Lankwitz & Lichterfelde Ost
August/September · Nr. 4/2026
Journal für Lankwitz und Lichterfelde Ost
Neuer Kick für Lankwitz Teqball-Platte an der Malteserstraße bietet sportliche Abwechslung GRATIS ZUM MITNEHMEN
2
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
Schmiljanstraße 16 in Friedenau Reichsstraße 21 in Westend Alt-Moabit 37 in Moabit 030 / 859 655 00 www.rehbein.berlin | Schlösser | Schlüssel | Alarmanlagen | Videoüberwachung | Tresore | Zylinder | Schließanlagen | Zutrittskontrollen
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
Neuer Kick für Lankwitz
Teqball-Platte an der Malteserstraße bietet sportliche Abwechslung
I
nspiriert von der Fußball-Weltmeisterschaft? In Lankwitz gibt es ein neues sportliches Angebot unter freiem Himmel: Auf dem Vorplatz des Sportplat zes an der Malteserstraße 53, direkt neben dem Gemeindepark, wurde eine Teqball-Platte aufgestellt. Das Sportgerät ist für alle Interessierten frei zugänglich.
3
Impressum
Lankwitz & Lichterfelde Ost Journal 15. Jahrgang
Verlag Gazette Verbrauchermagazin GmbH Am Bürohochhaus 2-4, 14478 Potsdam ☎ 0331 / 37 97 34 50 Redaktion Karl-Heinz Christ · ☎ 0331 / 37 97 34 52 journal@gazette-berlin.de Freie Redakteurin Jacqueline Lorenz · ☎ 0172 / 630 26 88 Anzeigen Daniel Gottschalk, ☎ 030 / 323 38 54 d.gottschalk@gazette-berlin.de © Gazette Verbrauchermagazin GmbH Das Lankwitz & Lichterfelde Ost Journal erscheint alle zwei Monate am 1.2., 1.4., 1.6., 1.8., 1.10. und 1.12. eines Jahres. Oktober/November Nr. 5/2026 Nächste Ausgabe Anzeigen-/Redaktionsschluss: 03.09.2026 Erscheinung: 01.10.2026 Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie Themenwünsche oder -vorschläge haben oder selbst etwas aus den Ortsteilen beitragen möchten, freuen wir uns auf Ihre Anregungen. Haben Sie eine Ausgabe verpasst? Ältere Ausgaben finden Sie online unter www.gazette-berlin.de.
Von links nach rechts: Sandra Schedel (SPK), Bezirksstadträtin Carolina Böhm, Bezirksstadträtin Malgorzata Sijbrandij, Tobias Dziatkowski (Sportamt).� Foto: BA SZ
Ihre Redaktion des Lankwitz & Lichterfelde Ost Journals
t Hörtes ng ni i a r t Gehör teme s Hörsy
Unvergleichlich weiblich! Endlich gibt es Hörgeräte, die speziell für Frauen optimiert sind. Weil Frauen anders besser hören. Erleben Sie den Unterschied! mona&lisa - die Hörakustik für die Frauen Berlins Berlin Lichterfelde West · Unter den Eichen 97 · (Eingang Drakestraße) · Tel. 841 862 22 Berlin Charlottenburg · Kurfürstendamm 172 · (U-Bhf. Adenauerplatz) · Tel. 832 091 11 berlin@monalisa-hoeren.de · www.monalisa-hoeren.de
4
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
Bezirksstadträtinnen Malgorzata Szjibrandij und Carolina Böhm probieren die neue Teqball-Platte aus. �
Teqball verbindet Elemente aus Fußball und Tischtennis. Gespielt wird mit einem normalen Fußball auf einer speziell gebogenen Platte. Ziel ist es, den Ball ohne Zuhilfenahme von Armen und Händen über das Netz zu befördern. Was im Profisport bereits als Trainingsmethode etabliert ist, soll nun im Lankwitzer Kiez die Koordination und Fitness der Freizeitkicker spielerisch fördern.
Das Projekt wurde innerhalb kurzer Zeit realisiert. Nach der Antragstellung im Februar dieses Jahres und der Förderzusage im März konnte die Platte bereits Ende Mai 2026 montiert werden. Die Finanzierung erfolgte über das Landesprogramm „Stärkung Berliner Großsiedlungen“. Die Bezirksstadträtinnen Malgorzata Sijbrandij und Carolina Böhm hoben zur Eröffnung hervor, dass frei zugängliche
GardinenAtelier • Dekorative Gardinen • Individuelle Beratung bei Ihnen zu Hause
Ilonka Häntzschel Lorenzstraße 71 12209 Berlin-Lichterfelde Ost
• Sonnenschutz • Insektenschutz
☎ 7 72 39 84 Fax 7 73 56 84 www.gardinen-berlin.de
Foto: BA SZ
Bewegungsorte wie dieser das Miteinander im Stadtteil stärken und einen einfachen Zugang zu Sport und Gesundheit im Alltag ermöglichen. Mit der neuen Platte ist die Gestaltung des Vorplatzes an der Malteserstraße noch nicht beendet. Der Bezirk bereitet bereits weitere Maßnahmen vor, um das Areal als Freizeit- und Begegnungsort im Ortsteil weiter aufzuwerten.� ◾
über re h 50 Ja
Öffungszeiten: Mo - Sa 10-13 Uhr Mo - Do 15-18 Uhr
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
5
Kinofieber unter freiem Himmel Kostenloser Filmabend für die ganze Familie
D
ie Wiese der Paul-Schneider-Kirchengemeinde in Lankwitz verwandelt sich Ende August erneut in einen Kinosaal unter freiem Himmel. Am 28. August lädt die Gemeinde gemeinsam mit dem Stadtteilzentrum Steglitz e. V. zum gemeinsamen „Sommerkino auf der Wiese“ ein. Auf dem Außengelände in der Belßstraße 88 werden an diesem Abend zwei Filme gezeigt. Das Programm beginnt mit dem Kurzfilm „Die Birne“, bevor im Anschluss der bekannte Klassiker „Das Dschungelbuch“ auf der Leinwand läuft. Die Vor In der Paul-Schneider-Gemeinde gibt es wieder kostenloses Kino.
führung richtet sich an Familien und die Nachbarschaft aus dem Kiez. Die Filmvorführung beginnt um 20.15 Uhr. Der Eintritt zu der Ver anstaltung ist frei. Für das Publikum stehen vor Ort Sitzgelegenheiten bereit. Snacks, Popcorn und Getränke werden gegen eine Spende ausgegeben.� ◾
Zahnarztpraxis Ulrich C. Degner • Implantatprothetik • Kinderzahnheilkunde • Chirurgie • Parodontologie • Intraorale Kamera • Vollkeramiken
• Modernste Technologie und Ausstattung • Gewebeschonendes Arbeiten
Glarner Straße 57 · 12205 Berlin · Tel: 030 / 33 60 40 11 · www.beautyzahn.de Mo, Di 9 - 19 Uhr · Mi, Fr 9 - 14 Uhr · Do 14 - 19 Uhr
6
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
Toben und Kicken am Bernkastler Platz Spiel- und Bolzplatz in Lankwitz wieder geöffnet
D
er Spiel- und Bolzplatz am Bernkastler Platz in Lankwitz ist nach Abschluss umfangreicher Bauarbeiten wieder freigegeben. Die Anlage, die zuvor längere Zeit nicht mehr bedarfsgerecht genutzt werden konnte, wurde grundlegend modernisiert und steht der Nachbarschaft ab sofort wieder für Sport, Spiel und Begegnungen zur Verfügung. Bei der Neugestaltung des Areals wurden unterschiedliche Altersgruppen berücksichtigt. Der Sportbereich erhielt einen neuen Fallschutzbelag, zeitgemäße Fußballtore sowie eine Streetball-Anlage. Zudem wurden die Zugänge barrierefrei ausgebaut.
Urban Aykal bei der Einweihung des Spiel- und Bolzplatzes. �
Bezirksstadtrat Urban Aykal und Bezirksstadträtin Carolina Böhm bei der Eröffnung des Spiel- und Bolzplatzes Bernkastler Platz.� Foto: BA SZ
Auch der Spielbereich für jüngere Kinder wurde aufgewertet: Neben dem bereits vorhandenen Kletterkubus gibt es nun ein Hüpfkissen, einen Drehteller sowie einen Sandbagger im Sandspielbereich. Ein neuer Balancierbalken ergänzt das Angebot im oberen Teil der Anlage. Neue Sitzgelegenheiten, Tische und zusätzliche Fahrradabstellplätze sollen den Platz zu einem Treffpunkt für Familien und Anwohner im Kiez machen. Bei der Planung arbeiteten die beteiligten Fachbereiche mit
Foto: BA SZ
den Bürgern zusammen. Wie die Bezirksstadträte Urban Aykal und Carolina Böhm mitteilten, flossen zahlreiche Ideen aus einer vorherigen Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Nachbarn direkt in die Gestaltung ein. Zudem wurde auf Nachhaltigkeit geachtet: Um Ressourcen zu schonen, wurden bewährte Elemente wie die Tischtennisplatte, bestehende Mauern und Teile des alten Ballfangzauns aufgearbeitet und in die neue Anlage integriert.� ◾
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
7 7
Ein Platz für den „alten Ami“
Rik De Lisle soll in Lichterfelde geehrt werden
D
er Radiomoderator Rik De Lisle ist vielen Berlinerinnen und Berlinern als „der alte Ami“ im Gedächtnis. Wie die Berliner Morgenpost berichtete, soll er in Lichterfelde Ost dauerhaft geehrt werden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Steglitz-Zehlendorf hat in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause einen entsprechenden Antrag beschlossen. Demnach könnte ein bisher namenloser Platz an der Scheelestraße nach dem im März 2026 verstorbenen Moderator benannt werden. Der überparteiliche Antrag von SPD und FDP, dem sich auch die CDU-Fraktion anschloss, sieht vor, De Lisle auf die offizielle Straßenbenennungsliste des Bezirks aufzunehmen. Gleichzeitig soll geprüft werden, ob eine vorzeitige Benennung des Platzes an der Scheelestraße möglich ist. Dieser liegt nahe dem Lilienthalpark und unweit des ehemaligen US-Truppenübungsplatzes „Parks Range“. Nach Ansicht der Initiatoren unterstreicht diese Lage die historische deutsch-amerikanische Verbindung des Ortes. Normalerweise sieht das Berliner Straßengesetz vor, dass Verkehrsflächen erst fünf Jahre nach dem Tod einer Person nach ihr benannt werden dürfen. Da De Lisle im Alter von 79 Jahren verstarb, bemüht sich das Bezirksamt nun um eine behördliche Ausnahme von dieser Wartefrist. Die Verbindung des Moderators zum Bezirk Steglitz-Zehlendorf reicht weit zurück. Seine Ra Inh.: Michaela Thiel Tel.: 030 / 772 14 01
Morgensternstr. 27 12207 Berlin
Rik De Lisle. �
Foto: medienzentrum-berlin / CC BY-SA 4.0
dio-Karriere in Berlin begann 1978 beim Sender American Forces Network (AFN) in der Dahlemer Podbielskiallee. Mit seiner lockeren Art und dem markanten Akzent sprach er über Jahrzehnte hinweg Hörer im geteilten und später im wiedervereinigten Berlin an. Nach seiner Zeit beim Militärsender moderierte er bei Stationen wie RIAS 2 und dem Berliner Rundfunk, wo er noch bis Dezember 2025 auf Sendung war. In seinen letzten Lebensjahren wohnte Rik De Lisle in Lichterfelde und blieb der Nachbarschaft eng verbunden.� ◾
Öffnungszeiten: Mo. geschlossen
Di.- Fr. 9.00 - 17.30 Uhr Sa. 8.00 - 13.00 Uhr
8
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
Machbarkeitsstudie Kranoldplatz
Beteiligungskonzept von Senat in Aussicht gestellt 1
1
atz Machbarkeitsstudie Kranoldpl Machbarkeitsstudie Kranoldplatz Optimierung Markt-Nutzung Arbeitsstand 23-04-2026
Dokumentation der Untersuchu
ngsergebnisse
Stand: 12/2025
GRUPPE PLANWERK Dokumentation Machbarkeitsstudie
Kranoldplatz
Dokumentation Machbarke itsstudie Kranoldplatz
GRUPPE PLANWERK
Die Machbarkeitsstudieen Kranoldplatz des Planungsbüros GP Planwerk GmbH kann unter https://hidrive.ionos.com/share/1vyaupyitq heruntergeladen werden.
S
eit Jahren beschäftigt die Anwohner rund um den Kranoldplatz die Frage nach einer aufenthaltsverbessernden Umgestaltung des Kranoldplatzes und Entspannung der dortigen Verkehrssituation. Bei der Planung wollen sich engagierte Bürger und Institutionen jedoch rechtzeitig mit einbezogen sehen. Einen Schritt weiter in diese Richtung machte die im Mai einberufene Informationsveranstaltung zur Machbarkeitsstudie, zu der Bezirksstadtrat Urban Aykal in die Petruskirche am Oberhofer Platz geladen hatte. Wie wichtig den Anwohnern die Themen rund um die Kranoldplatz-Neugestaltung sind, bewies die bis zum letzten Platz besetzte Kirche an diesem Abend. Die konstruktive Grundstimmung sowie die zahl reichen Fragen, sachlichen Anregungen und eingebrachten Perspektiven zeigten, dass die Anwesenden einer Neugestaltung des Platzes grundsätzlich positiv gegenüberstehen.
Beteiligung heißt Mitentscheidung Die Studie ist der erste Schritt zur Umsetzung des von der BVV im Jahr 2024 erteilten Auftrages an das Bezirksamt, den Kranoldplatz als bedeutenden Marktstandort zu sichern und Neugestaltungsperspektiven mit hoher Aufenthaltsqualität zu untersuchen. Alle drei im Rahmen der vom Planungsbüro GP Planwerk GmbH erstellten Machbarkeitsstudie vorgeschlagenen Varianten zur Umgestaltung (siehe
auch https://hidrive.ionos.com/ share/1vyaupyitq) gleichen sich in der grundlegenden Platzbearbeitung. Dabei wurden die Markttage planerisch einbezogen, wobei aber die Aussage zum Thema Parkraum fehlte: Private Zählungen haben bewiesen, dass sogar an diesen Tagen die Parkplatzkapazität in den Parkhäusern der LIO- und Huth-Zentren noch längst nicht erschöpft sind. „Entscheidend ist, dass die Planung nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg stattfindet und die Anliegen der Markthändler weiterhin im Fokus bleiben“, erklärt Bezirksstadtrat Aykal. Diesbezüglich erfuhren die Gäste der Veranstaltung Erfreuliches: Dem Bezirksamt ist inzwischen von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung,
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
9
Bauen und Wohnen die Finanzierung der Durchführung eines Beteiligungskonzeptes in Aussicht gestellt worden. Dieses soll – laut Bezirksstadtrat – aller Voraussicht nach in den kommenden Wochen ausgeschrieben werden, um den Prozess dann gemeinsam weiterentwickeln zu können. – Und das unter „Mitentscheidung“ der Bürger an Neugestaltungsvorgängen.
Gut Ding will Weile (und Geld) haben Doch wann genau und in welchem finanziellen Maß diese vonstatten gehen sollen, ist noch nicht klar, wohl kaum aber vor 2030. Wobei ganz vorne auf der Agenda die Marktsituation sowie zuvor ein intelligenter Straßenausbau stehen. In der Veranstaltung wurde aber auch deutlich, dass in vielen Köpfen der zukünftige Kranoldplatz bereits heute fälschlicherweise als erholungspendender Grünplatz existiert. – Doch wirkliches Ziel der Neugestaltung soll sein, den Platz mit seinen rund 800 Quadratmetern nutzbarer Fläche in seiner sozialen Funktion zu stärken und auf ihm Menschen
Parkraum, Marktstände und Aufenthaltsqualität sind die drei Faktoren, die für die unterschiedlichen Interessensgruppen rund um den Kranoldplatz eine Hauptrolle spielen.
mit unterschiedlichen Anliegen zusammenzubringen – ähnlich, wie es ein typischer Rathausplatz zu vollbringen vermag. „Dabei ist und bleibt das Ziel eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität des Platzes unter Beibehaltung des Marktes“, unterstreicht Urban Aykal. Am Ende dieser Informationsveranstaltung gab eine Besucherin den Verantwortlichen
noch Wichtiges mit auf den Weg: Wenn der Kranoldplatz erst einmal neugestaltet ist, werde er wohl über Jahrzehnte nicht mehr verändert werden. Das sollte Grund genug für alle verantwortungsvoll Beteiligten sein, die anstehende Neugestaltung bewusst zukunftsorientiert und nachhaltig zu planen. � ◾ � Jacqueline Lorenz
WERBUNG FÜR BERLIN Reklame-Werkstätten Konrad Moritz GmbH Lichtreklame Firmenschilder Autobeschriftungen Bauschilder
Neon Praxisschilder Montage-, Reparaturund Wartungsservice
Jungfernstieg 4 · 12207 Berlin · Tel. 030 / 824 18 42 · info@werbungfuerberlin.de
10
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
Bildband „Glücksmomente II“ erschienen
Mehr als eine Hommage an die Nordsee und ihre tierischen Bewohner
(v.l.n.r.) Mitautor „Johnny“ Waller, Geschäftsführerin der Schutzstation Wattenmeer e. V. Nora Reimers und Herausgeber und Fotograf Wolfgang Stürzbecher bei der Buchübergabe im Nationalpark-Haus Husum.� Fotos: Wolfgang Stürzbecher
B
ereits mit seinem ersten Glücksmomente-Bildband zum Nationalpark Unteres Odertal hat sich der Tierfotograf Wolfgang Stürzbecher aus Lichterfelde Ost in die Herzen vieler Tier- und Naturliebhaber fotografiert. Eine Steigerung dazu bietet nun der rechtzeitig zur Ferienzeit erschienene Band „Glücksmomente II“, der in Zusammenarbeit mit der Schutzstation Wattenmeer e. V. entstanden ist. Die in den letzten Jahren u. a. bei Urlaubsaufenthalten von Texel bis Sylt von Stürzbecher mit der Kamera festgehaltenen Erlebnisse und
Begegnungen mit wildlebenden Tieren an der Nordseeküste hat Nordsee-Urgestein Johann „Jonny“ Waller mit ebenso informativen wie mit spürbarer Liebe zum Schutzgebiet und Weltkulturerbe Wattenmeer erfüllten Texten ergänzt. Waller ist heute als Naturschutzbeauftragter für den Kreis Dithmarschen und ehrenamtlich in der 1962 gegründeten Schutzstation Wattenmeer e. V. tätig, deren Vorstandsvorsitzender er 16 Jahre lang war. 1962 wurde auch Wolfgang Stürzbecher geboren, der inzwischen kurz vor Renteneintritt steht. Als Jugend bewährungshelfer für verurteilte Berliner Straftäter zwischen 14 und 23 Jahren tätig, dienten dem renommierten Tierfotografen seine Foto-Safaris stets als Kraftdepot für nervenzehrende Arbeitstage. Stundenlang auf dem Bauch liegend beobachtete er beispielsweise Helgoländer Kegelrobben: Die belohnten seine Geduld mit einer Geburt vor gezückter Kamera. Und als kürzliche eine Sumpfohreule nur 20 Meter von der Kamera entfernt posierte, konnte mit ihr ein Glücksmoment mehr festgehalten werden. Mit diesem zweiten Bildband will
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal Stürzbecher einmal mehr etwas zurückgeben und auch andere Menschen an Glücksmomenten teilhaben lassen, die ihm selbst so viel neue Energie für den Alltag und Erfüllung gebracht haben. „Unsere Zeit wird immer durchgedrehter und roher, da sind solche besonderen Momente dringend notwendig“, weiß Naturfreund Stürzbecher nur zu gut. Gleichzeitig erinnert der zum Selbstkostenpreis produzierte, für 20 Euro erhältliche Bildband aber gerade zur Urlaubszeit, die viele Besucher in diese Region führt, auch daran, wie fragil und schützenswert doch die Natur und Tierwelt des Wattenmeeres ist, für die sich der Verein Schutzstation Wattenmeer seit Jahrzehnten stark macht. Bei direktem Kauf in den Verkaufsläden der Station und dem Nationalpark-Haus in Husum fließen 8 Euro in die Arbeit der Schutzstation. Der mit seinen Motiven in vier Jahreszeiten untergliederte Bildband ist aber auch in Buchläden sowie über den Online-Handel erhältlich und als erschwingliche Urlaubslektüre ebenso wie als nachhaltiges Urlaubsmitbringsel geeignet.
Glücksmomente II Bildband, 150 Seiten mit 294 Tierfotos von Wolfgang Stürzbecher sowie Vorwort von Johann Waller und Projektvorstellungen der Schutzstation Wattenmeer Selbstkostenpreis 20 Euro Herausgeber Wolfgang Stürzbecher Erhältlich im Buchhandel, bei Verkaufsstellen der Schutzstation Wattenmeer e. V. und über Online Shops ISBN 978-3-69028-822-4
häufig begleitet von seinem Sohn, der als eigentlich bekennender PC-Freak die Natur-Leidenschaft des Vaters durchaus teilt. Süderlügum, Rickelsbüller Koog, Neukirchen – Orte, die gerade in Sachen Nordsee-Tierwelt dem genau Hinschauenden viel zu bieten haben. Mit seinen 294 KI-freien Bildern ehrt Stürzbecher im Buch so Glücksmomente und Urlaubsglück für Zuhause Im Frühsommer war Wolfgang Stürzbecher wieder an den Küsten Schleswig-Holsteins unterwegs, einer Gegend, „die ihn schwer begeistert“. Inzwischen wird er gerade bei Ausflügen rund um die dänische Grenze
Neugeborene Kegelrobbe. � Fotos: Wolfgang Stürzbecher
11 11
wohl die gefiederten, als auch vierbeinigen (und -flossigen) Nordsee-Bewohner, vom Austernfischer bis zum Seeadler und vom Feldhasen bis zur Kegelrobbe. Wertvolle Ergänzung leisten angeführte Zahlen und Fakten zum Thema Nordseeküste, Beobachtungstipps sowie die Vorstellung zweier aktueller Projekte der Schutzstation Wattenmeer e. V. : So werden Maßnahmen zum Schutz der Strandbrüter wie besondere Vorsicht und Anleinen von Hunden für am Dünensaum angelegte Nester und Bodenbrüter thematisiert, die jeder Besucher dieser Gegend beherzigen sollte. Die Schutzstation selbst setzt sich für während der Brutzeit geschützte Brutareale ein, führt Beringungsund Kontrollaktionen durch. In einem zweiten Projekt geht es um den Schutz der Brutvögel auf den Halligen: Mit Wildtierkameras werden die Nester überwacht, um frühzeitig festzustellen, welche über Dämme zugewanderten Säugetiere wie Wanderratte und Marderhund für den Bestand Gefahr bringen. In Folge darauf konnten bereits durch das Aufstellen von Rattenfallen höhere Bruterfolge auf Hooge dokumentiert werden. – Interessante Informationen, die das Buch neben Glücksmomenten zusätzlich liefert. Und so macht es nicht wenig Lust, Richtung Meer aufzubrechen und seine eigene Erfahrung mit der Natur und Tierwelt in dieser Gegend zu sammeln – nicht ohne nötigen Respekt und Rücksichtnahme für Nordsee und ihre Bewohner.� ◾ � Jacqueline Lorenz
12
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
Kunst und Klänge am Oberhofer Platz
Petruskirche lädt zu Ausstellung und Konzertabenden ein
L
ichterfelde Ost hält ein abwechslungsreiches Kulturprogramm bereit. In der Petruskirche am Oberhofer Platz präsentieren Kunstschaffende im August und September 2026 ein buntes Spektrum, das von strukturierter Malerei über klassische Gitarrenklänge und modernen Folk-Pop bis hin zu einer humorvollen Zeitreise durch die Musikgeschichte reicht.
Ausstellungseröffnung am 6. August
nen basieren. Das Zusammenspiel von Farben und Schwingungen erinnert an musikalische Strukturen. Die Ausstellung ist bis Ende September jeweils mittwochs und samstags von 10 Uhr bis 13 Uhr sowie vor und nach Gottesdiensten und Kulturveranstaltungen geöffnet.
Gitarrenmusik zwischen Sinti-Jazz und Klassik
Am Donnerstag, 20. August 2026, um 20 Uhr, folgt das Konzert „Gypsy meets Classic“. Der Gitarrist Den Auftakt macht die Vernissage zur Ausstel- Lulo Reinhardt, der für seine Mischung aus Gypsy lung „Rhythmus – Farbe – Raum“ der Künstlerin Jazz, Flamenco und südamerikanischen RhythIsabel Glathar am Donnerstag, 6. August 2026, um men bekannt ist und bereits mit dem Deutschen 19 Uhr. Glathar, die viele Jahre als Kostüm- und Schallplattenpreis ausgezeichnet wurde, tritt geBühnenbildnerin tätig war, zeigt Gemälde, die auf meinsam mit der weißrussischen Gitarristin Yuliya geometrischen Berechnungen und Konstruktio- Lonskaya auf. Lonskaya verbindet in ihren Inter HANS KRUPPA Technik-Profi | TV-Video-HiFi
Radio- und Fernsehtechniker-Meisterbetrieb Reparaturen – eigene Werkstatt – Verkauf
MALER- UND TAPEZIERARBEITEN
Werfen Sie Ihr Altgerät nicht weg! Technisat-Partner Partner der Wertgarantie Berliner Reparatur-Atlas
Wir reparieren alte Tonbandgeräte, Plattenspieler, Radio- und HiFi-Geräte Leibnizstraße 91 / Ecke Schillerstraße 10625 Berlin-Charlottenburg Mo, Di, Do 13 - 18 Uhr Mi, Fr nur nach Terminabsprache � Auf dem Hof · ☎ 030/39 87 9000 www.gazette-berlin.de/kruppa-tv/
WER KSTAT T: HERWARTHSTR. 16 12207 BERLIN-LICHTERFELDE TEL EFON 030 I 7 9 74 1 4 6 4 MO B I L 01 51 I 20 4 5 21 34 www.malermeisterlemke.de
B Ü RO : AHORNSTR. 4 12163 BERLIN-STEGLITZ Maler- und Lackiererinnung Berlin
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
13 13
Frontfrau der Band „Berge“. Sie steuert Stücke aus ihrem Solo-Debütalbum bei, die sie selbst dem Genre „Deep Pop“ zuordnet – einer Verbindung von Popmelodien mit nachdenklichen Texten. Der Eintritt beträgt 18 Euro. Gotteshaus und Kulturort: Die Petruskirche in Lichterfelde Ost.
pretationen klassische Gitarre mit Folk-, Jazz- und Bossa-Nova-Elementen und singt in fünf Sprachen. Der Eintritt zu diesem Abend kostet 20 Euro.
Streifzug durch die Musikepochen
Am Samstag, 19. September 2026, um 20 Uhr wird die Musik-Performance „Der Groove der Geschichte“ präsentiert. Die Pianistin Annette Hölzl und der Singer-Songwriter NOĪAN widmen sich auf informative Weise historischen Fragen der MusiLiedpoesie und „Deep kentwicklung. Dabei schlagen sie eine Brücke von Pop“ im September Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Am Donnerstag, 3. September 2026, ebenfalls Mozart über Blues, Boogie-Woogie und Rock bis um 20 Uhr, präsentieren Ronja Maltzahn und hin zu modernem Hip-Hop und elektronischen Federico Marina ihr Bühnenprogramm „Butterfly Klängen. Karten für diesen Abend sind für 18 Euro & Wolf“. Das Duo kombiniert Folk-Pop mit klassi- erhältlich. schen Instrumenten wie Cello und Ukulele sowie Die Petruskirche ist für Rollstuhlfahrer barrieelektronischen Synthesizern und verbindet die refrei zugänglich. Weitere Konzerttermine und Musik mit erzählten Geschichten. Als Gast tritt die Kartenbestellung unter www.petrus-kultur.de/ Songwriterin Marianne Neumann auf, ehemals kulturkalender.� ◾
Seit 5 Generationen und über 100 Jahren der Platzhirsch in dieser Region
Willkommen in unserem Revier Schnoor Immobilien Curtiusstraße 6 12205 Berlin
030. 84 38 95 - 0
14
Gesundheit Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
Flugpionier mit vielen Talenten
Vor 130 Jahren verunglückte Otto Lilienthal tödlich
A
m 9. August 1896 stand Otto Lilienthal auf dem Gollenberg im Havelland. Sein Ziel war es, wie ein Vogel durch die Lüfte zu gleiten. Doch eine Windböe erfasste sein Fluggerät und ließ es unkontrollierbar in die Höhe schnellen. Der anschließende Absturz aus rund 15 Metern Höhe endete tragisch: Einen Tag später erlag der Flugpionier im Alter von 48 Jahren seinen schweren Verletzungen. Während seine Pionierleistungen in der Luftfahrt weltberühmt sind, geraten andere Facetten seines bewegten Lebens oft in Vergessenheit. Lilienthal widmete sich nicht nur dem Fliegen, sondern war auch sozialer Unternehmer, Spieleentwickler und leidenschaftlicher Theatermann.
Lichterfelde und der Fliegeberg Im Jahr 1887 zog Otto Lilienthal mit seiner Frau Agnes und den Kindern in die damals neu entstehende Villenkolonie Groß-Lichterfelde. Das gemeinsame Wohnhaus, das heute leider nicht mehr Otto-Lilienthal-Denkmal an der Eduard-SprangerPromenade am Teltowkanal.
existiert, entwarf sein Bruder Gustav, der als Architekt tätig war. Die Umgebung bot dem Erfinder gute Bedingungen für seine Forschungen. Auf Feldern in der Nähe seines Hauses führte er zahlreiche Flugversuche durch. Ein beliebter Erholungsort im Bezirk ist der künstlich aufgeschüttete Fliegeberg im heutigen Lilienthalpark in Lichterfelde Ost.
Weltbekanntes Spielzeug Weniger bekannt ist, dass eine der erfolgreichsten Spielzeugerfindungen des späten 19. Jahrhunderts auf die Brüder Lilienthal zurückgeht. Gustav und Otto entwickelten den sogenannten „AnkerBaukasten“ aus mineralischen Systemsteinen – den Vorläufer moderner Konstruktionsbaukästen. Da die Brüder jedoch keine erfahrenen Geschäftsleute waren, blieb ihnen der kommerzielle Erfolg verwehrt. Sie verkauften das Patent an den Thüringer Unternehmer Friedrich Adolf Richter, der das Spielzeug weltberühmt machte. Wer sich diese
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal Arbeitgeber bewies er eine bemerkenswerte soziale Weitsicht: Bereits im Jahr 1890 – lange vor der Etablierung moderner Sozialstandards – führte er in seinem Betrieb eine Gewinnbeteiligung für die Arbeiter ein.
Lilienthal als Theatermäzen Lilienthals soziales Engagement erstreckte sich auch auf die KulDer Anker-Steinbaukasten, ursprünglich tur. Im Jahr 1892 kam er über eine Erfindung der Brüder Lilienthal. mit dem verschuldeten Ostendhistorischen Baukästen heute Theater in Berührung, dessen ansehen möchte, findet Originalexemplare in den Sammlungen des Heimatmuseums Zehlendorf und des Steglitz Museums.
Sozial denkender Fabrikant Lilienthals beruflicher Weg begann als Konstruktionsingenieur in Berlin. Bereits in den 1870erJahren meldete er erste Patente an, darunter für eine mechanische Handschrämmaschine zur Erleichterung der Arbeit im Bergbau. An der Entwicklung war auch der spätere Lichterfelder Schriftsteller Heinrich Seidel beteiligt. 1883 gründete Lilienthal schließlich seine eigene Fabrik für Dampfkessel und Dampfmaschinen in Berlin-Mitte. Als
Fliegeberg
Leiter Max Samst ihm Geld für eine Heizungsanlage schuldete. Statt die Summe einzufordern, stieg Lilienthal als finanzieller Unterstützer ein. Unter dem neuen Namen „Nationaltheater“
15 15
verfolgte das Haus ein ehrgeiziges Ziel: Kultur sollte für alle Schichten zugänglich sein. Ein Ticket kostete für einfache Arbeiter lediglich zehn Pfennige. Lilienthal unterstützte das Theater nicht nur finanziell, sondern stand auch selbst als Schauspieler auf der Bühne und verfasste mit dem Stück „Moderne Raubritter – Bilder aus dem Berliner Leben“ ein eigenes Drama. Nach seinem frühen Tod musste das ambitionierte Theaterprojekt jedoch aus Geldmangel eingestellt werden.
Letzte Ruhestätte in Lankwitz Nach dem tödlichen Unfall im Havelland fand Otto Lilienthal seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof Lankwitz. Sein Grab wird bis heute als Ehrengrab des Landes Berlin gepflegt. Auf dem Grabstein steht: „Opfer müssen gebracht werden“. Ob das tätsächlich die letzten Worte Lilienthals waren, ist umstritten. Im Jahr 1914 wurde unweit der Bäkestraße das erste offizielle Lilienthal-Denkmal errichtet. Es erinnert bis heute an einen außergewöhnlich vielseitigen Unternehmer, dessen Erfindergeist weit über die Grenzen der Luftfahrt hinausreichte. ◾
Ehrengrab von Otto Lilienthal.
16
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
Herbstprogramm der VHS
Über 1.000 Kurse ab sofort buchbar
W
er für den kommenden Herbst neue Pläne schmieden oder sich weiterbilden möchte, kann sich ab sofort das Herbstprogramm der Victor-GollanczVolkshochschule (www.berlin. de/-ii380906) ansehen. Insgesamt stehen mehr als 1.000 Kurse zur Auswahl. Neben bewährten Angeboten zur Vertiefung bestehender Kenntnisse gibt es auch eine Reihe neuer Themen. Erste Programmbereiche wurden bereits Ende Mai vorab veröffentlicht, nun folgt die vollständige Übersicht. Eine Neuerung betrifft die klassische Programmübersicht: Nachdem die Volkshochschule im Frühjahr aus Gründen der Nachhaltigkeit auf einen kompakten Flyer ausgewichen war, kehrt nun das gedruckte Programmheft zurück. Die Kurse werden darin in einem neuen, überarbeiteten Design kompakter auf weniger Seiten dargestellt. Auf diese Weise sollen Ressourcen geschont werden, ohne auf die
Victor-Gollancz-Volkshochschule, Goethestraße 9-11, 12207 Berlin-Lichterfelde.
gewohnte Übersicht zu verzichten. Das gedruckte Heft liegt ab Anfang Juli in den Räumen der Volkshochschule sowie an den bekannten Auslagestellen im Bezirk bereit. Malgorzata Sijbrandij, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport, betont den offenen Charakter der Einrichtung: Die Volkshochschule sei ein Ort der Begegnung und des Austauschs, der allen Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder Vor kenntnissen offenstehe. Im Mittelpunkt stehe das gemeinsame Lernen. Anmeldungen für die Kurse sind online über die Website www. vhssz.de möglich. Alternativ nimmt die Volkshochschule Anmeldungen auch per Post oder persönlich in den Servicebüros entgegen. Für Rückfragen ist das Service-Team telefonisch unter 030-90299-6156 oder per E-Mail unter service@vhssz.de erreichbar.� ◾
Dr. Roman Blühdorn Kaulbachstraße 67 a 12247 Berlin-Lankwitz Fon 030 - 852 52 19 Fax 030 - 850 738 67 info@zahnarztpraxis-lankwitz.de www.zahnarztpraxis-lankwitz.de
Implantologie Parodontologie Prophylaxe Ästhetische ZahnMedizin Lachgas-Sedierung eigenes Labor digitales Röntgen
Direkt am S-Bhf.-Lankwitz Bus: M 82, X 83, 181, 187, 283, 284 S-Bahn: S 25, 26 Ausgang Brucknerstraße
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
17 17
Fahrradabstellanlage S-Bahnhof Lichterfelde Süd Sammelschließanlage für 48 Fahrräder
Die neue Sammelschließanlage. �
W
er morgens mit dem Rad zum Bahnhof fährt, kennt das Problem: Wo lässt sich das Fahrrad abstellen, ohne dass es beschädigt oder gestohlen wird? Am SBahnhof Lichterfelde Süd gibt es für Pendler und Ausflügler nun eine neue Lösung. Direkt am
Foto: infraVelo
Ausgang Westfalenring wurde eine gesicherte Sammelschließanlage mit insgesamt 48 Stellplätzen eröffnet. Organisiert wird der Zugang über das digitale System „Park YourBike“. Radfahrer benötigen die gleichnamige SmartphoneApp, um sich zu registrieren und
die Tür der Anlage zu öffnen. Das Tarifmodell ist dabei so gestaltet, dass der typische Wechsel zwischen Wohnort und Arbeitsplatz nicht ins Geld geht: Die ersten 24 Stunden eines Parkvorgangs sind grundsätzlich kostenlos. Bleibt das Fahrrad länger in der Anlage stehen, fallen für jeden weiteren angefangenen Tag 70 Cent an. Für Vielfahrer gibt es außerdem eine Monatskarte für sieben Euro sowie eine Jahreskarte für 70 Euro. Bis zum 31. August 2026 läuft in Lichterfelde Süd die Kennlernphase. In diesem Zeitraum ist die Nutzung der Schließanlage komplett gebührenfrei. Hinter dem Bau steht die sogenannte „Bike+Ride-Offensive“, ein gemeinsames Förderprogramm der Deutschen Bahn und des Bundesumweltministeriums. Betrieben wird die Anlage von der landeseigenen Gesellschaft infraVelo.� ◾
Nasse Wände, Feuchte Keller? Komplettlösungen gegen Feuchtigkeit und drückendes Wasser auch ohne Schachten von innen ausgeführt Mariendorfer Damm 159, 12107 Berlin, ☎ (030) 36 80 15 86/87, Fax 36 80 15 88, www.inserf-bautenschutz.de TÜV-geprüfter Fachbetrieb – Mitglied im Holz- und Bautenschutzverband
18
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
Liederzyklus in der Schwartzschen Villa
Erstaufführung von „Susanna Sultana“ am 25. und 26. September
D
er Liederzyklus „Susanna Sultana“ basiert auf der Lebensgeschichte von Susanna Moshonov (1920–2022). Geboren in Bulgarien als Kind geflohener sephardischer Juden, war ihr Leben von den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs, der Verfolgung im Nationalsozialismus und der Internierung ihres Ehemanns geprägt.
Musikalische Spurensuche Nach Kriegsende wanderte die Familie nach Israel aus. In ihrer neuen Heimat bezog sie ein Haus, das zuvor von einer arabischen Familie bewohnt worden war. Moshonov spürte dort die geistige Präsenz der geflohenen Mutter des Hauses und gab ihr den Namen „Sultana“ – eine gedankliche Verbindung, die
sie zeitlebens beschäftigte. Jahrzehnte später begegnete Moshonovs Enkelin, die in Berlin lebende Sopranistin Alma Sadé, einer arabischen Frau und sah in ihr eine Parallele zur Geschichte ihrer Großmutter. Diese Begegnung gab den Anstoß, die Spurensuche musikalisch zu verarbeiten.
Kammermusikalisches Ensemble Die Komponistin Elena KatsChernin und die Autorin Susanne Felicitas Wolf gestalteten aus dieser Vorlage ein Werk für Sopran und Kammerensemble. Die Besetzung spiegelt die verschiedenen kulturellen Einflüsse der Erzählung wider. Es musizieren Alma Sadé (Sopran), Elenora Pertz (Klavier), Byol Kang (Violine), Jone Bolibar Núñez (Klari nette), Wassim Mukdad (Oud) und Arnulf Ballhorn (Kontrabass). Ergänzt wird das Programm durch Werke von Dobrinka Tabakova und Lubomir Pipkov.
Termine und Tickets Das Werk ist ein Gemeinschaftsauftrag des Beethovenfests Bonn und des Fachbereichs Kultur Steglitz-Zehlendorf. Die Aufführungen finden am Freitag, 25. September, und Samstag, 26. September 2026, jeweils um 19 Uhr im Kulturhaus Schwartzsche Villa, Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin, statt. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Karten sind online unter www.pretix. de/kultur-berlin-sz sowie an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen können per E-Mail an kultur@ba-sz.berlin.de gerichtet werden.� ◾
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
19 19
Eine eigene Hüpfburg für die Grundschule an der Bäke Steglitzer Unternehmen als Unterstützer gesucht Ein gemeinsames Foto mit den Sponsoren vor der neuen Hüpfburg ist ebenfalls geplant.
N
ach den vielen Herausforderungen des Schulalltags gibt es für Kinder kaum etwas Schöneres, als gemeinsam unbeschwert zu feiern. Am Samstag, den 26. September 2026, lädt die Grundschule an der Bäke in der Haydnstraße Familien und Nachbarn zu ihrem jährlichen Sommerfest ein.
Kaufen statt mieten Für die Veranstaltung, die sich an Familien und die Nachbarschaft richtet, plant das Organisationskomitee des Fördervereins in diesem Jahr eine nachhaltige Anschaffung: Eine eigene Hüpfburg soll gekauft werden. Bislang wurden entsprechende Spielgeräte für solche Anlässe meist tageweise angemietet. Um das Budget langfristig zu entlasten, strebt der Förderverein nun den Kauf eines eigenen Geräts an. Dieses soll künftig auch bei Sportfesten und Ein schulungsfeiern zum Einsatz kommen. Der Kaufpreis für die Hüpfburg beläuft sich auf rund 7500 Euro.
Kiez-Sponsor werden Zur Finanzierung des Vorhabens bittet die Schule die lokale Wirtschaft um Mithilfe. Gesucht werden Unternehmerinnen und Unternehmer aus Steglitz, die das Projekt durch Geld- oder Sachspenden unterstützen möchten. Der Förderverein stellt für die Zuwendungen abzugsfähige Spendenbescheinigungen aus. Als Dankeschön für das Engagement werden die Unterstützer als Ehrengäste zum Sommerfest eingeladen. Vor Ort besteht die Möglichkeit, mit Schulleiterin Irina Wißmann ins Gespräch zu kommen. Zudem sind Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg und Bezirksstadtrat Patrick Steinhoff eingeladen, das Fest mit einer Rede zu eröffnen.
Spenden sind ab sofort möglich per Banküberweisung auf das Konto IBAN: DE10 1007 0024 0421 7220 00, BIC: DEUTDEDBBER, Kontoinhaber: Förderverein Grundschule an der Bäke e. V., über den QR-Code oder PayPal an foerdervereinbaeke@t-online.de. Interessierte Unternehmen können sich direkt an das Organisationskomitee wenden unter E-Mail: s.tatjana@ gmx.de oder schulfest@gsbaeke.schulserver.de. ◾
20
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
Rettung für das Mittelmeerhaus
Sanierung startet voraussichtlich im Frühjahr 2027
G
ute Nachrichten aus Lichterfelde: Das historische Mittelmeerhaus im Botanischen Garten ist vorerst gerettet. Nachdem die bereits geplante Sanierung des denkmalgeschützten Jugendstilgebäudes Anfang 2025 aufgrund von Haushaltskürzungen des Landes gestoppt werden musste, gibt es nun eine finanzielle Lösung. Der Berliner Senat hat auf Vorlage von Wissenschaftssenatorin Dr. Ina Czyborra beschlossen, die Sanierung mit Mitteln aus einem Investitionsprogramm des Bundes zu realisieren. Insgesamt stehen dafür rund 29 Millionen Euro zur Verfügung.
Ältestes historisches Gewächshaus Das Mittelmeerhaus ist eine Jugendstil-Rarität innerhalb der denkmalgeschützten Anlagen des Botanischen Gartens Berlin. Es beherbergt eine der wertvollsten Pflanzensammlungen des Mittelmeerraums. Fertiggestellt im Jahr 1904, ist es das älteste der 15 historischen Gewächshäuser in der Anlage. Da es sich weitgehend im Originalzustand befindet, gilt es als architektonische Besonderheit in Europa. Allerdings weist die Konstruktion nach über einem Jahrhundert deutliche Mängel auf: Korrosionsschäden an den tragenden Elementen gefähr Das Mittelmeerhaus wird gerettet. �
den die Stabilität des Gebäudes, und die historische Einfachverglasung entspricht nicht mehr den heutigen energetischen Standards.
Politik will Haus erhalten Die Bundesmittel stammen aus einem Sofortprogramm, das gezielt für bereits fertig geplante, aber wegen Geldmangels gestoppte Projekte im Wissenschaftsbereich vorgesehen ist. Denkmalschützer, Politiker verschiedener Parteien und die Leitung des Gartens hatten sich zuvor für den Erhalt des Gebäudes eingesetzt, um einen drohenden Verfall abzuwenden.
Energetische Modernisierung Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen wird die Baumaßnahme durchführen. Geplant ist eine Verbindung aus Denkmalschutz
Foto: Marlene Gawrisch
und energetischer Modernisierung. Durch eine Erneuerung der Gebäudehülle und der Haustechnik soll der Energiebedarf künftig gesenkt werden, um die Betriebskosten nachhaltig zu reduzieren.
Start 2027 Für die Besucher und Besucherinnen bedeutet die Entscheidung jedoch auch, dass sie bald vorübergehend auf das beliebte Haus verzichten müssen. Nach Angaben des Gartenbetriebs sollen die eigentlichen Bauarbeiten im Frühjahr 2027 beginnen. Für die Dauer der Sanierung muss das Mittelmeerhaus voraussichtlich für zwei bis drei Jahre geschlossen werden. Bis zum Baustart bleibt das Gebäude jedoch geöffnet, sodass die mediterrane Pflanzensammlung in den kommenden Monaten weiterhin besichtigt werden kann. Informationen zum Besuch des Botanischen Gartens Berlin unter www.bo.berlin.� ◾
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
21 21
Ausstellung Osage Orange im Gutshaus Steglitz Geschichte der indigenen Osage Nation mit einem Baum im Mittelpunkt
I
m Gutshaus Steglitz an der Schloßstraße ist eine neue Ausstellung zu sehen, die eine Verbindung von der indigenen Geschichte Nordamerikas bis zum Botanischen Garten Berlin herstellt. Unter dem Titel „Osage Orange“ präsentieren die Künstlerinnen Antje Majewski und Jen Tiger ein gemeinsames Kunstund Rechercheprojekt. Im Zentrum steht dabei ein besonderes Gewächs: der Osagedorn, dessen
auffällige Früchte im Herbst auch im nahegelegenen Botanischen Garten zu finden sind.
Landnahme und Vertreibung Die gezeigten Arbeiten beleuchten die vielschichtige Geschichte dieser Pflanze. Für die indigene Osage Nation diente das Holz des Baumes traditionell zum Bau von Jagdbögen, während
VITERMA ZAUBERT WOHLFÜHLBÄDER Ihr Viterma Fachbetrieb in Berlin Süd Infos & Beratungstermin: Tel. 030 22 17 61 32 | viterma.com Jetzt Beratungstermin vereinbaren!
europäische Siedler ihn später als Heckenbepflanzung nutzten, um ihr Vieh einzuzäunen. Anhand von Videos, Gemälden und Text-Bild-Collagen thematisieren die Künstlerinnen koloniale Landnahme, die Vertreibung der indigenen Bevölkerung und ökologische Veränderungen in der amerikanischen Prärie. Jen Tiger steuert zudem Metallarbeiten und Collagen bei, die sich mit der Geschichte von Kindern der
22
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
Jen Tiger, The Arts of „Civilized Life“. �
Bild: Jen Tiger
Osage in staatlichen Umerzie- senschaftlichen Perspektive. Da hungsheimen auseinandersetzen. die Großsäuger, die einst zur natürlichen Verbreitung der Samen beitrugen, längst ausgestorben Naturwissenschaftsind, gilt der Osagedorn heute als liche Perspektive evolutionäres Relikt, das stark auf Antje Majewski nähert sich dem die Pflege durch den Menschen Baum in einer Reihe neuer Ge- angewiesen ist. Die von Brigitte mälde auch aus einer naturwis- Hausmann kuratierte Ausstellung
läuft bis zum 18. Oktober 2026. Der Eintritt ist frei. Begleitprogramm: • Samstag, 29. August, 14.30 Uhr: Ausstellungsrundgang mit Antje Majewski • Samstag, 12. September, 16 Uhr: Ausstellungsrundgang mit Antje Majewski • Donnerstag, 24. September, 10 Uhr bis 13 Uhr: Workshop im Botanischen Garten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene • Sonntag, 11. Oktober, 16 Uhr: Ausstellungsrundgang mit Antje Majewski Die Galerie im Gutshaus Steglitz in der Schloßstraße 48 ist täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. An jedem ersten Dienstag im Monat bleibt die Galerie geschlossen.� ◾
Simpatia
• Perücken • Medizinischer Haarersatz • Haarverlängerungen • NK EXtensions-Store Gepflegtes, glänzendes und gesundes Haar ist der Traum vieler Menschen. Auch Ihrer? In unserem Salon Sunnymoon Hair in Lankwitz sind wir in allen Fragen rund um Haare und Frisur für Sie da. Sie möchten längeres Haar und mehr Fülle? Nutzen Sie unsere Erfahrung! Neben dem Verkauf von Echthaar-Extension bieten wir die Einarbeitung von Haarverlängerung und -verdichtung, medizinischen Haarersatz sowie Perücken, z. B. nach einer Chemotherapie oder bei Alopecia. Als präqualifizierter Hilfsmittellieferant, übernehmen wir bei Rezeptvorlage, gerne alle Formalitäten und rechnen direkt mit Ihrer Krankenkasse ab. Ruthstraße 18 · 12249 Berlin-Lankwitz Tel. 797 857 67 · www.sunnymoon-hair.com Di bis Fr 10 – 18 Uhr · Sa 10 – 16 Uhr
Pflegedienst Ihre Vorteile bei Simpatia Bei uns stehen Sie im Mittelpunkt. Mit Simpatia gewinnen Sie Sicherheit, Entlastung und ein starkes Team an Ihrer Seite. Keine Sprachbarrieren Alle Mitarbeitenden sprechen fließend Deutsch und gewährleisten damit eine vertrauensvolle und verständliche Betreuung. Das wird auch in Zukunft ein Markenzeichen unseres Pflegedienstes bleiben. Eine hohe Fachkräftequote für Sie! Dadurch erhalten Sie eine hochqualitative Pflege! Ihre Fragen werden von Fachpersonal beantwortet! Alle gebuchten Leistungen können in einem Einsatz erfolgen. Ihnen wird sämtliche Bürokratie abgenommen! Eine deutlich spürbare Entlastung für Sie und mehr Zeit für die Familie! Feste Bezugspersonen durch kleine Teams! Sie müssen sich nicht mehr als 3-4 Gesichter merken! Sie entscheiden, wo Sie Hilfe benötigen. Von der Unterstützung am Waschbecken über den Wocheneinkauf bis hin zum Verbandswechsel. Schnelle Aufnahme innerhalb von 24 Stunden! Wenn Sie bis 15:00 Uhr anrufen, kommen wir in aller Regel noch am selben Tag bei Ihnen vorbei!
Pflegen. Betreuen. Leben. Tel: (030) 921 048 340 Baseler Straße 12 · 12205 Berlin www.simpatia.org
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal
23 23
Angebote im Botanischen Garten
Vom kreativen Schreiben bis zur Führung auf Berlinerisch
D
er Botanische Garten Berlin ist nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch Treffpunkt für Naturinteressierte, Kreative und Neugierige. Mehrere Veranstaltungen im August bieten die Gelegenheit, die Pflanzenwelt aus neuen Perspektiven kennenzulernen – von wissenschaftlichen Einblicken bis hin zu praktischen Tipps für den eigenen Garten.
die Referenten Charlotte Keyßer und Yannick Brenz über das Beobachtungsportal „ArtenFinder Berlin“ und klären über invasive Tier- und Pflanzenarten auf. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.
Kreatives Schreiben Wer gerne eigene Texte verfasst, sollte sich Donnerstag, den 6. August 2026, 10 Uhr vormerken. Bei einem dreistündigen Workshop für kreatives Schreiben wird die Natur literarisch erkundet. Die Poesiepädagogin Kirsten Heidler führt Erwachsene durch das Freigelände – oder bei Regen durch die Gewächshäuser –, um Eindrücke in Texte und Gedichte zu fassen. Die Teilnahme kostet 15 Euro zuzüglich Eintritt; eine Anmeldung ist vorab erforderlich.
Vielfalt Botanischer Garten - hier die Arzneipflanzen. � Foto I. Haas, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin
Berliner Pflanzen jut erklärt
Den Abschluss des Tages bildet um 18 Uhr eine humorvolle Führung unter dem Titel „Zwischen Beeten, Bäumen und Berliner Schnauze“. Der Naturschutzgenetiker Max Fussan erklärt im Berliner Dialekt die Besonderheiten der Berliner Stadtnatur und zeigt, warum das Grün zwischen Asphalt und Hinterhof oft spannender ist, als es auf den ersten Invasive Arten Blick scheint. Die 90-minütige Am Nachmittag desselben Tages Führung richtet sich an Erwachwird es wissenschaftlich und sene und kostet 6 Euro. praktisch. Von 16 Uhr bis circa 19.30 Uhr lädt die Stiftung Na- Kräuter und turschutz Berlin gemeinsam mit Heilpflanzen der Botanischen Beratungsstelle zu einem Informationsstand ein. Interessierte an der Geschichte Vor dem Besuchszentrum am der Naturheilkunde, sollten sich Königin-Luise-Platz informieren Sonntag, den 16. August 2026,
vormerken. Um 12 Uhr startet eine 90-minütige Sonntagsführung zum Thema „Heilpflanzen und Kräutermagie“. Referentin Daniela Lindow-Marinelli führt durch den Arzneipflanzengarten und beleuchtet die Entwicklung der Heilkräuter von der Antike bis heute, das Wissen der Hildegard von Bingen und die historische Rolle kräuterkundiger Frauen. Die Führung ist für Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren geeignet. Die Gebühr beträgt 6 Euro zuzüglich des regulären Eintritts, eine vorherige Anmeldung ist notwendig.
Biologische Vielfalt Am Donnerstag, dem 20. August 2026, steht erneut die biologische Vielfalt im Mittelpunkt. Von 16 Uhr bis circa 19.30 Uhr berät das Team der Botanischen Beratungsstelle am Eingang KöniginLuise-Platz zum Thema Regiosaatgut und dessen Bedeutung für den Naturschutz. Auch hier geht es um die Auswirkungen invasiver Pflanzenarten auf die heimische Flora. Der Besuch des Informationsstandes ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung. Treffpunkt für alle genannten Veranstaltungen ist das Besuchszentrum am Eingang Königin-Luise-Platz. Weitere Informationen, alle Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte unter www.bo.berlin.� ◾
Der Copy-Shop in Lankwitz
Unsere Sommer-Öffnungszeiten:
9.7.-22.8.26 & 3.-9.9.26 Mo-Fr 12-18 Uhr Samstag zu Paul-Schneider-Str. 25 · ✆ 774 24 77 Mo-Fr 10-18 Uhr & Sa 10-13 Uhr
www.surfncopy.de