Gazette Wilmersdorf - September 2025

Gazette für Wilmersdorf, Schmargendorf, Grunewald und Halensee

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September 2025

Wilmersdorf Wilmersdorf · Schmargendorf · Grunewald · Halensee

Sisyphos in Schmargendorf

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Sisyphos in Schmargendorf Skulptur aus der Mythologie an der Kissinger Straße Sisyphusarbeit – ein geflügeltes Wort für ungeliebte Aufgaben, die niemals zu Ende zu gehen scheinen. Eine Skulptur des Sisyphos – lateinisch Sisyphus – steht nahe der Kissinger Straße 54. Der von den Göttern gestrafte, der es nie schaffen wird, den Fels den Hügel hinauf zu schaffen und seine Arbeit fertigzustellen. Denn immer wieder entgleitet ihm der Stein und rollt den gesamten Hügel wieder hinab.

Ein listiger König Die Figur des Sisyphos stammt aus der griechischen Mythologie. Der listige Sisyphos, König von Korinth, ist in manchen Versionen der griechischen Sagen der Vater des Odysseus. Er verführte dessen Mutter Antikleia kurz bevor sie Laërtes heiratete. Auch sonst war er ein schlimmer Finger. Um zu erfahren, wie er seinen ungeliebten Bruder ermorden könnte, reiste er zum Orakel nach Delphi. Das

Orakel, das seinerseits auch keine Skrupel kannte, empfahl ihm, mit seiner Nichte Tyro – der Tochter des Bruders, dessen Ermordung er plante – Kinder zu zeugen. Diese würden ihren Großvater dann schon umbringen. Dummerweise erfuhr Tyro von dem Orakel, nachdem sie zwei Söhne von ihrem Onkel Sisyphos bekommen hatte. Sie brachte ihrerseits ihre Söhne um.

Verrat am Göttervater Als Sisyphos erfuhr, dass Göttervater Zeus plante, die Tochter des Flussgottes Asopos zu entführen, verriet er dem Flussgott diesen Plan. Leider stellte sich heraus, dass die Idee, den Göttervater zu verpetzen nicht gut war. Dieser schickte den Totengott Thanatos los, um Sisyphos zu holen. Sisyphos gelang es, Thanatos zu fesseln und so dafür zu sorgen, dass niemand mehr starb. Der Kriegsgott Ares befreite Thana tos, da es ihn ärgerte, dass es auf dem Schlachtfeld keine Toten mehr gab. Außerdem brachte Ares den listigen Sisyphos in die Unterwelt. Sisyphos verbot seiner Frau vor seiner Entführung, ein Totenopfer für ihn darzubringen. Ohne Totenopfer war sein Aufenthalt in der Unterwelt eigentlich nicht gestattet. Also überredete Sisyphos Hades, den

Gott der Unterwelt, ihn gehen zu lassen, damit er seine Frau davon überzeugen kann, das Totenopfer für ihn darzubringen. Hades ließ ihn ziehen und Sisyphos genoss das neu gewonnene Leben an der Seite seiner Frau. Selbstverständlich hatte Sisyphos nie die Absicht, das Totenopfer darbringen zu lassen. Das erboste Thanatos, der Sisyphos schließlich überwältigte und ihn endgültig ins Reich der Toten brachte. Dort wartete seine Strafe: Er musste einen Fels einen steilen Hügel hinauf­rollen. Kurz vor der Kuppe des Hügels glitt ihm der Fels aus den Händen und rollte den Hang wieder hinunter. So begann die Arbeit für alle Ewigkeiten wieder von vorn. Wann der Sisyphos an der Kissinger Straße aufgestellt wurde und welcher Künstler ihn schuf, konnten wir leider nicht herausfinden. Vielleicht können Sie uns weiterhelfen?

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DAS WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN

Gazette Wilmersdorf | September2025  |  3 2025 | 3 Gazette Wilmersdorf  |  September

der September hält wieder Gelegenheiten bereit, die Vielfalt und Lebendigkeit unseres Bezirks neu zu entdecken – ob beim Spazieren durch den Kiez, beim Stöbern auf der Antikmeile oder im Gespräch auf einer Kirstin Bauch der Plauderbänke.

Foto: britibay

Liebe Bürger:innen in Charlottenburg-Wilmersdorf!

Neues aus dem Bezirksamt: Zwei neue Bezirksstadträte gewählt Im Juli hatte ich Sie informiert, dass zwei Stadtratspositionen im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf unbesetzt waren. Nun freue ich mich, Ihnen mitzuteilen, dass diese Lücken geschlossen wurden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Charlottenburg-Wilmersdorf hat am Donnerstag, 17. Juli 2025, zwei neue Bezirksstadträte gewählt – das Bezirksamt ist damit wieder komplett.

diesem Jahr am Samstag, 6. September, statt. Die dort ansässigen Antiquitätenhändler und ausgewählte Gastanbieter verwandeln die Suarezstraße – zwischen Kantstraße und Kaiserdamm – in ein Paradies für alle, die Schönes, Seltenes und gut Erhaltenes schätzen. Die Mischung aus Antiquitäten, Designklassikern, Sammlerstücken und Kunsthandwerk ist in Berlin einzigartig. Bereits zum 24. Mal organisiert das dortige Netzwerk von Gewerbetreibenden das beliebte Straßenfest mit viel Engagement und Liebe zum Detail. Ich freue mich sehr, in diesem Jahr die Schirmherrschaft über die Veranstaltung zu übernehmen. Unsere bezirkliche Wirtschaftsförderung unterstützt das Netzwerk seit vielen Jahren – denn solche Initiativen tragen maßgeblich zur Lebendigkeit und Attraktivität unserer Geschäftsstraßen bei. Ich lade Sie herzlich ein: Kommen Sie vorbei, lassen Sie sich treiben – und entdecken Sie alte Schätze neu!

Fotos: BA CW

Tag des offenen Denkmals: Blick hinter die Kulissen des Rathauses

Simon Hertel hat das Ressort Jugend und Gesundheit übernommen, während Astrid Duda als neue Bezirksstadträtin die Abteilung Bürgerdienste und Soziales leitet. Mein Kollege Christoph Brzezinski, bereits Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Stadtentwicklung, Liegenschaften und IT, wurde zudem zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im neuen Team – und darauf, unseren Bezirk weiter voranzubringen.

Antikmeile in der Suarezstraße: Ein Fest für Liebhaber alter Schätze Ein echtes Highlight im September ist die Antikmeile in der Suarezstraße – sie findet in

Im September findet traditionell der „Tag des offenen Denkmals“ statt – eine Gelegenheit, Bauwerke mit Geschichte zu erkunden. Auch das Rathaus Charlottenburg öffnet wieder seine Türen. Ich lade Sie ein, gemeinsam mit mir das Rathaus bei einem Rundgang zu entdecken. Auch dieses Jahr ist es wieder möglich, den Rathausturm zu besichtigen, der sonst nicht öffentlich zugänglich ist. Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte vorab per E-Mail oder telefonisch an. Für die Rathausführung schreiben Sie uns einfach eine E-Mail (presse@charlottenburg-wilmersdorf. de) oder rufen an unter (030) 9029-12359. Für die Besichtigung des Rathausturms, melden Sie sich bitte unter dieser Nummer an: (030) 9029-13001 oder -13006. Details zu Treffpunkt und Uhrzeit erhalten Sie bei der Anmeldung. Beide Events sind leider wegen der baulichen Gegebenheiten nicht barrierefrei.

Kiezspaziergang Am Samstag, den 13.  September, laden wir Sie wieder zu einem Kiezspaziergang

ein – dieses Mal führt er durch Alt-Lietzow. Geleitet wird der Spaziergang von meinem Kollegen, Bezirksstadtrat Christoph Brzezinski. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Standesamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Alt-Lietzow 28. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Informationen über die bisherigen Kiezspaziergänge finden Sie im Internet unter www. kiezspaziergaenge.de.

Plauderbänke: Begegnungen, die gut tun Noch bis Ende September laden im Bezirk wieder mehrere „Plauderbänke“ zum Verweilen und zum Gespräch ein. Die Idee ist ganz einfach: Wer auf einer Plauderbank Platz nimmt, zeigt: Ich bin offen für ein Gespräch. Die Plauderbänke laden alle ein, Platz zu nehmen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Bänke stehen an mehreren Orten im Bezirk – zum Beispiel am Brabanter Platz, am Nikolsburger Platz, am Bundesplatz und an der Klimainsel (Prinzregentenstraße). Wer sicherstellen möchte, dass jemand zum Plaudern da ist, kann die Bänke zu festgelegten Zeiten besuchen. Dann sitzen dort Ansprechpersonen, die sich auf Gespräche mit Interessierten freuen. Alle Details dazu finden sich auf unserer Webseite: plauderbaenke.charlottenburg-wilmersdorf.de. Organisiert wird das Projekt vom Netzwerk Nachbarschaft Wilmersdorf mit Unterstützung der mobilen Stadtteilarbeit Wilmersdorf (nachbarschafft e. V.) und der Sozialraumorientierten Planung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf. Auch die Freiwilligenagentur, das Jungen Engagement und die Seniorenvertretung beteiligen sich daran. Ein herzlicher Dank an alle, die sich mit so viel Engagement für lebendige Nachbarschaften einsetzen! Für Ihre Anregungen, Lob und Kritik bin ich für Sie erreichbar unter bauch@charlottenburgwilmersdorf.de. Herzlich grüßt Sie Ihre       Kirstin Bauch

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Das Hauptgebäude der Universität der Künste wurde 1902 an der Hardenbergstraße erbaut.

50 Jahre Universität der Künste Gründungsjubiläum mit vielen Veranstaltungen Das Jahr 2025 markiert ein besonderes Jubiläumsjahr für die Universität der Künste Berlin: Vor 50 Jahren wurden die Hochschule für Bildende Künste und die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst zur Hochschule der Künste (HdK) zusammengelegt. Am 30. September 1975 wurde die HdK als eine „künstlerische und wissenschaftliche Hochschule” errichtet. Nach einer umfänglichen Strukturreform trägt sie seit 2001 den Namen Universität der Künste Berlin. Mit mehr als 4000 Studierenden und über 70 Studiengängen ist sie die größte künstlerische Hochschule in Deutschland.

Hochschule mit vielen Vorläufern Doch eigentlich ist diese Institution, bei der die Kunst im Mittelpunkt steht, schon viel älter. Ihre Geschichte, die mit vielen Brüchen behaftet ist – begann bereits 1696. Damals gründete der brandenburgische Kurfürst und spätere

„Hochschule für bildende Künste“ heraus. Sie verschmolzen am 30.  September 1975 zur „Hochschule der Künste“. 2001 wurde sie zur Universität der Künste ernannt. Das Hauptgebäude der Universität der Künste steht an der Hardenbergstraße 33, der Gebäudekomplex wurde im Jahr 1902 für die „Königliche akademische Hochschule für die bildenden Künste“ erbaut. Bundesallee 1-12

Weitere Standorte der UdK

König Friedrich I. in Preußen die „Mahl-, Bildund Baukunst-Academie“. Weitere Vorgängerinstitutionen waren unter anderem die Königliche Kunstschule zu Berlin, die Meisterschule für Graphik und Buchgewerbe und das Königliche Musik-Institut Berlin. Aus den zahlreichen Hochschulen und Instituten kristallisierten sich im Laufe der Jahre die „Hochschule für Musik und Darstellende Kunst“ sowie die

Charlottenburg: Einsteinufer 43, Fasanenstraße 1B, Fasanenstr. 88, Hardenbergstraße 41, Karlsruher Straße  7a, Mierendorffstraße  30, Straße des 17. Juni 118; Schöneberg: Grunewaldstraße 2-5; Wilmersdorf: Bundesallee 1-12, Grainauer Straße 12, Lietzenburger Straße 45; Kreuzberg: Schlesische Straße 26; Mitte: HZT Berlin, Uferstraße 23; Gutshof Sauen südöstlich von Berlin.

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Was wird aus der alten Feuerwache? Nach über 40 Jahren haben die Malteser das Denkmal in Alt-Lietzow verlassen

Die Hauptfeuerwache, Alt-Lietzow vor 1900. Im Herzen des historischen Ortskerns von Charlottenburg steht ein beeindruckendes Stück Geschichte vor einer ungewissen Zukunft. Die ehemalige Feuerwache in der Alt-Lietzow 33, ein markanter Ziegelbau im Stil der Neorenaissance, ist nach über vier Jahrzehnten wieder ungenutzt. Im Juni 2025 hat der Malteser Hilfsdienst, der das Areal zuletzt als Rettungswache nutzte, den Standort verlassen. Das Gebäudeensemble, das 1888/89 unter der Leitung von Stadtbaurat Paul Bratring errichtet wurde, war einst ein zentraler Stützpunkt für die Brandbekämpfung im damaligen Lietzow. Mit einer beeindruckenden Ausstattung

Seit dem Auszug der Feuerwehr Mitte der 1960er-Jahre und der Umnutzung zur Rettungswache durch die Malteser steht das denkmalgeschützte Ensemble nun erneut an einem Wendepunkt. Aktuell gibt es noch keine öffentlichen Pläne für eine Nachnutzung des historischen Geländes. Die Caritas prüft nach eigenen Angaben mögliche Entwicklungspotenziale und befindet sich dazu in Gesprächen mit dem Bezirksamt Charvon 47 Feuerwehrleuten und 400 Hydranten lottenburg-Wilmersdorf. Eine Entscheidung nahm die Wache 1889 ihren Betrieb auf. Zum über die weitere Verwendung des geschichtsKomplex gehörten neben dem Hauptgebäu- trächtigen Baus wird jedoch noch einige Monade auch ein Stall für 16 Pferde und eine große te in Anspruch nehmen, sodass die Zukunft der Wagenhalle. alten Feuerwache vorerst offenbleibt.

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Keiler Minogue wacht über seine kleine Familie. Foto: Berliner Forsten

Neues aus den Wildtiergehegen Amy Schweinhouse, Keiler Minogue, Ziros und Max lassen grüßen

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uch in einer Großstadt wie Berlin gibt es Möglichkeiten, Wildtiere und Natur von Angesicht zu Angesicht zu erleben und dabei ihre Bedürfnisse und Eigenarten kennenzulernen. So freuen sich in den drei Wildtiergehegen der Berliner Forsten – Wildgehege Spandau, Wildgehege Hermsdorf und Wildgehege Tegelsee – Schalenwild-Vertreter wie Dam-, Rot- und Schwarzwild auf den Besuch von Groß und Klein.

Schwarzkittelfamilie belebt Tegelsee-Schaugehege neu Im April eingezogen ins Wildschweingehege Tegelsee am Schwarzen Weg, das elf Wochen

leerstand, sind eine einjährige Bache und ein zweijähriger Keiler. Beide stammen aus dem Schaugehege des Stadtforstes Uelzen. Nachdem im vergangenen Jahr kurz vor Weihnachten ein Ausbruch der Wild- und Rinderseuche festgestellt worden war, wurde in Abstimmung mit der bezirklichen Veterinäraufsicht eine ausreichend lange Karenzzeit eingehalten, sodass die neu eingezogenen Tiere sichere Bedingungen vorfanden. Und inzwischen haben sie auch „prominente“ Namen, welche vom Team der Revierförsterei aus 80 ebenso humorvollen wie Mama Amy Schweinhouse mit Nachwuchs Ziros. Foto: Berliner Forsten berlinisch-kreativen VorschläWILMERSDORFER SENIORENSTIFTUNG Geborgen im Kiez.

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Klein-Max mit seiner Betreuerin, Försterin Nathalie Rühl. � Foto: Berliner Forsten gen der Instagram-Community ausgewählt wurden. Bache Amy Schweinhouse und Keiler Minogue dankten es mit einer stürmischen Überraschung: Mitten im schweren Sturm vom 26. Juni brachte Bache Amy den kleinen Frischling Ziros – benannt nach dem stürmischen Wetterereignis an seinem Geburtstag – zur Welt. Gut versteckt von der Schweinemama, wurde der Winzling erst später entdeckt, und auch sein Geschlecht ist noch unbekannt. Geplant ist, weitere Tiere aus einem anderen Gehege der Berliner Forsten nach Tegelsee umzusetzen. Das Einfangen wildlebender Tiere ist aus Tierschutzgründen verboten.

Nachwuchs in Spandau vom Winde verweht Wehenfördernd wirkte sich das stürmische Wetter auch im Damwild-Gehege der Revierförsterei Spandau aus: Hier wurde im Sturm vom 23.  Juni ein kleiner Hirsch geboren, der allerdings im Sturm-Chaos seine Mama verlor und nun von Försterin Nathalie Rühl betreut wird. Der kleine Max soll, sobald er sicherer auf seinen kleinen Beinchen steht, zu seinen Artgenossen im Gehege eingegliedert werden.

Wildschaugehege der Berliner Forsten Berlins größtes Wildschaugehege, das von der Schönwalder Allee zu erreichen ist, liegt mit etwa 13  Hektar im Spandauer Forst mit Reh-, Dam- und Schwarzwild-Gehege. Ca. 30 Tiere leben hier im Wildgatter-Bereich. Muff lons sind in weiteren Gehegen zu beobachten. Über den See Kuhlake, der mit Waldspielplatz zwischen zwei Gehegen liegt, gelangt man zum Aussichtsturm mit Ausblick über Gehege und NATURA 2000-Gebiet „Spandauer Forst und Spandauer Luchwald“. Zudem liegen im Spandauer Forst auch die Naturschutzgebiete Großer und Kleiner Rohrpfuhl und Teufelsbruch, die besondere Bedeutung als Vogelschutzgebiet haben. Das vom Ehrenpfortensteig erreichbare Wildgehege Hermsdorf in Frohnau zeigt ebenfalls heimische Wildtierarten und verfügt außerdem über eine Voliere für interessante Vogelarten. Ein ca. 2,5 Kilometer langer Rundweg mit Aussichtsplattform und Waldsofa führt durch den Wald zum Wildgehege. Zahlreiche Schautafeln liefern spannende Informationen

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Landesprogramm „Kitas bewegen“ Bewerbungen ab sofort Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wird sich auch in Zukunft am Landesprogramm „Kitas bewegen – für die gute gesunde Kita“ beteiligen. Die entsprechende Vereinbarung für die Fortführung ab 2026 wurde am 9. Juli 2025, von Jugendstadtrat Christoph Brzezinski (CDU) unterzeichnet. Kindertagesstätten im Bezirk sind ab sofort aufgerufen, sich für die Umsetzungsphase zu bewerben. Das Landesprogramm hat zum Ziel, Kitas bei der Entwicklung und Umsetzung von individuellen Maßnahmen zur Förderung von Bildung und Gesundheit zu unterstützen. Im Fokus stehen dabei das Wohlbefinden und die Gesundheit der Kinder sowie der pädagogischen Fachkräfte und aller anderen an der Kita beteiligten Personen. Die teilnehmenden Einrichtungen werden bei der Umsetzung ihrer Vorhaben vom Bezirksamt begleitet.

Grundlage für das Programm ist das Berliner Bildungsprogramm, das einen besonderen Fokus auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Kindertagesstätten legt, um eine nachhaltige Gesundheitsförderung zu er möglichen. Bezirksstadtrat Christoph Brzezinski begründete die Fortführung des Programms mit den positiven Rückmeldungen der bereits teilnehmenden Kitas und Träger. „Es freut mich sehr, dass

Spaziergänge am Steinplatz Kostenlose Führungen zur Literaturgeschichte Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf bietet im September zwei kostenlose Spaziergänge zur Literaturgeschichte des Steinplatzes an. Die Führungen finden am Freitag, den 12. September 2025, um 18 Uhr und am Sonntag, den 21.  September 2025, um 14 Uhr statt. Die von den Stadtführern Marianne Mielke und Michael Bienert

geleiteten Rundgänge beleuchten die Verbindungen des Ortes zu bedeutenden Persönlichkeiten der Literatur. Thematisiert werden unter anderem Bertolt Brecht und Helene Weigel, die von hier ins Exil flohen, der Dramatiker Ferdinand Bruckner sowie Walter Höllerer, der den Platz nach dem Krieg zu einem literarischen Treffpunkt machte.

Die Spaziergänge führen auch zu Orten wie dem Schillertheater und der Vagantenbühne, die die literarische Tradition des Viertels fortführen. Es handelt sich um die letzten kostenlosen Führungen dieser Art in diesem Jahr. Da die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt ist, wird eine frühzeitige Anmeldung unter www.berlin. de/-ii963476 empfohlen.

wir dieses wichtige Angebot für unseren Bezirk fortführen können“, so Brzezinski. „Die bereits teilnehmenden Kitas profitieren von Kontinuität und weitere Einrichtungen erhalten nun die Möglichkeit, Teil des Programms zu werden.“ Das Landesprogramm „Kitas bewegen – für die gute gesunde Kita“ ist ein Organisationsentwicklungsprogramm, das die Qualität der Einrichtungen in Bezug auf Bildung und Gesundheit nachhaltig steigern soll. Es wurde 2012 in Berlin als Landesprogramm in vier Bezirken eingeführt und ist seitdem stetig gewachsen. Mittlerweile nehmen alle zwölf Berliner Bezirke an dem Programm teil. Weitere Informationen zum Programm und zur Bewerbung sind auf der Webseite des Landesprogramms unter www.gutegesunde-kitas-in-berlin.de zu finden.

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Familienfest mit dem Himmel voller Drachen. � Fotos: STADT UND LAND

Drachen über Tempelhof Festival der Riesendrachen am 27. September auf das Tempelhofer Feld zu den Riesendrachen wollen. Zwischen 10.30 Uhr und 21 Uhr fahren die Züge deshalb ohne Halt durch die Station. Alter native Anreisemöglichkeiten unter www.stadtundland.de/ unternehmen/veranstaltungen/ stadt-und-land-festival-derriesendrachen.

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ge von bis zu 50  Metern. Am Himmel schweben außerdem Comic-Helden, Fantasiegebilde und viele verschiedene Tiere in Drachenform. Hinzu kommen viele tausend kleine und große Drachen, die Kinder und Familien an diesem Tag steigen lassen. Am Boden wird ein Familienfest mit Live-Musik und Unterhaltungsprogramm geboten. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Besucherinnen und Besucher müssen in diesem Jahr eine Besonderheit bei der Anreise beachten: Der U- und S-Bahnhof Tempelhof wird am Veranstaltungstag aufgrund von Baumaßnahmen nicht angefahren, da die Zuwege zu schmal für die vielen Menschen sind, die

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Am Samstag, den 27. September 2025, findet auf dem Tempelhofer Feld wieder das Festival der Riesendrachen statt. Von 11 Uhr bis 20  Uhr werden zahlreiche Großdrachen den Himmel über dem ehemaligen Flughafen schmücken. In diesem Jahr steht das Festival, das von der Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND veranstaltet wird, unter dem Motto „Bären“. Laut den Organisatoren haben sich viele der 75  professionellen Drachenpiloten darauf geeinigt und im Winter entsprechende Drachen genäht. Rund 800 qm Tuch verbraucht ein Riesendrachen in der Herstellung, er wiegt rund 60 Kilogramm. Einige dieser Drachen erreichen eine Län S -MONEY TE

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Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Gesamtkonzept Fehlanzeige: Droht der Kantstraße ein Flickenteppich aus Rückbau, Provisorien und Widersprüchen?

Monatlich erscheint in der Gazette Charlottenburg und Wilmersdorf ein Thema, zu dem die in der BVV vertretenen Fraktionen Stellung nehmen. Das Thema wird „reihum“ von einer der Fraktionen bestimmt. In dieser Ausgabe hat die FDP-Faktion das Thema vorgeschlagen.

CDU-Fraktion Mit Errichtung des „Pop-up-Radwegs“ während der Corona-Zeit 2020 in der Kantstraße wurde diese in Gänze zum Provisorium. Ein Provisorium, das durch seine seitdem bestehenden Widersprüche sinnbildlich für den in Berlin mit Leidenschaft ausgetragenen Kampf um die Verkehrspolitik steht. Ein Gesamtkonzept muss aus unserer Sicht endlich den Schwebezustand beenden und Klarheit schaffen. D. h.: Lösung der Brandschutzproblematik für die oberen Etagen, ein integriertes Ladezonenkonzept für die zahlreichen Gewerbe und den Wirtschaftsverkehr, freie Fahrt für Busse und Rettungskräfte bei Berücksichtigung von Autos, Parkplätzen und Fahrrädern. All diese Punkte hat die CDU-Fraktion mehrfach und seit Errichtung des „Pop-up-Radwegs“ immer wieder vom Senat gefordert. Es ist daher richtig, dass es nun aus der Senatsverkehrsverwaltung heißt: „Deswegen sollten wir jetzt endlich mal handeln.“ Dem können wir uns mit Blick auf die Untätigkeit der Vorgängersenate nur anschließen und hoffen auf eine baldige Lösung der Senatsverwaltung, damit das jahrelange Provisorium endlich ein Ende findet. Alexander Pönack

B‘90/Grünen-Fraktion Die Kantstraße ist eine vielbefahrene Radroute und eine beliebte Ausgehmeile. Hier müssen die Bedürfnisse von Anwohnenden, Gewerbetreibenden, Besuchenden und Entlangfahrenden berücksichtigt werden. Solange die Vorgaben des Berliner Mobilitätsgesetzes und des Berliner Radverkehrsplans eingehalten werden, drohen weder langfristige Provisorien noch Klagen. Verschiedene erprobte Varianten, die auch schon in Berlin eingesetzt werden, liegen vor. Mit der vollständigen Abschaffung der Parkplätze wäre genug Platz für Radstreifen, Busstreifen und Pkw-Verkehr. Der Busstreifen würde dann auch als Rettungsweg für Einsatzfahrzeuge

zur Verfügung stehen. Als Variante kommt in Frage, den Busstreifen nachts für Anwohnerparken freizugeben. Bei Anlieferung mit Lastenrädern könnten Haltebuchten als Liefer- und Ladezone eingerichtet werden. Noch ist es möglich, die Erfolge des längsten Pop-upRadwegs in Deutschland mit einer Verdreifachung des Radverkehrs und einer deutlichen Verbesserung der Luftqualität zu sichern. Corinna Balkow Berlin

SPD-Fraktion

Der Streit zwischen Bezirksamt und Senatsverwaltung ist nicht nachvollziehbar. Es wurde eine unmittelbare Gefahrenquelle feststellt, aber seit Monaten gibt es keine Lösung, sondern Streit und gegenseitige Schuldzuweisungen. Ein konstruktives Suchen nach Lösungen ist nicht feststellbar – ganz im Gegenteil. Die SPD-Fraktion hatte es bereits im letzten Jahr gefordert: Als erstes muss die Gefahrensituation schnell beseitigt werden, danach braucht es eine dauerhafte Lösung, die den gesamten Straßenraum in den Blick nimmt. Alles andere ist gegen das Wohl und die Sicherheit der Anwohnenden gerichtet und setzt sie leichtsinnig einer nicht abschätzbaren Gefahr aus. Zusätzlich sollte man auf Landesebene weitere Maßnahmen in den Blick nehmen, die aufgrund von immer höherer Bebauung ohnehin notwendig werden: die Beschaffung von Drehleitern mit 43 m Arbeitshöhe und über 12 m Ausladung bei der Feuerwehr. Die vorhandenen 23 m Drehleitern reichen in der Kantstraße nicht aus. Diese wären relativ einfach zu beschaffen und würden die Brandbekämpfung nicht nur in dieser Straße deutlich verbessern. Wolfgang Tillinger

Linksfraktion Die Kantstraße ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen Berlins, doch sie ist nicht fit für die Zukunft. Erst lieferten sich grüner Stadtrat und grüne Senatsverwaltung ein jahrelanges Behörden-Pingpong, ohne den Radweg zu verstetigen. Nun will CDU-Senatorin Bonde das traurige Provisorium komplett abräumen. Der fünf Jahre andauernde Behördenkonflikt ist peinlich und wird auf dem Rücken aller ausgetragen, die nicht Auto fahren. In der Kantstraße brauchen wir einen geschützten Radweg, eine Busspur, die nicht ständig zugeparkt wird, und breitere Gehwege! Werden Metropolen wie Paris innerhalb weniger Jahre zu einer sicheren und lebenswerten Stadt für alle umgebaut, herrscht in Berlin dank CDU bleierner Stillstand und jede noch so kleine Verbesserung für ÖPNV, Fuß- und Radverkehr wird gestoppt. Die Linke steht an der Seite der Deutschen Umwelthilfe und des adfc: Der Rückbau ist illegal und gefährdet Men schenleben. Wir kämpfen um jeden Meter geschützten Radweg, damit alle sicher durch die Stadt kommen und die Luft nicht mehr durch Abgase verpestet wird. Frederike-Sophie Gronde-Brunner

FDP-Fraktion Die Uneinigkeit zwischen Senat und Bezirksverwaltung bei der Verkehrsführung auf der Kantstraße führt aktuell zu einem Sinnbild der dysfunktionalen Verwaltung in dieser Stadt: Während auf der einen Straßenseite der Pop-up-Radweg dauerhaft verstetigt wird, ist auf der gegenüberliegenden Seite der Rückbau derselben Lösung geplant. Dies führt zu einem verkehrspolitischen Flickenteppich mit unklaren Regeln, widersprüchlichen Signalen und einem erhöhten Gefahrenpotenzial für alle Verkehrsteilnehmenden. Die FDP-Fraktion fordert daher erstens ein einheitliches Handlungskonzept, das mit Augenmaß auf Bedürfnisse der Feuerwehr, ÖPNV, Gewerbetreibenden sowie Radverkehrs- und Bürgerinitiativen abgestimmt ist. Zweitens ist Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer herzustellen. Dafür ist drittens ein Ende der politischen Blockaden und entschlossene Entscheidungen zu Anpassung des Mittelstreifens und Entwicklung sinnvoll geführter Radverkehrsanlagen. Die Zeit für Planungs- und Zuständigkeitsgefechte ist nach Abriss der Westendbrücke – es braucht jetzt bedürfnisorientierte Verkehrsplanung. Dr. Felix Recke-Friedrich Alternative für

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1.200 ohne Bild 1.100 mit Bild Vorwort CDU Grüne SPD Linke FDP AfD

AfD-Fraktion

Die Kantstraße ist Sinnbild grüner Bezirkspolitik: ideologisch getrieben, planlos umgesetzt. Statt ein durchdachtes Gesamtkonzept vorzulegen, liefert das Bezirksamt Stückwerk – und demonstriert dabei eine Mischung aus Gleichgültigkeit und Beratungsresistenz. Erst der Pop-up-Radweg als „mutiger Schritt“, dann – hoffentlich irgendwann – Rückbau, gefolgt von Flickarbeiten, die weder Radlern noch Autofahrern helfen. Ampeln sind falsch getaktet, Querungen bleiben gefährlich, Parkplätze verschwinden – zum Schaden aller. Händler klagen über Umsatzeinbußen, Anwohner über Dauerstau und Lärm. Bürgerbeteiligung? Fehlanzeige. Es herrscht gefährlicher – siehe Brandschutz – politischer Aktionismus, bei dem Ideologie über Alltagstauglichkeit steht. Die CDU, ursprünglich ein Korrektiv der Grünen, trägt, wie auch anderswo, den Irrsinn mit. Das Bezirksamt wirkt teilnahmslos, solange es nicht um Symbolpolitik geht. Wer so mit einer der wichtigsten Straßen Berlins umgeht, verspielt Vertrauen, ruiniert das Stadtbild und beschädigt mutwillig das Rückgrat des Bezirks und – das mit Ansage. Martin C. T. Kohler

-1084 1011 1094 1061 1088 1082 BVV-Sitzung im Rathaus Charlottenburg. Foto: von Kentzinsky / BACW

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Die Ahmadiyya Lahore Moschee hat Samstag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Durch das Parkwächterhaus im Lietzenseepark werden am Samstag Führungen von 12 bis 18 Uhr angeboten.

Tag des offenen Denkmals Verborgene Schätze in den Bezirken Am 13. und 14. September 2025 lockt der Tag des offenen Denkmals Geschichts- und Architekturbegeisterte in die reiche Denkmallandschaft von Berlin. Unter dem berlinweiten Motto „Denkmalpflege. MehrWert für Berlin“ öffnen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche historische Bauten ihre Türen, die der Öffentlichkeit sonst nur selten oder gar nicht zugänglich sind. Das Wochenende verspricht eine faszinierende Reise in die Vergangenheit und Gegenwart der Stadt, die mit ihrer Vielfalt an Baustilen – von Schlössern und herrschaftlichen Villen über wegweisende Bauten der Moderne bis hin zu Monumentalbauten – beeindruckt. Ob Alteingesessen oder neugierige Besucher, das Programm bietet für jeden Geschmack etwas. In Charlottenburg-Wilmersdorf lockt mit dem Teufelsberg ein Klassiker. Aber auch das Goethe-Gymnasium, eine Fahrradexkursion

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auf den Spuren der ersten freiberuflichen Architektin Emilie Winkelmann (1875 – 1951) sowie das erst kürzlich fertig sanierte Schoeler-Schlößchen stehen auf dem Programm. Außerdem haben das Corbusier-Haus, die frühere Strafanstalt Plötzensee und das Theater des Westens ihre Türen geöfflnet. Steglitz-Zehlendorf: Von der

Die Auenkirche hat Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet

IM WINTER

Rosenkranz Basilika nahe Schloßstraße über das beeindruckende Landhaus Mittelhof in Nikolassee bis hin zu Mies van der Rohe-Villen und deren Gärten und noch vieles darüber hinaus wurde ein abwechslungsreiches Angebot für Steglitz-Zehlendorf zusammengestellt. In Tempelhof-Schöneberg kann der frühere Kornspeicher des Militärs, heute ist dort die postgeschichtliche Sammlung des Museums für Kommunikation, besichtigt werden. Außerdem der Flachbunker im Fliegerviertel und der Flughafen Tempelhof. Auch das Nordsternhaus, die Gartenstadtsiedlung Lindenhof und der Alte Zwölf-Apostel-Kirchhof können besichtigt werden. Das vollständige und laufend aktualisierte Programm mit allen teilnehmenden Denkmalen, detaillierten Informationen zu Führungen, Öffnungszeiten und besonderen Veranstaltungen

finden Interessierte auf der offiziellen Webseite des Landesdenkmalamtes Berlin (www.berlin. de/-ii623206). Hier lässt sich das umfangreiche Angebot bequem nach Bezirken filtern, um den persönlichen Entdeckungstag im Südwesten Berlins optimal zu planen, für einige Denkmale ist eine frühzeitige Anmeldung erforderlich. Der Tag des offenen Denkmals ist eine bundesweite Veranstaltung, die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert wird und alljährlich am zweiten Septemberwochenende stattfindet. Er bietet die einmalige Gelegenheit, hinter sonst verschlossene Fassaden zu blicken und die Geschichten, die unsere gebaute Umwelt erzählt, aus erster Hand zu erfahren. Die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und Eigentümer, die ihre Denkmale an diesem Wochenende für Besucher öffnen, machen dieses besondere Kulturerlebnis erst möglich.

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Ihr Bad

kann mehr

Wie moderne Konzepte den Raum an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen Viele Bäder in Berliner Wohnungen sind 15 Jahre oder älter und damit oft nicht mehr zeitgemäß. Eine Sanierung ist dabei weit mehr als nur ein optisches Update; sie ist eine Investition in die tägliche Lebensqualität. Denn moderne Badkonzepte verwandeln funktionale Nasszellen in persönliche Rückzugsorte, die genau auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Eine gute Gelegenheit zur Information bietet der „Tag des Bades“, der am Samstag, den 20. September 2025, bundesweit stattfindet. Unter dem Motto „Mein gutes Bad“ laden Fach betriebe und Badausstellungen dazu ein, die bis zum komfortablen und barrierearmen Bad heutigen Möglichkeiten zu entdecken. Die von für jedes Alter. der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft Modern ausgestattet (VDS) initiierte Aktion will zeigen, wie individuelle Badträume Realität werden können. „Die Modernisierung ist gut investiertes Geld, Im Fokus steht die Abkehr von der Standardlö- wenn die Maßnahmen den Komfort und die sung hin zu einem maßgeschneiderten Raum. Barrierefreiheit erhöhen“, sagt Holm Breitkopf Moderne Sanitärprodukte bieten heute mehr von der BHW Bausparkasse. „Es lohnt sich für Komfort, sind deutlich hygienischer, leichter Eigentümer, auf moderne Ausstattungselezu reinigen und sparen Wasser sowie Ener- mente zu setzen. Denn die können auch den gie. Um Orientierung zu bieten, wurden vier Wert der Immobilie steigern“, so Breitkopf. Bad-Typen entwickelt – vom praktischen Fa- Dazu zählt zum Beispiel eine bodenebene milienbad über die wohnliche Wellness-Oase Dusche.

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Antikes und Kunst in der Suarezstraße Traditionelle Antikmeile feiert am 6. September ihre 24. Ausgabe Am Samstag, den 6. September 2025, findet zum 24. Mal die Antikmeile in der Suarezstraße statt. Von 12 bis 20 Uhr präsentieren über 25 ansässige Fachgeschäfte sowie rund 100 Gastaussteller Antiquitäten, Kunst und Desi Fotos: oldthing.de gnobjekte, darunter absolute Raritäten und Unikate – inklusive Beratung durch Experten. Auch auf Schmuck, Mode aus verschiedenen Epochen und Bücher können sich die Besucherinnen und Besucher freuen. Wie bereits in den vergangenen Jahren werden es sich die Antik-Fans nicht nehmen lassen, in stilechter Kleidung vergangener Zeiten über die Meile zu flanieren.

Die Streckenführung auf der Antikmeile ist in diesem Jahr etwas verändert. Aufgrund von Baumaßnahmen wird die Veranstaltungsfläche auf Teile des Kaiserdamms und der Windscheidstraße ausgeweitet. Die offizielle Eröffnung durch die Bezirksbürgermeisterin findet um 12.30  Uhr vor dem Geschäft Chalet Antik 58 statt. Ein

besonderer Programmpunkt ist das 50-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Suarezstraße, die sich mit Aktionen für Besucher beteiligt. Für den musikalischen Rahmen sorgt unter anderem ein Berliner Blechbläserquartett. Entlang der Festmeile wird es zudem verschiedene gastronomische Angebote – von Kaffee

und Kuchen bis zu internationalen Spezialitäten – geben. Das diesjährige Plakat wurde vom Holzschnitt-Künstler Felix Martin Furtwängler gestaltet; eine limitierte Auflage signierter Originalholzschnittdrucke wird zum Verkauf angeboten. Der Eintritt zur 24. Antikmeile ist frei. Weitere Informationen unter www.oldthing.de/suarezstraße.

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Vorsicht: Der Karbol-Champignon(Agaricus xanthodermus) sieht dem essbaren Wiesen- und Anischampignon täuschend ähnlich, ist jedoch leicht giftig. Foto: H. Beyer / Botanischer Garten Berlin

Pilzberatung im Botanischen Garten Vorsicht beim Sammeln von Wildpilzen Pilze sammeln – in den Wäldern von Berlin und Brandenburg sind im Spätsommer und Herbst viele Menschen mit Taschenmessern und Körben unterwegs. Aber Vorsicht: Neben leckeren Steinpilzen, genießbaren Filzröhrlingen und essbaren Täublingen wachsen allerdings auch giftige Arten – häufig in Gärten oder Parkanlagen! Manche von ihnen sehen Speisepilzen täuschend ähnlich. Daher empfiehlt der Botanische Garten Berlin, beim Sammeln besonders aufmerksam zu sein und sich fachkundig beraten zu lassen. „Der sehr giftige Pantherpilz fühlt sich beispielsweise in Parks besonders wohl und steht mitunter direkt neben den gebraten essbaren Perlpilzen. Die beiden können daher leicht verwechselt werden“, erklärt Hansjörg Beyer, Pilzberater im Botanischen Garten Berlin. „Auch der leicht giftige Karbol-Champignon kommt in großer Zahl in Gärten und auf GrünImpressum

flächen vor und sieht dem essbaren Wiesen- keine gute Idee. Hier schwitzen die Pilze und und Anischampignon täuschend ähnlich! verderben so leichter. Schimmelige ExemplaUnd der tödlich giftige Grüne Knollenblätter- re am besten gleich stehen lassen. pilz taucht gerade an manchen Stellen – vor Bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung sollte allem unter Eichen – in großen Gruppen auf.“ unbedingt der Giftnotruf (rund um die Uhr Zur Sicherheit rät Beyer vor allem weniger erreichbar unter der Telefonnummer 030 kundigen Pilzsammlern, mit ihrem Sammel- – 19240 für die Region Berlin-Brandenburg) gut bei der kostenlosen Pilzberatung des Bo- oder medizinische Hilfe in Anspruch genomtanischen Gartens Berlin vorbeizukommen. men werden. Auch erfahrene Pilzsammler sind hier immer Auch einen weiteren Aspekt betont Beyer: willkommen. Vor der Bestimmung allein oder Wildpilze dürfen in Berlin und Brandenburg mit Hilfe von Apps warnt der Experte ausdrü- nur in kleinen Mengen zum Eigenbedarf gecklich. „Die Ergebnisse sind oft nicht zuverläs- sammelt werden. Wer gegen die betreffensig und Fehler können schwere Folgen haben“, den Gesetze verstößt, muss mit Bußgeldern betont Beyer. Und selbst dann, wenn sich im rechnen. Korb nur essbare Exemplare befinden, gilt es, Kostenlose Pilzberatung im Botanischen einiges zu beachten: Pilze unbedingt frisch Garten: montags von 14 bis 16  Uhr, in der verarbeiten – verdorbene Speisepilze kön- Botanikschule, Raum E05, Unter den Eichen 5, nen ebenfalls Vergiftungen auslösen! Auch 12203 Berlin. Weitere Informationen zur Pilzdas Verstauen der Funde in Plastiktüten ist beratung unter www.bo.berlin/node/1144.

Gazette Wilmersdorf ·  September Nr. 9/2025 ·  45. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Wilmersdorf, Charlottenburg, Steglitz, Zehlendorf sowie Schöneberg & Friedenau.

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Nächste Ausgabe Oktober Nr. 10/2025 · Anzeigen-/Redaktionsschluss 12.09.2025 Erscheinung 02.10.2025

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Rund um die köstliche Knolle Kartoffelfest auf der Domäne Dahlem Zum traditionellen Kartoffelfest lädt die Do- „Blaue Anneliese“ zur Auswahl stehen, wird mäne Dahlem am 13. und 14. September 2025 ein vielfältiges Programm für die ganze Faein. Auf dem historischen Rittergut haben Be- milie geboten. So kann man Kartoffeln mit sucher die Möglichkeit, selbst Bio-Kartoffeln historischen Geräten schälen und selbst Kardirekt vom Acker zu ernten. Geöffnet ist das toffelchips herstellen. Fest an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr, die Es gibt einen Kunsthandwerkermarkt mit Ernte auf den Feldern ist bis 17 Uhr möglich. über 30 Ständen, Live-Musik und verschieDazu werden Pfandsäcke ausgegeben, deren dene gastronomische Angebote rund um die Inhalt beim Verlassen des Festes in eigene Be- Kartoffel. Für Kinder gibt es unter anderem ein hälter umgefüllt werden kann. historisches Kinderkarussell, historische Spiele sowie Mitmachaktionen. Die Ländereien können bei einem Spaziergang und mit einer Kutsche erkundet werden. Auf dem Fest werden auch historische Landmaschinen gezeigt und es finden Vorführungen statt. So können Besucher beispielsweise zusehen, wie mit einer historischen Presse frischer Apfelsaft hergestellt wird. Das Kartoffelfest auf der Domäne Dahlem zieht jährlich zahlreiche Besucher an. Das Gut setzt bei seinen Veranstaltungen auf eine Verbindung von Bio, Ökologie und Nachhaltigkeit. Neben der Ernteaktion, bei der sieben verschiedene moderne und historische Sorten wie die „Bamberger Hörnchen“ oder die

Erntefest 2025 Nach dem Kartoffelfest ist vor dem Erntefest! Am 27. und 28. September 2025 lädt die Do Neuer LebensRaum

mäne erneut ein. Nun sind die Kürbisse erntereif, aber auch einige Kartoffeln können noch von den Besucherinnen und Besuchern vom Feld geholt werden. Genau wie beim Kartoffelfest gibt es Pfandsäcke. Zahlreiche Stände sowie Mitmachenaktionen für Kinder und Erwachsene runden das Event ab.

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Aus der ehemaligen Rotter Wintergarten GmbH ist die LebensRaum Brandenburg GmbH geworden Bereits seit dem 20. Juni firmiert das Unternehmen unter dem neuen Namen. Am 18. Juli wurde die Umfirmierung mit einer feierlichen Eröffnung der neu gestalteten Geschäftsräume im Gewerbepark Nord begangen – gemeinsam mit Mitarbeitenden, Familien und Geschäftspartnern. Erik Brandenburg und Nicole Aschersleben führen das Unternehmen nun in eine neue Zukunft. Im Jahr 2022 wurde Brandenburg sich mit dem Vorbesitzer René Rotter einig; 2023 erfolgte die offizielle Übergabe. Seither wurde der Betrieb im laufenden Geschäftsbetrieb modernisiert. „LebensRaum ist jünger und moderner“, erklärt Brandenburg. „Wir bringen den guten Ruf der Tischlerei aus Nassenheide mit ins neue Unternehmen“, betont Brandenburg.

Spenden statt Blumen Ein besonderes Anliegen war dem neuen Team, zur Eröffnungsfeier auf Blumen und Geschenke zu verzichten. Stattdessen wurde um Spenden gebeten. Insgesamt kamen 3.267,25 Euro zusammen, die an die Kinderhilfe e. V. übergeben wurden.

So gehen auch die neuen Produktlinien in eine schlichte, moderne Richtung. In Kooperation mit TS-Aluminium werden neben klassischen Holz-Alu-Wintergärten auf Wunsch auch reine Aluminiumlösungen für Terrassendächer und Wintergärten angeboten. Ein besonderes Highlight sind die VarioRäume – flexible Module in Holz-Aluminium-Bauweise, gefertigt bei LebensRaum. Ob als Kombination aus Sauna- und Ruheraum, Büro, Sportraum oder Mini-Gästehaus – die 3 x 4,75 bis 7,63 Meter großen Einheiten bieten vielseitige Einsatzmöglichkeiten. „Man kann natürlich auch ein leeres Modul bekommen“, so Brandenburg. Ein Online-Konfigurator steht ab sofort unter www.varioraum.de zur Verfügung.

Wir danken herzlich für eine erfolgreiche Eröffnungsfeier und starten mit einer exklusiven Sonderaktion für Sie! Bei Kauf eines Terrassendachs, Wintergartens oder Varioraums ab 15.000 € erhalten Sie einen Heizstrahler oder die LED-Beleuchtung (im Wert von bis zu 1.000 €) – gratis dazu! Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit und lassen Sie sich jetzt beraten! Unsere Experten helfen Ihnen, das perfekte Projekt für Ihre Bedürfnisse zu planen.