Gazette Steglitz - August 2026

Gazette für Steglitz, Lankwitz und Lichterfelde

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GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Steglitz

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August 2026

Steglitz Lankwitz Lichterfelde

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Ein Platz für den „alten Ami“ Rik De Lisle soll in Lichterfelde geehrt werden Der Radiomoderator Rik De Lisle ist vielen Berlinerinnen und Berlinern als „der alte Ami“ im Gedächtnis. Wie die Berliner Morgenpost berichtete, soll er in Lichterfelde Ost dauerhaft geehrt werden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Steglitz-Zehlendorf hat in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause einen entsprechenden Antrag beschlossen. Demnach könnte ein bisher namenloser Platz an der Scheelestraße nach dem im März 2026 verstorbenen Moderator benannt werden. Der überparteiliche Antrag von SPD und FDP, dem sich auch die CDU-Fraktion anschloss, sieht vor, De Lisle auf die offizielle Straßenbenennungsliste des Bezirks aufzunehmen. Gleichzeitig soll geprüft werden, ob eine vorzeitige Benennung des Platzes an der Scheelestraße möglich ist. Dieser liegt nahe dem Lilienthalpark und unweit des ehemaligen

flächen erst fünf Jahre nach dem Tod einer Person nach ihr benannt werden dürfen. Da De Lisle im Alter von 79 Jahren verstarb, bemüht sich das Bezirksamt nun um eine behördliche Ausnahme von dieser Wartefrist. Die Verbindung des Moderators zum Bezirk Steglitz-Zehlendorf reicht weit zurück. Seine Radio-Karriere in Berlin begann 1978 beim Sender American Forces Network (AFN) in der Dahlemer Podbielskiallee. Mit seiner lockeren Art und dem markanten Akzent sprach er über JahrzehnRik De Lisle. te hinweg Hörer im geteilten � Foto: medienzentrum-berlin / und später im wiedervereinigten CC BY-SA 4.0 Berlin an. Nach seiner Zeit beim Militärsender moderierte er bei US-Truppenübungsplatzes „Parks Stationen wie RIAS  2 und dem Range“. Nach Ansicht der Initiato- Berliner Rundfunk, wo er noch bis ren unterstreicht diese Lage die Dezember 2025 auf Sendung war. historische deutsch-amerikani- In seinen letzten Lebensjahren sche Verbindung des Ortes. wohnte Rik De Lisle in LichterfelNormalerweise sieht das Berliner de und blieb der Nachbarschaft Straßengesetz vor, dass Verkehrs- eng verbunden.

Bürgersprechstunden Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg Abteilung Finanzen, Personal, Wirtschaftsförderung und Facility Management Mi., 12.08.2026 von 15 bis 17 Uhr Rathaus Zehlendorf, Raum A 131 Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin Künftige Sprechstundentermine können telefonisch erfragt werden unter ☎ (030) 90299-3301 Bezirksstadtrat Patrick Steinhoff Abteilung Stadtentwicklung Di., 18.08.2026 von 15.30 bis 17.30 Uhr Rathaus Zehlendorf, Raum E 312 Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin Telefonische Anmeldung erforderlich ☎ (030) 90299-2001 Bezirksstadtrat Tim Richter Abteilung Bürgerdienste und Soziales Do., 20.08.2026 von 14 bis 16 Uhr Rathaus Lankwitz, Raum 222 (2. OG) Hanna-Renate-Laurien-Platz 1, 12247 Berlin Telefonische Anmeldung erforderlich ☎ (030) 90299-5300 Bezirksstadträtin Carolina Böhm Abteilung Jugend und Gesundheit Mi., 19.08.2026 von 16 bis 18 Uhr Jugendfreizeiteinrichtung Flemmingstraße Paulsenstraße 22, 12163 Berlin Telefonische Anmeldung erforderlich ☎ (030) 90299-6001 Bezirksstadträtin Malgorzata Sijbrandij Abteilung Bildung, Kultur und Sport Mi., 12.08.2026 von 16 bis 18 Uhr Rathaus Steglitz, Raum 205 Schloßstraße 37, 12163 Berlin Anmeldung erforderlich unter ☎ (030) 902996200 oder stadtraetin.sijbrandij@ba-sz.berlin.de

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WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN

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Liebe Leserinnen und Leser, Foto: Uwe Steinert

im Hochsommer treibt viele Menschen das Thema Hitzeschutz um. Bereits im Juni dieses Jahres haben wir eine längere Hitzeperiode erlebt. Ein Thema, das auch Steglitz-Zehlendorf betrifft. Eine aktuelle Hitzekarte informiert über die jeweilige Hitzebelastung in den Kiezen und macht besonders belastete Bereiche sichtbar. Maren Schellenberg Für die Sommermonate wurden zudem küh- Villa Folke Bernadotte in Lichterfelde Ost. le Räume eingerichtet: In der Pauluskirche Ferienangebote der Zehlendorf und in der Dreifaltigkeitskirche Jugendfreizeiteinrichtungen im Bezirk Lankwitz können Bürgerinnen und Bürger an Tagen mit Hitzewarnstufe zwischen 14 und Noch bis zum 22. August genießen die Ber18 Uhr Schutz und Abkühlung finden. Noch liner Schülerinnen und Schüler ihre Somin diesem Jahr soll ein überarbeiteter Hitze- merferien. Zu einem abwechslungsreichen aktionsplan für unseren Bezirk veröffentlicht Ferienprogramm laden die Jugendfreizeiteinwerden. Weitere Informationen finden Sie richtungen in Steglitz-Zehlendorf Kinder und unter: www.steglitz-zehlendorf.de/hitze Jugendliche ein. Neben offenen Formaten, die ohne Anmeldung besucht werden können und Raum für Begegnung, Spiel und Austausch bieten, gibt es ein breites Spektrum an angeleiteten Angeboten: sportliche Aktivitäten, kreative Workshops aus den Bereichen Kunst, Musik oder Medien sowie gemeinsame Kochaktionen und Ausflüge. Einzelheiten zum Programm finden Sie auf den Webseiten der Jugendfreizeiteinrichtungen. Eine Übersicht zu den Einrichtungen mit entsprechenden Links ist auf der Bezirkswebsite „Jugendfreizeiteinrichtungen in Steglitz-Zehlendorf“ unter www.berlin.de/-ii332525 ersichtlich. Die Programme sind bewusst niedrigschwellig gestaltet und ermöglichen es, Ferienzeit gemeinsam zu verbringen, Neues auszuprobieren und den eigenen Kiez auf andere Weise kennenzulernen. Die Pauluskirche in Zehlendorf Mitte bietet Schutz vor der Hitze. Foto: BA SZ

29. August 2026: Lange Nacht der Museen

Gerade an sehr heißen Tagen gilt: Achten Sie gut auf sich selbst – und ebenso auf Menschen in Ihrem Umfeld. Nachbarschaftliche Aufmerksamkeit kann in Hitzeperioden eine wichtige Rolle spielen.

Für alle Wetterlagen lohnt ein Besuch bei der Langen Nacht der Museen am 29.  August. Am berlinweiten Programm beteiligen sich mehrere Museen und Ausstellungshäuser aus Steglitz-Zehlendorf, unter anderem das Alli ierten-Museum, das Brücke-Museum, das Museum Europäischer Kulturen sowie das Kunsthaus Dahlem. Am Abend öffnen sie ihre Türen und bieten zum Beispiel Sonderführungen an. Hinzu kommen Einrichtungen im Umfeld des Botanischen Gartens in Dahlem, darunter das Botanische Museum.

Foto: Kulturprojekte Berlin / Alexander Rentsch Die teilnehmenden Häuser decken unterschiedliche Bereiche der Museumsarbeit ab, von Kunst- und Kulturgeschichte bis zu naturkundlichen und wissenschaftsbezogenen Sammlungen. Das komplette Programm können Sie unter www.langenachtdermuseen. berlin abrufen.   Ihre     Maren Schellenberg Bezirksbürgermeisterin

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10 Jahre Nähwerkstatt Steglitz Geschützter Sozialbetrieb mit Kundenverkehr lädt ein Am 2.  September ist es soweit: operationspartner, Kollegen und Münchner Buchverlag startete, ist Die Nähwerkstatt der Reha-Steg- Patienten. Erwartet werden zum in der Bergstraße in der ehemalitz gGmbH feiert bei freiem Ein- Jubiläumsfest außerdem Vertre- ligen Paketabholhalle der Alten tritt in der Zeit von 12 – 16 Uhr ter aus Bezirk und Politik. Post nach umfangreichen Umihr zehnjähriges Bestehen in der Was im Kleinen vor fast 30 Jahren und Ausbauten perfekt weiterim Tageszentrum am Lankwitzer entwickelt worden. Seit mehr als Bergstraße 1. Und auch der Nachbar und Team- Kamenzer Damm mit der Idee 10 Jahren bietet die Nähwerkstatt kollege – die Saitenschiff-Musik- entstand, den Kleiderabgabe- hier nun vielen Menschen einen instrumente-Reparaturwerkstatt und Nähbereich zu erweitern, geschützten Arbeitsbereich, der – öffnet an diesem Tag weit seine und mit einem ersten Nähauftrag sich durch Stabilität, Struktur und Türen für Kunden, Freunde, Ko- über 600 Stoffherzen für einen Selbstwirksamkeit auszeichnet.

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Gazette Steglitz  |  August 2026  |  5 das Knüpfen von Freundschaften und das Zusichselbstfinden der Mitarbeitenden, denen hier in diesem Zuverdienstbetrieb ohne Druck mit viel Rücksichtnahme und Einfühlungsvermögen begegnet wird. – Nicht zuletzt dank des sowohl fachlich als auch sozial professionellen dreiköpfigen (An)leitungsteams, das sich aus Modedesignerinnen, Modenäherin, Damenschneiderin im Handwerk und Ergotherapeutin zusammensetzt. Aus dem Modeund therapeutischen Bereich kommend, bringen Hava Özen, Nicola Brinkmann und Anne Hübner das nötige Rüstzeug zur Anleitung der Mitarbeitenden mit. Dabei arbeiten sie eng mit Sozialarbeiter-Kollegen zusammen. Anne Hübner, Nicola Brinkmann, Hava Özen.�

Eingliederung und Selbstbestätigung „Der Schwerpunkt unseres geschützten Arbeitsbereiches liegt in der Betreuung“, erklärt Anne Hübner und lenkt damit den Focus auf die über Stufen-Maßnamen beschäftigten Mitarbeitenden, die für ihre Arbeit eine finanzielle Motivationszuwendung erhalten. Die von der Re ha-Steglitz gGmbH entwickelten Arbeitsangebote in der Nähwerkstatt verfolgen das Ziel, psychisch erkrankten und labilen Menschen im Rahmen ihrer Möglichkeiten über eine sinnvolle Beschäftigung in geschütztem Rahmen einen wesentlichen Faktor sozialer Integration und psychischer Stabilisierung bieten zu können.

Foto: Nähwerkstatt

Was vor einem Jahrzehnt mit vier als Näherinnen beschäftigten Klienten begann, zählt aktuell fast 40 tätige Klienten ab 18 Jahren Plus aus verschiedenen Maßnahmen, darunter vier Männer. Das derzeitige Durchschnittsalter der Mitarbeitenden liegt zwischen 45 und 60 Jahren. Auf der Warteliste stehen bereits weitere potentiel le Interessenten. Sie finden meist über den sozialpsychologischen Dienst, über Kliniken oder Tageszentren zur Arbeitsmöglichkeit in der Nähwerkstatt. Ziel ist dabei, diese Menschen zu stabilisieren, ihre Ängste abzubauen und sie darin zu unterstützen, soziale Kontakte aufzubauen. Nicola Brinkmann erklärt: „Unsere Mit GRABMALE STEINMETZHÜTTE Grabmale

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6  |  Gazette Steglitz  |  August 2026 arbeitenden kommen ganz nach ihrer Möglichkeit unterschiedlich arbeiten: Wöchentlich für ein, zwei oder drei Tage jeweils für drei Stunden.“ Dabei bleiben manche für ein paar Monate dabei, andere sind jahrelang oder gar von Anfang an geblieben. Sie arbeiten in festen Achtpersonen-Gruppen in Wochenstruktur, mit Pausenzeiten und monatlicher Arbeitsbesprechung, sodass sich unter den Gleichgesinnten kollegiale Verhältnisse bis hin zur Freundschaft entwickeln können. Einmal im Jahr geht’s auf Betriebsausflug und auch die Weihnachtsfeier gehört längst zum festen Ritual. Die Arbeitsbereiche betreffen je nach Interesse und auf Freiwilligenbasis den Nähund Fertigungsbereich, aber auch den Verkauf im angegliederten Laden, auf hauseigenen Märkten oder im Ökowerk. „Dabei sind wir stets offen für Ideen und Vorschläge unserer Klienten, wenn sie neue Produkte oder Präsentationsformen betreffen“, betont Anne Hübner. Seit Kurzem ist die Nähwerkstatt mit ihrem Produktangebot auch Online bei Etsy vertreten, damit bietet sich

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Mitarbeitenden ein weiteres spannendes Betätigungsfeld. Industrienähmaschinen stehen für unkomplizierte Arbeitsvorgänge bereit, und dank fertiger Schnittvorlagen finden auch Klienten ohne schneiderische Vorkenntnis unkompliziert in einen erfolgversprechenden Arbeitsablauf. Zubehör wie gespendete Stoffe und sogenannte Kurzwaren wie Reißverschlüsse, Knöpfe, Garne und Bänder oder Spitzen aus Geschäftsauflösungen sind

stets willkommen und fördern ressourcenschonendes Upcycling, das die Nähwerkstatt mit ihrer Arbeit verfolgt.

Eigenproduktion mit Herz und kreativer Mitgestaltung Betritt man in der Bergstraße 1 den verkehrsgünstig gelegenen Laden der Nähwerkstatt, weiß man eigentlich nicht, wohin man seine Augen zuerst wenden soll: Bereits vor dem Eingang grüßen liebevoll selbstgefertigte Schul tüten zukünftige kleine Schulbesucher, auch Sonderwünsche in Lieblingsfarbe und mit Namenszug werden rechtzeitig vor Schulbeginn angenommen. Die Stoffüberzüge der Schultüten besitzen eine Besonderheit: Nach dem großen Tag können sie vom Pappinlett abgezogen und als Kissenbezüge für Kuschelkissen kleine Schläfer nachhaltig weiter begleiten. Doch noch so viel mehr bietet der Verkaufsbereich, der sich vor

Wenn wir wollen, dass alles so bleibt wie es ist, müssen wir zulassen, dass sich alles verändert. Zitat von Giuseppe Tomasi di Lampedusa

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Kinofieber unter freiem Himmel Kostenloser Filmabend für die ganze Familie

Schultüten können in er Nähwerkstatt fertig gekauft oder (rechtzeitig) individuell in Auftrag gegeben werden. der eigentlichen, mit bunten Garnen, Stoffen und Knopfsortiment zum entspannten Mitarbeiten lockenden Nähwerksatt präsentiert: Beliebt bei Stamm- und Laufkundschaft sind Kosmetiktaschen in allen Farben und Größen, Kuschel- und Zierkissen, aber auch Schürzen, Turnbeutel, Taschen und Mäppchen jeder Art. Aber auch eigene Wünsche der Kunden werden berücksichtigt, die manchmal ihren eigenen Stoff mitbringen, woraus dann in der Nähwerkstatt das gewünschte Stück gefertigt wird. So sind Toasterhüllen beliebte Auftragsarbeiten, aber auch Puppendeckchen und Namensstickereien. Auch „größere“ Stammkunden gibt es, wie den Tischler, der regelmäßig in der Nähwerkstatt Wickelauflagen und Nestchen für seine selbstgebauten Wickelkommoden ordert oder die Kita,

die Wickelbeutel und Schnuffeltücher für Neugeborene bestellt. Und ein ganz neuer Kunde lässt für Musikinstrumente Stoffhüllen fertigen. „Wir sind damit schon ein kleines Logistikunternehmen“, betont das Leitungsteam stolz, das sich darauf freut, am 2.  September gemeinsam mit seinen ehemaligen und aktuellen Mitarbeitenden diesen gemeinsamen Erfolg feiern zu können. Jacqueline Lorenz Die Nähwerkstatt Bergstraße 1 12163 Berlin Öffnungszeiten: Mo. 13.30 – 16.30 Uhr Di., Do. 9.30 – 12 Uhr und 13.30 – 16.30 Uhr Mi. 9.30 – 14.30 Uhr Fr. 11 – 14.30 Uhr und nach Vereinbarung Telefon: 030 – 319 805 – 164 E-Mail: naehwerkstatt@reha-steglitz.de www.naehwerkstatt-berlin.de

In der Paul-Schneider-Gemeinde gibt es wieder kostenloses Kino. Die Wiese der Paul-Schneider-Kirchengemeinde in Lankwitz verwandelt sich Ende August erneut in einen Kinosaal unter freiem Himmel. Am 28. August lädt die Gemeinde gemeinsam mit dem Stadtteilzentrum Steglitz e. V. zum gemeinsamen „Sommerkino auf der Wiese“ ein. Auf dem Außengelände in der Belßstraße  88 werden an diesem Abend zwei Filme gezeigt. Das Programm beginnt mit dem

Kurzfilm „Die Birne“, bevor im Anschluss der bekannte Klassiker „Das Dschungelbuch“ auf der Leinwand läuft. Die Vorführung richtet sich an Familien und die Nachbarschaft aus dem Kiez. Die Filmvorführung beginnt um 20.15 Uhr. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Für das Publikum stehen vor Ort Sitzgelegenheiten bereit. Snacks, Popcorn und Getränke werden gegen eine Spende ausgegeben.

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Flugpionier mit vielen Talenten Vor 130 Jahren verunglückte Otto Lilienthal tödlich Am 9. August 1896 stand Otto Lilienthal auf dem Gollenberg im Havelland. Sein Ziel war es, wie ein Vogel durch die Lüfte zu gleiten. Doch eine Windböe erfasste sein Fluggerät und ließ es unkontrollierbar in die Höhe schnellen. Der anschließende Absturz aus

rund 15  Metern Höhe endete tragisch: Einen Tag später erlag der Flugpionier im Alter von 48  Jahren seinen schweren Verletzungen. Während seine Pionierleistungen in der Luftfahrt weltberühmt sind, geraten andere Facetten seines bewegten Lebens oft in Vergessenheit. Lilienthal widmete sich nicht nur dem Fliegen, sondern war auch sozialer Un ternehmer, Spieleentwickler und leidenschaftlicher Theatermann.

Lichterfelde und der Fliegeberg Im Jahr 1887 zog Otto Lilienthal mit seiner Frau Agnes und den Kindern in die damals neu entstehende Villenkolonie Groß-Lichterfelde. Das gemeinsame Wohnhaus, das heute leider nicht mehr existiert, entwarf sein Bruder Gustav, der als Architekt tätig war. Die Umgebung bot dem Erfinder gute Bedingungen für seine Forschungen. Auf Feldern in der Nähe seines Hauses führte er zahlreiche Flugversuche durch. Ein beliebter Erholungsort im Bezirk ist der künstlich aufgeschüttete Fliegeberg im heutigen Lilienthalpark in Lichterfelde Ost.

reichsten Spielzeugerfindungen des späten 19. Jahrhunderts auf die Brüder Lilienthal zurückgeht. Gustav und Otto entwickelten den sogenannten „Anker-Baukasten“ aus mineralischen Systemsteinen – den Vorläufer moderner Konstruktionsbaukästen. Da die Brüder jedoch keine erfahrenen Geschäftsleute waren, blieb ihnen der kommerzielle Erfolg verwehrt. Sie verkauften das Patent an den Thüringer Unternehmer Friedrich Adolf Richter, der das Spielzeug weltberühmt machte. Wer sich diese historischen Baukästen heute ansehen möchte, findet Originalexemplare in den Sammlungen des Heimatmuseums Zehlendorf und des Steglitz Museums.

Sozial denkender Fabrikant Otto-Lilienthal-Denkmal an der EduardSpranger-Promenade am Teltowkanal.

Weltbekanntes Spielzeug Weniger bekannt ist, dass eine der erfolg Anzeige

Müssen Rentner Steuern zahlen? Das am 01.01.2005 in Kraft getretene Alterseinkünftegesetz beinhaltet unter anderem eine umfangreiche Neuordnung der Besteuerung von Alterseinkünften. Die Neuregelung gilt sowohl für Personen, die erst jetzt in Rente gehen oder noch im Arbeitsleben stehen, als auch für Personen, die bereits vor 2005 eine Rente bezogen haben, so genannte Bestandsrentner. Waren bisher bei einem Renteneintrittsalter von 65 Jahren 27 % der Rente als Einnahmen zu erfassen (Ertragsanteil), so beträgt im Kalenderjahr 2005 der Besteuerungsanteil 50 %, d. h. die Hälfte der Rente

unterliegt der Besteuerung. Seit dem 01.01.2005 werden die Rentenzahlungen an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt (Rentenbezugsmitteilung). Jeder Rentner sollte daher überprüfen, ob er aufgrund der Neuregelung ein zu versteuerndes Einkommen erzielt und eine Steuererklärung abgeben muss. Wir haben, um den Anforderungen der Rentner gerecht zu werden, ein spezielles Paket für Rentner entwickelt. Sprechen Sie uns diesbezüglich an. Natürlich können Sie auch in allen anderen steuerlichen Fragen den Kontakt mit uns aufnehmen.

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Gazette Steglitz  |  AUGUST 2026  |  9 vor der Etablierung moderner Sozialstandards – führte er in seinem Betrieb eine Gewinnbeteiligung für die Arbeiter ein.

mit dem Stück „Moderne Raubritter – Bilder aus dem Berliner Leben“ ein eigenes Drama. Nach seinem frühen Tod musste das ambitionierte Theaterprojekt jedoch aus Geldmangel eingestellt werden.

Letzte Ruhestätte in Lankwitz Nach dem tödlichen Unfall im Havelland fand Otto Lilienthal seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof Lankwitz. Sein Grab wird bis heute als Ehrengrab des Landes Berlin gepflegt. Auf dem Grabstein steht: „Opfer müssen gebracht werden“. Ob das tätsächlich die letzten Worte

Fliegeberg in Lichterfelde. Der Anker-Steinbaukasten, ursprünglich eine Erfindung der Brüder Lilienthal. Lilienthals beruflicher Weg begann als Konstruktionsingenieur in Berlin. Bereits in den 1870er-Jahren meldete er erste Patente an, darunter für eine mechanische Handschrämmaschine zur Erleichterung der Arbeit im Bergbau. An der Entwicklung war auch der spätere Lichterfelder Schriftsteller Heinrich Seidel beteiligt. 1883 gründete Lilienthal schließlich seine eigene Fabrik für Dampfkessel und Dampfmaschinen in Berlin-Mitte. Als Arbeitgeber bewies er eine bemerkenswerte soziale Weitsicht: Bereits im Jahr 1890 – lange

Lilienthal als Theatermäzen Lilienthals soziales Engagement erstreckte sich auch auf die Kultur. Im Jahr 1892 kam er über mit dem verschuldeten Ostend-Theater in Berührung, dessen Leiter Max Samst ihm Geld für eine Heizungsanlage schuldete. Statt die Summe einzufordern, stieg Lilienthal als finanzieller Unterstützer ein. Unter dem neuen Namen „Nationaltheater“ verfolgte das Haus ein ehrgeiziges Ziel: Kultur sollte für alle Schichten zugänglich sein. Ein Ticket kostete für einfache Arbeiter lediglich zehn Pfennige. Lilienthal unterstützte das Theater nicht nur finanziell, sondern stand auch selbst als Schauspieler auf der Bühne und verfasste

Ehrengrab von Otto Lilienthal. Lilienthals waren, ist umstritten. Im Jahr 1914 wurde unweit der Bäkestraße das erste offizielle Lilienthal-Denkmal errichtet. Es erinnert bis heute an einen außergewöhnlich vielseitigen Unternehmer, dessen Erfindergeist weit über die Grenzen der Luftfahrt hinausreichte.

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Liederzyklus in der Schwartzschen Villa Erstaufführung von „Susanna Sultana“ am 25. und 26. September Der Liederzyklus „Susanna Sultana“ basiert auf der Lebensgeschichte von Susanna Moshonov (1920–2022). Geboren in Bulgarien als Kind geflohener sephardischer Juden, war ihr Leben von den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs, der Verfolgung im Nationalsozialismus und der Internierung ihres Ehemanns geprägt.

Sadé (Sopran), Elenora Pertz (Klavier), Byol Kang (Violine), Jone Bolibar Núñez (Klarinette), Wassim Mukdad (Oud) und Arnulf Ballhorn (Kontrabass). Ergänzt wird das Programm durch Werke von Dobrinka Tabakova und Lubomir Pipkov.

Termine und Tickets

Musikalische Spurensuche Nach Kriegsende wanderte die Familie nach Israel aus. In ihrer neuen Heimat bezog sie ein Haus, das zuvor von einer arabischen Familie bewohnt worden war. Moshonov spürte dort die geistige Präsenz der geflohenen Mutter des Hauses und gab ihr den Namen „Sultana“ – eine gedankliche Verbindung, die sie zeitlebens beschäftigte. Jahrzehnte später begegnete Moshonovs Enkelin, die in Berlin lebende Sopranistin Alma Sadé, einer arabischen Frau und sah in ihr eine Parallele zur

Geschichte ihrer Großmutter. Diese Begegnung gab den Anstoß, die Spurensuche musikalisch zu verarbeiten.

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Das Werk ist ein Gemeinschaftsauftrag des Beethovenfests Bonn und des Fachbereichs Kultur Steglitz-Zehlendorf. Die Aufführungen finden am Freitag, 25.  September, und Samstag, 26. September 2026, jeweils um 19 Uhr im Kulturhaus Schwartzsche Villa, Grunewaldstraße  55, 12165 Berlin, statt. nin und die Autorin Susanne Fe- Der Eintritt beträgt 10 Euro. Karlicitas Wolf gestalteten aus dieser ten sind online unter www.pretix. Vorlage ein Werk für Sopran und de/kultur-berlin-sz sowie an der Kammerensemble. Die Beset- Abendkasse erhältlich. Reserviezung spiegelt die verschiedenen rungen können per E-Mail an kulturellen Einflüsse der Erzäh- kultur@ba-sz.berlin.de gerichtet lung wider. Es musizieren Alma werden.

Schulwettbewerb für Klimaschutz Wie lässt sich der Alltag an Berlins besonderer Service: Das WettbeSchulen umweltfreundlicher ge- werbsbüro besucht die prämierstalten? Ob Energiespar-Projekte ten Schulen, um ein professionelim Unterricht, die Begrünung des les Social-Media-Video über das Schulhofs oder neue Konzepte zur jeweilige Projekt zu drehen, das Müllvermeidung – kreative Ideen die Schulen für ihre eigene Öffür den Klimaschutz sind an den fentlichkeitsarbeit nutzen können. Schulen der Hauptstadt gefragt. Der Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ ist in eine neue Runde gestartet und ruft Klassen sowie Arbeitsgemeinschaften zur Teilnahme auf. Grafik: EUMB Pöschk GmbH & Co. KG Bis zum 20. Oktober 2026 können Berliner Schulen ihre Entwürfe, Zusätzlich zu den Schulpreisen laufenden Aktivitäten oder bereits wird besonderes persönliches erfolgreich umgesetzten Projekte Engagement gewürdigt. Die Jury einreichen. Auch kurzfristig skiz- vergibt Einzelpreise in den Katezierte Ideen, die beispielsweise gorien „Berliner Klima Schülerin“ nach den Sommerferien entste- und „Berliner Klima Schüler“ sohen, sind willkommen. Pro Schu- wie „Berliner Klima Lehrerin“ und le sind mehrere Bewerbungen „Berliner Klima Lehrer“. möglich. Eine Jury aus verschiedenen BeZu gewinnen gibt es für zwölf aus- reichen der Berliner Stadtgesellgewählte Schulen ein Preisgeld schaft entscheidet im November von jeweils 500 Euro. Neben Ur- über die Vergabe der Preise. Die kunden für die beteiligten Schü- Bewerbung erfolgt über ein Onlerinnen, Schüler und Lehrkräfte line-Formular auf der Website wartet auf die Gewinnerteams ein www.berlin.de/klimaschulen.

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Bus- und Radspur Unter den Eichen Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Die Senatsverwaltung für Verkehr will die Bus- und Radspur an der Straße Unter den Eichen zurückbauen. Es sollen auf Höhe des Botanischen Gartens in Steglitz wieder zwei Fahrstreifen für den Autoverkehr entstehen. Die Senatsverwaltung begründet den Schritt mit täglichen Staus und Problemen an der Kreuzung zur Autobahn 103. Diese Maßnahme wird in der Öffentlichkeit und in der Bezirksverordnetenversammlung kontrovers diskutiert. Nachfolgend nehmen die Fraktionen und Gruppen in der BVV-Steglitz-Zehlendorf zu diesem Thema Stellung. René Rögner-Francke, Bezirksverordnetenvorsteher

CDU-Fraktion Die Radspur muß weg, und mit uns kommt sie auch weg! Wir wollen die sichere Teilnahme aller Verkehrsteilnehmer, auch der Radfahrer, am Straßenverkehr. Das beinhaltet auch Radspuren und Radwege. Der Unterschied zwischen politischer Vernunft und Ideologie ist vorliegend allerdings sehr gut zu erkennen, denn die Radspur der GRÜNEN ist fehl am Platz: An dieser Stelle fahren täglich 38.800 Kraftfahrzeuge (96,5 %) und 1.400 (3,5 %) Radfahrer. Welcher vernünftige Mensch kommt auf die Idee, dort eine der beiden Kfz-Spuren in eine Radspur umzuwandeln? Die Sicherheit für Radfahrer muss auch an dieser Stelle gewährleistet sein, wir wollen den Radverkehr – unter Einbeziehung der Fußgängerampel vor dem Eingang des Botanischen Garten – auf den jetzigen Gehweg, der hergerichtet werden muss, verlegen. Fußgängerverkehr findet dort, bis auf den dann ampelgeschützten Eingang, kaum statt und ist auch auf der anderen Straßenseite möglich. Wir machen Angebote und sprechen keine Verbote aus, wir zwingen die Menschen nicht, sich in ihrem Privatleben so zu verhalten, wie wir es gerne hätten. Wir sind nicht Ideologie und Zwang, wir sind Vernunft und Freiheit! Torsten Hippe

B‘90/Grünen-Fraktion Der CDU-Verkehrssenat will die Bus- und Radspur Unter den Eichen abschaffen und den Radverkehr künftig auf den Gehweg verlagern. Dabei hat der Senat selbst eingeräumt, dass der frühere Radfahrstreifen nicht mehr nutzbar ist. Die Lösung? Der Bus steht im Stau und Radfahrende und Zufußgehende sollen sich den verbleibenden Gehweg teilen, der schon heute stellenweise so schmal ist, dass Besucher*innen des Botanischen Gartens kaum nebeneinander gehen können. Dort auch noch den Radverkehr zu führen, schafft neue Konflikte und gefährdet die Sicherheit aller. Die Krönung des Ganzen: Der CDU-Senat möchte beim späteren Umbau der Straße die schattenspendenden Eichen fällen, um eine zusätzliche Autospur zu ermöglichen. Und das trotz zunehmender Hitzewellen. Wir setzen stattdessen auf ganzheitliche Lösungen: etwa durch eine intelligente Ampelschaltung am Botanischen Garten oder eine flexible Nutzung der drei Fahrspuren – morgens zwei Spuren stadteinwärts und eine stadtauswärts, nachmittags umgekehrt. Moderne Verkehrspolitik bringt Sicherheit und Leistungsfähigkeit zusammen - statt sie aus ideologischen Gründen gegeneinander auszuspielen. Alexander Kräß Berlin

SPD-Fraktion

Die CDU und Verkehrssenatorin Ute Bonde wollen die Radspur Unter den Eichen abschaffen. Das lehnen wir ab. Wer den Radverkehr einfach von der Straße verdrängt, löst die Verkehrsprobleme nicht. Busse, Rad 1.140 Zeichen pro Fraktion Sanitär Gas Klempnerei Solar Badgestaltung Gebäudetrocknung   Vorwort CDU Grüne SPD FDP 1 · 14163 Berlin · Telefon (030) 801 66 62 AfDMittelstraße www.woermann-und-soehne.de Linke

fahrende und Autofahrende gegeneinander auszuspielen, ist der falsche Weg. Gleichzeitig verschließen wir nicht die Augen vor den Staus auf dieser wichtigen Hauptverkehrsstraße. Der begrenzte Straßenraum macht deutlich, dass es keine einfache Patentlösung gibt. Deshalb sollten alle Möglichkeiten sorgfältig geprüft werden. Denkbar wäre beispielsweise zu untersuchen, ob der Radverkehr in einem Teilbereich zunächst über den vorhandenen Hochbordradweg geführt und erst später wieder auf die Fahrbahn geleitet werden könnte, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Ob eine solche oder eine andere Lösung rechtlich, verkehrlich und unter dem Aspekt der Verkehrssicherheit sinnvoll ist, muss jedoch fachlich geprüft werden. Volker Semler

FDP-Fraktion Der Fahrradweg „Unter den Eichen“ - zu Beginn dieser Wahlperiode 2021-26 eingerichtet, hat sich zu einem Zankapfel entwickelt, Fahrrad vs. Auto. Unsere Fraktion war diesem Projekt anfangs sogar zugewandt, allerdings als deutlich schmaleren Radstreifen. Außer Markierungen und Schildern wurde ja kein großer finanzieller Aufwand benötigt. Im Verlauf der Zeit muss aber die Frage erlaubt sein, ob der Stau, der sich jeden Tag vom späten Nachmittag bis zum frühen Abend bildet, so weiter hinnehmbar ist. Wir Freien Demokraten (FDP) sind der Meinung, dass Hauptverkehrsstraßen möglichst zweispurig sein müssen, um die Nebenstraßen zu beruhigen und vom

Durchgangsverkehr freizuhalten. Autos im Stau stoßen unnötige Abgase aus, die damit vermieden würden. Wer von der Autobahn A103 in Richtung. Zehlendorf oder Wolfensteindamm unterwegs ist, erlebt schon auf der Autobahnbrücke einen starken Rückstau, der sich auch nicht durch Umrechnen der Fahrzeuge auf 24Stunden pro Tag wegdiskutieren lässt. Alle wollen die Schloßstraße nach Westen fahren, wenn dann auf der vermeintlichen Busspur niemand fährt, beißt manch eine(r) fast ins Lenkrad. Mathia Specht-Habbel Alternative für

Deutschland

AfD 

Das Problem ist das Nadelöhr! Der „Witz“ ist, dass auch Busse, Taxen, Pflegedienste und Rettungsfahrzeuge zunächst im Stau stehen. Wer wie der grüne Bürgermeister-Kandidat die Ampelschaltung dafür verantwortlich macht, ist entweder von bitterer Ahnungslosigkeit betroffen oder versucht, von der eigentlichen Ursache abzulenken. Unter den Folgen leiden Pendler, Handwerker, Lieferverkehr und Anwohner durch Ausweichverkehr und zusätzliche Abgase. Die Lösung muss sich an den örtlichen Verhältnissen orientieren. Eine Fällung der Eichen kommt nicht infrage. Denkbar ist deshalb, den bisherigen Geh- und Radwegbereich auf dieser Straßenseite vollständig als Radweg zu nutzen. Der eigentliche Fußgängerverkehr wird über die gegenüberliegende Straßenseite geführt werden. An den verbleibenden Begegnungsstellen ist Radfahrern genau jene Rücksicht abzuverlangen, die die beengte Situation erfordert. Jedes Gesetz kennt Ausnahmen. Gefragt sind Augenmaß, keine starren Ideologien. Eine verantwortliche Bezirkspolitik à la AfD hat das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer im Blick, statt den täglichen Stillstand zum politischen Prinzip zu erklären. Peer Döhnert Weitere Informationen zur BVV und den Sitzungsterminen finden Sie unter www.berlin.de/-ii23015

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„Bezirkshelden 2026“ gesucht Ob im Sportverein, in der Schule, im Jugendclub oder in der Nachbarschaft: Viele junge Menschen setzen sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für ihre Mitmenschen ein. Um diesen Einsatz zu würdigen, sucht das Kinder- und Jugendbüro (KiJuB) Steglitz-Zehlendorf auch in diesem Jahr wieder die „Bezirkshelden“. Bis zum 11. Oktober 2026 können Vorschläge für die Auszeichnung eingereicht werden. Die Aktion richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 21 Jahren, die im Bezirk aktiv sind und das gesellschaftliche Leben vor Ort mitgestalten. Vorgeschlagen werden können sowohl Einzelpersonen als auch Kleingruppen von bis zu fünf Personen. Wer einen Vorschlag einreichen möchte, kann dies über das Online-Formular auf www.kijubsz-berlin.de/kijub/projekte/ bezirksheldinnen oder per E-Mail an ehrungsz@berlin.de machen. Für eine vollständige Nominierung werden der Name, das Alter und die Kontaktdaten der vorgeschlagenen Person benötigt, ebenso wie eine Beschreibung ihres ehrenamtlichen Engagements. Auch die Kontaktdaten der

Grafik: KiJuB Steglitz-Zehlendorf

Bis 11. Oktober können engagierte Kinder und Jugendliche vorgeschlagen werden

nominierenden Person müssen angegeben 17. Mal veranstaltet. Das Projekt wird vom Kinder- und Jugendbüro in Kooperation mit werden. Die feierliche Auszeichnung der Jugend- der Jugendkunstschule „YouKunst“ durchgelichen findet am 27. November 2026 statt. führt und durch das Jugendamt Steglitz-ZehDie Ehrung wird in diesem Jahr bereits zum lendorf finanziert.

Programm der Volkshochschule im Spätsommer Für August hat die Victor-­ Kreativ Interessierte können am Gollancz-Volkshochschule Steg- Wochenende des 29. und 30. Aulitz-Zehlendorf ihr neues Pro- gust 2026 in der Onkel-Tom-Stragramm vorgestellt. Das Angebot ße 14 an einer Schreibwerkstatt für den Spätsommer umfasst teilnehmen. Unter dem Titel „Wir Kurse aus den Bereichen beruf- schreiben den Sommer“ werden liche Weiterbildung, Gesundheit, Erlebnisse jeweils von 10 bis Kreativität und Sprachen. 17  Uhr literarisch aufgearbeitet. Im sprachlichen Bereich starten Wer hingegen körperlichen AusEnde August mehrere Angebote. gleich sucht, kann sich für einen Ab Donnerstag, 27. August 2026, Rücken-Yoga-Kurs anmelden, der wird in der Goethestraße 9-11 an am Montag, 31. August 2026, beacht Terminen jeweils von 17.30 ginnt. Dieser umfasst zwölf Terbis 19  Uhr der Kurs „Deutsch mine und findet jeweils von 17 für den Berufsalltag“ mit dem bis 18.15 Uhr in der Hermann-EhSchwerpunkt Sprechen (Niveau lers-Oberschule statt. B1) angeboten. Wer sich sprach- Anmeldungen für alle Kurse lich auf eine Reise in den fernen nimmt die Volkshochschule StegOsten vorbereiten möchte, kann litz-Zehlendorf online, schriftlich ab Montag, 31. August 2026, an oder persönlich in den Serviceeinem fünftägigen Online-Kom- büros entgegen. Für Rückfrapaktkurs „Japanisch A1.1“ teil- gen steht die Service-Hotline nehmen, der täglich von 18 bis unter der Telefonnummer 030 21.15 Uhr stattfindet. Zeitgleich 90299 6156 oder per E-Mail startet in der Goethestraße 9-11 unter service@vhssz.de zur Verein einwöchiger Intensivkurs für fügung. Das vollständige ProSpanisch (Niveau A1.1), der als Bil- gramm ist auf www.berlin.de/ dungszeit anerkannt ist und eben- vhs/volkshochschulen/steglitzfalls von 18 bis 21.15 Uhr läuft. zehlendorf einsehbar.

65 Jahre Mauerbau Steglitz-Zehlendorf und Kleinmachnow erinnern am 13. August an die Opfer der deutschen Teilung Am 13. August 2026 jährt sich der Jahr eine gemeinsame GedenkBau der Berliner Mauer zum 65. veranstaltung. Bürgerinnen und Mal. Dieses Ereignis prägte das Bürger sind eingeladen, an dem Leben der Menschen in Berlin gemeinsamen Gedenkweg teilund den angrenzenden Bran- zunehmen. denburger Gemeinden tiefgrei- Die Veranstaltung beginnt am fend. Spürbar waren die Folgen Donnerstag, 13. August 2026, um auch an der Grenze zwischen 18 Uhr auf Kleinmachnower Seite. Zehlendorf und Kleinmachnow, Erster Treffpunkt ist der Gedenkwo bestehende Verbindungen stein auf dem Adam-Kuckhoffvon einem Tag auf den anderen Platz (Neuruppiner Straße, Ecke Karl-Marx-Straße). Nach dem gekappt wurden. Um an die historischen Ereignis- dortigen Innehalten führt der se des Jahres 1961 und die Opfer Weg über die ehemalige Grenze des Grenzregimes zu erinnern, auf die Zehlendorfer Seite. Dort organisieren das Bezirksamt Steg- wird das Gedenken am Kreuz für litz-Zehlendorf und die Gemein- Karl-Heinz Kube in der Neuruppide Kleinmachnow auch in diesem ner Straße fortgesetzt.

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Kunst und Klänge am Oberhofer Platz Petruskirche lädt zu Ausstellung und Konzertabenden ein Lichterfelde Ost hält ein abwechslungsreiches Kulturprogramm bereit. In der Petruskirche am Oberhofer Platz präsentieren Kunstschaffende im August und September 2026 ein buntes Spektrum, das von strukturierter Malerei über klassische Gitarrenklänge und modernen Folk-Pop bis hin zu einer humorvollen Zeitreise durch die Musikgeschichte reicht.

2026, ebenfalls um 20 Uhr, präsentieren Ronja Maltzahn und Federico Marina ihr Bühnenprogramm „Butterfly & Wolf“. Das Duo kombiniert Folk-Pop mit klassischen Instrumenten wie Cello und Ukulele sowie elektronischen Synthesizern und verbindet die Musik mit erzählten Geschichten. Als Gast tritt die Songwriterin Marianne Neumann auf, ehemals Frontfrau der Band „Berge“. Sie steuert Stücke aus ihrem Solo-Debütalbum bei, die sie selbst dem Genre „Deep Pop“ zuordnet – einer Verbindung von Popmelodien mit nachdenklichen Texten. Der Eintritt beträgt 18 Euro.

Ausstellungseröffnung am 6. August Den Auftakt macht die Vernissage zur Ausstellung „Rhythmus – Farbe – Raum“ der Künstlerin Isabel Glathar am Donnerstag, 6. August 2026, um 19 Uhr. Glathar, die viele Jahre als Kostüm- und Bühnenbildnerin tätig war, zeigt Gemälde, die auf geometrischen Berechnungen und Konstruktionen basieren. Das Zusammenspiel von Farben und Schwingungen erinnert an musikalische Strukturen. Die Ausstellung ist bis Ende September jeweils mittwochs und samstags von 10 Uhr bis 13 Uhr sowie vor und nach Gottesdiensten und Kulturveranstaltungen geöffnet.

Streifzug durch die Musikepochen

Gitarrenmusik zwischen Sinti-Jazz und Klassik Am Donnerstag, 20.  August 2026, um 20 Uhr, folgt das Konzert „Gypsy meets Classic“. Der Gitarrist Lulo Reinhardt, der für seine Mischung aus Gypsy Jazz, Flamenco und südamerikanischen Rhythmen bekannt ist und bereits mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet

Gotteshaus und Kulturort: Die Petruskirche in Lichterfelde Ost. wurde, tritt gemeinsam mit der weißrussischen Gitarristin Yuliya Lonskaya auf. Lonskaya verbindet in ihren Interpretationen klassische Gitarre mit Folk-, Jazz- und Bossa-Nova-Elementen und singt

in fünf Sprachen. Der Eintritt zu diesem Abend kostet 20 Euro.

Liedpoesie und „Deep Pop“ im September Am Donnerstag, 3.  September

Am Samstag, 19.  September 2026, um 20  Uhr wird die Musik-Performance „Der Groove der Geschichte“ präsentiert. Die Pianistin Annette Hölzl und der Singer-Songwriter NOĪAN widmen sich auf informative Weise historischen Fragen der Musikentwicklung. Dabei schlagen sie eine Brücke von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart über Blues, Boogie-Woogie und Rock bis hin zu modernem Hip-Hop und elektronischen Klängen. Karten für diesen Abend sind für 18 Euro erhältlich. Die Petruskirche ist für Rollstuhlfahrer barrierefrei zugänglich. Weitere Konzerttermine und Kartenbestellung unter www. petrus-kultur.de/kulturkalender.�

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Kino, Lesekreis und stille Stunden Stadtteilbibliothek Lankwitz mit neuen Angeboten Die Stadtteilbibliothek Lankwitz in der Bruchwitzstraße  37 erweitert ihr Programm und wird einmal mehr zum Treffpunkt für die Nachbarschaft. Im August und September 2026 starten drei unterschiedliche Veranstaltungsreihen, die von gemeinsamen Diskussionen über ruhige Lesezeiten bis hin zu Filmnachmittagen reichen. Der Eintritt zu allen Angeboten ist frei.

Stadtteilbibliothek Lankwitz, Bruchwitzstraße 37, 12247 Berlin.

Austausch im Lankwitzer Lesekreis

um eine vorherige Anmeldung nat. Das Prinzip ist einfach: Jede per E-Mail an bahar.hufnagel@ Besucherin und jeder Besucher Wer sich nach dem Lesen lieber ba-sz.berlin.de gebeten. bringt ein eigenes Buch mit – über das Gelesene austauschen • Freitag, 7.  August 2026, von egal ob Roman, Sachbuch oder möchte, findet im neuen „Lank16.30 Uhr bis 18 Uhr. Comic – oder leiht sich vor Ort witzer Lesekreis“ Gleichgesinnte. Lesestoff aus. Anschließend wird Stille Lesezeit im Die Gruppe kommt künftig an zwei Stunden lang schweigend „Silent Book Club“ nebeneinander gelesen. jedem ersten Freitag im Monat zusammen, um über ein vorab Den Auftakt macht ein neues • Montag, 7.  September 2026, ausgewähltes Buch zu sprechen. Format für alle, die gerne in von 16 Uhr bis 18 Uhr. Beim ersten Treffen steht das Gesellschaft, aber dennoch in Überraschungskino für Werk „Die Holländerinnen“ von Ruhe lesen möchten. Der „Silent ältere Generation Dorothee Elmiger im Mittelpunkt. Book Club“ trifft sich ab August 1  |  Gazette   |  2026  |  Datei: 27408.89174.2.indd Da die Plätze begrenzt sind, wird an jedem ersten Montag im Mo- Ab September richtet sich ein

neues Angebot speziell an ältere Filmliebhaberinnen und -liebhaber. Bei den „Goldenen Filmstunden“ wird an vier Mittwochnachmittagen jeweils von 16.30 Uhr bis 18.30  Uhr ein bekannter Filmklassiker gezeigt. Welcher Titel genau auf dem Programm steht, erfahren die Gäste erst zu Beginn der Vorführung. • 9. September • 14. Oktober • 11. November • 9. Dezember 2026.

Mehr als Pflege

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Ein Ort für Entlastung, Begegnung und Kultur Wer einen pflegebedürftigen Angehörigen betreut, weiß, wie erfüllend diese Aufgabe sein kann – und wie viel Kraft sie kostet. Umso wichtiger ist es, sich zwischendurch eine Auszeit zu gönnen. Denn nur wer selbst neue Energie tankt, kann dauerhaft für andere da sein. Im KATHARINENHOF AM PREUßENPARK in Berlin-Wilmersdorf finden pflegebedürftige Menschen während einer Kurzzeit- oder Verhinderungspflege ein Zuhause auf Zeit. Angehörige können beruhigt verreisen, sich erholen oder andere Verpflichtungen wahrnehmen – in dem Wissen, dass ihre Liebsten professionell und liebevoll betreut werden. Das erfahrene Team sorgt für eine individuelle Pflege, feste Tagesstrukturen, persönliche Ansprache und einen abwechslungsreichen Alltag. Helle Gemeinschaftsbereiche, frisch zubereitete Mahlzeiten und vielfältige Beschäftigungsangebote schaffen eine Atmosphäre, in der sich Gäste schnell wohlfühlen. Kurzzeitpflege bedeutet hier weit mehr als die Überbrückung einer Pflegesituation – sie schenkt Sicherheit, Geborgenheit und Lebensqualität. Doch der KATHARINENHOF AM PREUßENPARK versteht sich nicht nur als Pflegeeinrichtung. Das Haus ist zugleich ein Ort der Begegnung, der Kunst

und der Kultur. Regelmäßig finden Ausstellungen, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen statt, die Bewohnerinnen und Bewohner ebenso wie Besucherinnen und Besucher aus dem Kiez zusammenbringen. Denn kulturelle Erlebnisse bereichern den Alltag, schaffen Gesprächsanlässe und fördern das Miteinander über Generationen hinweg. Ein besonderes Zeichen dieses Selbstverständnisses ist die aktuelle Ausstellung „NICHTS BLEIBT, WIE ES IST“, die dem Berliner Maler Matthias Koeppel (1936–2025) gewidmet ist. Der bedeutende Künstler verbrachte seine letzte Lebenszeit im KATHARINENHOF AM PREUßENPARK. Dass seine Werke heute genau hier ausgestellt werden, verleiht der Ausstellung eine besondere emotionale Tiefe. Koeppel gehörte zu den prägenden figurativen Malern Berlins. Über Jahrzehnte hielt er den Wandel der Hauptstadt mit feinem Humor, großer Beobachtungsgabe und einem unverwechselbaren Stil fest. Seine Berliner Stadtansichten, Landschaften und Arbeiten seines eigens entwickelten neokubistischen Stils erzählen von Veränderung, Geschichte und Identität. Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählt das monumentale Gemälde zur Grundsteinlegung des Humboldt Forums, das erstmals öffentlich gezeigt wird.

Der Titel „NICHTS BLEIBT, WIE ES IST“ beschreibt nicht nur den Wandel Berlins, sondern erhält im Rückblick auf das Leben des Künstlers eine besonders berührende Bedeutung. Die Ausstellung läuft noch bis zum 31. Dezember 2026 und ist für Besucherinnen und Besucher geöffnet. So verbindet der KATHARINENHOF AM PREUßENPARK zwei Aspekte, die auf den ersten Blick unterschiedlich erscheinen und doch eng zusammengehören: professionelle Pflege und kulturelle Teilhabe. Menschen finden hier nicht nur Unterstützung und Sicherheit, sondern auch Inspiration, Begegnung und Lebensfreude. Genau das macht den KATHARINENHOF zu einem Ort, an dem sich Fürsorge und Kultur auf besondere Weise ergänzen.

Kurzzeit- und Verhinderungspflege Sie möchten einen Platz für einen begrenzten Zeitraum anfragen? Ob zur Entlastung pflegender Angehöriger, nach einem Krankenhausaufenthalt oder während eines Urlaubs – der KATHARINENHOF AM PREUßENPARK berät Sie gerne zu den Möglichkeiten der Kurzzeit- und Verhinderungspflege sowie zu den Leistungen der Pflegekasse. Aktuell sind freie Plätze verfügbar.

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Gut informiert, besser leben! Gemeinschaftsprojekt „Berliner Hausbesuche“ unterstützt Senioren Die „Berliner Hausbesuche“ sind ein von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege finanziertes Projekt im Präventionsbereich, das in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern in ganz Berlin vom Malteser Hilfsdienst e. V. umgesetzt wird. Das kostenlose und persönliche sowie freiwillige Informationsangebot richtet sich an ältere Menschen ab 70 Jahren, die dadurch zu einem besser selbstbestimmten und aktiven Leben in ihrem Bezirk finden können. Speziell geschulte Lotsinnen und Lotsen des Malteser Hilfsdienst für jeden Bezirk stellen sich auf Wunsch daheim oder an einem anderen gewünschte Ort in einem persönlichen Gespräch den Fragen der Senioren zu Alltagsthemen und geben Angebotsinformationen zu den Bereichen Freizeit, Gesundheit, IT, Mobilität, Finanzen etc. . – Und das nicht nur in deutscher, sondern auch in anderer Sprache und ggf. unterstützt von Dolmetschern und Übersetzern.

Malteser Lotsen.� Foto: Berliner Hausbesuche / Malteser Hilfsdienst e. V. mationen und vermitteln darüber hinaus, wo die jeweils gesuchte Zuständigkeit zu finden ist. Außerdem stellen sie bei Bedarf auch Kontakte her. – Wer aber fit und interessiert einfach nur zusätzliche Freizeit-Betätigung im Ehrenamt, Sport oder in der Bildung und Kultur sucht oder Unterstützung bei finanziellen Fragen benötigt, auch dem wird mit passenden Angeboten im Kiez von den Berliner Hausbesuchen weitergeholfen. – Wichtiges Ziel dabei ist immer, den Menschen im Alter ein möglichst langes und zufriedenes Verbleiben in ihrer gewohnten Häuslichkeit zu ermöglichen.

Möglichkeiten nutzen Mehr Lebensqualität dank konkreter Hinweise und Kontaktvermittlung Das Smartphone sperrt sich wieder einmal vehement gegen alle Eingabeversuche, die große Wohnung im vierten Stock ohne Fahrstuhl wird langsam zur sportlichen Herausforderung oder der pflegebedürftige Angehörige bedarf zunehmend zusätzlicher Hilfe von außen? – Bevor sich nun der ältere Mensch auf die zermürbende Suche nach Auskunftgebenden und Hilfsangeboten der Bereiche IT, altersgerechtes Wohnen oder Pflegeberatung begibt, geben ihm da die Lotsen der „Berliner Hausbesuche“ unkompliziert fachkundige Infor Interessante Möglichkeiten im Kiez gibt es in jedem Bezirk etliche, doch nur wenige Senioren kennen deren Vielfalt oder wünschen sich mehr Kontakt zu Gleichgesinnten. – Durch die Berliner Hausbesuche wird es einfacher, mit Freude am Leben mittendrin dabei zu sein. Die bezirklichen Lotsenteams sind mit viel Verständnis und Geduld für die Anliegen der Senioren da. Wie für Seniorin Hannelore T. aus Zehlendorf, die berichtet: „Ich habe in meinem Kiez beim Einkaufen Unterstützung gesucht. Über Lotsin Svenja Nielsen von den Berliner Hausbesuchen habe ich Angebote genannt bekommen und wohin ich mich wenden kann. Einkaufen in Begleitung

macht mir jetzt wieder Spaß.“

Geschichte Das Gemeinschaftsprojekt „Berliner Hausbesuche“ gibt es seit dem Herbst 2021. Es startete zunächst als Pilotprojekt in ausgewählten Bezirken (wie beispielsweise in Charlottenburg-Wilmersdorf ), wurde in den darauffolgenden Jahren schrittweise ausgebaut und ist mittlerweile berlinweit verfügbar und sehr erfolgreich, wird gut angenommen: Bereits über 5.000 Seniorinnen und Senioren (Stand 2025) nutzten bisher das kostenlose Angebot in allen 12 Berliner Bezirken. Besonders nachgefragt sind die Bereiche Wohnen, Alltagsunterstützung, Pflege und soziale Teilhabe. Am häufigsten empfohlen werden Pflegestützpunkte, FreiImpressum

zeit- und Begegnungsstätten, Besuchsdienste, haushaltsnahe Hilfen und Mobilitätsdienste. Der Malteser Hilfsdienst e. V. (MHD) in Deutschland ist eine katholische Hilfsorganisation, die vom Deutschen Caritasverband und zwei Gliederungen des Malteserordens gegründet wurde. Zum Leitsatz des Malteser Hilfsdienstes gehört, Bedürftigen Hilfe zu bezeugen. 1978 entwickelte sich aus dem Malteser Hilfsdienst u. a. der Malteser Hilfsdienst e. V. und die Malteser Hilfsdienst gGmbH. Zusammen haben sie in Deutschland etwa 51.000 ehrenamtliche und 35.000 hauptamtliche Mitarbeitende sowie 1.010.000 Mitglieder und Fördermitglieder. Die evangelische Schwesterorganisation ist die Johanniter-Unfall-Hilfe.

Für Sie zuständig Die Terminvergabe für ein persönliches kostenloses Gespräch im Rahmen der „Berliner Hausbesuche“ bei Ihnen daheim oder an einem anderen Ort mit der für Ihren Bezirk zuständigen Lotsin oder dem zuständigen Lotsen ist unkompliziert: Wenden Sie sich in Steglitz-Zehlendorf an das zuständige Lotsen-Team Svenja Nielsen und Thomas Ruprecht unter Telefon: 030 348 003 – 242 oder per E-Mail: bhb.steglitz-zehlendorf@ malteser.org Weitere Informationen unter www.berliner-hausbesuche.de � Jacqueline Lorenz

Gazette Steglitz ·  August Nr. 8/2026 ·  46. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Steglitz, Zehlendorf, Wilmersdorf, Charlottenburg sowie Schöneberg & Friedenau.

Online-Ausgaben www.gazette-berlin.de Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH Am Bürohochhaus 2-4 · 14478 Potsdam ☎ 0331 / 379 734 50

Redaktion

Karl-Heinz Christ · ☎ 0331 / 379 734 52 redaktion@gazette-berlin.de

Freie Redakteurin Jacqueline Lorenz · ☎ 0172 630 26 88

Titelbild: Jacqueline Lorenz

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Nächste Ausgabe September Nr. 9/2026 Anzeigen-/Redaktionsschluss 14.08.2026 Erscheinung 03.09.2026

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Eine eigene Hüpfburg für die Grundschule an der Bäke Steglitzer Unternehmen als Unterstützer gesucht Nach den vielen Herausforderungen des Schulalltags gibt es für Kinder kaum etwas Schöneres, als gemeinsam unbeschwert zu feiern. Am Samstag, den 26. September 2026, lädt die Grundschule an der Bäke in der Haydnstraße Familien und Nachbarn zu ihrem jährlichen Sommerfest ein.

sem Jahr eine nachhaltige Anschaffung: Eine eigene Hüpfburg soll gekauft werden. Bislang wurden entsprechende Spielgeräte für solche Anlässe meist tageweise angemietet. Um das Budget langfristig zu entlasten, strebt der Förderverein nun den Kauf eines eigenen Geräts an. Dieses soll künftig auch bei Sportfesten und Einschulungsfeiern zum Einsatz kommen. Der Kaufpreis für die Hüpfburg beläuft sich auf rund 7500 Euro.

ins Gespräch zu kommen. Zudem sind Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg und Bezirksstadtrat Patrick Steinhoff eingeladen, das Fest mit einer Rede zu eröffnen. Ein gemeinsames Foto mit den Sponsoren vor der neuen Hüpfburg ist ebenfalls geplant.

Kiez-Sponsor werden

Kaufen statt mieten Für die Veranstaltung, die sich an Familien und die Nachbarschaft richtet, plant das Organisationskomitee des Fördervereins in die • Modulräume • Wintergärten • Sommergärten • Terrassendächer • Lamellendächer • Sonnenschutz • Innen-/ Brandschutztüren Systeme in Holz-Alu sowie Alu Sonderanfertigungen

Zur Finanzierung des Vorhabens bittet die Schule die lokale Wirtschaft um Mithilfe. Gesucht werden Unternehmerinnen und Unternehmer aus Steglitz, die das Projekt durch Geld- oder Sachspenden unterstützen möchten. Der Förderverein stellt für die Zuwendungen abzugsfähige Spendenbescheinigungen aus. Als Dankeschön für das Engagement werden die Unterstützer als Ehrengäste zum Sommerfest eingeladen. Vor Ort besteht die Möglichkeit, mit Schulleiterin Irina Wißmann

Spenden sind ab sofort möglich per Banküberweisung auf das Konto IBAN: DE10 1007 0024 0421 7220 00, BIC: DEUTDEDBBER, Kontoinhaber: Förderverein Grundschule an der Bäke e. V., über den QR-Code oder PayPal an foerderverein-baeke@t-online.de. Interessierte Unternehmen können sich direkt an das Organisationskomitee wenden unter E-Mail: s.tatjana@gmx.de oder schulfest@gs-baeke. schulserver.de.

Von der Beratung bis zur Montage – alles aus einer Hand! LebensRaum Brandenburg GmbH  ·  Am Heidering 9  ·  16515 Oranienburg Tel. 03301 522 84 70 oder 0170 357 90 66  ·  www.lr-brandenburg.de