GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN
Februar 2026
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Nicht nur am FREI DAY nachhaltig unterwegs
Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule und ihre Klimaschüler
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2 | Gazette Zehlendorf | Februar 2026
Kunst von Karl Schmidt-Rottluff Brücke-Museum ehrt Initiator mit umfassender Werkschau Das Brücke-Museum widmet seinem Initiator und Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Brücke“, Karl Schmidt-Rottluff, eine umfangreiche Ausstellung. Unter dem Titel „Immer wieder muss die Welt neu gesehen werden“ sind in den Räumen mehr als 70 Gemälde und Papierarbeiten des Künstlers zu sehen.
Die Werkschau bietet einen Einblick in das über sechs Jahrzehnte andauernde Schaffen des Expressionisten. Die Ausstellung zeichnet seine künstlerische Entwicklung von den Anfängen im Jahr 1905 bis zu seinem Spätwerk in den 1960er-Jahren nach. Dabei wird auch die Verbindung zwischen seiner Kunst und seiner Biografie beleuchtet. Schmidt-Rottluffs Stil
Das Brücke-Museum besitzt die größte Sammlung von Karl Schmidt-Rottluff. zeichnet sich durch kräftige Farben und eine Vereinfachung der Formen aus. Das Museum in Dahlem besitzt die weltweit größte Sammlung an Werken von Karl Schmidt-Rottluff. Dies ist auf eine großzügige Schenkung des Künstlers an das Land Berlin im Jahr 1964 zurück zuführen, die zur Gründung des der Karl und Emy Schmidt-RottMuseums führte. Die Ausstellung luff Stiftung. gibt neben einem chronologi- Die Ausstellung „Immer wieder schen Überblick über sein Werk muss die Welt neu gesehen werauch Einblicke in die aktuelle den“ bis zum 15. Februar 2026 im Forschung zum Werkverzeichnis Brücke-Museum, Bussardsteig 9, des Künstlers. Kuratiert wird die 14195 Berlin, zu sehen. Weitere InSchau von Christiane Remm, der formationen unter www.brueckewissenschaftlichen Mitarbeiterin museum.de.
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Gazette Zehlendorf | Februar Zehlendorf | FEBRUAR 2026 | 3 2026 | 1
Liebe Leserinnen und Leser, der Jahresbeginn hat unseren Bezirk vor eine Bewährungsprobe gestellt. In mehreren Ortsteilen von Steglitz-Zehlendorf kam es durch einen Anschlag zu einem unerwarteten und mehrtägigen Ausfall der Strom- und Heizungsversorgung. Viele Menschen in Lichterfelde, Zehlendorf, Schlachtensee, Nikolassee und Wannsee waren davon betroffen – plötzlich, ohne Vorwarnung und mit teils gravierenden Einschränkungen für den Alltag, die Gesundheit und das Sicherheitsgefühl. Die kritische Infrastruktur konnte erst nach über 100 Stunden flächendeckend wieder stabil und funktionsfähig hergestellt werden. Dieser Vorfall hat uns eindrücklich vor Augen geführt, wie verletzlich moderne Lebenswirklichkeit sein kann und zugleich, wie unsere Gemeinschaft zusammensteht, wenn es darauf ankommt.
Betroffene Bürger fanden im Rathaus Zehlendorf Hilfe gegen die Kälte. Foto: Bezirksstadträtin Carolina Böhm
Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg im Interview mit dem RBB. Foto BA SZ Der Bürgersaal des Rathauses Zehlendorf sowie Sporthallen, die kurzfristig zu Notunterkünften umfunktioniert wurden, boten Schutz, Wärme und Orientierung. Täglich fanden dort
mehrere hundert Menschen einen Ort zum Aufwärmen, zum Austausch und zum Innehalten. Es wurden warme Mahlzeiten ausgegeben, Strom und Wärme zur Verfügung gestellt. Viele haben in diesen Tagen erlebt, wie wertvoll einfache, verlässliche Strukturen sind und wie viel Halt sie geben können. Ich danke von Herzen allen, die sich in dieser Zeit engagiert haben: den Mitarbeitenden des Bezirksamtes, den Hilfsorganisationen, der Bundeswehr, zahlreichen zivilgesellschaftlichen Initiativen, Kirchengemeinden, Sportvereinen, Unternehmen so wie unseren Nachbargemeinden und Partnerkommunen, die uns schnell und unbürokratisch unterstützt haben. Ebenso möchte ich aber auch den Berliner Bezirken danken, die uns nicht nur personell entlastet haben. Dieses Miteinander über Zuständigkeitsgrenzen hinweg war ein starkes Zeichen gelebter Solidarität. Krisen sind stets mit Herausforderungen verbunden, aus denen wir kontinuierlich lernen. Wir werden die Abläufe sorgfältig auswerten, um unsere Strukturen weiter zu verbessern und den Katastrophenschutz in Bezirk und Land nachhaltig zu stärken.
Viele Menschen haben private Schlafplätze angeboten, Wärmestuben eingerichtet, einander unterstützt, nachbarschaftliche Fürsorge gezeigt und aufeinander geachtet. In der Kälte wurde spürbar, wie warm Solidarität sein kann. Steglitz-Zehlendorf hat bewiesen, dass Zusammenhalt nicht nur ein Wort ist, sondern eine gelebte Haltung. Dafür danke ich Ihnen. Ihre Maren Schellenberg Bezirksbürgermeisterin
4 | Gazette Zehlendorf | FEBRUAR 2026
Nicht nur am FREI DAY nachhaltig unterwegs Anna-EssingerGemeinschaftsschule und ihre Klimaschüler Frieda, Sophia und Marie, Schülerinnen der Montessori Grundschule Am Rohrgarten können den Klima-Schulrap längst auswendig: Die Erde wird heiß, CO₂ ist nicht richtig was jeder weiß,Veränderung ist wichtig also hat sich UNO 17 Ziele ausgedacht sodass auch dein Urenkel in hundert Jahren noch lacht danach hat sich die Schule im Aufbruch überlegt es kann sich nur was ändern, wenn die Bildung sich bewegt Greta hat doch recht: lasst die Kinder an die Macht wenn wir auch an andere denken, bildet sich die Kraft, heißt es da. Wieviel sich davon in ihrem Alltag
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Gazette Zehlendorf | FEBRUAR 2026 | 5 umsetzen lässt, damit haben sie sich an ihrer Schule gemeinsam mit rund 80 Mitschülerinnen und Mitschülern im vergangenen Jahr mit spannenden Aktionen im Rahmen des FREI DAY Schulprojektes für das Erreichen der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) eingesetzt, die als globaler Aktionsplan der UN bis 2030 beschlossen wurden. Dabei geht es ebenso um das Beenden von Armut, Hunger und Ungleichheit wie um die Stärkung der Bereiche Gesundheit, Bildung, Gleichstellung, sauberes Wasser, nachhaltige Energie, menschenwürdige Arbeit, Innovation, nachhaltige Städte, verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster, Klimaschutz, Leben unter Wasser, Leben an Land, Frieden und Partnerschaften. Die Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule wurde Ende vergangenen Jahres gemeinsam mit 16 Preisträgerschulen Berlins im Rahmen des vom Land Berlin und der GASAG ausgelobten Wettbewerbes für ihre Aktivitäten im Bereich Klimaschutz ausgezeichnet und bekam ihre Urkunde Ende November 2025
in den Veranstaltungsräumen der Mühlenau-Grundschule verliehen. – Auch diese Schule wurde als Klimaschule ausgezeichnet gemeinsam mit zwei
DAY-Projekte verwendet werden, wie Cordula Witte, Lehrerin und Projektbegleiterin an der Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule, erklärt.
Projektarbeit: Mit Moos nachhaltig Bauen. weiteren Zehlendorfer Schulen, der Schweizerhof-Grundschule, der Zinnowald-Grundschule sowie der Reinfelder Grundschule (Texterin des Umweltraps) in Grunewald. Das Preisgeld von 2.500 Euro teilen sich diese fünf Klimaschulen aus Zehlendorf und Grunewald nun, zweckgebunden soll es für weitere FREI
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FREI DAYS – Projekte von Schülerhand Mit der Fridays for Future-Bewegung waren auch in der Schülerschaft der Gemeinschaftsschule Nachhaltigkeitsthemen stärker in den Fokus gerückt: Ein FREI DAY-Projekt-Konzept wurde aufgestellt, und ab 2022 gingen die
Schüler mit Aktionen wie der Gestaltung eines insektenfreundlichen Schulgartens oder Weihnachtspäckchen für die Berliner Stadtmission an ihre Nachhaltigkeitsumsetzung. Aktionen und Projekte werden seitdem freitags in festen Projektstunden konkretisiert, bereitet, nachbereitet und reflektiert, Verbesserungsvorschläge besprochen und Aktionsmaterial wie Plakate angefertigt. Dabei stehen Themenvorschläge der Schüler an erster Stelle. Lehrer entscheiden nicht über ihre Umsetzung, sondern begleiten sie vielmehr fachkundig. – Im Gegensatz zum sonstigen Schulalltag, in dem Lernthemen vorgegeben werden. Dass sich nicht alle vorgeschlagenen Projekte durchsetzen, liegt in der Natur der Sache: Mitspracherecht für alle. So kann es sein, dass das Thema Mädchenrecht in der einen Schülerprojektgruppe abgelehnt, in einer anderen aber ausgewählt wird. So lernen die Klimaschüler, selbstständig ihre eigene Meinung zu vertreten, aber auch, andere Meinungen zu akzeptieren und Kritikpunkte zu diskutieren – als wichtige Schule für das spätere Leben.
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6 | Gazette Zehlendorf | FEBRUAR 2026 So fand beispielsweise auf Anregung der Schüler die Umfrage zur Mülltrennung in der Gartenstadt Düppel statt, wurden Müllbeutel für das Kleidungsverwertungs-Projekt verteilt und wurde der Palmöl-Gebrauch thematisiert. Auch Körbe flechten und das Bauen von Kleinmöbeln stand auf dem Programm. Und eine besondere Brücke wurde zwischen Klimaschule und Nachhaltigkeitszielen für eine lebenswerte Stadt von morgen geschlagen. Im Goerzwerk versuchte sich Klimaschüler aktiv im Brückenbau. eine Projektgruppe sogar an der Moosverarbeitung bei der Freund gleitende Pädagogen der Schule GmbH, die mit echten Mooswän- leisten wichtige Hilfestellung, den auf nachhaltigen Städtebau dazu Fachkräfte und -firmen somit Wohlfühlfaktor setzt. Auf der wie engagierte Eltern und UnterSchulbeurteilung der Schülerin- stützende. nen und Schüler zum SchuljahresFür eine gesunde (Um)welt ende wird dann deren jeweilige Projektteilnahme aufgeführt. Frieda, Sophia und Marie be2025 widmete sich die Anna-Es- richten der GAZETTE an einem singer-Gemeinschaftsschule mit kalten Wintertag von ihren FREI ihrem FREI DAY-Einsatz verstärkt DAY-Nachhaltigkeits-Aktionen im den Bereichen Umwelt, Tier- Jahr 2025. Marie erzählt vom Ausschutz, Naturschutz, Essensver- flug zu dritt in den Wald, geführt schwendung und Kinderrechte. von einer Försterin. Wildtiere wie Jeweils auf einen Themenbereich Rehe und Wildschweine sahen sie spezialisierte und ein Projekt be- dabei zwar nicht, „aber dafür vie MEIN GUTER STERN
Foto: A_E_G le Waldvögel. Und es war richtig spannend, Spuren vom Wild am Waldboden zu finden.“ Was sie dabei gelernt hat? – „Jetzt weiß ich, wie wichtig es ist, im Wald Totholz liegen zu lassen, denn es bietet Lebensraum, Nahrung und Versteck für Wildtiere, Vögel und Insekten. Aber auch Pilze und Moose brauchen es.“ Außerdem verhält sich Marie jetzt im Wald noch rücksichtsvoller und hat gelernt, womit man Wildvögel füttert, damit sie gesund bleiben. „Food Waste“ beschäftigt Sophia nicht nur freitags. Begleitet von
„Luna“, Anbieterin von gesunder und natürlicher Ernährung für Kinder, wurde gemeinsam Linsensuppe gekocht und Zutaten, die zu gut für die Tonne waren, darin eine zweite Chance gegeben. Dass man sich in der Schulmensa nicht mehr auf den Teller geben lässt als man Hunger hat, sei inzwischen für die meisten Schüler selbstverständlich, bestätigt Frieda, und die Essenausgeber hielten sich an die Mengenwünsche der Schüler. Auch das Social-Unternehmen „To good to go“, das Lebensmittel vor der Verschwendung bewahrt und zu kleinem Preis abgibt, lernten die Klimaschüler während ihrer Nachhaltigkeitsaktion kennen. Sophia erklärt: „Wenn ich heute eine halbe Banane übrig habe, weiß ich, wie ich sie weiter verwenden kann, und werfe sie nicht einfach weg.“ Das Kräutersalz, das sie und ihre Mitschüler mit Kräutern aus dem Schulgarten hergestellt haben, wurde ein Verkaufsrenner auf dem FREI DAYFest im Sommer. Die Einnahmen daraus und aus den Kuchen- und Waffelverkäufen sei Greenpeace gespendet worden, erzählt Frieda.
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Gazette Zehlendorf | FEBRUAR 2026 | 7
Ausgezeichnete Nachhaltigkeit der Klimaschule.
Auszeichnung als Antrieb Nicht zuletzt für das gelungene FREI DAY-Fest erhielt die Gemeinschaftsschule ihre Auszeichnung. Mit Bollerwagen und liebevoll gestalteten Plakaten waren die Schüler an diesem Tag mit einer beeindruckenden Nachhaltigkeitsdemo vor das Zehlendorfer Rathaus gezogen, extra gesperrt hatte der Bezirk dafür Berliner Straße und Clayallee. Das Echo auf die Aktion war mehr als positiv. In der Mühlenau-Grundschule fand begleitend an Festständen lebhafter Verkauf und Austausch statt, auch das rundum gelungen. Frieda bringt auf den Punkt, worin sich alle FREI DAY-Teilnehmenden einig sind: „Es ist einfach
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toll, mit unseren Projekten mitbestimmen zu können und ernst genommen zu werden.“ Und wenn auch der aktuelle Bericht des Sustainable Development Solutions Network (SDSN) von 2025 sagt, dass die derzeitigen Fortschritte noch nicht ausreichen, die Nachhaltigkeitsziele bis 2030 zu erreichen: Engagierte Klimaschülerinnen wie Marie, Sophia und Frieda stehen mit ihren Nachhaltigkeitsprojekten für viele junge Menschen in verantwortungsbewussten Schulen, die sich für das Erreichen dieser Ziele einsetzen und unserer Erde Hoffnung auf eine Zukunft machen, in der Mensch, Tier und Natur wieder besser im Einklang miteinander leben können. Jacqueline Lorenz
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8 | Gazette Zehlendorf | FEBRUAR 2026
Vor 100 Jahre begann der Bau der „Papageiensiedlung“ Vom Dächerkrieg bis zum Kandidaten für das UNESCO-Welterbe eg sw ng zu
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Wer im Berliner Südwesten an der U-Bahn-Station „Onkel Toms Hütte“ aussteigt, erkennt schnell, warum die Wohnhäuser im Volksmund die Bezeichnung „Papageiensiedlung“ tragen. Zwischen hohen Kiefern sind bunte Fassaden
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In der zweiten Hälfte der 1920er-Jahre stand Berlin unter enormem Druck. Wohnraum war knapp, und die dunklen, unhygie Rie
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Farbig gestaltete Hauseingänge sind eines der Markenzeichen der Waldsiedlung Zehlendorf.
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in Gelb, Rot und Blau zu sehen. Die Waldsiedlung Zehlendorf ist nicht zu verwechseln mit der 1937 gebauten Waldsiedlung Krumme Lanke. Die zwischen 1926 und 1932 erbaute Siedlung ist eines der bedeutendsten Zeugnisse der Berliner Moderne. Untrennbar verbunden ist sie mit dem Namen ihres Chefarchitekten: Bruno Taut. Ein weiterer Beiname ist „Onkel-Tom-Siedlung“, bedingt durch den U-Bahnhof Onkel Toms Hütte und die Onkel-Tom-Straße.
Farbe zwischen Kiefern – vor 100 Jahren begann der Bau der Siedlung.
Nachnominierung zum Welterbe
Heute sind die spöttischen Stimmen längst verstummt. Die Waldsiedlung Zehlendorf gilt als herausragendes Beispiel der Berliner Großsiedlungen der 1920er-Jahre. Seit 2008 gehöWaldsiedlung Krumme Lanke zwischen Sprungschanzenweg, ren sechs Siedlungen der MoHolzungsweg, Fischtalpark und Onkel-Tom-Straße. derne zum UNESCO-Welterbe. Map data © OpenStreetMap contributors Die Waldsiedlung Zehlendorf wurde 2023 als siebte Siedlung nischen Hinterhöfe der Kaiserzeit Fischtal“ Gegenstand der Aus- nachnominiert und steht auf der galten als nicht mehr tragbar. stellung „Bauen und Wohnen“. Vorschlagsliste. Die gemeinnützige Wohnungs- Die Gegensätze stehen bis heute baugesellschaft GEHAG beauf- dicht beieinander, eine Stele an tragte Bruno Taut, zusammen der Wilskistraße informiert über mit seinen Kollegen Hugo Hä- die damalige Diskussion. ring und Otto Rudolf Salvisberg, Kiefern und Wohnhäuser neuen, bezahlbaren Wohnraum am Stadtrand zu schaffen. Die Die Siedlung umfasst rund 1.100 GEHAG – Gemeinnützige Heim- Wohneinheiten. Das Besondere stätten Spar- und Bau Aktienge- an der Planung war der respektsellschaft – baute Wohnungen für volle Umgang mit dem Bestand. Angestellte, Beamte und Arbeiter. Statt den Wald komplett zu roden, wurden die Häuserzeilen Der „Dächerkrieg“ geschickt in den Baumbestand Was nach Ansicht der Zehlendor- integriert. Die Architektur fügt fer gar nicht passte, waren die sich in die natürlichen GegebenFlachdächer. Die konservativen heiten ein. Die Farbgebung der Zehlendorfer Bürger, die sich eher Fassaden korrespondiert dabei für den traditionellen Villenbau mit den Jahreszeiten und dem begeistern konnten, waren kei- Lichtspiel der Kiefern. Die Türen ne Freunde der neuen Siedlung. und Fensterrahmen setzen bunte So kam es zum „Zehlendorfer Akzente. Kritiker der damaligen Dächerkrieg“. Am nahen Fischtal Zeit, die eher konservative Bauwurde nur wenige Jahre später weisen bevorzugten, spotteten ebenfalls gebaut – eine Siedlung über die „Papageiensiedlung“. im traditionellen Stil mit Spitz- Doch für die Bewohner bedeutedächern entstand. Während die ten die hellen Räume, die moderFlachdächer als „nicht in diese nen Grundrisse und die eigenen Informationsstele zum Kultur“ gehörend bezeichnet Gärten eine Verbesserung der Zehlendorfer Dächerkrieg an der wurden, war die Siedlung „Am Wohnsituation. Wilskistraße Ecke Am Fischtal. el-To Onk
Eine Gedenktafel erinnert an den federführenden Architekten Bruno Taut (1880 – 1938).
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Wilskistraße
Gazette Zehlendorf | Februar 2026 | 9
Der Moment des „Öffnen des Ofens“
Bürgersprechstunden Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg Abteilung Finanzen, Personal, Wirtschaftsförderung und Facility Management Do, 26.02.2026 von 15 bis 17 Uhr Rathaus Zehlendorf, Raum A 131 Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin Künftige Sprechstundentermine können telefonisch erfragt werden unter ☎ (030) 90299-3301
Drei Künstler im Japanisch-Deutschen Zentrum
Bezirksstadtrat Patrick Steinhoff Abteilung Stadtentwicklung Di, 17.02.2026 von 15.30 bis 17.30 Uhr Rathaus Zehlendorf, Raum E 312 Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin Telefonische Anmeldung erforderlich ☎ (030) 90299-2001
Im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB) ist ab Februar die Ausstellung „kama biraki“ – was den Moment des Öffnens des Ofens beschreibt – mit Arbeiten von drei Künstlern der „Ruine der Künste Berlin“ zu sehen. Thematisch orientiert sich die Schau am traditionellen japanischen Verständnis, nach dem Natur und Kultur keine Gegensätze bilden, sondern idealerweise in einer Balance zueinander stehen. Barbara Kahlen zeigt Arbeiten, Für die Freundschaft zwischen Japan und Deutschland: Das JDZB in die unter Einsatz von Minerali- Dahlem.� Foto: Jacqueline Lorenz en, Tonen und Feuer entstanden sind. Timo Kahlen beschäftigt stallation nutzt Altöl, das von diesem Abend anwesend. Die sich in seinem Werk mit dem Japanpapier aufgesogen wurde, Ausstellung ist bis zum 24. April flüchtigen Klang des Windes, der wodurch die enthaltenen Stoffe 2026 im Japanisch-Deutschen einen Holzrahmen in Vibration auskristallisiert sind. Zentrum Berlin (www.jdzb.de), versetzt. Wolf Kahlen bespielt Die Vernissage findet am Don- Saargemünder Str. 2 /Ecke Clay den Glaskubus im japanischen nerstag, den 5. Februar 2026, um allee, direkt am U-Bahnhof OsGarten des Zentrums. Seine In- 18 Uhr statt. Die Künstler sind an kar-Helene-Heim, zu besichtigen.
Bezirksstadtrat Urban Aykal Abteilung Ordnung, Umwelt- und Naturschutz, Straßen und Grünflächen Mi., 25.02.2026 von 15 bis 17 Uhr Der Ort wird bei der Anmeldung bekannt gegeben: ☎ (030) 90299-7001 Bezirksstadtrat Tim Richter Abteilung Bürgerdienste und Soziales Do., 19.02.2026 von 14 bis 16 Uhr Rathaus Lankwitz, Raum 222 (2. OG) Hanna-Renate-Laurien-Platz 1, 12247 Berlin Telefonische Anmeldung erforderlich ☎ (030) 90299-5300 Bezirksstadträtin Carolina Böhm Abteilung Jugend und Gesundheit Di., 12.02.2026 von 16 bis 18 Uhr Rathaus Zehlendorf, Raum E 306 Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin Telefonische Anmeldung erforderlich ☎ (030) 90299-6001 Bezirksstadträtin Malgorzata Sijbrandij Abteilung Bildung, Kultur und Sport Mi., 11.02.2026 von 16 bis 18 Uhr Rathaus Steglitz, Raum 205 Schloßstraße 37, 12163 Berlin Anmeldung erforderlich unter ☎ (030) 90299-6200 oder stadtraetin.sijbrandij@ba-sz.berlin.de
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10 | Gazette Zehlendorf | Februar 2026 1 | Gazette Zehlendorf | FEBRUAR 2026
Tempo 50 auf Hauptstraßen des Bezirks Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Der Senat von Berlin hat im Sommer allem auf Hauptverkehrsstraßen – sollte auf Vordergrund stehen. Dies wird aus unserer den Energieverbrauch und die Emissionen 2025 nach kontroversen Debatten einer einfachen Grundlage entschieden wer- Sicht z.B. durch Tempo 30 in der Albrechtstra- erhöht. Für Linksgrün ist die Debatte ein weiauf 23 Hauptstraßen der Stadt die bis- den: Wie gut fließt der Verkehr? Wie laut? Wie ße berücksichtigt; weswegen dies für uns an terer Winkelzug im Kampf gegen das Auto her geltenden Tempo-30-Abschnitte sicher ist er? Und: Wie schwer sind die Unfäl- dieser Stelle nur in Betracht kommt. ihrer ideologischen „Verkehrswende“, die aufgehoben und wieder Tempo 50 le? Aktuelle Studien (zuletzt die Studie der Olemia Flores Ramirez weit über den allgemein gesellschaftlichen angeordnet. Hierzu gehört auch ein Björn-Steiger-Stiftung vom Dezember 2025) Nutzen hinaus geht. Ihren Radfahrenden mit FDP-Fraktion Abschnitt in der Albrechtstraße in geben eine eindeutige Antwort: Die Lärm„moralischer Vorfahrt“ und „pädagogischen Steglitz. Gleichzeitig ordnete der Senat belastung sinkt, die Luftqualität erhöht sich Steglitz-Zehlendorf ist ein großer Flächen- Fahrstil“ sagen wir Stopp! Für alle gilt: § 1 der auf zahlreichen Hauptverkehrsstraßen – und die Fahrzeit verlängert sich kaum. Und, bezirk. Wege sind hier lang, der ÖPNV hat Straßenverkehrsordnung: Die Teilnahme am Berlins nachts aus Lärmschutzgründen vor allem: Die Sicherheit wird deutlich erhöht, – anders als im S-Bahn-Ring – tagsüber wie Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht Tempo 30 zwischen 22.00 bis 6.00 Uhr die Zahl der Unfälle sinkt, ebenso die Zahl der nachts spürbare Lücken, besonders bei und gegenseitige Rücksicht. Besonders unan. Die Fraktionen und Gruppen in der Verletzten und Toten. Da wir bei Tempolimits Bussen. Für uns Freie Demokraten (FDP) ist ser Bezirk zeichnet sich durch Umsicht, HilfsBezirksverordnetenversammlung Steg- aber vor allem über Autos sprechen, wird der motorisierte Individualverkehr deshalb bereitschaft, Respekt und eine bürgerliche litz-Zehlendorf erläutern im Folgenden diese Frage für die CDU zu einer Frage der unverzichtbar. Er sichert Mobilität, Teilhabe Gelassenheit aus. Pflegen wir diese - auch ihre Sicht zu diesem Thema. Ideologie. Die Furcht, dass Autofahrende in und Erreichbarkeit im Alltag. Zweispurige im Straßenverkehr. René Rögner-Francke, ihrer Selbstentfaltung beschränkt werden Hauptstraßen sind notwendig, um den Peer Lars Döhnert Bezirksverordnetenvorsteher könnten, lässt sie zu Maßnahmen greifen, Verkehrsfluss zu gewährleisten. Auf ihnen Die Linke die am Ende gerade den Autofahrenden muss Tempo 50 möglich sein. Wer verkehrsCDU-Fraktion schaden. Sie widmen auch Straßen, die als beruhigte Kieze will, braucht leistungsfähige Wir setzen uns für Tempo 30 als RegelgeAuf den Hauptverkehrsstraßen soll unserer Schulwege besonders geschützt sein müss- Hauptachsen. Dort, wo Busse fahren, sollte schwindigkeit in Berlin ein. AusnahmsMeinung nach Tempo 50 gelten, von Ge- ten, wieder zu Tempo-50-Straßen – wie es Tempo 30 die Ausnahme bleiben. Wo Am- weise und bei guter Sicherheit für alle fahrenstellen abgesehen. Den„Grünen“, die aufgrund mutwillig gefälschter Schülerzah- peln ein sicheres Queren ermöglichen, kann Verkehrsteilnehmer*innen kann innerorts insgeheim wohl die gesamte Stadt zur Tem- len derzeit mit der Albrechtstraße in Steglitz und soll auch 50 km/h gelten. Gleichzeitig auch Tempo 50 gelten. Mit uns fordern dies po-30-Zone machen wollen, wenn sie das passiert. Es ist Zeit, dass hier die Vernunft gilt: Schutz für besonders vulnerable Grup- beispielsweise 1100 Städte, Gemeinden Auto schon nicht verbieten können, kann siegt – und die Auto-Ideologie der 1980er pen. Vor Schulen – insbesondere Grundschu- und Landkreise, in denen 50 Prozent der alles zur Gefahrenstelle werden. Es wird nicht das letzte Wort hat. len – sollte, wo keine Ampeln vorhanden deutschen Bevölkerung lebt. Leider hängen Dr. Kostas Kosmas sind, Tempo 30 gelten. Hier bewegen sich Deutschland und Berlin vor allem wegen gegen Verkehrszählungen der Verwaltung agitiert, jede Hauptverkehrsstraße kann Kinder erstmals selbstständig im Verkehr. CDU und SPD einer positiven Entwicklung SPD-Fraktion Schulweg sein, bewährte Verkehrsachsen Berlin Ähnliches gilt vor Senioreneinrichtungen. hinterher: Tempo 30 gilt mittlerweile und aus werden Fahrradstraßen und am Botanischen Mit der Entscheidung der Aufhebung des Eine pauschale Einführung von Tempo 30 im sehr guten Gründen in vielen europäischen Garten verengt eine Fahrradspur den Verkehr Tempolimits 30 auf Hauptstraßen wurde gesamten Bezirk lehnen wir ab. Wir stehen Großstädten - z.B. in Barcelona, Helsinki, und erzeugt Rückstau bis auf die Autobahn nicht ausreichend auf die Verkehrssicherheit für eine ausgewogene Verkehrspolitik: sicher, London, Paris und Rom. Die Verwaltungen zur Feuerbachbrücke. Von den Pollerungen von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen differenziert und realistisch – für alle, die in dort handeln klug. Denn Tempo 30 erhöht der Innenstadtbezirke sind wir zwar noch geachtet. Ein Beispiel, welches dies beson- Steglitz-Zehlendorf leben und unterwegs die Verkehrssicherheit und könnte jährlich etwas entfernt, aber unter einer „grünen“ ders deutlich hervorhebt, ist die Debatte um sind. zahlreiche Verkehrstote verhindern. Es senkt Bezirksbürgermeisterin mit einem „grünen“ Tempo 30 in der Albrechtstraße bei uns in Gregor Habbel die Lärm- und Schadstoffbelastung und hebt Verkehrsstadtrat ist auch dies kurzfristig Steglitz-Zehlendorf - wo nach Ansicht der Alternative messbar die Lebensqualität (Hauptstraßen AfD zu erwarten. Es geht diesen Leuten nicht Senatsverwaltung das Tempolimit nicht erhalten Aufenthaltsqualität zurück, Fenster um maßvolle Verkehrspolitik, sondern um notwendig sei; auch wenn es sich hier aus Zu schnelles Fahren gilt oft als Hauptunfall- können wieder lange geöffnet oder Balkone das Unattraktivmachen des Autos durch unserer Sicht um einen stark frequentierten ursache. Entscheidend ist jedoch nicht das genutzt werden). Tempo 30 führt zu weniVerbote. Die „Grünen“ sind eben doch nur Schulweg handelt. Seit der Reform der StVO Tempolimit, sondern eine den Umständen ger Autoverkehr, da sich mehr Menschen eine linke Verbotspartei und unterstellen ist es nun wesentlich einfacher geworden angepasste Geschwindigkeit. Bei Regen, z.B. auf dem Rad sicherer fühlen. Das stärkt jede Maßnahme ihrer Heilsideologie. Wir Tempo 30 an Hauptstraßen anzuordnen - schlechter Sicht oder unübersichtlicher u.a. den stationären Einzelhandel. Bei kludagegen machen Angebote und sprechen wie z.B. an hochfrequentierten Schulwegen. Verkehrslage sind Vorsicht, Umsicht und ger Verkehrsführung ist Tempo 30 innerorts keine Verbote aus: wir erziehen den Bürger Dies muss aber auch umgesetzt werden. Es defensive Fahrweise unabhängig vom Li- nachweislich genauso schnell wie Tempo 50. nicht wie ein Kind, sondern betrachten ihn ist nicht verständlich, dass an einer Stra- mit geboten. Für Umwelt- und Lärmschutz Alle gewinnen, keiner verliert. als freien erwachsenen Menschen. ße, die als Schulweg für mehrere Schulen ist ein gleichmäßiger Verkehrsfluss wirkDennis Egginger-Gonzalez Torsten Hippe genutzt wird, eine Anordnung auf dieser samer als stockender Verkehr. Auf bezirkGrundlage nicht erfolgt. Für uns als SPD lichen Hauptstraßen spricht daher vieles Weitere Informationen zur BVV und B‘90/Grünen-Fraktion muss bei allen Maßnahmen vor allem die für Tempo 50, da häufiges Bremsen und den Sitzungsterminen finden Sie unter Wie schnell Autos in einer Stadt fahren – vor Verkehrssicherheit von allen Beteiligten im Anfahren bei niedrigen Geschwindigkeiten www.berlin.de/-ii23015 für
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Gazette Zehlendorf | Februar 2026 | 11
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12 | Gazette Zehlendorf | FEBRUAR 2026
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Am S-Bahnhof Schlachtensee beginnt die Wanderung mit Dr. Achim Förster. Der Heimatverein Zehlendorf bietet am Samstag, 7. Februar 2026, unter der Leitung von Dr. Achim Förster eine Wanderung an. Die Route verbindet Aspekte von Natur und Kultur im Bezirk. Los geht es um 11 Uhr am S-Bahnhof Schlachtensee (Ausgang zu
den Geschäften). Ein Zustieg ist gegen 11.30 Uhr am Mexikoplatz / Ecke Matterhornstraße möglich. Der Weg führt über rund sieben Kilometer an den Siedlungen am Bahnhof Schlachtensee, dem Slatdorpweg und Gut Düppel vorbei. Weitere Stationen sind der Park des Behring-Krankenhauses sowie die Kunzendorfstraße. Endpunkt ist das Heimatmuseum Zehlendorf, wo eine Führung auf dem Programm steht. Die Wanderung dauert etwa drei bis vier Stunden, wobei ein individueller Abbruch zwischendurch möglich ist. Festes Schuhwerk wird angeraten. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Weitere Informationen unter w w w.heimatmuseumzehlendorf.de
VHS startet Frühjahrssemester Über 1400 Kurse im neuen Programm
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Die Victor-Gollancz-Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf läutet das Frühjahrssemester 2026 ein. Ab dem 12. Januar beginnen die ersten der insgesamt über 1400 angebotenen Kurse. Das Programm umfasst sowohl bewährte Angebote als auch zahlreiche neue Veranstaltungen zur Weiterbildung. Die thematische Bandbreite ist weit gefächert. So startet beispielsweise am 16. Januar ein Kurs zur Stressregulierung durch Qi Gong. Im Sprachbereich beginnen am 2. Februar unter anderem ein Englisch-Intensivkurs sowie eine kompakte Einführung in die Deutsche Gebärdensprache. Wer sich beruflich weiterbilden möchte, findet ab dem 2. März einen
Kurs zu Grundlagen und Statistik mit der Software R. Kreative können sich ab dem 11. April in der Skulpturenwerkstatt mit Pappmaché versuchen. Auch Bildungszeiten, etwa zur Wildnispädagogik ab dem 9. März, sind Teil des Angebots. Bezirksstadträtin Malgorzata Sijbrandij betont die Vielfalt der Möglichkeiten für Bürger, Wissen zu vertiefen oder neue Interessen zu entdecken. Detaillierte Informationen zu den Inhalten finden Interessierte auf der Internetseite www.vhssz.de. Anmeldungen sind online, per Post oder persönlich in den Servicebüros des Bezirks möglich. Telefonische Auskünfte erteilt die Volkshochschule unter 03090299-6156.
Gazette Zehlendorf | Februar 2026 | 13
Max Liebermann in der Kulturpolitik Ausstellung beleuchtet Einfluss des Malers Ab dem 7. Februar 2026 widmet sich die Liebermann-Villa am Wannsee einer Facette ihres einstigen Hausherrn, die oft hinter seinem malerischen Werk zurücktritt. Die Ausstellung „Alles für die Kunst! Max Liebermann zwischen Strategie und Kulturpolitik“ untersucht bis zum 25. Mai 2026, wie Max Liebermann seinen Einfluss im Kunstbetrieb geltend machte. Die Ausstellung legt dar, dass Liebermann nicht nur als Künstler im Atelier wirkte, sondern auch als strategischer Akteur auf dem kulturpolitischen Parkett. Gezeigt wird sein Aufstieg zu einer Führungsfigur der Kunstwelt im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Dabei stehen seine internationalen Netzwerke und seine Kontakte zu anderen Künstlern im Fokus. Ziel seines Engagements war es, Strukturen zu nutzen, um der modernen Malerei Anerkennung zu verschaffen
Die Villa diente Max Liebermann als Rückzugs- und Inspirationsort. und die Freiheit der Kunst zu verteidigen.
dern auch von organisatorischem Tatendrang geprägt. Als Reaktion auf den konservativen KunstbeVom Rebellen zum trieb unter Kaiser Wilhelm II. spielAkademie-Präsidenten te Liebermann eine zentrale Rolle Dieser strategische Weitblick war bei der Gründung der „Berliner Seeng mit Liebermanns Biografie cession“, deren Präsident er lange verknüpft. Der 1847 als Sohn Jahre war. Diese Vereinigung bot einer wohlhabenden jüdischen modernen Künstlern eine PlattFamilie in Berlin geborene Lie- form abseits der etablierten akabermann etablierte sich zunächst demischen Salons. als einer der wichtigsten Vertreter Später avancierte der einstige des deutschen Impressionismus. Rebell selbst zum Präsidenten Sein Weg war jedoch nicht nur der Preußischen Akademie der von künstlerischem Schaffen, son- Künste (1920–1932) und nutzte
diese Position, um den kulturellen Austausch und die Moderne weiter zu fördern. Die Villa am Wannsee, Schauplatz der aktuellen Ausstellung, diente ihm dabei ab 1910 als Sommerresidenz und Rückzugsort, an dem viele seiner berühmten Gartenbilder entstanden. Das späte Leben des Malers war jedoch von der Machtübernahme der Nationalsozialisten überschattet. 1933 legte er seine Ämter nieder und zog sich verbittert zurück, bevor er 1935 in Berlin verstarb. Die Ausstellung zeigt, wie Liebermann die Strukturen des Kunstbetriebs nutzte, um seine Ziele zu erreichen. „Alles für die Kunst! Max Liebermann zwischen Strategie und Kulturpolitik“ läuft vom 7. Februar bis zum 25. Mai 2026 in der Liebermann-Villa am Wannsee. Weitere Informationen unter www.liebermann-villa.de/ ausstellungen/alles-fuer-diekunst.
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14 | Gazette Zehlendorf | FEBRUAR 2026
80 Jahre Haus am Waldsee Vom Familiendomizil mit Selbstversorgung zum Treffpunkt für Kunstinteressierte Wer heute durch die Argentinische Allee spaziert, nimmt das Haus am Waldsee vor allem als Ort für internationale Gegenwartskunst wahr. Die Architektur des Gebäudes erinnert an englische Landhäuser, der Skulpturenpark lädt zum Verweilen ein. Doch die Geschichte der Villa am Seeufer ist eng mit den politischen Brüchen des 20. Jahrhunderts verwoben. Von dem idyllischen Traum einer reichen Familie über die Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten bis hin zum kulturellen Neuanfang nach 1945, erzählt das Haus seine Geschichte mit Jubiläums-Ausstellungen.
Eine Villa für den Textilfabrikanten Die Geschichte beginnt in den wirtschaftlich turbulenten 1920er-Jahren. Der Architekt Max Werner entwarf die Villa zwischen 1922 und 1923 für die Familie des
bis ein dunkles Kapitel der Hausgeschichte anbrach. Der Familie Knobloch gelang noch vor Beginn der Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten die Flucht nach Uruguay.
Ära der Reichsfilmkammer
Das Haus am Waldsee feiert seinen 80. Geburtstag. jüdischen Textilfabrikanten Hermann Knobloch. Knobloch, der sein Vermögen unter anderem mit der Produktion von Regenmänteln gemacht hatte, wünschte sich ein repräsentatives Wohnhaus im damals populären Landhausstil. Mit seinem steilen Satteldach, den klaren Formen und der Einbettung in die Natur
entsprach es dem Geschmack des gehobenen Bürgertums. Das familiäre Glück im Haus währte jedoch nicht lange. Persönliche Umstände und die Weltwirtschaftskrise führten dazu, dass die Familie Knobloch die Villa bereits 1926 wieder verkaufen musste. Es folgten Jahre mit wechselnden Bewohnern,
Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten änderte sich die Nutzung des Gebäudes fundamental. Es gab viele Interessenten, schließlich erwarb die UfA das Haus. Mitte der 1930er-Jahre zog Karl Melzer ein. Er war nicht nur Generalsekretär der Internationalen Filmkammer, sondern auch stellvertretender Präsident der Reichsfilmkammer. Das Haus am Waldsee wurde damit zu einem inoffiziellen Treffpunkt der NS-Filmprominenz, die hier ein- und ausging. Das Haus blieb glücklicherweise vor größeren Zerstörungen oder Plünderungen in den letzten Kriegstagen verschont.
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Neuanfang 1946 Der Zweite Weltkrieg endete und Zehlendorf war, verglichen mit der Berliner Innenstadt, weniger stark zerstört. In einer Zeit, in der Wohnraum knapp war und die Stadt in Trümmern lag, wurde das Haus am Waldsee schnell einer neuen Bestimmung zugeführt. Bereits im Januar 1946 wurde hier das „Zeh umfangreiche Sanierung und Erweiterung durch das Architekturbüro Kuehn Malvezzi, die bis 2019 andauerte. Dabei wurde der ursprüngliche Charakter der Villa wieder stärker betont, während moderne Elemente den Ausstellungsbetrieb professionalisierten. Seit 2022 leitet Anna Gritz die Geschicke der Institution. Heute versteht sich das Haus am Waldsee als Ort, an dem Kunst nicht nur betrachtet, sondern im Kontext von Architektur und Natur erlebt wird.
Ausstellungen zum Jubiläum
Im Garten lädt der Skulpturenpark zum Entdecken ein. lendorfer Kunstamt“ gegründet. Es war eine der ersten Einrichtungen in Deutschland, die sich nach der Diktatur wieder der freien Kunst widmete. Ziel war es, die während der NS-Zeit als „entartet“ verfemte Moderne zu rehabilitieren und dem Publikum wieder zugänglich zu machen. Werke von Käthe Kollwitz, Karl Schmidt-Rottluff oder Pablo Picasso hingen an den Wänden, wo wenige Jahre zuvor noch NS-Funktionäre verkehrten. Das Haus wurde zu einem Symbol für den geistigen Wiederaufbau und die kulturelle Rückbesinnung auf internationale Standards.
Institution der Gegenwartskunst In den folgenden Jahrzehnten etablierte sich das Haus am Waldsee fest in der West-Berliner Kulturlandschaft. Unter langjährigen Leitern wie Thomas Kempas, der das Haus von 1966 bis 2004 führte, lag der Fokus oft auf dem „Berliner Realismus“ und der klassischen Moderne. Mit dem Wechsel der Intendanz zu Katja Blomberg im Jahr 2005 öffnete sich das Haus stärker internationalen Positionen der Gegenwartskunst und Design-Themen. In diese Ära fiel auch die
Zum 80. Jubiläum 2026 widmet sich das Haus am Waldsee auch seiner eigenen Geschichte: Unter dem Titel „Seit…“ startet am 20. Februar 2026 eine fast einjährige Reihe. Bis zum 17. Januar 2027 wird der Wandel vom privaten Wohnhaus zum öffentlichen Ausstellungsort thematisiert. Ein besonderer Fokus liegt auf den Brüchen und Kontinuitäten zwischen der NS-Zeit und den Nachkriegsjahren. In der ehemaligen Garage, dem heutigen Café, wird dafür eine spezielle Ausstellungsarchitektur der Kuratorin Nina Akhvlediani eingerichtet, um Archivmaterial flexibel präsentieren zu können. Das Projekt gliedert sich in drei Kapitel; den Auftakt macht ab Februar der Künstler Luciano Pecoits. Im Sommer folgt ergänzend die internationale Gruppenausstellung „Wo ich wohne“ (14. Juni bis 27. September 2026). Sie greift die Geschichte der 1922 für den jüdischen Textilfabrikanten Herrmann Knobloch erbauten Villa auf. Die Ausstellung soll zeigen, wie sich politische Ereignisse und gesellschaftliche Kämpfe in der Architektur und im privaten Raum widerspiegeln. Gezeigt werden Werke unter anderem von Richard Venlet, Renée Sintenis, Charlotte von Mahlsdorf und Robert Haas. Weitere Ausstellungen mit Werken von Gianna Surangkanjanajai, Rey Akdogan und Peter Wächtler komplettieren das Jahresprogramm. Kuratiert wird das Jubiläumsprogramm von der Direktorin Anna Gritz und Pia-Marie Remmers. Weitere Informationen und alle Veranstaltungen unter www. hausamwaldsee.de.
Müssen Rentner Steuern zahlen? Das am 01.01.2005 in Kraft getretene Alterseinkünftegesetz beinhaltet unter anderem eine umfangreiche Neuordnung der Besteuerung von Alterseinkünften. Die Neuregelung gilt sowohl für Personen, die erst jetzt in Rente gehen oder noch im Arbeitsleben stehen, als auch für Personen, die bereits vor 2005 eine Rente bezogen haben, so genannte Bestandsrentner. Waren bisher bei einem Renteneintrittsalter von 65 Jahren 27 % der Rente als Einnahmen zu erfassen (Ertragsanteil), so beträgt im Kalenderjahr 2005 der Besteuerungsanteil 50 %, d. h. die Hälfte der Rente
unterliegt der Besteuerung. Seit dem 01.01.2005 werden die Rentenzahlungen an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt (Rentenbezugsmitteilung). Jeder Rentner sollte daher überprüfen, ob er aufgrund der Neuregelung ein zu versteuerndes Einkommen erzielt und eine Steuererklärung abgeben muss. Wir haben, um den Anforderungen der Rentner gerecht zu werden, ein spezielles Paket für Rentner entwickelt. Sprechen Sie uns diesbezüglich an. Natürlich können Sie auch in allen anderen steuerlichen Fragen den Kontakt mit uns aufnehmen.
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Ludwigsfelder Straße 14 14165 Berlin (Zehlendorf) Telefon: 030 / 801 73 35 Telefax: 030 / 802 24 94 Internet: www.buero-kerkmann.de E-Mail: kerkmann@buero-kerkmann.de Mandantenportal https://buero-kerkmann.portalbereich.de
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Gazette Zehlendorf Februar Nr. 2/2026 · 51. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Zehlendorf, Steglitz, Wilmersdorf, Charlottenburg sowie Schöneberg & Friedenau.
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Freie Redakteurin Jacqueline Lorenz ☎ 0172 / 630 26 88
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16 | Gazette Zehlendorf | FEBRUAR 2026
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