Vorgehen. König Friedrich Wilhelm IV. hatte genug von unzureichender Brandbekämpfung und gründete die Berliner Feuerwehr als älteste Berufsfeuerwehr Deutschlands.
Aufbau der ersten Berufsfeuerwehr Der erste Chef war Ludwig Scabell (1811 – 1885). Ihn beauftragte der König mit dem Aufbau der Berufsfeuerwehr. Er sorgte nicht nur dafür, dass es innerhalb kurzer Zeit 18 rund um die Uhr besetzte Feuerwachen in der Stadt gab, sondern ließ auch ein flächendeckendes Telegrafennetz für die Feuerwehr schaffen. Er kümmerte sich darum, dass gusseiserne Feuermelder gebaut wurden, die
anschließend auf öffentlichen Plätzen in Berlin standen. Ab 1856 gab es in der Stadt ein Wasserleitungsnetz mit 1520 Hydranten. An ihn erinnert die Scabellstraße in Wannsee.
Von der Feuerspritze zum Löschzug Die Feuerspritzen wurden damals von Pferden gezogen. Sie hatten auch Auswirkungen auf den boomenden Wohnungsbau in der Stadt und dem Umfeld. Die damaligen Hinterhöfe mussten mindestens 5,34 x 5,34 Meter messen, damit die Feuerspritze wenden konnte. Dieses Mindestmaß wurde von den Bauherren der Gebäude nur selten überschritten, was zu den berühmt-berüchtigten dunklen Berliner Hinterhöfen führte. Ab 1906 gab es einen Probebetrieb mit elektrisch betriebenen Löschfahrzeugen, nach zweijähriger Probezeit wurde ein elektrisch betriebener Feuerlöschzug in den Dienst gestellt. Nach dem Ersten Weltkrieg stellte man die Fertigung der elektrischen Radn
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die Feuerwehr rot-weiße Autos und war in die Volkspolizei eingegliedert. Während des Mauerbaus sprangen viele verzweifelte Berlinerinnen und Berliner aus höher gelegenen Wohnungen entlang der Demarkationslinie in die rettenden Sprungtücher der Feuerwehr aus dem Westen der Stadt. Im 19. Jahrhundert rückte die Feuerwehr noch mit der Pferdekutschen aus.� Archiv Foto Marburg / CC BY-SA 4.0
benmotoren ein, daraufhin nutzte die Feuerwehr Fahrzeuge mit Benzinmotor. Im Nationalsozialismus bekam die Feuerwehr einen neuen Namen – sie hieß „Feuerlöschpolizei“ und unterstand dem Reichsministerium des Inneren. Feuerwehrfahrzeuge waren ab 1940 nicht mehr rot, sondern Tannengrün.
Eine Stadt, zwei Feuerwehren Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Berlin geteilt, was auch zu zwei unterschiedlichen Feuerwehren führte. Im Westteil waren die Fahrzeuge Rot und die Feuerwehrleute waren Beamte. Im Ostteil fuhr
Rettungsdienst an erster Stelle Heute, 175 Jahre nach der Gründung, ist die Berliner Feuerwehr eine der größten und modernsten der Welt. Aber der Job hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Schon 1969 wurde das Rettungsamt bei der Feuerwehr im Westen Berlins eingegliedert. Im Osten der Stadt blieb bis 1990 das Rettungsamt verantwortlich, das änderte sich erst mit der Wiedervereinigung. Seitdem gibt es mehr Einsätze im Rettungsdienst als im Brandfall. 2024 waren es 454.765 Rettungseinsätze, 25.385 Einsätze vom Rettungsdienst mit technischer Hilfeleistung und dagegen 20.545 Einsätze bei Bränden.� ◾
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