Lankwitz Journal - Dezember/Januar 2022

Journal für Lankwitz und Umgebung

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Lankwitz Journal für Lankwitz und Umgebung

Dezember / Januar · Nr. 6/2022

45 Jahre Bläserchor Lankwitz GRATIS ZUM MITNEHMEN

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Lankwitz Journal

45 Jahre Bläserchor Lankwitz Musizieren zum Lobe Gottes und den Menschen zur Freude

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eden Dienstagabend kommen rund 20  Freunde der Blechblas-Instrumente in Lankwitz mit Posaune, Trompete, Tuba und Horn um 20 Uhr zur Probe in der Paul-SchneiderGemeinde zusammen: Darunter alteingesessene Musizierende

Der Bläserchor Lankwitz heute.

und Gemeindemitglieder der Evangelischen Lankwitzer Gemeinden wie Evelyn Winke (81), die 1977 die Gründung des

Chores begleitete und bis heute mit ihrem Horn als „Mutter des Bläserchores“ gilt. Außerdem dabei sind jüngere Mitglieder,

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Lankwitz Journal Bläserchor gekommen, so auch Martina an der Tuba, Tochter von Evelyn. „Wir haben eine gute Altersdurchmischung“, betont Heinz, Lankwitzer und einst Diakon am Johannesstift, der mit seiner Bass-Posaune seit Beginn der 80er-Jahre dabei ist. Zusätzlich bläst er mit bei „Lankwitz Horns“ und ist mit seinen 86 Jahren ein gutes Beispiel dafür, dass Musik wohl doch jung hält.

Bläserklänge für Gott und die Welt Über die Jahre immer wieder neue Aufgaben in den Lankdie mit ihrem Blechblasinstru- witzer Kirchengemeinden und ment den richtigen Ton nicht darüber hinaus übernimmt weniger sicher treffen. Oftmals der gemischte klangstarke sind sie durch ihre Eltern zum Blechbläserchor Lankwitz mit Foto: Bläserchor Lankwitz

Impressum Lankwitz Journal

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12. Jahrgang

Verlag Gazette Verbrauchermagazin GmbH, Ruhlsdorfer Str. 95, Haus 42, 14532 Stahnsdorf ☎ 03329 / 645 15 70 Redaktion Karl-Heinz Christ · ☎ 03329 / 645 15 70 journal@gazette-berlin.de Freie Redakteurin Jacqueline Lorenz · ☎ 0172 / 630 26 88 Titelbild: Brian Matangelo / unsplash.com Anzeigen Daniel Gottschalk, ☎ 030 / 323 38 54 d.gottschalk@gazette-berlin.de © Gazette Verbrauchermagazin GmbH Das Lankwitz Journal erscheint alle zwei Monate: am 1.2., 1.4., 1.6., 1.8., 1.10. und 1.12. eines Jahres. Nächste Ausgabe Februar/März Nr. 1/2023 Anzeigen-/Redaktionsschluss: 05.01.2023 Erscheinung: 01.02.2023 Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie Themenwünsche oder -vorschläge haben oder selbst etwas aus dem Ortsteil beitragen möchten, freuen wir uns auf Ihre Anregungen. Haben Sie eine Ausgabe verpasst? Ältere Ausgaben finden Sie online unter www.gazette-berlin.de. Ihre Redaktion des Lankwitz Journals

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Mit Proben zum Erfolg.

seinen zwischen 20 und 86 Jahre alten weiblichen und männlichen Mitwirkenden: Von der Musikbegleitung unterschiedlichster Festgottesdienste und Kirchenfeiertage über Auftritte zu Sommer- und Gartenfesten, Veranstaltungen u. a. auf der Domäne Dahlem bis hin zu musikalischen Besuchen von Wohnungsbaugenossenschaften, Klinikum Steglitz oder Tanzsportveranstaltungen. Dabei verliert der Bläserchor Lankwitz jedoch nie seinen wichtigen Dienst im Pfarrsprengel Lankwitz sowie die Präsentation der Evangelischen Kirche in der Öffentlichkeit aus den Augen. Einmal im Jahr erarbeitet der Bläser chor ein Programm, das dann bei einem Konzert in der Dorfkirche Lankwitz, oft aber auch im Berliner Umland geboten wird. Das breite Repertoire des Bläserchores erstreckt sich über alte und neue Kirchenlieder, Werke alter Meister und Volkslieder bis hin zu Musical-Titeln, Filmmusik, Ragtimes und Swing. Als Fundament für die Gottesdienste dient das Choralbuch. Den Takt für Trompeten, Flügelhörner, Tenorhörner, Posaunen, Bartiton und Tuba gibt mit fundiertem musikalischem Können Chorleiter Martin Haesner an. Der Musikpädagoge lehrt in Friedenau an der musik- und bläserbetonten Stechlinsee Grundschule und ist nicht zuletzt durch seine Alt-Lankwitzer Hobby-Schäferei eine schillernde Persönlichkeit im Bezirk. „Über interessierte Bläserinnen und Bläser aller Altersgruppen, die Spaß an der Musik und am gemeinsamen Musizieren haben und musikalische Vorkenntnisse besitzen, freuen wir uns. Gerne können sie mit ihrem Instrument zu uns stoßen“, erklärt der Chorleiter, der dann noch verrät, dass zukünftig in den Bläserchor die Einbeziehung eines Schlagzeugs geplant ist. Erste gemeinsame Proben gab es bereits. Weitere Informationen für Interessierte bei Evelyn Winke unter ☎ 030 – 774 13 46.

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Ins Leben rief den Bläserchor ursprünglich der damalige Pfarrer der Dorfkirchengemeinde Lankwitz, Dr. Dr. theol. h.c. Wilhelm Hüffmeier, der bis heute in freundschaftlichem Kontakt mit dem Chor steht. Evelyn Winke erinnert sich: „1963 zogen mein Mann und ich nach Lankwitz. Als blutige Anfängerin fand ich zum Bläserchor. Auf einer Leihtrompete der Gemeinde lernte ich erste Grundlagen, nach und nach Noten.“ – „Learning by doing“ würde man heute sagen. Leichte Stücke nach selbstgeschriebenen Noten wurden einstudiert, das musikalische Niveau des Bläserchores stieg mit den Jahren. Auf

Reisefreizeiten kam man sich näher, wuchs als Gemeinschaft zusammen. War es über Jahrzehnte selbstverständlich, dass der Bläserchor Lankwitz an seiner „Geburtsstätte“, der Dorfkirche Lankwitz, probte, hat sich das zum Leidwesen der BläserchorMitglieder inzwischen geändert: Tonangebend als Hausherrin der Dorfkirchengemeinde sei nun die Evangelische Pfarrerin Dorothea Preisler, die wenig für Bläser übrig und das Proben an gewohntem Ort untersagt habe, hört man da von den Musizierenden des Bläserchores. Dazu von der Gazette befragt, will sich die Pfarrerin nicht äußern. So hat nun Pfarrer Stefan Aegerter in seiner Paul-Schneider-Gemeinde dem Chor „Proben-Asyl“ eingeräumt. Im freundlich-hellen Kirchenraum fühlen die Musizierenden sich und ihre Musik willkommen.

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schen Sheffield. Der Austauschschüler wird nach einem halben Jahr in Berlin wieder nach England zurückkehren. Vermittelt wurde der Kontakt zum Bläserchor durch Martin Haesler, der bereits Peters Bruder als Austauschschüler im Schuldienst kennengelernt hatte. Peters Familie ist sehr musikverbunden,

Martin Haesner, Bläserchor-Leiter und Musiker durch und durch.

der 13-Jährige spielt in seiner Heimat in zwei Posaunenchören. Wie es ihm hier im Chor gefalGast beim Proben darf ich an len hat? „Es war eine interessaneinem ganz besonderen Diens- te Erfahrung. Ich bin dankbar, tag sein: An diesem Abend zum dass ich in dieser Austauschzeit letzten Mal mit seiner Posaune weiter musizieren konnte, da dabei ist Peter aus dem engli- mir mein Posaunen-Unterricht

A pleasure for Peter

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Evelyn Winke (2.v.l.), „Mutter“ des Bläserchor Lankwitz.

doch sehr gefehlt hat“, ist seine ehrliche Antwort. Und so darf er sich nach den an diesem Abend geprobten Musical-Stücken aus „Hello Dolly“, „My Fair Lady“ und „Die Schöne und das Biest“ schließlich seinen Wunsch-Titel aussuchen, den zum Abschluss seines „Gastspiels“ dann alle gemeinsam spielen. Peter hat sich für die lyrische Komposition „Yellow Mountains“ von Jacob de Haan entschieden; wehmütig und tröstend zugleich, passend zum bevorstehenden Abschied des Austauschschülers. Nach dem letzten Posaunenton gilt ihm an diesem Abend der Applaus aller Chormitglieder. Später dann beim gemütlichen Beisammensein – ein liebgewonnenes Ritual nach jeder Probe des Bläserchor Lankwitz – ist man sich einig: „Hier dazuzugehören, macht einfach immer wieder viel Spaß. Grund ist die musikalische Vielfalt, der Abwechslungsreichtum und die Gemeinschaft. – Und man lernt mit seinem Blasinstrument stets dazu.“

Austauschschüler Peter, „Mitglied auf Zeit“ im Bläserchor Lankwitz.

Übrigens… Der Bläserchor Lankwitz geht aus den Posaunen­ c hören längst vergangener Tage hervor, mit deutlichem Bezug zur kirchlichen Arbeit. Als tragende Säule der Kirchenmusik zählen die heutigen Bläserchöre zum immateriellen Kulturerbe. In den Posaunenchören sind fast alle Arten von Blechblasinstru menten, in der Mehrzahl jedoch Trompeten und Posaunen, kaum aber Holzbläser anzutreffen. Schon auf Bildquellen des frühen 16.  Jahrhunderts sind Posaunenensembles dokumentiert. Bereits Bach ließ in einigen seiner Kantaten die Chorstimmen durch Posaunen verdoppeln. Besondere Bedeutung in Deutschland aber erhielt das Bläserwesen in der evangelischen Kirche, wo man die gemischten Blechbläserensembles als Posaunenchor bezeichnete. Als Pendant zu diesen christlichen Posaunenchören können die englischen Brass Bands der Heilsarmee verstanden werden. Auch heute noch gibt es in den verschiedenen Regionen sogenannte Landes- und Bundes-Posaunenwarte, deren Aufgabe die fachlich-musikalische, spirituelle und organisatorische Betreuung der ihnen anvertrauten Bläser ist. Arbeitgeber sind die Kirchen, Verbände oder Werke, in denen die Bläserarbeit jeweils organisiert ist.� ◾ � Jacqueline Lorenz

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Zu gut für die Tonne! – Bundespreis 2022 Marktschwärmer gewinnen in der Kategorie Handel

Vom Erzeuger direkt zu den Verbrauchern: Das ist das Konzept der Marktschwärmer. � Foto: Marktschwärmer

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ei der feierlichen Preisverleihung des Bundespreises 2022 am 21.  Oktober mit Bundesminister Özdemir bekam Jacques Wecke, Country Manager von Marktschwärmer Deutschland (Equanum GmbH), den Bundespreis „Zu gut für die Tonne!“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) überreicht. In Lichterfelde Ost hat die Initiative Webkiez Lichterfelde-Lankwitz eine Marktschwärmerei ins Leben gerufen.

Ausgezeichnet werden damit jedes Jahr herausragende Projekte, die sich für eine Reduzierung der Lebensmittelverschwendung einsetzen. Besonders dabei: Das Konzept von Marktschwärmer setzt auf eine komplette Vermeidung von Lebensmittelabfällen. Wie können Lebensmittelabfälle minimiert werden? Die Antwort der Marktschwärmer: Indem sie gar nicht erst produziert werden! Marktschwärmer ist mehr

als ein Onlineshop für gute, regionale Lebensmittel. Das Netzwerk besteht aus regionalen Erzeugern, den Gastgebern, lokalen Abholmärkten und den Mitgliedern. An einem Tag in der Woche holen die Verbraucher ihre frischen Einkäufe dann an einem zentralen Ort in ihrer Nachbarschaft ab und treffen dort die Menschen, die ihre eingekauften Produkte herstellen. Durch die Vorbestellungen kann eine Lebensmittelverschwendung vermieden werden, denn geliefert wird nur das, was verkauft ist. Im Rahmen des Marktschwärmer-Konzepts bringen Erzeuger nur die Lebensmittel zur wöchentlichen Abholung mit, die auch tatsächlich abgeholt werden. Die Verbraucher planen ihren Einkauf besser. Denn schon zwei Tage vor Abholung müssen sie ihre Bestellung abschicken, damit Erzeuger noch genügend Zeit fürs Ernten und Packen haben. Durch den direkten Kontakt zu den Erzeugern werden die Verbraucher sensibilisiert. Sie wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen und wie viel Arbeit in der Produktion steckt. Die Hemmschwelle, Lebensmittel wegzuwerfen, ist also ohne die Supermarkt-Anonymität höher. Informationen unter www.lilawebkiez.de� ◾

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Vorfreude auf die Weihnachtszeit Festliche Stimmung in Steglitz-Zehlendorf

Weihnachtsmarkt auf der Dorfaue.

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und Süßwaren haben die Veranstalter auch wieder einige Kinderattraktionen, wie die 20 x 18-m-Schlittschuhbahn und die beliebte Kindereisenbahn eingeplant. Auch der Weihnachtsmann kommt vorbei, um Geschichten vorzulesen. Das Highlight bildet wieder die Schlittschuhbahn, die Jung und Alt zum Schlittschuhfahren unter Bäumen einlädt. Bei der Auswahl der Kunsteisbahn wurde auf eine energiesparende umweltfreundliche Variante geachtet. Für 2,50  Euro am Tag können in weihnachtlicher Atmosphäre Runden gedreht werden. Von Schulklassen und Kitas kann die Kunsteisbahn vormittags in der Zeit von 11 Uhr bis 14 Uhr, nach vorheriger Anmeldung bei Frau Blume, ☎ 0151-44 51 09 29, zu einem Sonderpreis genutzt werden. Eigene Schlittschuhe können mitgebracht werden. Je nach Verfügbarkeit können die Schlittschuhe auch vor Ort ausgeliehen werden! Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag 11 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag 11 bis 22 Uhr, Heiligabend 11 bis 16  Uhr, 25. und 26.12. jeweils 11 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist an allen Tagen frei!

der Kirchengemeinde gehen an das diesjährige Spendenprojekt, das Hogar Marillac A. C. Seniorenheim in Mexiko-Stadt. Altersarmut ist in Mexiko weit verbreitet und Seniorenheime sind nur für Wohlhabende erschwinglich. Das Hogar Marillac Adventsmarkt Seniorenheim nimmt auch Menin Wannsee schen mit wenig Geld auf und In Wannsee lebt in diesem Jahr versorgt sie, um ein würdevolles eine Tradition wieder auf: der Leben im Alter zu sichern. Adventsmarkt der evangelischen Kirchengemeinde. Nach- Weihnachtsmarkt dem er zweimal nacheinander auf der Dorfaue wegen Corona ausfallen musste, wird am 1. Advent an der Kirche Vor dem Rathaus Zehlendorf, am Stölpchensee gefeiert. Etwa entlang der Dorfaue, erstrahlt 30 Marktstände von Anbietern der traditionelle Weihnachtsaus der Region sind vor Ort – es markt wieder im festlichen Glanz. gibt Schmuck, warme Mützen, Die Schlittschuhbahn, Glühwein, Schals und Handschuhe, Ho- süße und herzhafte Leckereien nig, weihnachtliche Leckereien, im gemütlichen Kiez-Ambiente festliche Dekoration und vie- locken die Besucherinnen und les andere. Der Adventsmarkt Besucher an. An den Wochen- Domäne Dahlem beginnt um 14 Uhr und endet enden gibt es nachmittags ab nach dem Gottesdienst auf dem 16  Uhr ein stimmungsvolles Auf der Domäne Dahlem wird Wilhelmplatz gegen 19 Uhr. Die Bühnenprogramm. an allen Adventswochenenden Einnahmen an den Ständen Neben Grillhütte, Glühwein gefeiert. Start ist am 26./27.11. dvent und Weihnachten – die festliche Zeit ist da. Besinnlichkeit und Vorfreude lassen sich auf den feierlich gestalteten Weihnachtsmärkten erleben.

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verkaufen. Organisiert wird der „Weihnachtsmarkt to go“ von der Standortgemeinschaft „Mein LiLa“ Lichterfelde/Lankwitz e. V. Mit einem neuen Lichtkonzept und weihnachtlicher Musik, die aus der Kirche und vor dem Optiker Blickfang erklingt wird für festliche Stimmung gesorgt, die Besucherinnen und Besucher auf ihrem Rundgang genießen. Festliche Stimmung in Lichterfelde Ost.

Die Folgetermine sind 3. und 4.12., 10. und 11.12. sowie 17. und 18.12. Besucherinnen und Besucher können sich auf viele Stände mit Geschenkideen, herzhaftem und süßen weihnachtlichen Spezialitäten, besinnliche Musik und die ganz besondere Stimmung auf dem ehemaligen Rittergut freuen. Die Museen auf dem Gelände sind an den Wochenenden geöffnet. Rund um den S-Bahnhof Mexikoplatz wird es an den Adventssonntagen weihnachtlich: Mit individuellen Geschenkideen, warmer Kleidung, Schmuck und vielem mehr direkt aus Künstlerhand sind etwa 100 Anbieter

Weihnachtsmarkt am Jagdschloss Grunewald.

Jagdschloss

vor Ort. Der Kunsthandwerkli- Grunewald che Weihnachtsmarkt kann an jedem Adventssonntag von 11 Der romantischste Weihnachtsbis 18 Uhr besucht werden. markt findet im Jagdschloss Grunewald statt: Im Innenhof „Weihnachtsmarkt des ältesten Schlosses in Berlin werden Stände mit Kunsthandto go“ am werk, weihnachtlichen SpeziaKranoldplatz litäten, Dekoration und vielem Auch in diesem Jahr heißt es anderen aufgebaut. Märchenrund um den Kranoldplatz figuren mischen sich unter das „Weihnachtsmarkt to go“. 30 Ge- Publikum und ein Kindertheater schäfte rund um den Platz und unterhält die Kleinen. Auch das zwischen Oberhofer Weg und Museum im Schloss kann beLorenzstraße haben am 10. De- sichtigt werden. Da nur begrenzt zember von 15 bis 19 Uhr geöff- Parkplätze vorhanden sind, wird net. Sie bieten den Weihnachts- die Anreise mit den öffentlichen markthändlern die Möglichkeit, Verkehrsmitteln empfohlen. Öffvor und in den Geschäften ihre nungszeiten unter www.berlin. Waren zu präsentieren und zu de/weihnachtsmarkt/� ◾

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Vom Kadettenweg zur Julius-Stern-Straße

Einst liefen die Kadetten über die Sternstraße zur Hauptkadettenanstalt – hier ein historisches Foto aus dem Jahr 1900.

Umbenennung in der Diskussion

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is 1935 liefen Kadetten über die Sternstraße, wenn sie am Bahnhof Lichterfelde West ankamen und zur Hauptkadettenanstalt mussten. Nach wem die Straße benannt wurde,

Julius Stern (1820 – 1883)

konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Doch da die Straßen in der Umgebung, wie beispielsweise die Drakestraße, die Holbeinstraße und die Curtiusstraße

alle nach bekannten Persönlichkeiten benannt wurden, liegt der Gedanke nah, dass Julius Stern der Namenspate war. Das war für die Nationalsozialisten Grund genug, die Straße in Kadettenweg umzubenennen, denn Stern war Jude. Die Debatte um die Rückbenennung der Straße wurde von der Linken im Ausschuss für Kultur und Bildung in der Bezirksverordnetenversammlung angeregt. Julius Stern (1820 – 1883) wurde in Breslau geboren. Als Sohn eines Musikalienhändlers kam er schon früh mit Instrumenten in Berührung und lernte, die Geige zu spielen. 1832 zog die Familie nach Berlin und 1837 setzte Julius Stern seine Ausbildung in der Musiksektion der Königlich Preußischen Akademie der Künste fort. Er wurde Mitglied in der Berliner Sing-Akademie, sang als

Tenor im Chor und komponierte auch selbst Stücke, die sich großer Beliebtheit erfreuten. Später gründete er mit dem „Sternschen Gesangverein“ seinen eigenen Chor. 1850 eröffnete er gemeinsam mit zwei anderen Musikern das Konservatorium der Musik. Als die beiden Compagnons ausschieden, machte er mit dem Stern‘schen Konservatorium weiter. Dazu kam der Stern’sche Orchesterverein als Neugründung. Ihn gab es zwar nur kurze Zeit, aber bei einer Aufführung dirigierte der Komponist Franz Liszt seine Werke persönlich. Für seine Verdienste wurde Stern zum Königlichen Professor ernannt. Eine Gedenktafel an seinem letzten Wohnort in der Friedrichstraße 214 in Kreuzberg erinnert an Julius Stern und in der Akademie der Künste gibt es das Julius-Stern-Institut. � ◾

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Repair Café Lichterfelde West wird´s schon richten Auch bei der 1000. Besucherin wieder ein Geräteleben mehr gerettet

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er morgendliche Kaffee ist Alwine Bonjer wieder sicher: Als 1000. Besucher des seit sechs Jahren bestehenden Repair Cafés in Lichterfelde West durfte sie am 10. Oktober

rierte Kaffee-Padmaschine mit nach Hause nehmen. Darüber hinaus überreichte ihr Repair-CaféGründer und Teamleiter Dipl. Ing. Rüdiger K. Büttner eine ebenso nützliche wie süße Aufmerksamkeit: Zwei LED-Lampen sorgen nun dafür, dass Alwine ihr Käffchen nicht im morgendlichen Dämmerlicht schlürfen muss, und die Zehlendorf-Schokolade versüßt ihr den Start in den Tag.

Kaputt iss schon, kaputter kanns nich werden Mit diesem Gedanken kommen viele Besucher mit ihren defekTeamleiter Rüdiger K. Büttner begrüßte ten Geräten ins Repair Café, das Alwine Bonjer als besonderen Gast. für sie auf jeden Fall immer Kafbeim allmonatlichen Reparatur- fee und Kuchen (lecker selbstTreff nicht nur ihre heißgeliebte gebacken) und in den meisten und an diesem Abend von fach- Fällen die erfolgreiche Reparatur kundiger Hand kostenlos repa- bereithält. – So auch für Alwine

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Bonjer, 1000. Nutzerin des kostenfreien Angebots. „Ich bin so gar nicht dafür, etwas gleich wegzuwerfen“, erklärt die seit über 50 Jahren im Bezirk lebende gebürtige Lindauerin. Und so fiel der Flyer aus ihrem Briefkasten genau der Richtigen in die Hände. „Wegwerfen? Denkste! Repair Café Lichterfelde – West“ stand da in schwungvollen Lettern. Gleich fiel ihr ihre LieblingsKaffeemaschine ein, „die einmal richtig teuer gewesen ist und so praktisch, weil man die biologisch abbaubaren Kaffeepads nach Gebrauch einfach im Garten entsorgen kann.“ Die zuverlässige Kaffeezubereitung hatte die mindestens acht Jahre alte Maschine allerdings vor Kurzem eingestellt. Am 10. Oktober also macht sie sich auf den Weg zum KulturBahnhof Lichterfelde West zum

über re h 50 Ja

Öffungszeiten: Mo - Sa 10-13 Uhr Mo - Do 15-18 Uhr

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Wenn´s schwierig wird, packt Büttner gerne mit an.

allmonatlichen Reparatur-Treff, das gute, aber defekte Stück sicher verpackt unterm Arm. Teamleiter Büttner erkennt mit fachmännischem Blick das Problem sofort: „Bei diesen Geräten sind es meist ganz bestimmte Bauelemente, die nach gewisser Zeit ausfallen. Anders ist das bei

Kaffeeautomaten. Die nehmen wir nicht an, weil sie einfach zu vielschichtig sind.“ Und so gibt er Alwine Bonjer mit ihrer streikenden Padmaschine in die Obhut seiner Bastler-Koryphäen Frank und Winfried, die zum professionellen elf Mann starken Reparaturteam gehören, alles

Alwine Bonjer, 1000. Gast des Repair Café Lichterfelde West mit ihrer von Frank und Winfried kostenlos reparierten Kaffeepadmaschine.

Fachleute wie ausgebildete Techniker, Elektroniker, Mechaniker oder Ingenieure. Immer mit dabei: Büttners Frau Carola und weitere weibliche Einsatzkräfte, zuständig für den administrativen Teil, die Organisation und die Gemütlichkeit vor Ort. Tüftler Frank und Winfried machen sich bei Alwines Kaffeemaschine gleich ans Werk. Schon das Öffnen des Gerätes verlangt Erfahrung: Keine Schrauben, nur Plastikhalteklammern, die jede falsche Handhabung krumm nehmen und abbrechen könnten. „Gemeinsam reparieren und Spaß haben“, verspricht der Flyer. „Ich will mitmachen“, erklärt Alwine daher. Als Hobby-Malerin bringt sie das notwendige Feingefühl mit. Bei einem so diffizilen Teil aber, wie es ihre Kaffeemaschine ist, darf sie dann wenigstens die Lampe halten.

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gekommen, das Innenleben der Maschine wieder züchtig verhüllt. Es ist vollbracht: Sprudelnd vor Glück über ihr neugewonnenes Leben entlässt die Maschine im Probelauf einen heißen Wasserschwall in die bereitgestellte Tasse. Auch wenn Alwine nicht mitgetüftelt hat, Spaß hatte sie dennoch reichlich an diesem Abend. Deshalb will Gewusst, wo der Fehler steckt, und wie er zu sie bald wiederkommen: „Dann beheben ist. bringe ich mein Kofferradio mit. Nun tut sie´s wieder… Teamleiter Büttner dagegen Da funktioniert die Sendersuche noch längst nicht im Ruhestand wird – als es schwierig wird – ans nicht richtig.“ – Team Büttner ist – und sein Team nun schon seit Operationsfeld gerufen. Bei so gefragt. sechs Jahren ehrenamtlich bei viel vereintem Fingerspitzenbis jetzt immerhin 53 Veranstaltungen mit kostenfreien Reparagefühl kann die Kaffeemaschi- Weil´s Spaß macht, ne schließlich nicht anders und und der Umwelt turen für über 1.000 Gäste ihre gibt (relais)knirschend nach. zuliebe… Abende geopfert haben. Und er 20 Minuten weiter, der defekte sagt auch, was die pro RepairKondensator ist gewechselt, der sagt Initiator Rüdiger K. Büttner, Abend etwa 20 um Reparatur Lötkolben auch noch zu Wort wenn man ihn fragt, warum er – suchenden Besucher bestätigen:

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Das ehrenamtlich tätige Team des Repair Café Lichterfelde West. �

„Da ist diese ganz eigene Atmosphäre im wohlorganisierten Chaos des Repair Cafés, in der ein Team eine Gemeinschaft ist, in der jeder jedem hilft. – Das hat was.“ Die Nachfrage ist groß, der Bezirk ist es auch. So hat für den Zehlendorfer Einzugsbereich vor zwei Jahren als Verstärkung in

der Villa Mittelhof nach Lichterfelder Vorbild ein weiteres Repair Café eröffnet und ist ebenfalls gut besucht. Büttner & Co können sich weitere Repair Cafés im Bezirk gut vorstellen: Da ist Bedarf in Lankwitz und auch in Wannsee gibt es Interessierte, die sich solch Repair-Hilfsangebot näher zur

Foto: Repair Café Lichterfelde West

eigenen Haustür wünschen. Weiter geht´s indessen im Kultur-Bahnhof mit flackernden Lampen, knarrenden Mixern und tonlosen Radios, mit defekten Geräten des Alltags, Heimelektrik, Spielzeug, Gebrauchsgegenständen, die auf eine zweite Chance warten: Büttner und seine ehrenamtlichen Tüftler werden´s richten: mit Knowhow, Nächstenliebe und viel Erfahrung. Übrigens: nächster Termin fürs Repair Café im Kultur-Bahnhof Lichterfelde West ist der 14. November 2022 von 18 – 21  Uhr. Anmeldung erbeten per Telefon unter 0157 / 816 94 634 (kein AB, es wird zurückgerufen!)� ◾ Weitere Informationen unter www.bastler-beutel.de/RC.htm � Jacqueline Lorenz

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„Winterspielplätze“ öffnen ihre Türen Spiel und Spaß für Kinder in Lankwitz, Lichterfelde, Steglitz und Zehlendorf

für Kinder im Alter von 1 – 6 Jahren und je eine Bezugsperson möglich. In jeder der vier Sporthallen sind qualifizierte Trainerinnen und Trainer im Einsatz, die einen wöchentlich wechselnden Bewegungsparcours aufbauen. Sie motivieren, assistieren und beraten Kinder und Begleitpersonen. Die Teilnahme ist ohne Voranmeldung zu jeder vollen Stunde möglich. Bitte Sportschuhe und -bekleidung nicht vergessen. Alle Erwachsenen werden gebeten, in der Halle eine medizinische Maske zu tragen. Folgende Sporthallen stehen bis einschließlich Sonntag, den 18. Dezember für die „Winterspielplätze“ zur Verfügung: • Lankwitz: Alt-Lankwitzer Grundschule, Schulstraße  17, 12247  Berlin: donnerstags, 17 bis 18.30 Uhr. • Steglitz: Helene-Lange-Schule, Lauenburger Straße 20/Zugang über Steinstraße, 12169 Berlin: freitags 16 bis 18 Uhr und samstags 15 bis 18 Uhr. Grafik: SPORTKINDER BERLIN e.V. • Lichterfelde: Giesensdorfer Grundschule, Ostpreußendamm 63,12207 Berlin: samstags 15 bis n Steglitz-Zehlendorf sind in diesem Winter 18 Uhr. wieder Sporthallen in Lichterfelde, Lankwitz, • Zehlendorf: Schweizerhof-Grundschule (Halle Steglitz und Zehlendorf geöffnet. Die kostenlinks), Teltower Damm 123, 14167 Berlin: sonnfreie Teilnahme an den „Winterspielplätzen“ ist tags, 15 bis 18 Uhr.� ◾

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Gesundheit Lankwitz Journal

Wer macht mit beim Projekt DICH RETT’ICH? 2.000 Schulkinder können Lebensmittelretter werden

Neues Schülerprojekt will Rettich & Co eine Zukunft geben.�

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er gemeinnützige Verein „Restlos glücklich“ ist bekannt für seine „lebensmittelrettenden“ Projekte, mit denen er sich für mehr Wertschätzung und einen bewussten Konsum von Lebensmitteln einsetzt. Er bietet Mitmachaktionen und Teamevents an, bei denen gerettete Lebensmittel verarbeitet und Tipps für mehr Nachhaltigkeit in der Küche gegeben werden. Der Verein engagiert sich außerdem dafür, dass sich klimafreundliche Ernährung im Alltag etabliert und zum neuen Standard unserer Esskultur wird. Nun startet er, finanziell unterstützt von Lidl, das Bildungsprojekt DICH RETT´ICH: 2.000 Grundschulkinder in Berlin und Baden-Württemberg sollen damit in insgesamt 75  Workshops zu Lebensmittelrettern ausgebildet werden. Das Projekt richtet sich an Schulkinder ab der drit Foto: Joris Felix Patzschke

ten Klasse. Die ab April 2023 an Berliner Schulen startenden kostenlosen Workshops haben zum Ziel, Grundschulkinder für das Thema Lebensmittelwertschätzung zu sensibilisieren.

Lebensmittelrettung bereits in jungen Jahren erleben In vier Unterrichtseinheiten erfahren die Kinder der teilnehmenden Schulklassen, was Lebensmittelverschwendung bedeutet, wo und in welchem Umfang Essen in Deutschland weggeworfen wird und wie sich das auf unseren Planeten auswirkt. Sie erhalten darüber hinaus spannende Informationen und lernen Hintergründe kennen, erkunden spielerisch den Weg einzelner Nahrungsmittel vom Feld bis auf ihren Teller und erfahren, welche Ressourcen neben Wasser und

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Lankwitz Gesundheit Journal Land für die Produktion unserer Lebensmittel benötigt werden. Darüber hinaus bekommen die Schulkinder während der Workshops alltagsnahe Handlungsstrategien vermittelt – vom Einkauf über die richtige Lagerung von Lebensmitteln bis hin zu leckeren und kinderleichten Rezepten.

Essen retten, statt verschwenden Hanna Legleitner, Geschäftsleiterin des Vereins “Restlos glücklich“, betont: „Jedes Jahr werden in Deutschland so viele Lebensmittel weggeworfen, dass wir mit ihnen eine Lastwagenkarawane von Berlin bis nach Kapstadt befüllen könnten. Über die Hälfte der Lebensmittel wäre noch einwandfrei genießbar. Was für eine Verschwendung – mit massiven Auswirkungen auf unser Klima und unsere Umwelt. Da sich unser Umgang mit Lebensmitteln bereits sehr früh prägt, ist der Workshop „DICH RETT‘ICH“ gezielt für Grundschulkinder konzipiert. Wir möchten ihre Selbstwirksamkeit stärken und sie befähigen, sich nachhaltiger zu ernähren und Essen zu retten, statt es zu verschwenden.” Christian Härtnagel, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Lidl in Deutschland, ergänzt: „Lebensmittelverluste ziehen sich durch die gesamte Wertschöpfungskette, weshalb wir im Handel bereits zahlreiche Maßnahmen zu deren Reduzierung umsetzen. Um auch die Lebensmittelabfälle, die in privaten Haushalten entstehen, zu minimieren, können wir alle aktiv werden – das gilt auch für die Jüngsten unter uns. Mit „DICH RETT‘ICH“ wollen wir die Schulkinder auf ihrem Weg zu verantwortungsvolleren Konsumenten unterstützen und freuen uns daher über die Zusammenarbeit mit dem Verein „Restlos glücklich“.” Ab April 2023 finden die Workshops in Berlin statt. Interessierte Lehrkräfte können sich per E-Mail bei dich-rett-ich@restlos-gluecklich.berlin für die Teilnahme anmelden. Die teilnehmenden Schulklassen erhalten im Anschluss an den Workshop eine Urkunde und werden als Lebensmittelretter ausgezeichnet. Weitere Informationen unter www.restlosgluecklich.berlin/dich-rett-ich� ◾ � Jacqueline Lorenz

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Die Gründerinnen und Gründer des Bezirklichen Alpha-Bündnis mit Gerhard Prange (2. von rechts) und Sebastian Fitzek (Mitte).

Das Alpha-Bündnis und seine Helden

Gründungsveranstaltung für Steglitz-Zehlendorf machte Mut

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aut einer Hamburger Studie aus dem Jahr 2019 können – übertragen auf Berlin – rund 320.000 Menschen in der Hauptstadt nicht lesen und schreiben, allein etwa 20.000 von ihnen leben in SteglitzZehlendorf. Oft spielt falsche Scham eine Rolle, sodass diese auf anderen Gebieten oft sehr begabten Menschen sich nicht outen, sondern ihr Defizit zu verstecken suchen. Das verbraucht viel Kraft, die für nachträgliches Lesen- und Schreibenlernen weitaus sinnvoller eingesetzt werden könnte. Respekt verdienen da Menschen, die zu ihrer Schreib- und Leseschwäche stehen und im Erwachsenenalter noch einmal „zur Schule gehen“, um diese zu korrigieren. Und wenn sie dann

auch noch andere Schicksalsgefährten davon überzeugen können, sich ebenfalls in diesen späten Lernprozess zu begeben, dürfen sie mit Recht als wahre Helden bezeichnet werden, deren Potenzial nicht zu unterschätzen ist.

Weg einzuschlagen. So auch am 21. September 2022 in Gutshaus Steglitz auf der Gründungsveranstaltung des Alpha-Bündnisses Steglitz-Zehlendorf, das er stolz und feierlich vor rund 60  Gästen eröffnete mit den Worten: „Hiermit ist das Alpha-Bündnis Steglitz-Zehlendorf gegründet.“

Last but not least

Einer dieser Helden ist Gerhard Prange. Erst im Alter von 53 Jahren entschloss sich der gebürtige Lichterfelder vor 12 Jahren „richtig“ Lesen und Schreiben zu lernen. Heute steht er ganz vorne, wenn es darum geht, anderen Mut zu machen, ebenfalls diesen

Als letzter Berliner Bezirk ist nun Steglitz-Zehlendorf in das Bündnis eingetreten. Bereits im Juni 2019 hatte sich die Bezirksverordnetenversammlung einstimmig zur Bildung eines Alpha-Bündnisses ausgesprochen. Schon damals – noch als Bezirksbürgermeisterin – hatte Cerstin Richter-Kotowski sich als Schirmherrin dafür angeb

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ten. Inzwischen stellvertretende Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, löst sie nun dieses Angebot ein und gibt zu bedenken: „Auch in diesem Bezirk sind Lese- und Schreibschwierigkeiten kein kleines Problem. Wegsehen ist da keine Option. Vielmehr werden wir mit unserer bezirklicher Koordinati onsstelle für Alphabetisierung mit ganzer Kraft für zu Beratende und Mitwissende da sein.“ Es gelte darüber hinaus, ein umfangreiches Netzwerk auszubauen an der Seite vieler engagierter Partner, die in diesem Bereich bereits breit aufgestellt sind. Kerstin Bolik, Koordinatorin des neuen Alpha-Bündnis, dessen Träger der

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Mittelhof e. V. ist, will Informationen zum Thema kontinuierlich in die Öffentlichkeit streuen und mit den weiteren Bündnissen in der Stadt in Verbindung bleiben, nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark.“ Einig ist man sich im Bezirk, dass, um Betroffenen erfolgreiche Unterstützung leisten zu kön Der Copy-Shop in Lankwitz

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nen, Unternehmen, Wirtschaft und Politik an einem Strang ziehen müssen. Mit gutem Vorbild ging Sozial-Bezirksstadtrat Tim Richter am Gründungstag voran und stellte Sensibilisierungslehrgänge für die Mitarbeiter im Bürgeramt in Aussicht. Und auch Ilona Weinen, Leiterin des Mehrgenerationenhauses Phoenix,

nische Werk, die Stadtbibliothek, die Bundesagentur für Arbeit mit dem Jobcenter sowie die Volkshochschule. Unterstützung aus dem Handwerksbereich und aus der Wirtschaft stehen auf der aktuellen Wunschliste der BündnisPartner ganz oben. Alle am Alpha-Bündnis beteiligten Stadtbezirke werden in der

Mutmacher: Sebastian Fitzek (l.) und Gerhard Prange.�

kündigte Unterstützung aus eigenen Reihen an. So gibt es im Phoenix seit Mitte Oktober wöchentliche Ausfüllhilfen für Betroffene: Sie erhalten vor Ort Hilfe beim Ausfüllen von Formularen unterschiedlichster Art. Weitere unterstützende Bündnis-Partner sind u. a. das Stadtteilzentrum Steglitz, das bezirklichen Diako Foto: Mittelhof e. V.

Aufbauphase von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie mit einer Anschubfinanzierung gefördert. Ziel dieser lokalen Netzwerke ist – im engen Austausch mit engagierten Kooperationspartnern – die Schaffung von passenden Lernangeboten und einer lückenlosen Beratungsstruktur sowie das

Erreichen und die Hilfe möglichst vieler Betroffenen.

Stille Helden kommen zu Wort Gerhard Prange war viel zu lange still. Bei der Gründungsveranstaltung im Gutshaus Steglitz schilderte der Ehrengast nun eindrucksvoll und mutig, wie er über die Jahre sein Lese- und Schreibdefizit trickreich und pfiffig zu verstecken wusste. Erst als eine Freundin ihn zum MonopolySpielen überredetet und er die gezogenen Karte nicht vorlesen konnte, kam das heraus. Dabei hatten einst widrige Umstände dazu geführt, dass Gerhard nur einzelne Wörter lesen und schreiben gelernt hatte: Sieben Geschwister, die Eltern konnten nicht helfen, zum Vorlesen oder Geschichten Erzählen fehlte daheim die Zeit. In der Grundschule desinteressierte Lehrer, letzte Bank, Sonderschule – die Schulkarriere von Gerhard. Und als er später in einer Reinigung arbeitete, brauchte er Lesen und Schreiben nicht. Dann die Ärztin, die ihm katastrophale Leberwerte bescheinigte. Das Versteckspiel hatte viel Kraft gekostet, Gerhard Ablenkung im Alkohol gesucht. Beim Jobcenter suchte und fand er vor 12 Jahren endlich Beratung und zum Alphabetisierungskurs. „Bis heute gehe ich wieder zur Schule“, scherzt der heute 65-Jährige. Stolz ist er auf seine Tochter, die als erste aus der Familie Abitur gemacht hat. „Dass ich ihr als Kind nie etwas vorlesen konnte,

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Lankwitz Journal hat mich immer geschmerzt“, gesteht Gerhard Prange. „Doch jetzt kann ich ihr endlich Briefe schreiben“, sagt er, und das Strahlen auf seinem Gesicht verrät so viel mehr. Anderen mit seiner Geschichte Mut machen will er heute. Doch dazu hat er im Vorfeld erst einmal selbst viel Mut und Überwindung aufbringen müssen. Auch Schriftsteller Sebastian Fitzek, der in Zehlendorf lebt, kann wortgewandt viel erzählen an diesem Eröffnungstag. Auf der Frankfurter Buchmesse war es, wo er unerwartet einen Stand zum Thema Alphabetisierung entdeckte und sich dann näher mit dem Thema beschäftigte. Heute ist er Schirmherr des Alpha-Selbsthilfe Dachverbandes und weiß um die beschränkte Teilhabe vieler Betroffenen am gesellschaftlichen und beruflichen Leben sowie um ihre tägliche Belastung. Unsichtbar bleiben viele von ihnen und erbringen dabei ungeheure Intelligenzleistungen, um ihr Defizit zu verbergen. „Lange Jahre bin ich mit Scheuklappen durchs Leben gelaufen, das Thema hatte ich einfach nicht auf dem Schirm“, gibt

der Autor zu. Doch dann habe er sich informiert und festgestellt, dass diese vermeintlichen Opfer mit Schreib- und

Lesedefizit eigentlich wahre Helden sind: Tragen sie doch ein Geheimnis mit sich, lernen vieles auswendig, um mithalten zu können. – Wie die Kellnerin, die Fitzek kennengelernt hat:

Sie konnte die gesamte Speisekarte mit Preisen auswendig. Und dann wird der Schriftsteller fast poetisch: „Immer weniger Menschen lesen, wo es doch so viele gibt, die es gerne täten, aber nicht können. – Welch Potential!“ So sind die Bezirks-AlphaBündnisse ein wichtiger Schritt Richtung Sensibilisierung der Öffentlichkeit zum Thema „Alphabetisierung und Grundbildung“ sowie Richtung Ausbau von Beratungsstrukturen für Menschen mit Lese-und Schreibschwierigkeiten. Sie zu erreichen ist dabei ebenso wichtig wie die Tatsache, dass es falsche Scham ist, sich hinter seinen Schwierigkeiten zu verstecken. Schämen sollten sich vielmehr diejenigen Menschen, die um solche Defizite ihres Mitmenschen wissen, sich aber von ihm abwenden oder ihn gar verspotten anstatt ihm den Weg heraus aufzuzeigen. Informationen zum Alpha-Bündnis Steglitz-Zehlendorf und seinem Angebot unter Telefon 0177 / 8  92  12  89 und E-Mail alphabetisierung@mittelhof.org www.alpha-buendnis-sz.de� ◾ � Jacqueline Lorenz

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Herzinfarkt unter 50?

Blutfette beachten und Lipoprotein(a)-Wert bestimmen!

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eben den Blutfetten LDLCholesterin und Triglyceride ist auch Lipoprotein(a) ein neuar tiger Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Ein Aktionsbündnis aus Patientenorganisationen sowie Herz- und G efäßgesellschaf ten sensibilisiert für die Wichtigkeit von erhöhtem Lp(a) in der Infarktprävention. Für die Betroffenen ist es ein Schock: Herzinfarkt – und das mit nicht mal 40 Jahren! Im Zuge der routinemäßigen Blutuntersuchung stellt sich bei jüngeren Infarktpatienten oftmals heraus, dass der Wert eines bestimmten Blutfetts: Lipoprotein(a), kurz Lp(a), stark erhöht ist. Lp(a) ist ein Cholesterin-Partikel, das dem LDL-Cholesterin (LDL-C/ LDL=Low Density Lipoprotein), einem wichtigen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, ähnelt. Auch stellt sich meist heraus, dass auch bei Familienangehörigen der Betroffenen bereits im jüngeren Lebensalter Herzinfarkte aufgetreten sind. „Das macht Lp(a) neben LDL-C zu einem weiteren lipidbasierten Marker für kardiovaskuläre Komplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Das gilt besonders bei jüngeren Frauen und Männern und wenn keine klassischen

Risikofaktoren vorliegen“, be tont Prof. Dr. Thomas Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. „Ärztinnen und Ärzte müssen in der medizinischen Versorgung von Patienten mit Fettstoffwechselstörungen auch das Lp(a) als relativ neuen Risikofaktor auf dem Schirm haben. Aber auch die Bevölkerung muss über Lp(a) und Fettstoffwechselstörungen insgesamt gut informiert sein, um Risiken für Herz und Gefäße rechtzeitig vorzubeugen“, fordert der Herzstiftungs-Vorsitzende gemeinsam mit einem Aktionsbündnis der Deutschen Gesellschaften für Kardiologie – Herz- und Kreislauffor schung (DGK), für Angiologie (DGA), für Prävention und Rehabilitation von HerzKreislauferk rankungen (DGPR), zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) sowie der LipidHilfe-Lpa. Unter dem Motto „Herzinfarkt unter 50? Blutfette beachten, Lp(a)-Wert bestimmen!“ sensibilisiert ein Aktionsbündnis Ärzte und die Bevölkerung für die Gefahr von Herzinfarkt und Schlaganfall durch Fettstoffwechselstörungen wie hohe Cholesterin-, Triglycerid- und Lp(a)-Werte und informiert unter www.herzstiftung.de/podcastlipoprotein

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Gesundheit

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Apotheken können ab sofort gegen Grippe impfen Niedrigschwelliges Angebot zur Beratung und Impfung nen besseren Schutz gegen die Virusgrippe. Der ist in dieser Wintersaison besonders wichtig, da unser Immunsystem durch die Schutzmaßnahmen während der Corona-Pandemie nicht mehr so gut auf Infektionen vorbereitet ist.“ Dittrich weiter: „Wir hoffen, durch das niedrigschwellige Angebot in Apotheken zusätzliche Bevölkerungsgruppen zu mobilisieren und auch ‚Impfmuffel‘ zu motivieren. Die Apotheken beraten über Sinn und Zweck der Grippeimpfung, und eine wachsende Zahl bietet die Impfung selbst an. Diese Chance gilt es zu nutzen, denn die Impfquote Grippeschutzimpfung ist jetzt auch in Apotheken möglich.� Foto: DAV in Deutschland ist leider viel zu ie Apotheken können keninhaberinnen und -inhaber niedrig.“ ihren Kundinnen und eine Grippeschutzimpfung anKunden ab sofort und bieten. Schon im Frühjahr waren Wer sollte sich bundesweit neben COVID- mehr als 7.000 Apothekerinnen impfen lassen? 19-Impfungen auch Grippe- und Apotheker für das Impfen in schutzimpfungen anbieten. Apotheken geschult. Derzeit lau- Laut Ständiger Impfkommission Nach der gesetzlichen Grund- fen weitere Schulungen in ganz (STIKO) wird die Grippeimpfung lage liegen nun auch alle ver- Deutschland. Das Paul-Ehrlich- für Menschen ab 60 Jahren, Pertraglichen und fachlichen Vo- Institut hat bereits 27,5 Millionen sonen mit chronischen Grundraussetzungen dafür vor. Auf Grippe-Impfdosen freigegeben. leiden, Schwangere, Kinder mit chronischen Atemwegserkrandem Verbraucherportal hwww. kungen sowie Berufe mit erhöhmein-apothekenmanager.de Beste Zeit für die tem Kontaktrisiko empfohlen. kann nach Apotheken in der Grippeschutzimpfung Wer aus diesem Kreis gesetzlich Nähe gesucht werden, die die Serviceleistung „Grippeimpfung“ „Die beste Zeit zum Impfen ge- krankenversichert ist, erhält anbieten. Laut einer repräsenta- gen Grippe ist jetzt“, sagt Tho- die Impfung in Arztpraxen und tiven Umfrage des Deutschen mas Dittrich, Vorsitzender des Apotheken kostenlos. PrivatverApothekerverbandes (DAV) aus Deutschen Apothekerverbandes sicherte ab 18  Jahren können dem Spätsommer wollen ein (DAV). „Die Influenza-Impfung ist sich ebenfalls in ihrer Apotheke Drittel (36 Prozent) aller Apothe- sicher und verträglich. Es gibt kei- impfen lassen. � ◾

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