Gazette Wilmersdorf - August 2026

Gazette für Wilmersdorf, Schmargendorf, Grunewald und Halensee

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GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

August 2026

Wilmersdorf Wilmersdorf · Schmargendorf · Grunewald · Halensee

Gewässer als Sorgenkind Wasserqualität des Fennsees aufwendig verbessert

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Fotoprojekt und Sommerferienprogramm Ausstellung, Kino und mehr im Schoeler-Schlösschen Bewusste Kontraste Die ausgestellten Arbeiten zeigen eine Bandbreite unterschiedlicher Motive und Atmosphären. Abgebildet sind sowohl private Rückzugsorte als auch öffentliche Plätze. Die Aufnahmen fangen bewusste Kontraste ein: Enge trifft auf Weite, Stille auf Hektik, Innenräume stehen im Wechselspiel mit Außenräumen. Dabei thematisieren die Arbeiten stets die Beziehung zwischen dem Menschen und seiner Umgebung sowie die Frage, wie bestimmte Orte auf den Betrachter wirken. Die Ausstellung im Schoeler-Schlösschen, Wilhelmsaue 126, kann bis zum 27. September 2026 besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Schoeler-Schlösschen an der Wilhelmsaue. Wie wirken Räume auf uns, und wie nehmen wir unsere tägliche Umgebung wahr? Mit diesen Fragen haben sich Jugendliche des Heinz-Berggruen-Gymnasiums beschäftigt. Die Ergebnisse ihrer Arbeit sind in der Fotoausstellung „Raumgreifend“ im Schoeler-Schlösschen zu sehen.

Kooperation mit der Ostkreuzschule Das mehrwöchige Kunstprojekt entstand in Zusammenarbeit mit

der Ostkreuzschule für Fotografie. Die Schülerinnen und Schüler erhielten dabei eine Einführung in das Medium der Fotografie und lernten, ihre visuelle Wahrnehmung im städtischen Kontext gezielt einzusetzen. Im Zentrum der praktischen Arbeit stand der Begriff des Raumes in all seinen Facetten. Die Jugendlichen suchten im Bezirk nach Orten, die sie faszinieren, erstaunen, irritieren oder im Alltag auch verwirren.

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Live-Musik

Musikalisch wird es im Rahmen der Reihe „Deine Bühne – Dein Sommerferien-Programm Programm!“ jeweils mittwochs Von kreativen Kinder-Workshops ab 19 Uhr: über Konzerte bis hin zu Freiluft- • 12. August 2026: Konzert kino im Garten bietet das Haus des Gitarren-Gesangs-Duos in den Sommerferien zahlreiche „Elektro Kola“ Aktivitäten – alle Angebote sind • 26. August 2026: Bläsermusik kostenfrei und ohne vorherige von Klassik bis Gegenwart mit Anmeldung zugänglich. dem Ensemble „Quint-ton“ Besonders für Kinder im Alter Das Schoeler-Schlösschen ist von fünf bis zehn Jahren in dienstags bis freitags von 11 Uhr Begleitung Erwachsener wird bis 17 Uhr sowie samstags und August einiges geboten. Von sonntags von 10 Uhr bis 17 Uhr Dienstag, 18.  August bis Frei- geöffnet. Das dazugehörige Café tag, 21. August 2026, öffnet das lädt von Dienstag bis Sonntag Ferienprogramm von 11  Uhr zwischen 13 Uhr und 20 Uhr zum bis 14  Uhr seine Türen. Täglich Verweilen ein und bietet samsum 11.30 Uhr beginnt der rund tags ab 15 Uhr ein Grill-Buffet an.

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90-minütige Geschichts- und Kreativ-Workshop „Vom Faden zum Stoff“. Hierbei erfahren die Teilnehmenden bei eigenen Webversuchen, wie das Schlösschen im 18. Jahrhundert mit der Seidenproduktion verbunden war. Parallel dazu läuft ein offenes Atelier, dessen Kunstwerke später in einer eigenen Ferienausstellung präsentiert werden. Ab 13 Uhr gibt es im Garten frische Waffeln. Das Abendprogramm im Garten des Schlösschens hält Kino für Filmfans bereit. Am Samstag, 15.  August 2026, ebenfalls ab 20 Uhr, folgt das beim Deutschen Filmpreis ausgezeichnete Drama „In die Sonne schauen“.

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DAS WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN

Gazette Wilmersdorf | August2026  |  3 2026 | 3 Gazette Wilmersdorf  |  August

Liebe Bürger:innen in Charlottenburg-Wilmersdorf! Der Sommer ist meine Lieblingsjahreszeit in Berlin. Es gibt viele Feste und Veranstaltungen unter freiem Himmel. Ich freue mich auf die Ferien, lange Abende draußen und einen Sprung ins kühle Wasser. Doch der Juni hat uns gezeigt, wie belastend anhaltende Hitze sein kann. Sie trifft uns alle, aber besonders obdachlose Menschen. Wer keinen Zugang zu kühlen Räumen, Trinkwasser oder Sonnenschutz hat, setzt seine Gesundheit großen Risiken aus. Einrichtungen wie die City-Station leisten hier wertvolle Hilfe: Sie stellen Getränke bereit, bieten Sonnenschutz und ermöglichen den Aufenthalt in kühlen Räumen. Und ich möchte Sie ermutigen, aufmerksam zu sein. Schon eine Flasche Wasser oder ein (Regen)-Schirm, der Schatten spendet, kann viel bewirken.

Spätsommerliebe Schmargendorf am 29. August

Cocktails. Auch die Bezirksverwaltung ist vertreten, etwa mit dem Familienservicebüro, der Jugendverkehrsschule und der Freiwilligenagentur. Gemeinsam mit den Veranstalterinnen und Veranstaltern eröffne ich das Fest um 14 Uhr. Schauen Sie vorbei!

Pop-Up-Basketballplatz in der Kantstraße Der 282. Kiezspaziergang startet am Samstag, 8. August auf dem Klausenerplatz, Ecke Danckelmannstraße. Foto: BA CW ein besonderes Fotomotiv. Mein und Bürger ist. Treffpunkt ist um Dank gilt allen, die das Fest trotz 14 Uhr am Klausenerplatz, Ecke der Verschiebung mit großem Danckelmannstraße. Einsatz möglich machen. Kom- Die Teilnahme ist wie immer kosmen Sie vorbei und entdecken tenfrei. Alle Interessierten sind Sie die Vielfalt Schmargendorfs! herzlich willkommen. InformatiDas Fest wird im Rahmen des onen über die bisherigen KiezspaWdM-Projekts der bezirklichen ziergänge finden Sie im Internet Wirtschaftsförderung organisiert. unter www.kiezspaziergaenge.de.

Kiezspaziergang im Klausenerkiez zur Klimaanpassung

Foto: Anne Schulz

Wegen der Hitzewelle Ende Juni Die Folgen des Klimawandels wurde das Straßenfest „Sommer- spüren wir auch in unserem liebe Schmargendorf“ verscho- Bezirk: heiße Sommer, längere ben – eine richtige Entscheidung, Trockenperioden und Starkredenn die Gesundheit gen fordern uns hergeht vor. Umso mehr aus. Doch es gibt viele freue ich mich, dass wir gute Ansätze, um den das Fest nun am SamsKiez widerstandsfähitag, 29.  August 2026, ger und lebenswerter als „Spätsommerliebe“ zu machen. Beim Kieznachholen. Rund 50 Gespaziergang durch den schäfte und Dienstleister Kirstin Bauch K lausenerplatz-K iez laden mit kreativen Aktiam Samstag, 8. August onen, kulinarischen Angeboten 2026, zeigt Bezirksstadtrat Oliver und Musik direkt vor ihren Türen Schruoffeneger Stationen, an ein. Familien erwarten Spiel- und denen Klimaanpassung schon Mitmachangebote sowie eine heute gelingt. Sie erfahren, warHüpfburg. Wer den Kiez einmal um Stadtbäume wichtig sind, wie anders erleben möchte, kann an Regenwasser sinnvoll genutzt der Herzrallye teilnehmen. Das wird und wie unverzichtbar das XXL-Herz am Berkaer Platz bietet Engagement der Bürgerinnen

Nachbarschaftsfest am Volkspark Wie vielfältig unser Bezirk ist, zeigt sich beim Nachbarschaftsfest am Volkspark Wilmersdorf. Das „Netzwerk Nachbarschaft Wilmersdorf“ bringt Vereine, Initiativen, Einrichtungen und viele Ehrenamtliche zusammen, die sich das ganze Jahr über für den Kiez einsetzen. Am Festtag können Sie an rund 40 Ständen in der Straße am Schoelerpark ins Gespräch kommen, sich über Gesundheit, Pflege, Ehrenamt oder Teilhabe informieren und die Angebote Ihrer Nachbarschaft entdecken. Für Kinder und Familien gibt es Mitmachaktionen wie Basteln, Sport, Spiele und einen Fahrradparcours. Auf der Bühne reicht das Programm von Salonorchester bis Hip-Hop, im Garten der Auenkirchengemeinde warten Speisen und alkoholfreie

Ab Donnerstag, 13. August 2026, wird die Fläche an der Kantstraße, Ecke Breitscheidplatz, zum Pop-up-Basketballplatz. Unsere Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (SBNE) hat das Projekt initiiert und schafft damit einen Ort für Bewegung und Begegnung. Bis Ende September erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm: Workshops, freie Trainingszeiten, Vereinstraining, Turniere und Abendveranstaltungen. Anlass ist die FIBA Frauen-Basketball-Weltmeisterschaft, die Anfang September in Berlin stattfindet und die Begeisterung für den Sport in die Kieze tragen soll. Vielleicht treffen wir uns dort beim Körbewerfen! Mein Dank gilt allen, die dieses Projekt mit großem Engagement möglich machen. Ob beim Straßenfest, auf dem Basketballplatz oder bei einer anderen Gelegenheit im Bezirk – ich wünsche Ihnen einen schönen August! Für Ihre Anregungen, Lob und Kritik bin ich für Sie erreichbar unter bauch@charlottenburgwilmersdorf.de. Herzlich grüßt Sie Ihre       Kirstin Bauch

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Gewässer als Sorgenkind

Östliches Ufer des Fennsees.

Wasserqualität des Fennsees aufwendig verbessert Wer an einem sonnigen Nachmittag durch den Volkspark Wilmersdorf spaziert, erlebt das grüne Band im Herzen des Bezirks als Wohlfühlort. Doch am westlichen Ende, wo sich der Fennsee schlauchartig erstreckt, hielten Fußgänger in den Sommermonaten der vergangenen Jahre oft unwillkürlich die Luft an. Ein fauliger Geruch lag über dem Wasser, das nicht selten von einer dichten, grünen Schicht bedeckt war. Was von weitem wie ein idyllischer, natürlicher kleiner Ein Summstein steht am westlichen Ende des Sees. See wirkt, ist bei näherem Hinsehen ein hochgradig belastetes, Geografisch ist er Teil einer eis- Was damals als praktische Lökünstlich geprägtes Gewässer – zeitlichen Nebenrinne der Gru- sung für die Stadtplanung galt, dessen Rettung eine technische newaldseenkette. Doch seine wurde für das Gewässer im Lauund ökologische Herausforde- heutige Gestalt erhielt er erst im fe des Jahrhunderts zur Bürde: rung darstellt. Jahr 1903. Wilmersdorf wuchs zu Über ein riesiges Einzugsgebiet jener Zeit rasant, und das tieflie- leiteten Rohre das ungefilterte Von der Eiszeitrinne gende Gelände wurde künstlich Regenwasser von Straßen, Gehzum Regenbecken als Regenrückhaltebecken ange- wegen und später auch direkt Die Geschichte des rund 650 Me- legt, um die Entwässerung der von der Stadtautobahn in den ter langen und nur 35 Meter brei- neu entstehenden Stadtviertel See. Mit dem Regenwasser geten Fennsees reicht weit zurück. zu sichern. langten Reifenabrieb, Schwerme talle und Öl sowie Unmengen an organischen Nährstoffen in das Becken. Dazu kommt Laub von den dicht bewachsenen Ufern. Am Grund lagerte sich eine meterdicke, schadstoffbelastete Schlammschicht ab. Im Sommer, wenn sich das Wasser erwärmte, kippte der See regelmäßig um. Akuter Sauerstoffmangel führte zu massiven Faulprozessen, die den berüchtigten Geruch nach faulen Eiern erzeugten.

Technologische Großprojekte Der Handlungsbedarf war enorm, doch die Sanierung erwies sich als komplex. Ein erster großer Meilenstein gelang im Jahr 2010 mit der Inbetriebnahme der europaweit größten Lamellenfilteranlage unter der Wallenbergstraße. In einer 95 Meter langen, 6 Meter breiten und über 5 Meter hohen unterirdischen Röhre der Berliner Wasserbetriebe wird seitdem das einströmende Regenwasser m

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Auf den blauen Bojen haben Blässhühner ihr Nest gebaut chanisch vorgereinigt, bevor es in den See fließt. Zusätzlich befreiten Fachleute die Gewässersohle in Teilen von Schlamm, Müll und Totholz. Um die verbleibenden Sedimente am Boden chemisch zu stabilisieren, wurde Calciumnitrat eingebracht, was den biologischen Abbau ohne die Entstehung von stinkenden Faulgasen unterstützen sollte.

Sauerstoffsteuerung und Flachwasserzonen Trotz dieser Großinvestitionen blieb das ökologische Gleichgewicht des Fennsees labil. Massen hafte Ausbreitungen von Wasserlinsen – umgangssprachlich als Entengrütze bekannt – und des Rauen Hornblatts entzogen dem Wasser weiterhin Licht und Sauerstoff. Um dieses Problem nachhaltig anzugehen, setzt das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf seit 2024 auf eine innovative Steuerungstechnik. In einem unauffälligen Container am östlichen Ufer überwacht eine automatisierte Anlage kontinuierlich den Sauerstoffgehalt des Wassers. Sinkt dieser unter einen kritischen Wert, greift das System regulierend ein, um die Aktivität geruchsbilden der Mikroorganismen gezielt zu unterbinden. Die Auswertungen der letzten Jahre zeigten deutliche Erfolge: Die extremen Geruchsbelästigungen im Sommer konnten spürbar reduziert werden. Zuletzt folgten im Herbst 2025 weitere wichtige Bauarbeiten. Da der See sehr steile Ufer hat, fehlte es an flachen Übergangsbereichen. Es wurden Flachwasserzonen angelegt und heimische Wasserpflanzen angesiedelt. Sie dienen als natürlicher Filter und bieten sowohl Lebensraum als auch Nahrung für Libellen, Wasserkäfer, Fische und Vögel.

Ein Blick nach vorn Der Fennsee ist auch heute kein unberührter Natursee und muss auch künftig immer durch menschliche Eingriffe beeinflusst werden. Doch die Kombination aus unterirdischer Filtertechnik, digitaler Sauerstoffüberwachung und naturnaher Ufergestaltung zeigt Wirkung. Für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Spaziergänger im Volkspark ist das einstige Sorgenkind auf einem guten Weg, wieder zu einem lebendigen und einladenden Erholungsort zu werden.

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Partnerschaft mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf erneuert Weiterführung der Zusammenarbeit besiegelt Die Verbindung zwischen dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und dem hessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf geht weit über eine bloße Formalität hinaus. Anlässlich des 35-jährigen Bestehens der offiziellen Partnerschaft besuchte eine Delegation des Bezirksamts vom 10. bis 12. Juni 2026 den Landkreis in Hessen. Als Höhepunkt der Reise wurde am 11.  Juni 2026 um 11 Uhr im feierlichen Rahmen in Marburg die erneuerte Partnerschaftsurkunde unterzeichnet. Die Partnerschaft hat tiefe Wurzeln. Offiziell besiegelt wurde sie zwar erst am 18. April 1991, doch die ersten Kontakte zwischen dem früheren Bezirk Charlottenburg und dem hessischen Landkreis reichen bis in das Jahr 1962 zurück. Seither wird die Kooperation durch konkrete Projek Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte, sondern als Absichtserklärung für die Zukunft. Sichtbare Zeichen dieser Verbindung gibt es in beiden Regionen: Während im Landkreis Marburg-Biedenkopf zwei Berliner Buddy Bären stehen – einer direkt in Marburg und einer in Kirchvers –, erinnert auf der WieBezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz mit Vertreterinnen und se Alt-Lietzow in Charlottenburg Vertretern des Landratsamtes Marburg-Biedenkopf. eine gepflanzte Linde an die hes� Foto: Landratsamt Marburg-Biedenkopf sischen Partner. Mit der neuen Vereinbarung te mit Leben gefüllt. Besonders für Auszubildende der Kommu- wollen beide Kommunen die Zubekannt ist das Feriencamp nalverwaltungen. sammenarbeit in den Bereichen Kirchvers in Hessen, das bereits Bezirksstadträtin Heike Schmitt- Kultur, Bildung, Wirtschaft, Sport seit 1968 besteht und auch in Schmelz betonte im Rahmen des und Tourismus weiter intensiviediesem Sommer wieder Jugend- Besuchs die Bedeutung der über ren. Auch der gegenseitige Auslichen aus dem Bezirk Erholung Jahrzehnte gewachsenen Kontak- tausch von Auszubildenden soll bietet. Hinzu kommen regelmä- te, die vor allem von persönlichen fortgeführt und ausgebaut werßige Bürgerreisen, Schul- und Begegnungen getragen würden. den, um die Partnerschaft auch Fachbesuche sowie ein bereits Die Erneuerung der Urkunde für die kommenden Generatioseit 1990 etablierter Austausch verstehe sich daher nicht nur als nen aktiv und attraktiv zu halten.

Erfolg für inklusive Grundschule Comenius-Schüler gewinnen Berliner Plakatwettbewerb Großer Erfolg für Charlottenburg-Wilmersdorfer Schüler: Die beiden Sechstklässler Emil und Alex von der Comenius-Schule haben den ersten Platz beim Ber Der Siegerentwurf bei der Preisverleihung. � 1.000 Plakate eingereicht hatten. stoffe treffsicher eingeworfen Das Siegerplakat der beiden werden. Über der Szene steht Schüler macht das Thema Müll- die Botschaft: „Was du wegwirfst, trennung im Alltag greifbar. Es kann etwas Neues werden!“. Die zeigt ein Basketballfeld vor der Jury überzeugte vor allem die Verliner Plakatwettbewerb gewon- Kulisse des Brandenburger Tors bindung aus Sport, Alltagsbezug nen. Die beiden setzten sich mit und des Fernsehturms. Anstelle und Umweltschutz. ihrem Entwurf gegen 1.558 Schü- von Körben sind dort Abfallcon- Das Plakat der beiden Gewinner ler aus allen Berliner Bezirken tainer für Glas, Verpackungen wird in wenigen Tagen im gedurch, die insgesamt mehr als und Papier platziert, in die Wert- samten Berliner Stadtgebiet auf

Foto: STAGEVIEW – Paula G.Vidal 750 analogen und 450 digitalen Werbeflächen der Firma Wall zu sehen sein. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der gemeinnützigen Initiative wirBERLIN, die Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren dazu aufgerufen hatte, sich kreativ mit dem Thema Ressourcenschonung auseinanderzusetzen.

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Schutz vor der Sommerhitze City-Station und offene Kirchen Wenn die Temperaturen im Sommer stark ansteigen, wird die Hitze in der Stadt schnell zur körperlichen Belastung. Besonders Menschen ohne festen Wohnsitz leiden unter den extremen Bedingungen im Freien. Aber auch für viele andere Bürgerinnen und Bürger ist die Suche nach einem schattigen Rückzugsort an heißen Tagen wichtig. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf stellt deshalb bis zum 31. August 2026 verschiedene Angebote im Rahmen der Hitzehilfe und des allgemeinen Hitzeschutzes bereit.

Wärme Rückzugsorte offen. Sobald die Hitzewarnstufe 1 ausgerufen wird – was bei einer gefühlten Temperatur von über 32 Grad Celsius und ausbleibender nächtlicher Abkühlung der Fall ist –, öffnen zwei Kirchengemeinden ihre kühlen Innenräume für alle Bürgerinnen und Bürger: Lindenkirche, Homburger Straße 48: Geöffnet von Montag bis Freitag von 10  Uhr bis 16  Uhr sowie am Sonntag während des Gottesdienstes von 10  Uhr bis 12 Uhr. Trinitatiskirche, Karl-August-Platz: Geöffnet von Mittwoch bis Freitag von 10 Uhr bis 15 Uhr. Diese Öffnungszeiten gelten vorläufig. Es wird darauf hingewiesen, dass in den Kirchen keine persönliche oder medizinische Betreuung stattfindet. Die Nutzung der Räume erfolgt auf eigene Gefahr.

City-Station der Berliner Stadtmission Für obdachlose Menschen bietet die Berliner Stadtmission in der City-Station in der Joachim-Friedrich-Straße 46 werktags einen geschützten Raum zum Abkühlen an. Das Angebot geht über den reinen Hitzeschutz hinaus: Betroffene können vor Ort duschen, ihre Wäsche waschen, Getränke und Speisen erhalten sowie Beratung in Anspruch nehmen. Zudem besteht die Möglichkeit, das WLAN zu nutzen und Mobiltelefone aufzuladen. Vor allem finden die Besucherinnen und Besucher dort Ansprechpartner, die ein offenes Ohr für ihre Anliegen haben. Die City-Station ist von Montag bis Freitag von 14  Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet. Fragen beantworten die Mitarbeitenden telefonisch unter (030) 890  967  87 oder per E-Mail unter citystation@berliner-stadtmission.de.

Die Trinitatiskirche am Karl-August-Platz bietet Schutz bei Hitzewarnungen. line für obdachlose Menschen So können Bürger im unter der Mobilnummer 0157 Alltag helfen 805 978 70 verständigt werden. Obdachlose Menschen sind den Diese ist von Montag bis Freitag Witterungsbedingungen das von 9 Uhr bis 17 Uhr erreichbar. gesamte Jahr über ungeschützt Sollte eine Person jedoch nicht ausgesetzt. Im Sommer droht mehr ansprechbar sein oder sich ihnen ohne ausreichende Flüs- in einer offensichtlich akuten gesigkeitszufuhr rasch eine Dehy- sundheitlichen Notlage befinden, dration. Wer im Bezirk eine Per- ist unverzüglich der Rettungsson bemerkt, die unter der Hitze dienst unter der Notrufnummer leidet, sollte zunächst vorsichtig 112 zu rufen. das Gespräch suchen und fragen, Offene Kirchen bei ob Hilfe gewünscht ist und angeextremer Hitze nommen wird. Nimmt die betroffene Person das Auch für die breite Bevölkerung Angebot an, kann die Hilfe-Hot- stehen im Bezirk bei extremer

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Digitale Orientierung für schattige Plätze Wer unterwegs nach Schatten oder einer Erfrischung sucht, kann zudem auf digitale Hilfsmittel zurückgreifen. Die „Berliner Erfrischungskarte“ (https:// erfrischungskarte.odis-berlin.de) der Open Data Informationsstelle (ODIS) zeigt im Internet schattige und windige Plätze sowie öffentliche Trinkbrunnen, Refill-Stationen, Grünanlagen und Sitzbänke im gesamten Stadtgebiet an. Berlinweite Angebote der Hitzehilfe sind darüber hinaus auf den Seiten der Senatsverwaltung für Soziales zusammengefasst.

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Ernst-Habermann-Grundschule ausgezeichnet Gewinner bei „Pact2School“ – EU-Förderung für den Schulgarten Der Schulgarten der Ernst-Habermann-Grundschule in der Prinzregentenstraße wird mit europäischer Unterstützung umgestaltet. Das schuleigene Projekt „Unser Schulgarten als Klimainsel“ gehört zu den 15 Gewinnern der europaweiten Ausschreibung „Pact2School“ des Europäischen Klimapakts. Die Auszeichnung ist mit einer Förderung in Höhe von 1.000 Euro verbunden.

Freiday-Projekt

Ahrens, die Deutschland-Koordinatorin des Europäischen Klimapakts, übergab die Fördersumme und stellte das Projekt vor. Dabei erhielten die Schulgemeinschaft und Gäste Einblicke in die geplanten Arbeiten im Garten und deren Beitrag zu einer klimaresilienten Schule.

Nachhaltigkeit im Alltag Sand oder Grün, was ist heißer? Messung im Schulgarten. � Foto: Andrea Fiebitz

Die Idee für die Umgestaltung entstand im Rahmen eines so- mapakts. Im Mittelpunkt steht die genannten „FREIDAY-Projekts“ Idee, den Schulgarten als Lern-, – einem Unterrichtsformat, das Erlebnis- und Klimaschutzort Raum für selbstbestimmtes, weiterzuentwickeln und Schüleprojektbasiertes Lernen bietet. rinnen und Schüler frühzeitig für Schülerinnen und Schüler entwi- Klimaschutz, Biodiversität und ckelten das Konzept gemeinsam nachhaltiges Handeln zu begeismit ihren Lehrkräften und einem tern. Mit der Unterstützung eines Botschafter des Europäischen Kli- „Klimapakt-Botschafters“ wurde

der Antrag gestellt. Er wird auch die praktische Umsetzung begleiten.

Beitrag zur Klimaresilienz Die offizielle Übergabe der Förderung fand am 7.  Juli auf dem Gelände der Ernst-Habermann-Grundschule statt. Isabel

Die Initiative „Pact2School“ ist Teil des Europäischen Klimapakts der Europäischen Kommission. Dieser soll das gesellschaftliche Engagement für den Klimaschutz fördern und dazu beitragen, die europäischen Klimaziele – darunter die angestrebte Klimaneutralität bis zum Jahr 2050 – zu erreichen. Die Initiative unterstützt gezielt Schulen dabei, Nachhaltigkeitsthemen im Alltag praktisch erfahrbar zu machen.

Rheingauer Weinbrunnen ist Montag bis Samstag noch bis zum 12. September von 15 bis 21.30 Uhr auf dem Rüdesheimer Platz für Sie geöffnet

Die Rheingauer Weingüter präsentieren ihre Weine & Sekte Noch bis Sa. 22.08.2026 Weingut Ferdinand Abel Mo 24.08. bis Sa. 12.09.2026 Weingut Wilhelm Nikolai

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Urban Gardening am Breitscheidplatz auf der Kantstraße. � Foto: SBNE

Bezirk verschenkt 51 Hochbeete an Schulen und Kitas Wer in diesen Wochen über den Breitscheidplatz schlendert, sieht dort ein temporäres Urban-Gardening-Projekt blühen. Wenn das Projekt Mitte August endet, sollen die dortigen Hochbeete jedoch nicht ungenutzt im Lager verschwinden. Die Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (SBNE) des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf gibt die Beete stattdessen kostenfrei an lokale Bildungseinrichtungen ab. Insgesamt 51 Hochbeete stehen für Schulen und Kindertagesstätten im Bezirk bereit. Ziel der Aktion ist es, den Kindern die Natur im Alltag näherzubringen. Mit den Beeten können die Einrichtungen eigene Gartenprojekte

aufbauen oder erweitern. Auf diese Weise lässt sich im Unterricht oder beim Spielen anschaulich vermitteln, wie Gemüse, Kräuter und Blumen wachsen und was biologische Vielfalt bedeutet. Bis zum Ende des Projekts Mitte August werden auf dem Breitscheidplatz zudem begleitende Workshops für Schulklassen und Kitagruppen angeboten. Interessierte Schulen und Kitas aus dem Bezirk können sich ab sofort per E-Mail für die Übernahme eines oder mehrerer Hochbeete anmelden. Die Auslieferung ist für Ende September 2026 geplant. Anmeldungen nimmt die Stabsstelle unter sbne@charlottenburg-wilmersdorf.de entgegen.

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Sommerfest in der Leonhardtstraße Nachbarschaftlicher Austausch am 22. August Am Samstag, dem 22.  August 2026, verwandelt sich die Leonhardtstraße ab 11 Uhr in einen lebendigen Treffpunkt. Unter dem Motto „Alle an einem Tisch“ lädt die lokale Gemeinschaft aus Gewerbe, Gastronomie und Nachbarschaft zu einem Sommerfest ein, das die Vielfalt des Kiezes in den Mittelpunkt stellt.

gelspiel mit kleinen Gewinnen an. Wer sich für das Handwerk interessiert, kann die Werkstatt von Goldschmiedin Anja Kette besichtigen, die dort neben ihren eigenen Arbeiten auch Mode aus recycelten Kimonos und eine Kunstausstellung präsentiert.

Delikatessen und praktische Tipps Buntes Treiben – am 22. August wird in der Leonhardtstraße gefeiert. � Fotos: Family and Friends e. V.

Persönlicher Kontakt Die Veranstaltung soll zeigen, was das Einkaufen vor Ort ausmacht: der persönliche Kontakt, das Stöbern und das direkte Gespräch anstelle von Klicks im Internet. Symbolisch dafür steht ein gedeckter Tisch, an dem sich ver schiedene Angebote der ansässigen Händlerinnen und Händler sowie Gastronomen präsentieren. So sind Bücher, Blumen, Kleidung, Spielzeug, Schmuck, Wohnaccessoires, Delikatessen und anderes zu finden.

Verlosung, Origami und mehr Die teilnehmenden Geschäfte haben für diesen Tag besondere

Wer bekommt den Integrationspreis?

Aktionen vorbereitet. So verlost die Schmuckgestalterin Bettina Meyer 25 ihrer Arbeiten zugunsten der International Afghan Women Association (IAWA). Im Buchladen „Hacker & Presting“ können sich Interessierte in der traditionellen japanischen Faltkunst Origami ausprobieren. Für die jüngeren Gäste bietet das Geschäft „Kleine Fische“ ein An Auch für das leibliche Wohl gesorgt. Neben italienischen Piadine und leichten, alkoholfreien Aperitifs wird auch ein lokal ausgewählter „Leonhardtstraßenwein“ angeboten. Praktische Tipps können sich Radfahrerinnen und Radfahrer beim Team von „velo.local“ Rat für Reparaturen und den passenden fahrbaren Untersatz holen. Das Fest bietet somit eine Gelegenheit, die Nachbarschaft neu zu entdecken und die Menschen hinter den Ladentheken kennenzulernen.

FÜR MENSCHEN, DIE AUCH IM ALTER WERT AUF QUALITÄT UND PRIVATSPHÄRE LEGEN.

Bezirksamt bittet um Vorschläge Ein respektvolles Miteinander und die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe prägen das Leben im Bezirk. Um dieses Engagement sichtbar zu machen, sucht das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf ab sofort Vorschläge für den diesjährigen Integrationspreis. Mit der Auszeichnung sollen Personen und Initiativen gewürdigt werden, die sich haupt- oder ehrenamtlich für Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte einsetzen.

Einzel- und Gruppenpreise Der Preis, der in diesem Jahr bereits zum 13. Mal verliehen wird, teilt sich in zwei Kategorien auf. Zum einen wird eine Einzelperson ausgezeichnet, deren Engagement mit einem Preisgeld von 500  Euro gewürdigt wird. Zum

anderen gibt es eine Kategorie für Gruppen, die mit 1.000 Euro dotiert ist. Voraussetzung für eine Nominierung ist, dass die erbrachte Leistung von herausragender Bedeutung für Charlottenburg-Wilmersdorf ist und das interkulturelle Zusammenleben vor Ort nachhaltig fördert.

Nominierung bis Oktober Bürgerinnen und Bürger können ihre Vorschläge für geeignete Preisträger ab sofort einreichen. Das entsprechende Online-Formular (www.berlin.de/ii1462359) steht dafür auf den Seiten des Bezirks zur Verfügung. Die Nominierungsphase endet am Freitag, 9. Oktober 2026. Die feierliche Übergabe der Preise findet am Freitag, 18. Dezember 2026, statt – dem Internationalen Tag der Migranten.

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Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Wohngeldkürzungen: Was droht Mieter:innen und was unternimmt der Bezirk gegen Armut und Wohnungsverlust? Monatlich erscheint in der Gazette Charlottenburg und Wilmersdorf ein Thema, zu dem die in der BVV vertretenen Fraktionen Stellung nehmen. Das Thema wird „reihum“ von einer der Fraktionen bestimmt. In dieser Ausgabe hat die Linksfraktion das Thema vorgeschlagen.

CDU-Fraktion Auch in unserem Charlottenburg-Wilmersdorf sind viele Mieterinnen und Mieter von den immer weiter steigenden Mietpreisen betroffen. Um den Menschen, denen Unterstützung in Form von Wohngeld zusteht, diese auch möglichst zeitnah zukommen zu lassen, ist unser Bezirk einer von vier Berliner Bezirken, der nun auch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verarbeitung der Wohngeldanträge vorantreibt. Diese schon in anderen Kommunen erprobte Software soll die Bearbeitungszeit der Anträge perspektivisch deutlich reduzieren und somit auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohngeldstelle entlasten. Der Bezirk versucht darüber hinaus im Rahmen seiner Möglichkeiten zum Beispiel mit der kostenlos angebotenen Mieterberatung schnell und unkompliziert Mieterinnen und Mieter über ihre Rechte und Möglichkeiten zu informieren. Präsenz- oder Telefonberatungen können online über die Webseite des Bezirksamtes gebucht werden. Maurice Wothe

B‘90/Grünen-Fraktion Als Grüne Fraktion kritisieren wir die geplanten Wohngeldkürzungen der Bundesregierung aufs Schärfste! Wir sehen darin soziale Verwerfungen, die völlig unverhältnismäßig sind und angesichts steigender Mietkosten komplett am Bedarf der Einwohner*innen unseres Bezirks vorbeigehen. Da die Entscheidung über Wohngeldkürzungen auf Bundesebene getroffen wird, sind die Handlungsmöglichkeiten des Bezirks begrenzt. Das Bezirksamt kann jedoch mit der Einführung des KITools „Wohni“ die Bearbeitungszeit von

Die Webseite des Wohnungsamts mit Informationen zum Wohngeld findet man unter www.berlin.de/-ii196427.

und damit auf weitere Leistungen wie das vergünstigte Sozialticket für den ÖPNV oder die Lernförderung des Kindes. Statt besonders bei älteren Menschen und Alleinerziehenden zu kürzen, sollten Mieten gedeckelt und günstiger sozialer Wohnraum gefördert werden. Die Verwaltung muss die Digitalisierung des Verfahrens anschieben, Bearbeitungszeiten von Wohngeldanträgen verkürzen und Vorschüsse zahlen, um Notlagen abzuwenden. Bezahlbare Mieten schützen Menschen vor Armut und Wohnungsverlust. Dafür müssen Wohnungskonzerne vergesellschaftet und der Berliner Volksentscheid umgesetzt werden. Es braucht eine Lobby für Mieter:innen im Senat und Bezirksamt! Annetta Juckel Alternative

Wohngeldanträgen um rund 50 Prozent verkürzen. Das spart Verwaltungskosten und sorgt dafür, dass die Bürger*innen ihr Wohngeld schneller bekommen. Mit unserem Bezahlbare-Mieten-Gesetz auf Landesebene wollen wir zudem eine verbindliche Sozialquote einführen, das Angebot an Sozialwohnungen ausweiten und so drohender Armut und Wohnungslosigkeit entgegenwirken. Im Bezirk haben wir als Grüne Fraktion das Verbot des möblierten und befristeten Wohnens in den Milieuschutzgebieten vorangetrieben, um der massiven Angebotsverknappung von regulären Mietwohnungen entgegenzusteuern. Jun Chen Berlin

SPD-Fraktion

Wohngeld ist für viele Menschen in Charlottenburg-Wilmersdorf unverzichtbar. In Gesprächen erleben wir immer wieder, welche existenziellen Folgen lange Bearbeitungszeiten oder der Wegfall von Wohngeld haben. Wer ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen muss, kann ausbleibende Leistungen nicht einfach auffangen. Deshalb sind angekündigte Kürzungen das falsche Signal. Aber ehrlicherweise haben wir neben der Finanzierung auch ein Umsetzungsproblem. Neue Wohngeldanträge werden inzwischen im

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Linksfraktion In Berlin stiegen die Mieten in nur 5 Jahren um 50 Prozent. Der Wohnungsmarkt hat sich zum zentralen Treiber für Armut entwickelt. Jede:r Fünfte lebt wegen explodierender Mieten in „Wohnarmut“. Und die Bundesregierung? Sie plant Kürzungen ausgerechnet beim Mietzuschuss. Die Folge: Hunderttausende Menschen mit geringem Einkommen würden damit gezwungen, Grundsicherung oder Sozialhilfe zu beantragen. 500.000 Menschen verlören ihren Anspruch auf Wohngeld

für

Deutschland

AfD-Fraktion

Die geplanten Kürzungen beim Wohngeld (z. B. weniger Leistungsempfänger, niedrigere Beträge, Aussetzung der Dynamisierung) können zu mehr Mietrückständen, Räumungsklagen und Wohnungslosigkeit führen. Das Bezirksamt kann über das Amt für Soziales und das Wohnungsamt hier und da gegensteuern. Die Fachstelle Soziale Wohnhilfe berät z. B. bei drohenden Kündigungen, Miet- und Energieschulden. Sie kann Kostenerstattungen aus SGB XII-Mitteln organisieren, um Räumungen abzuwenden. Außerdem: Kooperation mit Jobcenter, Trägern wie Caritas, Diakonie, GeBeWo für Schuldnerberatung. Der Bezirk kann keine neuen Wohngeldregeln erlassen oder massiv Wohnungen bauen – das braucht Land/Bund. Wirksam gegen hohe Mieten ist nur mehr bezahlbarer Wohnraum. Dieser entsteht aber nicht durch Rot-Grüne ideologische Rezepte wie Milieuschutz und Enteignungspläne, die Investoren abschrecken. Zu guter Letzt: Die Altparteien gefallen sich in der Rolle des Sozialamts für die ganze Welt, da bleibt für die eigene Bevölkerung immer weniger übrig. Das ist nicht unsere Vorstellung von Sozial- und Wohnungspolitik für Deutschland. Michael Seyfert

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Vorwort -CDU Grüne SPD Linke SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversamlung FDP Fraktionsvorsitzende: Claudia Spielberg und Kai Bodensiek AfD Rathaus Charlottenburg Otto-Suhr-Allee 100 · 10585 Berlin · Raum 124 Fon 90 29-149 07 · info@spd-fraktion-cw.de www.spd-fraktion-cw.de

regulären Zeitrahmen bearbeitet. Gleichzeitig arbeitet die Verwaltung noch eine große Welle älterer Anträge ab. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und dem neuen System „Wohni“ sollen die Bearbeitungszeiten verkürzt und die Mitarbeitenden entlastet werden. Der Bezirk kann zudem Betroffene durch die Fachstelle Soziale Wohnhilfe unterstützen, um Wohnungsverlust möglichst zu verhindern. Dazu kommen Beratungsangebote sowie Maßnahmen gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum. Die eigentliche Herausforderung bleibt jedoch der Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Hier liegen die entscheidenden Hebel beim Land und Bund. Dr. Claudia Buß

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Gazette Wilmersdorf  |  August 2026  |  11

Der neue Super-Ferien-Pass ist da Coupons, Verlosungen und Schwimmbadeintritt für nur neun Euro Pünktlich zur warmen Jahreszeit gibt es für Berliner Familien wieder ein beliebtes Angebot: Der neue „Super-Ferien-Pass“ (www.jugendkulturservice.de/de/ferienund-familienzeit/super-ferien-pass) für das Schuljahr 2026/27 ist ab sofort erhältlich. Für einmalig neun Euro bietet er jungen Berlinerinnen und Berlinern an rund 100 Ferientagen zahlreiche Vergünstigungen und kostenfreie Aktivitäten in der Hauptstadt und der Region. Das Angebot richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen bis einschließlich 18  Jahre, die ihren Wohnsitz in Berlin haben. Laut Herausgeber JugendKulturService, umfasst das Gutschein-Heft in diesem Jahr mehr als 500 Preisvorteile, die sich auf drei verschiedene Bereiche verteilen. Ein zentraler Bestandteil für die Sommerzeit ist die integrierte Badekarte. Mit ihr können Pass­inhaber an jedem Ferientag einmal kostenlos ein Schwimmbad der Berliner Bäder-Betriebe besuchen. Zudem enthält das Heft zahlreiche Coupons, die direkt vor Ort eingelöst werden können.

Foto: serrnovik – Magnific.com

Dazu gehören unter anderem freier Eintritt in den Zoo und den Tierpark (für Kinder bis einschließlich 15 Jahre), in das Museum für Naturkunde, den Botanischen Garten sowie kostenfreie Besuche im Renaissance-Theater oder beim Open-Air-Kino. Auch Rabatte

für Sportkurse und kreative Workshops sind enthalten. Zusätzlich zu den festen Coupons bietet der Pass Zugang zu einem Online-Portal, über das Plätze für exklusive und kostenfreie Ferienaktionen verlost werden. Auf dem Programm stehen hierbei unter anderem Bouldern, 3D-Workshops, Probenbesuche in der Staatsoper sowie organisierte Tagesausflüge, wie etwa eine Fahrt in den Hansa-Park. „Viele Familien kaufen den Super-Ferien-Pass nicht nur wegen der Ersparnis“, so Kathrin Völker-Krause vom JugendKulturService. „Er hilft dabei, neue Orte zu entdecken und bringt Ideen für abwechslungsreiche Ferientage. Oft entstehen daraus Ferienabenteuer, auf die man sonst gar nicht gekommen wäre.“ Da der Pass personengebunden ist, ist er nicht übertragbar. Erhältlich ist der Super-Ferien-Pass an vielen Verkaufsstellen (www.jugendkulturservice. de/de/ferien-und-familienzeit/super-ferienpass/verkaufsstellen) im gesamten Stadtgebiet.

Schulwettbewerb für Klimaschutz „Berliner Klima Schulen“ prämiert kreative Umweltprojekte mit Preisgeldern Wie lässt sich der Alltag an Berlins Schulen umweltfreundlicher gestalten? Ob Energiespar-Projekte im Unterricht, die Begrünung des Schulhofs oder neue Konzepte zur Müllvermeidung – kreative Ideen für den Klimaschutz sind an den Schulen der Hauptstadt gefragt. Der Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ ist in eine neue Runde gestartet und ruft Klassen sowie Arbeitsgemeinschaften zur Teilnahme auf.

Bis zum 20.  Oktober 2026 können Berliner Schulen ihre Entwürfe, laufenden Aktivitäten oder bereits erfolgreich umgesetzten Projekte einreichen. Auch kurzfristig skizzierte Ideen, die beispielsweise nach den Sommerferien entstehen, sind willkommen. Pro Schule sind mehrere Bewerbungen möglich. Zu gewinnen gibt es für zwölf ausgewählte Schulen ein Preisgeld von jeweils 500 Euro. Neben

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Urkunden für die beteiligten Engagement gewürdigt. Die Schülerinnen, Schüler und Lehr- Jury vergibt Einzelpreise in den kräfte wartet auf die Gewinner- Kategorien „Berliner Klima Schüteams ein besonderer Service: lerin“ und „Berliner Klima SchüDas Wettbewerbsbüro besucht ler“ sowie „Berliner Klima Lehredie prämierten Schulen, um ein rin“ und „Berliner Klima Lehrer“. professionelles Social-Media-Vi- Eine Jury aus verschiedenen Bedeo über das jeweilige Projekt reichen der Berliner Stadtgesellzu drehen, das die Schulen für schaft entscheidet im November ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit über die Vergabe der Preise. Die nutzen können. Bewerbung erfolgt über ein OnZusätzlich zu den Schulpreisen line-Formular auf der Website wird besonderes persönliches www.berlin.de/klimaschulen.

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12  |  Gazette Wilmersdorf  |  AUGUST 2026

Die rund dreijährige Sanierung der Feuerwache ist abgeschlossen.

Modernisierung der Feuerwache Charlottenburg-Nord Wichtiger Standort bereit für die Zukunft rigen Bauzeit und einer Investition von insgesamt 13,1 Millionen Euro wurde die energetische Sanierung nun abgeschlossen. Die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) hat das modernisierte Gebäude wieder an die Berliner Feuerwehr übergeben.

Geduldsprobe für die Einsatzkräfte

Seit rund 60 Jahren sichert die Feuerwache Charlottenburg-Nord im Nikolaus-Groß-Weg  2 den

Brandschutz und die Notfallver- 1965 errichtete Gebäude jedoch sorgung. Nach jahrzehntelangem erheblichen ModernisierungsbeDauereinsatz wies das im Jahr darf auf. Nach einer rund dreijäh Für die rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wache geht damit eine Phase erheblicher Belastungen zu Ende. Während der Sanierungsarbeiten mussten die Einsatzkräfte mit Provisorien und Interimslösungen arbeiten. Nun kehren sie an einen Stand Seit

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Gazette Wilmersdorf  |  AUGUST 2026  |  13

ort zurück, der den modernen Anforderungen an den Arbeitsund Gesundheitsschutz sowie den funktionalen Abläufen im Einsatzdienst gerecht wird. Die Feuerwehr möchte die bei diesem Projekt gesammelten Erfahrungen nutzen, um zukünftige Bauvorhaben durch eine engere Einbindung der Einsatzkräfte noch effizienter zu gestalten.

Wärme eines nahegelegenen Blockheizkraftwerks genutzt.

Reduzierter Energiebedarf Für die Fassade kamen 86 werkseitig vorgefertigte Holzrahmenelemente zum Einsatz, die inklusive Fenstern und Sonnenschutz geliefert wurden. Diese Bauweise ermöglichte ein witterungsunabhängiges und paralleles Arbeiten. Insgesamt sinkt der CO₂-Ausstoß der Wache nun um rund 53 Tonnen pro Jahr, der Energiebedarf reduziert sich um etwa 255.000 Kilowattstunden jährlich.

Klimaschutz durch Erhalt des Bestands Bei den Planungen wurde bewusst auf Abriss und Neubau verzichtet. Durch den Erhalt des bestehenden Gebäudes konnten laut Angaben der BIM rund 290 Tonnen CO₂ eingespart werden. Um das Gebäude energetisch aufzuwerten, wurden Dach und Fassade saniert sowie moderne Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung installiert. Zudem speist eine neue Photovoltaikanlage Strom direkt in das Netz der Liegenschaft ein, und es wird die

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14  |  Gazette Wilmersdorf  |  August 2026

Kriminalfälle im Fokus „Lange Nacht der Museen“ widmet sich dem Thema Verbrechen Verbrechen und deren Aufklärung faszinieren viele Menschen – so sollen Krimis mittlerweile die Hälfte des Fernsehprogramms füllen. Wer dieser Faszination auf den Grund gehen möchte, hat bei der diesjährigen Langen Nacht der Museen am Samstag, dem 29. August 2026, ausgiebig Gelegenheit dazu. Unter dem Motto „Crime in Berlin“ öffnen 75 Museen in der ganzen Hauptstadt von 18 Uhr bis 2 Uhr nachts ihre Türen. Die Nacht verspricht so spannende Einblicke in historische und moderne Kriminalfälle. Das Programm beleuchtet das Verbrechen in all seinen Spielarten. Die Besucher können den Ermittlern über die Schulter schau- Impression der Langen Nacht der Museen 2025. �Foto: Alexander Rentsch en und erfahren, mit welchen Methoden in der Praxis gearbei- die Absender verraten und wie sich weit: Er reicht von biblitet wird. So wird unter anderem es gelang, spektakuläre Kunstfäl- schen Taten wie Kains Brudererklärt, was Zollbeamte im Rei- schungen – wie den bekannten mord über politische Morde im segepäck von Urlaubern finden, Fall Beltracchi – aufzuklären. Florenz der Medici bis hin zum 1  |  Gazette   |  2026  |  Datei: 27408.89174.2.indd was Bekennerschreiben über Der historische Bogen spannt Schwarzmarkt der Nachkriegs jahre und der modernen Cyberkriminalität. Neben den Ausstellungen und Führungen sorgt ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Unterhaltung. Eine Musical-Comedy verspricht rasante Verwicklungen, während verschiedene Krimilesungen das Publikum in die Berliner Halbwelt entführen. Wer die Atmosphäre der historischen Berliner Caféhäuser erleben möchte, kann sich bei Charleston und Swing in die Stimmung des legendären „Moka Efti“ zurückversetzen lassen. Mit nur einem Ticket erhalten Interessierte Zugang zu allen 75 teilnehmenden Museen, darunter das Schloss Charlottenburg, das Bröhan-Museum, die Wilhelm-Foerster-Sternwarte und Urban Nation. Das vollständige Programm ist auf der offiziellen Webseite unter www. langenachtdermuseen.berlin abrufbar.

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Ein Ort für Entlastung, Begegnung und Kultur Wer einen pflegebedürftigen Angehörigen betreut, weiß, wie erfüllend diese Aufgabe sein kann – und wie viel Kraft sie kostet. Umso wichtiger ist es, sich zwischendurch eine Auszeit zu gönnen. Denn nur wer selbst neue Energie tankt, kann dauerhaft für andere da sein. Im KATHARINENHOF AM PREUßENPARK in Berlin-Wilmersdorf finden pflegebedürftige Menschen während einer Kurzzeit- oder Verhinderungspflege ein Zuhause auf Zeit. Angehörige können beruhigt verreisen, sich erholen oder andere Verpflichtungen wahrnehmen – in dem Wissen, dass ihre Liebsten professionell und liebevoll betreut werden. Das erfahrene Team sorgt für eine individuelle Pflege, feste Tagesstrukturen, persönliche Ansprache und einen abwechslungsreichen Alltag. Helle Gemeinschaftsbereiche, frisch zubereitete Mahlzeiten und vielfältige Beschäftigungsangebote schaffen eine Atmosphäre, in der sich Gäste schnell wohlfühlen. Kurzzeitpflege bedeutet hier weit mehr als die Überbrückung einer Pflegesituation – sie schenkt Sicherheit, Geborgenheit und Lebensqualität. Doch der KATHARINENHOF AM PREUßENPARK versteht sich nicht nur als Pflegeeinrichtung. Das Haus ist zugleich ein Ort der Begegnung, der Kunst

und der Kultur. Regelmäßig finden Ausstellungen, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen statt, die Bewohnerinnen und Bewohner ebenso wie Besucherinnen und Besucher aus dem Kiez zusammenbringen. Denn kulturelle Erlebnisse bereichern den Alltag, schaffen Gesprächsanlässe und fördern das Miteinander über Generationen hinweg. Ein besonderes Zeichen dieses Selbstverständnisses ist die aktuelle Ausstellung „NICHTS BLEIBT, WIE ES IST“, die dem Berliner Maler Matthias Koeppel (1936–2025) gewidmet ist. Der bedeutende Künstler verbrachte seine letzte Lebenszeit im KATHARINENHOF AM PREUßENPARK. Dass seine Werke heute genau hier ausgestellt werden, verleiht der Ausstellung eine besondere emotionale Tiefe. Koeppel gehörte zu den prägenden figurativen Malern Berlins. Über Jahrzehnte hielt er den Wandel der Hauptstadt mit feinem Humor, großer Beobachtungsgabe und einem unverwechselbaren Stil fest. Seine Berliner Stadtansichten, Landschaften und Arbeiten seines eigens entwickelten neokubistischen Stils erzählen von Veränderung, Geschichte und Identität. Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählt das monumentale Gemälde zur Grundsteinlegung des Humboldt Forums, das erstmals öffentlich gezeigt wird.

Der Titel „NICHTS BLEIBT, WIE ES IST“ beschreibt nicht nur den Wandel Berlins, sondern erhält im Rückblick auf das Leben des Künstlers eine besonders berührende Bedeutung. Die Ausstellung läuft noch bis zum 31. Dezember 2026 und ist für Besucherinnen und Besucher geöffnet. So verbindet der KATHARINENHOF AM PREUßENPARK zwei Aspekte, die auf den ersten Blick unterschiedlich erscheinen und doch eng zusammengehören: professionelle Pflege und kulturelle Teilhabe. Menschen finden hier nicht nur Unterstützung und Sicherheit, sondern auch Inspiration, Begegnung und Lebensfreude. Genau das macht den KATHARINENHOF zu einem Ort, an dem sich Fürsorge und Kultur auf besondere Weise ergänzen.

Kurzzeit- und Verhinderungspflege Sie möchten einen Platz für einen begrenzten Zeitraum anfragen? Ob zur Entlastung pflegender Angehöriger, nach einem Krankenhausaufenthalt oder während eines Urlaubs – der KATHARINENHOF AM PREUßENPARK berät Sie gerne zu den Möglichkeiten der Kurzzeit- und Verhinderungspflege sowie zu den Leistungen der Pflegekasse. Aktuell sind freie Plätze verfügbar.

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Gazette Wilmersdorf  |  August 2026  |  15

Mit der Fähre über den Wannsee.

Auf dem Wasser durch die Berliner Sommerferien Mit Bus und Fähre zu Badestellen und Ausflugszielen Mit dem Beginn der Sommerfe- Fähre, die auch Fahrräder trans- vember 2026 ist sie montags bis rien zieht es viele Berlinerinnen portiert, montags bis freitags freitags von 6 Uhr bis 19.30 Uhr und Berliner ins Grüne und an von 6 Uhr bis 21 Uhr, samstags sowie an den Wochenenden von die Gewässer der Stadt. Wer für von 7 Uhr bis 21 Uhr sowie sonn- 8 Uhr bis 19 Uhr im Einsatz. Ab einen Ausflug keine weite Reise tags von 9 Uhr bis 21 Uhr. Ab dem dem 2. November endet der Woantreten möchte, kann auf das 31. August werden die Betriebs- chenendbetrieb um 18.30 Uhr. Netz des öffentlichen Nahver- zeiten bis 20  Uhr verkürzt, ehe Per Ruderboot über kehrs zurückgreifen. Die Berliner ab dem 2. November der Winterdie Müggelspree Verkehrsbetriebe (BVG) bieten fahrplan (werktags von 6 Uhr bis auch in diesem Sommer wieder 19 Uhr, samstags von 7 Uhr bis Rund um Rahnsdorf lässt sich spezielle Fähr- und Busverbin- 19 Uhr, sonntags von 10 Uhr bis die Berliner Wasserlandschaft dungen an, die Ausflugsziele an 17 Uhr) in Kraft tritt. mit einer Kombination zweier Havel, Spree und Müggelsee diLinien erkunden. Die F23 steuert Schnelle Verbindung im Südosten bis zum 1.  November 2026 im rekt erreichbar machen. Im Südosten bietet die traditions- Stundentakt Stationen wie MügEntspannt übersetzen reiche Linie F11 eine schnelle Ver- gelhort und Neu-Helgoland an. im Südwesten bindung über die Spree zwischen Sie ist dienstags bis freitags von Für die Überquerung der Havel Baumschulenweg und Oberschö- 10  Uhr bis 19  Uhr und am Woim Südwesten eignet sich die neweide. Sie existiert bereits seit chenende von 10 Uhr bis 20 Uhr Fährlinie F10, die den S-Bahnhof 1896 und verkürzt den Weg für unterwegs. Wannsee im Stundentakt mit Spaziergänger und Radfahrende Am Müggelwerderweg besteht Alt-Kladow verbindet. Die rund erheblich, da sie Umwege über Anschluss zur F24, einer Beson20-minütige Fahrt führt vorbei die nächstgelegenen Brücken er- derheit im Berliner Nahverkehr: an der Insel Schwanenwerder. Bis spart. Die Fähre fährt im Takt von Die Überfahrt über die Mügzum 30. August 2026 verkehrt die 10 bis 20 Minuten. Bis zum 1. No- gelspree zur Kruggasse erfolgt Impressum

im Ruderboot „Paule III“ ganz ohne Motor. Diese Verbindung steht bis zum 4.  Oktober 2026 immer samstags und sonntags von 11 Uhr bis 19 Uhr stündlich zur Verfügung. Für alle Fährverbindungen reicht ein regulärer Fahrschein für den Tarifbereich AB oder das Deutschlandticket.

Bäderbus zum Strand In den Sommerferien sind auch die Bäderbusse wieder in Betrieb, um Badegäste direkt zu den Strandbädern zu befördern. Bis zum 23. August 2026 fährt die Linie 312 alle 10 bis 20 Minuten vom S-Bahnhof Nikolassee zum Strandbad Wannsee, täglich von 9 Uhr bis 20 Uhr. Zum Strandbad Tegeler See gelangen Ausflügler mit der Linie 222 vom S-Bahnhof Tegel aus im 40-Minuten-Takt, ebenfalls täglich von 10.30 Uhr bis 20.30 Uhr.

Gazette Wilmersdorf ·  August Nr. 8/2026 ·  46. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Wilmersdorf, Charlottenburg, Steglitz, Zehlendorf sowie Schöneberg & Friedenau.

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Redaktion

Karl-Heinz Christ ·  redaktion@gazette-berlin.de Freie Redakteurin Jacqueline Lorenz · ☎ 0172 / 630 26 88

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Nächste Ausgabe September Nr. 9/2026 · Anzeigen-/Redaktionsschluss 14.08.2026 Erscheinung 03.09.2026

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