Gazette Steglitz - April 2026

Gazette für Steglitz, Lankwitz und Lichterfelde

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GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Steglitz

April 2026

Steglitz Lankwitz Lichterfelde

Kunstmarkt in Lichterfelde Europäische Tage des Kunsthandwerks auf dem Ludwig-Beck-Platz GRATIS ZUM MITNEHMEN

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Staudenmarkt auf der Domäne Dahlem Über 80 Aussteller präsentieren Pflanzenvielfalt und geben Tipps Am 11. und 12. April 2026 findet auf dem Gelände der Domäne Dahlem der Berliner Staudenmarkt statt. In der historischen Kulisse des Ritterguts und Museums lädt die Veranstaltung dazu ein, sich auf die Gartensaison vorzubereiten. Auf einer Marktstrecke von über einem Kilometer präsentieren sich 74 Gärtnereien, Baumschulen und Saatgutbetriebe sowie zusätzlich zahlreiche Informationsstände und Anbieter von Gartenzubehör. Das Spektrum der Aussteller reicht von regionalen Kleinbetrieben bis hin zu internationalen Spezialisten.

Pflanzenvielfalt und Fachberatung Das Angebot umfasst ein breites Sortiment an Blütenstauden für alle Jahreszeiten, Ziergräsern und Nutzpflanzen. Auch Bäume, die sich dem wandelnden Klima besonders gut anpassen können, werden vorgestellt. Neben

der Gärtnerhof GmbH. Auch die Domäne Dahlem selbst ist mit einem Stand vertreten und bietet in diesem Jahr Tomaten- und Erdbeerjungpflanzen aus vollständig torffreier Anzucht an.

Feste Schuhe und eigene Taschen

Domäne Dahlem - Landgut und Museum in der Königin-Luise-Straße 49. dem Verkauf steht der fachliche ler. Ergänzt wird das Angebot Austausch im Mittelpunkt. Besu- rund um Pflanzen und Garten cher haben die Möglichkeit, sich durch verschiedene kulinarische direkt bei den Erzeugern über Stände sowie das Bio-Gasthaus. Pflanzung und Pflege zu infor- Die Einkäufe werden von den mieren. Rankende Obstgehölze „Pflanzenparkplätzen“ mittels wie Kiwibeeren und Weintrauben „Pflanzentaxi“ direkt zu dem stehen zur Auswahl genau wie gewünschten Eingang der Dodas Kaukasus-Vergissmeinnicht, mäne gebracht – langes Tragen historische Rittersporne oder Be- über den Markt entfällt also. sonderheiten für Pflanzensamm- Präsentiert wird der Markt von

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Der Staudenmarkt ist an beiden Tagen jeweils von 9 bis 18  Uhr geöffnet. Da es sich bei dem Veranstaltungsort an der Königin-Luise-Straße  49 um einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Ackerflächen und Wiesen handelt, wird das Tragen von festem Schuhwerk empfohlen. Um das Müllaufkommen zu reduzieren, werden Gäste gebeten, eigene Taschen und Transportmittel für ihre Einkäufe mitzubringen. Zudem wird Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Informationen zu den Eintrittspreisen und Lageplan unter www.berliner-staudenmarkt.de/ domaenedahlem.

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WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN

Gazette Zehlendorf  |  APRIL 2026  |  1 Gazette Steglitz  |  April 2026  |  3

Frühling am Bahnhof Nikolassee.

Kirschblütenzauber am Fliegeberg.

Fotos: BA SZ

Liebe Leserinnen und Leser,

Foto: BA SZ

Foto: Uwe Steinert

mit dem April beginnt für viele Menschen eine Zeit, in der sich der Frühling zunehmend bemerkbar macht. Die Tage werden länger, erste Blüten sind zu sehen, und das Leben verlagert sich nach und nach wieder stärker nach draußen. Wie in jedem Frühling ist die Kirschblüte entlang des Berliner Mauerwegs zwischen Teltow und Lichterfelde ein Highlight. Ab Mitte April erblühen hier mehr als 1000 Kirschbäume und verwandeln das Gebiet Maren Schellenberg in eine beeindruckende rosa Blütenpracht. Je nach Abschluss der derzeit noch laufenden Arbeiten am Japaneck kann der Mauerweg im April nur eingeschränkt genutzt werden. Alternativ können Sie auf die Kirschblüte im Lilienthalpark ausweichen. Die in Lichterfelde gelegene Grünanlage erinnert an den Flugpionier Otto Lilienthal (1848–1896), der den 15 Meter hohen „Fliegeberg“ 1894 für seine Flugversuche aufschütten ließ. Wo auch immer im Bezirk: Die Kirschbaumblüte ist ein ganz besonderer Moment, in dem sich die Jahreszeit von ihrer schönsten Seite zeigt. Die Europäischen Tage des Kunsthandwerks laden am 12. April auf dem Ludwig-Beck-Platz

dazu ein, die Vielfalt des Kunsthandwerks kennenzulernen und mit Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern ins Gespräch zu kommen. Im Bereich der Inklusion möchte ich Sie auf den „Stadtteil der Sinne“ aufmerksam machen – ein Projekt des Blindenhilfswerks Berlin e. V. in Steglitz (www.blindenhilfswerkberlin.de/?p=778). Er lädt dazu ein, den Alltag aus der Perspektive von Menschen mit Seheinschränkungen kennenzulernen. Besucherinnen und Besucher können auf einem Parcours erleben, wie sehr sich Wahrnehmung und Orientierung verändern, wenn

der Sehsinn nicht im Mittelpunkt steht. Mit Hilfe eines Langstocks ist der Weg durch den Parcours zu finden, wobei das Berliner Stadtgeschehen durch entsprechende Geräusche simuliert wird. Dadurch müssen sie sich neu orientieren, etwa durch akustische Signale, die sie im Alltag kaum wahrnehmen. Seit seiner Gründung im Jahr 1886 setzt sich das Blindenhilfswerk dafür ein, dass Menschen mit eingeschränkter Sehkraft ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben führen können. Der „Stadtteil der Sinne“ macht beispielhaft deutlich, wie wichtig Inklusion und gegenseitiges Verständnis für das Zusammenleben in unserer Stadt sind. Projekte und Veranstaltungen wie diese zeigen, wie lebendig unser Bezirk ist und wie wichtig Orte der Begegnung für das gemeinschaftliche Leben sind. Ein weiteres Highlight im April sind die Osterfeiertage, die für viele Menschen eine willkommene Gelegenheit sind, im Kreis von Familie und Freunden zusammenzukommen oder ein paar freie Tage zu genießen. Ich wünsche Ihnen eine frohe Osterzeit und den Schülerinnen und Schülern erholsame Osterferien. Ihre     Maren Schellenberg Bezirksbürgermeisterin

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Kunstmarkt in Lichterfelde Europäische Tage des Kunsthandwerks auf dem Ludwig-Beck-Platz

iele Stände laden auf dem ETAK-Markt zum Stöbern und Shoppen ein. � Fotos: André Ballin / Family & Friends e. V. Am Sonntag, dem 12. April 2026, von 11 bis 18 Uhr steht der Ludwig-Beck-Platz ganz im Zeichen des Handwerks. Anlässlich der Europäischen Tage des Kunsthandwerks (ETAK), die zeitgleich in 24 europäischen Ländern stattfinden,

veranstaltet der Verein Family & „Kunsthandwerk baut Brücken“ Friends dort zum zweiten Mal bietet der Markt einen Querschnitt den lokalen ETAK-Markt. Rund durch die regionale Kreativszene. 60 Ausstellerinnen und Aussteller Besucher können sich auf handgepräsentieren rund um den Wap- fertigte Produkte aus unterschiedpenbrunnen ihre Arbeiten. lichsten Materialien wie Holz, KeUnter dem europaweiten Motto ramik, Glas, Leder und Textilien

freuen. Ziel der Organisatoren ist es, dem Wirtschaftsbereich Kunsthandwerk und Design eine lokale Bühne zu geben und den Austausch zwischen Kunstschaffenden und Interessierten zu fördern. Das Angebot zwischen Moltke- und Augustastraße umfasst eine breite Palette an Gewerken, darunter traditionelle ­Petry­k iwka-Holz­m alerei aus der Ukraine und handbemaltes Porzellangeschirr mit saisonalen Motiven. Neben klassischen Dekorations- und Gebrauchsgegenständen sind auch ungewöhnlichere Produkte vertreten. Postkartenkalender und bedruckte Stofftaschen sind genauso zu haben wie handgefertigte Kopfbedeckungen wie Hüte und Fascinators aus Filz, Draht und Federn. Auch kulinarisch wird das Kunsthandwerk aufgegriffen: So gibt es handgemachte argentinische Doppelkekse in verschiedenen, teils saisonalen Sorten.

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Gazette Steglitz  |  April 2026  |  5

KNAUER – Grund zum Feiern Pittcon Heritage Award und Gebäudeerweiterung Erfreuliches gibt es häufiger aus dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf zu berichten, wenn der Name KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH fällt. Nun hat es Unternehmerin Alexandra Knauer – geschäftsführende Gesellschafterin und seit 2000 Eigentümerin der sich vertrieblich über 70 Länder erstreckenden Firma – einmal mehr geschafft, das Unternehmen über Europas Grenzen hinaus in strahlendem Licht zu

Ausgezeichnet: Alexandra Knauer. Dr. Markus Fuchs nahm in Texas die Auszeichnung stellvertretend entgegen.� Fotos: KNAUER und Pittcon Texas

Dr. Herbert Knauer (1931-2024). � Foto: Knauer

präsentieren: In den USA wurde sie am 8. März mit dem Pittcon Heritage Award 2026 ausgezeichnet, der sie insbesondere für ihre unternehmerische Weitsicht, wissenschaftliche Innovation und sozial verantwortliche Führungsrolle würdigt. Alexandra Knauer wird

damit in die sogenannte Pittcon Hall of Fame aufgenommen, in der nur Persönlichkeiten vertreten sind, welche die Entwicklung der instrumentellen Analytik und Laborwissenschaften maßgeblich geprägt haben. Der Preis wird seit 2002 jährlich gemeinsam

von der „Pittsburgh Conference on Analytical Chemistry and Applied Spectroscopy“ (Pittcon) und dem „Science History Institute“ verliehen. Und auch wenn die Geehrte die Urkunde vor Ort nicht selbst entgegennehmen konnte, weil die auszeichnenden

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6  |  Gazette Steglitz  |  April 2026 präsentiert sich das Firmengebäude in neuem Photovoltaikgewand mit über 360  Speicherelementen nicht mehr in vorrangigem Firmenblau, dafür aber in umso energieeffizienterem Anthrazitschwarz. Rund 20  Prozent des hauseigenen Energiebedarfs lassen sich zukünftig daraus decken. Und auch der Logistikbereich hat

KNAUER in neuem Gewand mit Logistikturm. Vereinigten Staaten ihr aus kaum nachvollziehbaren Gründen das Einreisevisum verweigert hatten, nahm für sie diese hohe Würdigung in San Antonio, Texas, vor rund 700 Konferenzteilnehmenden Dr. Markus Fuchs entgegen, stellv. Vertriebsleiter bei KNAUER und seit über 30 Jahren dort

Die Ausgezeichnete auf Reisen feierten Roswitha Knauer und Carsten Losch. tätig. Während der Zeremonie wurde eine Videobotschaft von Alexandra Knauer gezeigt, die sich indessen in Mexiko aufhielt. In ihrem Videoauftritt unterstrich sie, die das Familienunternehmen in zweiter Generation erfolgreich vom Hersteller analytischer Messinstrumente zum breit aufgestell ten Life-Science-Technologieanbieter geführt hat, die Bedeutung von Innovation, Geschichte und Nachhaltigkeit. Dabei stellte sie gleichzeitig bevorstehende marktreife Entwicklungsprodukte von KNAUER vor. Den Preis widmete die Unternehmerin ihrem Vater Dr.  Herbert Knauer (19312024). 1962 hatte er, begnadeter Erfinder und Entwickler, gemeinsam mit seiner unternehmerisch versierten Ehefrau Roswitha die Firma gegründet. Die Senior-Gründerin war es dann auch, die in den Zehlendorfer Firmenräumen am Hegauer Weg anlässlich dieser besonderen Auszeichnung ihrer Tochter einen Tag später die Mitarbeitenden zu einem gemeinsamen Extra-Frühstück lud, bei dem dann auch ihnen die Videobotschaft präsentiert wurde. Während die Mitarbeitenden die Auszeichnung ihrer Chefin mit kräftigem Applaus honorierten, verlieh auch Geschäftsführer Carsten Losch mit herzlichen Worten seiner Anerkennung Ausdruck, nicht ohne die jahrelange „Vorleistung“ zu diesem Erfolg der Eltern Herbert und Roswitha Knauer zu würdigen.

Roswitha Knauer brachte es dann auf den Punkt: „Ich bin heute sehr glücklich, hier zu sein. Solch Ehrung mitzuerleben, wünsche ich mir für jeden Tag. Ich bin sehr bewegt.“ Dabei erinnerte sie sich an die Reisen zur Pittcon nach Texas

Neuer Lieferbereich mit Rolltor. gemeinsam mit ihrem Mann, den diese Auszeichnung seiner Tochter sehr stolz gemacht hätte. Und sie lobte auch die entspannte familiäre Athmosphäre im Betrieb und die Mitarbeitenden, welche diese Firma zu einer ganz besonderen werden lassen und nicht unerheblich zum Unternehmenserfolg beitragen.

...und noch mehr Grund zum Feiern gibt es am Hegauer Weg: Nach fast anderthalbjähriger Bauzeit und siebenstelligen Baukosten

Auch das ist KNAUER. eine deutliche Modernisierung erfahren: Im neu erstandenen Anbau mit Rolltor und Lagerhalle ist ein reibungsloser Liefer- und Warenverkehr garantiert. Darüber hinaus ist auf Hohentwielsteig-Seite in gewohntem KNAUER-Blau ein Logistikturm-Anbau entstanden, durch den nun wie mit einem Paternoster jedes einzelne Firmenstockwerk über verkürzten Transportweg erreichbar ist. – Umständliche Transporte mit dem Fahrstuhl entfallen damit. In letzter Bauphase erfährt derzeit der Eingangsbereich einen Umbau. Und auch auf der anderen Straßenseite des Hegauer Wegs grüßt KNAUER: In weißer Villa sind Buchhaltung und Marketing-Abteilung des Unternehmens eingezogen und sorgen mit dafür, dass im „Mutterhaus“ gegenüber die Abteilungen nicht aus den Nähten platzen und genügend Raum für die Entwicklung weiterer Wissenschaftlicher Geräte à la KNAUER bleibt. � Jacqueline Lorenz Anzeige

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Gazette Steglitz  |  April 2026  |  7

Mitreden im Bezirk Wie kann man Projekte vorschlagen? Wer durch in Steglitz-Zehlendorf spaziert, dem fallen oft Dinge auf, die besser laufen könnten. Ein vernachlässigter Spielplatz, eine unübersichtliche Kreuzung oder der Wunsch nach einem neuen Treffpunkt für die Nachbarschaft. Bislang war es für Einwohnerinnen und Einwohner oft mühsam, solche Ideen in die Mühlen der Lokalpolitik einzuspeisen. Das hat sich geändert: Seit Anfang März gibt es im Bezirk das neue Instrument des „Vorhabenvorschlags“.

Bürgerbeteiligung verbessert Damit schließt das Bezirksamt das letzte Kapitel seiner Richtlinien für mehr Bürgerbeteiligung ab. Laut Bezirksstadträtin Carolina Böhm soll die Politik auf diese Weise nahbarer werden. Wer eine zündende Idee für das eigene Viertel hat, muss nicht mehr warten, bis die Verwaltung von selbst aktiv wird. Stattdessen können die Menschen im Bezirk direkt den Anstoß geben.

bisher keine Bürgerbeteiligung vorgesehen hat, kann diese nun offiziell angeregt werden. Dieses Recht beschränkt sich nicht nur auf Anwohner, sondern gilt auch für Menschen, die im Bezirk arbeiten, für Minderjährige (über ihre Vertreter) sowie für lokale Vereine und Initiativen. Anregung können beim Raum für Beteiligung (Potsdamer Straße 50, 14163 Berlin) abgegeben werden.

Mehr Mitspracherecht Grundsätzlich gibt es dabei zwei Möglichkeiten, sich einzubringen. Wer mindestens 16  Jahre alt ist und in Steglitz-Zehlendorf wohnt, kann der Politik komplett neue Projekte vorschlagen, die bisher in keinem offiziellen Plan auftauchen.Gleichzeitig können die Bürger aber auch mehr Mitsprache bei bereits laufenden Vorhaben der Verwaltung einfordern. Wenn der Bezirk beispielsweise den Umbau eines Platzes plant und

Wie geht das? Wer einen Vorschlag einreichen möchte, wendet sich an den bezirklichen „Raum für Beteiligung“. Ein entsprechendes Formblatt kann auf der bezirklichen Webseite (www.berlin.de/-ii1367171) heruntergeladen und per E-Mail an kontakt@sz-beteiligt.de geschickt werden. Wer Hilfe beim Ausfüllen benötigt, wird von den Mitarbeitern in offenen Sprechstunden vor Ort unterstützt.

So geht es weiter Doch was passiert danach mit den Ideen? Liegt ein Vorschlag

für ein neues Projekt auf dem Tisch, wandert er zunächst in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und den zuständigen Ausschuss. Stimmen die Lokalpolitiker der Idee zu, wird das Bezirksamt gebeten, das Projekt umzusetzen. Dabei prüft die Verwaltung im Detail, ob überhaupt genügend Geld, Personal und Zeit für das Vorhaben vorhanden sind. Landet ein Bürgervorschlag am Ende doch in der Schublade, gelten künftig klare Regeln: Die Verwaltung darf Ideen nicht einfach kommentarlos abheften. Jede Ablehnung muss den Einreichern schriftlich begründet und zudem veröffentlicht werden. Wer sich damit nicht abfinden möchte, kann anschließend in eine zweite Runde gehen und versuchen, das Anliegen beispielsweise über einen Einwohnerantrag mit gesammelten Unterschriften doch noch auf die politische Tagesordnung zu setzen.

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SCHLOSSPARK THEATER:

„Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ Champagner statt Schaumwein

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er Vater von Romanheld liebenswerter und hübsch anFelix Krull ist Fabrikant zusehender Leichtfuß, der von fuselnden Schaumweins. frühester Jugend an die (nicht Das nach Thomas Mann von Re- nur weibliche) Welt auf seine gisseur Frank-Lorenz Engel auf die Seite zu bringen weiß und dabei Bühne des Steglitzer Traditions- stets auf die Füße fällt, sei es als hauses gebrachte Stück „Bekennt- Maler-Modell, bei der Musterung, nisse des Hochstaplers Felix Krull“ als Liftboy oder als Kellner. Charaber ist eher einer Magnum-Fla- mant und durchtrieben gelingt sche Champagner würdig. Anläss- es ihm immer wieder, seine Mitlich des 150. Geburtstages und menschen um den diebischen 70. Todestages des großen Schrift- Finger zu wickeln. Frank-Lorenz stellers im vergangenen Jahr ist Engel – in der Schlosspark Thees eine gelungene Hommage an ater-Regie kein Unbekannter – ihn, die Alt und Jung begeistert hat seinen Lieblingsroman aus und einen ebenso amüsanten wie Jugendtagen in eigener Fassung geistreichen Abend verspricht. – Und vielleicht darüber hinaus dem ein oder anderen Lust darauf macht, Mann´s Schelmenroman und Memoiren erster Teil wieder einmal aus dem Bücherregal zu nehmen – als seinen letzten Roman, der einen zweiten Teil bis heute vermissen lässt, und an dem der Schriftsteller bis zur Fertigstellung im Jahr 1954 über 40 Jahre geschrieben hatte.

Foto DERDEHMEL/Urbschat mit viel Feingefühl auf die Bühne schaftlichem Esszimmer. Projektigebracht. Kein leichtes Unterfan- onen im Bühnenhintergrund und gen angesichts von 29 Rollen, ver- ortstypische Musik versetzen an schiedenen Handlungsorten und die jeweiligen Handlungsorte. dem langsätzigen Textreichtum Zeitgemäße prächtige Kostüme Mann´s. Da erstehen Szenen auf – von Viola Matthies und Jasper drehendem Bühnen-Rechteck in Krafft in Szene gesetzt – schafdunklem Rahmen, Collagen wie fen Farbakzente und lassen das aus einem Fotoalbum der Kai- Stück unverfälscht wirken. Über serzeit. Kein überflüssiges Mobi- ans Publikum gerichtete Erzähliar, ein bloßes Laken zeigt, wie lungen wird der Zuschauer ins unterschiedlich es zu agieren ver- Stück hineingezogen, das dann in mag: U.a. als Paravent, hinter dem ausgewählten Szenen das Leben sich einfallsreich umgezogen und die Hochstapeleien Krull´s wird, als griechisches Gewand näher wiedergibt. Geschickt zuoder als Tischdecke in hochherr- sammengeschnitten, wird die Handlung gegen Ende stark verdichtet, sodass manch Zuschauer Mühe bekommt, Schritt zu halten.

Kurzweilige Handlungscollage Da ist der ebenso pfiffige wie durchtriebene Felix Krull, Sohn eines Schaumweinfabrikanten,

Ensemble: Ludwig Michael, Oliver Nitsche, Gerhard Mohr, Alexa Maria Surholt, Adrian Djokić und Marie Schröder.� Foto DERDEHMEL/Urbschat

Bühnenerfahrung und Nachwuchstalent Hand in Hand Regisseur Engel hat sich dennoch erfolgreich geschlagen, einen so vielschichtigen Roman in kurzweiliger Fassung originalgetreu auf die Bühne zu bringen. Er weiß ein geniales Schauspieler-Team aus Bühnenerfahrenen und Nachwuchskräften hinter sich, dem er während er detailierten Proben die Sicherheit gegeben hat, ihre Rollen und sich behutsam mitz

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Gazette Steglitz  |  APRIL 2026  |  9 entwickeln. Dabei Alexa Maria Surholt in gleich vier Rollen und Adrian Djokić als Felix Krull, dem der Schelm auf den Leib geschneidert scheint. Die beiden Schauspieler, die erstmals am Schlosspark Theater spielen, könnten passender füreinander nicht ausgewählt sein. Das machte ein Gespräch mit den Beiden während der Probearbeit im März bereits deutlich: Hier die gestandene Bühnen-, Filmund Fernsehschauspielerin, die in Steglitz bei der großen Maria Körber die Schauspielkunst von der Pike auf gelernt hat und Berlin und dem Bezirk noch immer tief verbunden ist, und da der junge Schauspieler aus Niederösterreich, der in Leipzig Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ studiert hat. Alexa Maria Surholt zeigt sich begeistert von ihrem jungen Bühnenpartner, „der als perfekte Besetzung voller Leichtigkeit und Humor seine Rolle mit so großer Ernsthaftigkeit hinterfragt und dabei mit großer Liebe zur Bühne spielt, frei von jeder Eitelkeit.“ Dabei sei er ein feiner Mensch, wie man ihn nicht oft findet. Adrian Djokić seinerseits sparte auch nicht mit Anerkennung für die bühnenerfahrene Kollegin, die er für ihre fortwährende Begeisterung und Freude am Spiel noch nach so vielen Jahren auf der Bühne bewundert. Er erklärt: „Ich kann mich voll und ganz auf sie verlassen.“ Für ihn sei wichtig, darauf zu achten, dass sein Gegenüber auf der Bühne sich wohl fühle. Egal ob in Kampf- oder Liebesszene beflügele ein gewisser Rahmen und das Einhalten von Grenzen letztendlich die Freiheit des Spiels, betont der junge Schauspieler, der Regisseur Engel von den Brüder Grimm Festspie Gemeinsam zum Bühnenerfolg: Alexa Maria Surholt und Adrian Djokić len in Hanau her kennt und dort ihrer Fernseharbeit immer wieder für seine Rolle als „gestiefelter auch die Arbeit auf der Bühne, Kater“ ausgezeichnet wurde. weil es stärker expressives und Madame Houpflé und Felix Krull körperliches Spiel als vor der Kakommen schauspielerisch in der mera erlaubt. Liebesszene richtig in Fahrt und Chapeau! sich ganz nah, ohne dass dabei einer den anderen an die Wand In gleich neun Rollen schlüpft bzw. unter die Bettdecke spielt. Oliver Nitsche humorvoll und Alexa Maria Surholt beweist in überzeugend, inzwischen kaum drei weiteren Rollen ihre Vielsei- noch von der Schlosspark-Theatigkeit mit viel Witz und Schwung. terbühne wegzudenken. Auch Die Schauspielerin genießt neben Jakob Wenig, aktuell sogar sin Foto DERDEHMEL/Urbschat

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gend und in sechs Rollen auf der Bühne, bringt Hauserfahrung und eigenen Spielwitz mit. Daneben in vier ganz unterschiedlichen Rollen überzeugt Gerhard Mohr nicht weniger mit facettenreicher Mimik. Bereits beim Vorsprechen begeisterte die junge Marie Schröder das Theaterteam: Frisch von der Schauspielschule, schlüpft sie in gleich sechs Rollen. Sie wechselt darin zwischen Hosenrolle, temperamentvoll, artig und verliebt-hysterisch und kann so die beeindruckende Bandbreite ihres schauspielerischen Könnens in ein und demselben Stück zeigen. Eigentlicher Held des Abends aber bleibt Adrian Djokić. Regisseur Engel, der mit seinem Stück die Sprache Thomas Mann´s eins zu eins übernimmt und dadurch würdigt, verlangt dem Schauspieler einen Textmarathon ab, den dieser ebenso souverän wie textsicher meistert. Neckisch-charmant spielt er sich in aller Herzen, begeistert in Matrosenanzug ebenso wie in Schiesser-Feinripp und Livree. Schelmenhaft wechselt er leichtfüßig zwischen Erzählung und Szene, ohne jegliche Ermüdungserscheinung. Das Publikum im Schlosspark Theater honoriert mit viel Applaus diesen gelungenen Thomas-Mann-Abend, der deutsche Literatur unverkrampft und verbraucherfreundlich präsentiert und ihnen einen kurzweiligen Theaterbesuch beschert hat. Jacqueline Lorenz „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ steht noch bis zum 26. April 2026 auf dem Spielplan. Weitere Informationen unter www.schlossparktheater.de Telefon Theaterkasse: 030 789 56 67-100

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Kinder- und Jugendparlament im Bezirk Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Die Bezirksverordnetenversammlung hat sich in 2025 für die Einrichtung eines gewählten Beteiligungsgremiums für Kinder- und Jugendliche ausgesprochen. Daraus entstand der Antrag, ein Kinder- und Jugendparlament einzurichten, durch das die Partizipationsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen institutionalisiert und ihnen die Möglichkeit gegeben werden, ihre Meinungen und Vorhaben in die kommunalen Entscheidungsprozesse einzubringen. Zu diesem Thema nehmen nachstehend die Fraktionen und Gruppen in der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf Stellung. René Rögner-Francke, Bezirksverordnetenvorsteher

CDU-Fraktion Seit Jahren werden unterschiedliche Formate für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Entscheidungsprozessessen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene praktiziert. Sei es bei „Jugend debattiert“, der Simulation des Europäischen Parlaments oder bei Projekten in Schulen und Jugendeinrichtungen vor Ort. Auf Basis eines BVV-Beschlusses soll nun ein Kinder- und Jugendparlament im Bezirk geschaffen werden, das an bezirklichen Entscheidungen mitwirkt. Der CDU ist es wichtig, dass eine nachhaltige und kontinuierliche Mitarbeit der Jugendlichen erreicht wird, die dem Gremium eine kommunalpolitische Relevanz verleiht. Ebenso muss gewährleistet sein, dass sich nicht nur politisch interessierte Jugendliche aus bildungsnahen Bereichen beteiligen und dass die Regeln unserer repräsentativen parlamentarischen Demokratie beachtet werden (Spontanität und Regelverstoß allein sind noch lange kein Qualitätsmerkmal). Ebenso muss gewährleistet sein, eine politisch einseitige Instrumentalisierung zu vermeiden. Ziel muss es sein, das Kinder- und Jugendparlament zu einem ernstzunehmenden Akteur in der Bezirkspolitik zu entwickeln. Ute Hahnfeld

B‘90/Grünen-Fraktion Politik redet oft über Kinder und Jugendliche – und viel zu selten mit ihnen. Das wollen wir ändern. Darum hat die Ampel-Zählgemeinschaft 2024 einen Antrag für ein Kinder- und Jugendbeteiligungs-Gremium eingebracht. Nach dem Beschluss haben wir in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen entwickelt, wie dieses Gremium aussehen soll. Das Ergebnis? Sie wünschen sich ein Kinder- und Jugendparlament. Eine gewählte, vielfältige Vertretung, die ihre Perspektiven direkt in politische Entscheidungen einbringt. In der Vergangenheit gab es zwar Austauschformate, doch zu oft blieb es nur beim Gespräch. Entscheidungen folgten selten. Das Kinder- und Jugendparlament soll deshalb mehr sein als ein Symbol. Wir ändern die Geschäftsordnung der BVV so,

dass Ideen und Anliegen junger Menschen tatsächlich in politische Entscheidungen einfließen. Menschen müssen erleben, dass ihre Stimme zählt. Wer das früh erfährt, engagiert sich auch später für unsere Gesellschaft. Davon lebt Demokratie. Ein Kinder- und Jugendparlament ist keine nette Ergänzung, sondern eine Investition in unsere demokratische Zukunft. Johanna Martens Berlin

SPD-Fraktion

In der UN-Kinderrechtekonvention heißt es in Artikel 12, dass Kinder das Recht haben, sich eine eigene Meinung zu bilden, diese Meinung in allen das Kind berührenden Angelegenheiten frei zu äußern, und die Meinung des Kindes angemessen zu berücksichtigen. Dies gilt vor allem auch im Bezirk, wo viele politische Entscheidungen den Alltag junger Menschen direkt betreffen. Die SPD freut sich, dass die Forderung junger Menschen nach verbindlicher Beteiligung jetzt umgesetzt wird. Kinder und Jugendliche haben gute Ideen und einen klaren Blick für Gerechtigkeit und das, was schiefläuft. In einer Demokratie müssen alle Stimmen gehört werden und Kinder und Jugendliche gehören für uns unmissverständlich dazu. Wir sind davon überzeugt, dass man Demokratie nur dann lernen kann, wenn man sie aktiv mitgestalten darf. Wir wissen aber auch, dass die Politik, die Erwachsene machen, niemals fehlerlos ist und nur besser werden kann, wenn junge Menschen ihren festen Platz in unseren demokratischen Prozessen im Bezirk haben. Lassen wir also den Satz, dass Kinder unsere Zukunft sind, nicht nur eine leere Floskel sein, sondern gelebte Realität! Alexander Niessen

FDP-Fraktion Unsere Demokratie gerät immer stärker von links und rechts unter Druck. Was könnte es da besseres geben, als junge Menschen, die früh parlamentarische Beteiligungsprozesse selbst erleben und gestalten können? Nach langer Zeit ohne institutionalisierte Beteiligung junger Menschen wird dies nun tatsächlich Realität. Im April wird die BVV nach vielen Monaten der Vorbereitung und konstruktiver Debatten den Antrag der Ampel-Zählgemeinschaft für die Schaffung eines Kinder- und Jugendparlaments beschließen. Uns Freien Demokraten (FDP) ist wichtig, dass dieses Kinder- und Jugendparlament unter breiter Beteiligung und in fairen und demokratischen Prozessen gewählt wird. Dass es kein loses Projekt ist, sondern eine echte und repräsentative Vertretung, in der gewählte Mitglieder ihren Willen bilden und ihn gegenüber BVV und Bezirksamt mit verbrieften Rechten artikulieren können. Das Kinder- und Jugendparlament ist ein wegweisender Schritt demokratischer Integration. Es war Zeit, dass auch Steglitz-Zehlendorf ihn endlich geht. Søren Grawert

Alternative für

Deutschland

AfD 

Kinder- und Jugendparlamente werden gerne als große Schule der Demokratie gefeiert. Doch geht es hier um demokratische Bildung oder darum, Kinder möglichst früh politisch zu prägen? In einer freien Gesellschaft sollen Kinder zunächst einfach Kinder sein dürfen. Verantwortung für Erziehung und Werte liegt bei den Eltern, nicht bei politischen Aktivisten oder parteinahen Initiativen und NGOs. Wer Kinder schon im Schulalter in politische Strukturen einbindet, fördert nicht freies Denken, sondern die frühe Übernahme vorgegebener politischer Narrative. Unsere Geschichte zeigt, wie totalitäre Regime, ob im 3. Reich oder der DDR immer versucht haben, junge Menschen für ihre Ideologien zu mobilisieren und die soziale Ordnung – der Familie – zu zerstören. Die entscheidende Frage lautet deshalb: Lernen Kinder dort wirklich Demokratie – oder vor allem linken Aktivismus? Demokratische Bildung heißt, selbstständig zu denken, unterschiedliche Meinungen auszuhalten und Verantwortung zu übernehmen. Sie bedeutet eben nicht, Kinder möglichst früh politisch zu indoktrinieren. Dazu eine Empfehlung „Das Wunder von Berlin“ (Fernsehfilm, ZDF, 2008). Peer Döhnert

Die Linke  2021 beantragte die Linksfraktion auf Anregung von Schüler*innen einer 7. Klasse ein Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa). Bis zum Ende der Legislatur wurde unser Antrag nicht abgestimmt: Die Mehrheit der BVV wollte sich nicht entscheiden und „Konkurrenz“ für das selbst ausgedachte Format„Jugend spricht mit“ verhindern. 2022 beantragten wir erneut ein KiJuPa. Diesmal wurde der Antrag von allen anderen Fraktionen abgelehnt. Sie glaubten besser, als die jungen Leute selbst zu wissen, was Kinder und Jugendliche im Bezirk wollen. Zeitgleich scheiterte „Jugend spricht mit“, da das Format schlecht angenommen wurde. 2024 kam dann Grünen, SPD und FDP die ziemlich offensichtliche Idee, mit Kindern und Jugendlichen ein Konzept der Beteiligung zu entwickeln. Potzblitz! Damals kamen die Schüler*innen der ehemaligen 7. in die 11. Klasse, heute haben sie Abitur. Ein KiJuPa hatten sie während ihrer Schulzeit nicht. Es ist gut, dass die Zählgemeinschaft jetzt endlich den Wunsch junger Menschen respektiert und ein KiJuPa umsetzt. Wir hätten schon vor fünf Jahren an diesem Punkt sein können, wenn man den Schüler*innen damals zugehört hätte. Dennis Egginger-Gonzalez Weitere Informationen zur BVV und den Sitzungsterminen finden Sie unter www.berlin.de/-ii23015

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Aus für das Mittelmeerhaus? Millionen für Sanierung gestrichen Ein architektonisches Juwel steht vor einer ungewissen Zukunft: Seit mehr als 120 Jahren ist das Mittelmeerhaus eines der Wahrzeichen des Botanischen Gartens. Im Jahr 1904 öffnete diese prachtvolle gläserne Konstruktion, in dem sich subtropische Gewächse wohlfühlen, ihre Türen. Heute ist die fast 16 Meter hohe Stahlkonstruktion mit ihren Jugendstilelementen als Mittelmeerhaus bekannt. Doch das denkmalgeschützte Gebäude, das eine Heimat für zahlreiche Pflanzen bietet, ist bedroht.

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Müssen Rentner Steuern zahlen? Das am 01.01.2005 in Kraft getretene Alterseinkünftegesetz beinhaltet unter anderem eine umfangreiche Neuordnung der Besteuerung von Alterseinkünften. Die Neuregelung gilt sowohl für Personen, die erst jetzt in Rente gehen oder noch im Arbeitsleben stehen, als auch für Personen, die bereits vor 2005 eine Rente bezogen haben, so genannte Bestandsrentner. Waren bisher bei einem Renteneintrittsalter von 65 Jahren 27 % der Rente als Einnahmen zu erfassen (Ertragsanteil), so beträgt im Kalenderjahr 2005 der Besteuerungsanteil 50 %, d. h. die Hälfte der Rente

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Feuchtes Innenklima hinterlässt Spuren Es herrscht massiver Sanierungs- Dem Mittelmeerhaus droht die stau. Die letzte Renovierung Schließung. liegt gut 30  Jahre zurück, und das feuchte Klima im Inneren hat tiefe Spuren hinterlassen. fließen, erste Vorarbeiten hatten Stahlträger rosten vor sich hin, längst begonnen. Doch dann landas Holz der Fensterrahmen ist dete das Projekt auf der Streichmorsch. Weil sich die gesamte liste des Landes Berlin. Nach Fensterfront im Laufe der Jahre mehrmaligem Verschieben der gewölbt hat, entweicht die teure Entscheidung herrscht nun bitHeizungswärme fast ungehin- tere Gewissheit: Der Senat gibt dert nach draußen. die Mittel endgültig nicht frei.

unterliegt der Besteuerung. Seit dem 01.01.2005 werden die Rentenzahlungen an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt (Rentenbezugsmitteilung). Jeder Rentner sollte daher überprüfen, ob er aufgrund der Neuregelung ein zu versteuerndes Einkommen erzielt und eine Steuererklärung abgeben muss. Wir haben, um den Anforderungen der Rentner gerecht zu werden, ein spezielles Paket für Rentner entwickelt. Sprechen Sie uns diesbezüglich an. Natürlich können Sie auch in allen anderen steuerlichen Fragen den Kontakt mit uns aufnehmen.

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Fassungslosigkeit im Botanischen Garten Für die kostbare, wissenschaftli STEINMETZHÜTTE

che Pflanzensammlung ist dieser Zustand weitaus mehr als nur ein optisches Problem. Die Techniker des Gartens blicken mit großer Sorge auf die stark verrosteten Heizungsrohre. Sollte die Anlage an einem kalten Wintertag ausfallen, würden die frostempfindlichen Farne und Bäume aus dem Mittelmeerraum innerhalb kurzer Zeit unwiederbringlich erfrieren. Bislang wird das Gebäude durch provisorische Reparaturen am Laufen gehalten, doch auf Dauer reicht das nicht aus.

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Beim Botanischen Garten sorgt dieser Beschluss für Entsetzen. Man sei fassungslos und könne die Entscheidung nach all den bereits getätigten Investitionen nicht nachvollziehen, heißt es aus der Direktion. Die Konsequenz aus dem gestoppten Bauvorhaben könnte für die Nachbarschaft und alle Pflanzenfreunde bald spürbar werden: Wenn das Geld ausbleibt, muss das historische Gewächshaus voraussichtlich über kurz oder lang geschlossen werden. Doch noch ist es noch nicht soweit und das Mittelmeerhaus kann besichtigt werden. Kein Geld vom Senat Passend zur warmen Jahreszeit Eigentlich war die Rettung längst gelten bis zum 30. September anin Sicht. Bereits im Jahr 2020 wur- dere Öffnungszeiten: Täglich von den Gelder für eine umfassende 10 bis 19 Uhr ist der Eintritt in den Kernsanierung beantragt und in Botanischen Garten möglich, die Aussicht gestellt. Rund 26  Milli- Ausgänge sind bis 20 Uhr offen. onen Euro sollten in den Erhalt

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Ein helles, freundliches Badezimmer mit modernen Haltegriffen und bodengleicher Dusche – Komfort statt Pflegeatmosphäre.

Zuhause alt werden Warum das kein Wunschtraum bleiben muss Die meisten Menschen haben einen stillen Wunsch, über den selten laut gesprochen wird: Im

eigenen Zuhause alt zu werden. Nicht ins Heim. Nicht in eine fremde Umgebung. Sondern dort, wo

die Kaffeetasse immer auf dersel- Dieser Wunsch ist keine Utopie ben Ablage steht und die Wände – aber er braucht ein bisschen Vorbereitung. voller Erinnerungen hängen.

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Der erste Schritt: ehrlich hinschauen Bevor man irgendetwas verändert, lohnt sich ein ruhiger Rundgang durch die eigene Wohnung. Nicht mit den Augen der Gewohnheit, sondern mit dem nüchternen Blick eines Fremden: Wo könnte jemand mit eingeschränkter Bewegung ins Stolpern geraten?

Klein anfangen – große Wirkung erzielen Wer jetzt an teure Renovierungen denkt, kann erst einmal durchatmen. Denn oft reichen erstaunlich einfache Maßnahmen, um den Alltag deutlich sicherer zu machen. Teppiche entfernen, lose Kabel wegräumen, Wege freihalten – das kostet kaum etwas, senkt aber das Sturzrisiko erheblich. Eine gute Beleuchtung in jedem Raum ist ebenfalls ein echter Gamechanger, besonders nachts. Im Badezimmer, dem Raum mit dem höchsten Unfallrisiko, können eine Toilettensitzerhöhung, rutschfeste Matten, ein Duschstuhl und Haltegriffe den Unterschied zwischen Sicherheit und Angst ausmachen. Dazu gehören insbesondere auch Handläufe in Fluren und Treppen.

Wenn mehr nötig ist Manchmal kommt man mit kleinen Kniffen nicht weit genug. Dann braucht es echte bauliche Veränderungen: breitere Türen für Rollstühle oder Rollatoren, eine bodengleiche Dusche statt einer Badewanne, Rampen statt Stufen oder ein Treppenlift. Auch die Höhe von Lichtschaltern, Steckdosen und Heizungs reglern spielt eine Rolle – die optimale Greifhöhe liegt zwischen 85 und 105  Zentimetern. Wer das nachrüsten möchte, muss das nicht alleine durchdenken: Mittlerweile haben sich viele Handwerksbetriebe genau auf solche altersgerechten Umbauten spezialisiert und können Sie von der Planung bis zur Umsetzung begleiten.

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Geld ist (zum Teil) kein Problem Ja, Umbauten kosten Geld. Aber: Wer einen Pflegegrad hat und zuhause gepflegt wird, kann bei der Pflegeversicherung einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen beantragen. Dieser Zuschuss deckt sowohl Maßnahmen ab, die Pflege überhaupt erst ermöglichen, als auch solche, die den Alltag erleichtern und die Selbstständigkeit stärken. Wichtig dabei: Der Antrag muss vor dem Umbau gestellt werden, inklusive Kostenvoranschlägen. Und was viele nicht wissen: Auch ein Umzug in eine behindertengerechte Wohnung kann bezuschusst werden. Und sollte später weiterer Umbaubedarf entstehen, ist auch ein erneuter Antrag möglich.

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Das Zuhause mitwachsen lassen Ein Zuhause muss nicht für immer gleich bleiben. Es darf sich verändern – so wie wir selbst. Wer frühzeitig plant und die richtigen Schritte einleitet, kann sich eine Menge Stress, Kosten und vor allem Unsicherheit ersparen. Und das Beste daran: Wer in den eigenen vier Wänden bleibt, behält genau das, was kein Pflegeheim der Welt ersetzen kann – das Gefühl, zuhause zu sein.

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Junge Menschen als Vorbild für freiwilliges Engagement Präsentation der Bezirkshelden 2025 in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Sie engagieren sich in ganz besonderer Weise freiwillig, zeigen Initiative im Schulbereich, in Sportvereinen, in Hilfs- und kreativen Projekten: Junge Menschen, die Vorbild für ihresgleichen sind und Mut machen, sich ebenfalls freiwillig zu engagieren. Dafür wurden aktive Kinder und Jugendliche 2025 zum 17. Mal im Bezirk Steglitz-Zehlendorf unter Zusammenarbeit vom Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf mit der Jugendkunstschule ausgezeichnet und bereits im November im Rahmen einer Veranstaltung geehrt. In Vorbildfunktion für Einsatz, Energie und Miteinander stellen sie sich in diesem Jahr nun anderen jungen Menschen in einer ganz besonderen Ausstellung an passendem Standort im Jugendbereich der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek vor, die in Zusammenar beit von Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf (KiJuB SZ) mit der bezirklichen Jugendkunstschule YouKunst entstanden ist. Auf einer digitalen Stele lernt man die Jugendlichen und ihre MotiAnzeige

Mit gutem Gewissen genießen Wir starten in die Grillsaison! Dabei dürfen unsere hausgemachten meisterlichen Bratwurstklassiker nicht fehlen. Wir verarbeiten Fleisch von Betrieben, die für eine humane Form

Artgerecht aus Tradition der Tierhaltung stehen. Mit innovativen sowie traditionellen Rezepten, unserem bekannt hohen Niveau und eigener Produktion bieten wir Qualität, die allen schmeckt! Eine besondere Spezialität ist unser Dry Aged Beef, Entrecote und Rumpsteak, von Neulandrindern aus artgerechter Freilandhaltung. Durch die traditionelle, bis zu sechs Wochen dauernde Tro ckenreifung am Knochen bewahrt sich das Fleisch den Saft. Klassiker wie unsere hausgemachte Französische Merguez sind ebenfalls beste und feste Bestandteile auf den Tischen der Berliner. Mit täglichem Mittagstisch, zahlreichen Käsesorten und Weinen halten wir eine große Auswahl bereit. Wir freuen uns darauf, die Steglitzer Genießer bei uns begrüßen zu dürfen! Ein Plus für die Umwelt: Ob Fleisch, Wurst oder Käse – bringen Sie eine saubere Kunststoffbox mit, die wir füllen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Baseler Straße 3 12205 Berlin Bayerischer Platz 5 10779 Berlin Güntzelstraße 47 10717 Berlin Mexikoplatz 1 14163 Berlin Tel. 030 / 23 62 25 37 www.fleischerei-bachhuber.de

vation kennen – und bekommt vielleicht Lust, sich ebenfalls auf den Weg zur Bezirksheldin oder zum Bezirkshelden zu machen – selbstbestimmt, verantwortungsbewusst und mit eigenen Ideen.

Digitale Heldengeschichten Bei der Eröffnung der Ausstellung Ende Februar waren neben der Leiterin des KiJuB SZ, Julia „Jule“ Kumbier, und dem Leiter von YouKunst, Henning Harms, auch Jugendstadträtin Carolina Böhm und Schulstadträtin Malgorzata Sijbrandij dabei, zeigten offen ihre Begeisterung über das Bezirkshelden-Projekt und bedankten sich bei den engagierten Kinder und Jugendlichen sowie beim KiJuB SZ, die dies möglich machen, indem sie mit ihren Aktivitäten einen wichtigen Beitrag für den Bezirk leisten. „Hier in der Lieblingsbibliothek vieler Bezirksbürger*innen sind die jungen Held*innen nun ständig präsent und sollen darauf aufmerksam machen, dass sich möglich viele neue junge Helden aus dem Bezirk für 2026 vorstellen sollen“, erklärte Carolina Böhm und Malgorzata Sijbrandij ergänzte, dass gerade an diesem modernen Ort, der täglich rund 2.000 Bibliotheksbesucher anzieht, genau der richtige Platz für die Präsentationsstele sei, um möglichst viele junge Menschen zu erreichen. YouKunst-Leiter Harms verdeut lichte, wie wichtig und erfolgreich für eine erfolgreiche Verbindung von Jugend- und Bildungsarbeit die bereits zehnjährige zwischen Bezirksamt, KiJuB SZ und Jugendkunstschule bestehende Kooperation sei – deutlich geworden wieder einmal durch das aktuelle, vom Bezirk finanzierte Bezirkshelden-Projekt. Sein besonderer Dank galt dabei auch dem jungen Fotografen Inhwan Oh, Kursleiter von YouKunst, der an der UdK Berlin Industrie- und Produktdesign studiert hat und mit diesem Fotoauftrag ganz neue Erfahrungen mit jungen Menschen vor der Kamera gesammelt hat. Seinem Einfühlungsvermögen ist zu verdanken, dass auf seinen Fotos junge Menschen zu sehen sind, wie sie wirklich sind – ohne Filter und digital unverfälscht und selbst ausgewählt. Mitsprache- und Entscheidungsrecht haben alle Ausgezeichneten jedes Jahr auch beim Erstellen des jeweils neuen Helden-Designs. So ging auch 2025 nach ihren Ideen das aktuelle Kooperations-Logo an den Start: Hand in Hand eine helle und eine dunkle Hand.

Vorgestellt Von den 18 Ausgezeichneten zwischen 10 und 21 Jahren, von

Lona (12) engagierte sich als Schulsprecherin rnd im Bezirksschülerausschuss. Sie setzt sich für die Mitbestimmung der Schüler*innen und für Demokratiebildung in ihrer Schule ein. Dabei ist sie stets selbständig, zuverlässig und motiviert. Foto: Inhwan Oh 2026 / KiJuBSZ

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Gazette Steglitz  |  APRIL 2026  |  15 denen sich neun in der im Rahmen des professionellen Fotoshootings erstellten Präsentation öffentlich vorstellen, waren lediglich vier am Eröffnungstag der Ausstellung anwesend; Erkältungswelle und schulische Verpflichtungen bedingten dies. Vor Ort waren Julius (11), Lona (12), Lilith (15) und Karl (19). Julius engagiert sich, „weil es einfach Spaß macht, Verantwortung zu übernehmen“. Als Konfliktlotse und Klassensprecher engagiert, zeigt er auch im Karate-Verein Einsatz. Erst von Freunden erfuhr er, dass er für die Bezirkshelden vorgeschlagen ist, seine ältere Schwester hatte ihn angemeldet. Lona nennt es eher einen Zufall, dass sie vorgeschlagen wurde. Als Schulsprecherin und aktiv im Bezirksschülerausschuss (BSA) setzt sie sich für das Mitbestimmungsrecht von Mitschülern und für Demokratiebildung an ihrer Schule ein, damit Schule ein Ort ist, an dem gerne gelernt wird. Sie gilt

Lilith (15) engagiert sich in der Schülervertretung und im Bezirksschülerausschuss. Sie setzt sich aktiv für Demokratie, Vielfalt, Gerechtigkeit und gegen Diskriminierung ein und fördert die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Foto: Inhwan Oh 2026 / KiJuBSZ

als selbstständig, zuverlässig und motiviert. Sie und Lilith kennen sich von ihrer beider Arbeit im BSA her. Lilith – vorgeschlagen von einem Schulsozialarbeiter – zeigt außerdem in der Schülervertretung und als Schulsprecherin Engagement für Demokratiebewusstsein, Vielfalt und Gerechtigkeit, setzt sich gegen Diskriminierung und damit für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ein. – Nicht zuletzt, weil ihr ein erfolgreicher Austausch zwischen den Schulen im Bezirk am Herzen liegt. Und dann ist da noch Karl, gerade mitten im Abitur. Warum er sich engagiert? Julius (11) engagiert sich „Weil ich morgen noch in einer Demokratie leben möchte“, seine klavielfältig: er übernimmt Verantre Antwort. Wer ihn vorgeschlawortung als Klassensprecher und gen hat, weiß er bis heute nicht. Konfliktlotse. Zudem unterstützt Als stellvertretender Vorsitzender er tatkräftig Veranstaltungen im Landesschülerausschuss tritt des Berliner Karate Verbands und beteiligt sich im JKK Nippon in der er für Demokratiebewusstsein ebenso ein wie als beratendes Karate-Abteilung. Foto: Inhwan Oh 2026 / KiJuBSZ Mitglied im Jugendhilfeausschuss. Impressum

Gazette Steglitz ·  April Nr. 4/2026 ·  46. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Steglitz, Zehlendorf, Wilmersdorf, Charlottenburg sowie Schöneberg & Friedenau.

Online-Ausgaben www.gazette-berlin.de Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH Am Bürohochhaus 2-4 · 14478 Potsdam ☎ 0331 / 379 734 50

Redaktion

Karl-Heinz Christ · ☎ 0331 / 379 734 52 redaktion@gazette-berlin.de Freie Redakteurin Jacqueline Lorenz · ☎ 0172 630 26 88 Titelbild: André Ballin / Family & Friends e. V.

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Daniel Gottschalk ·☎ 030 / 323 38 54 · anzeigen@gazette-berlin.de

Nächste Ausgabe Mai Nr. 5/2026 Anzeigen-/Redaktionsschluss 10.04.2026 Erscheinung 30.04.2026

Mit aktiver Projektarbeit macht er sich für Mitbestimmung stark. Er hat ein Auslandsjahr in den USA hinter sich, und daraus „eine andere Perspektive auf die Welt bekommen“. Mit Englisch und Geschichte Leistungskurs kann der Gymnasiast sich durchaus vorstellen, nach dem Abi etwas aus dem Politischen Bereich zu studieren, vielleicht auch Philosophie oder Internationale Beziehungen. Sein Engagement sieht er neben der Schule wie einen zweiten Job, Karl (19) engagiert sich im der manchmal zwar etwas davon Landesschülerausschuss und abhält, mehr Sport zu machen, als beratendes Mitglied im dafür aber mindestens genauso Jugendhilfeausschuss. Er bringt viel Spaß macht. Bei solch enga- sich verantwortungsbewusst in gierten jungen Leuten, die als wei- Projekte ein und macht sich für tere Bezirkshelden u. a. auf dem Mitbestimmung stark. Ponyhof, bei den Pfadfindern, Foto: Inhwan Oh 2026 / KiJuBSZ der Freiwilligen Feuerwehr oder im Jugendbetreuungshaus Enga- zu Gast: Jeden Donnerstag von gement und Einsatz für Andere 16 bis 18  Uhr ist im Jugendbezeigen, ist einem vor der Zukunft reich das Mobile Wohnzimmer gleich weniger bange. – Und man (MoWo) geöffnet und bietet eine wünscht sich noch viele weitere kostenlose und  vertrauliche Juso taffe junge Menschen im Bezirk, gendsprechstunde an sowie ein die auch zukünftig als Bezirkshel- Prüfungscoaching. den von sich reden machen. Anmeldung und weitere InformaÜbrigens – nicht nur mit der Prä- tionen unter www.kijubsz-berlin. sentation ist das KiJuB SZ in der de Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Jacqueline Lorenz

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