GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN
September 2025
Charlottenburg
6. SEPTEMBER
Antikes und Kunst in der Suarezstraße
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Hörzimmer Berlin
2 | Gazette Charlottenburg | SEPTEMBEr 2025
Antikes und Kunst in der Suarezstraße Traditionelle Antikmeile feiert am 6. September ihre 24. Ausgabe Am Samstag, den 6. September 2025, findet zum 24. Mal die Antikmeile in der Suarezstraße statt. Von 12 bis 20 Uhr präsentieren über 25 ansässige Fachgeschäfte sowie rund 100 Gastaussteller Antiquitäten, Kunst und Desi Fotos: oldthing.de gnobjekte, darunter absolute raritäten und Unikate – inklusive Beratung durch Experten. Auch auf Schmuck, Mode aus verschiedenen Epochen und Bücher können sich die Besucherinnen und Besucher freuen. Wie bereits in den vergangenen Jahren werden es sich die Antik-Fans nicht nehmen lassen, in stilechter Kleidung vergangener Zeiten über die Meile zu flanieren.
Die Streckenführung auf der Antikmeile ist in diesem Jahr etwas verändert. Aufgrund von Baumaßnahmen wird die Veranstaltungsfläche auf Teile des Kaiserdamms und der Windscheidstraße ausgeweitet. Die offizielle Eröffnung durch die Bezirksbürgermeisterin findet um 12.30 Uhr vor dem Geschäft Chalet Antik 58 statt. Ein
besonderer Programmpunkt ist das 50-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Suarezstraße, die sich mit Aktionen für Besucher beteiligt. Für den musikalischen rahmen sorgt unter anderem ein Berliner Blechbläserquartett. Entlang der Festmeile wird es zudem verschiedene gastronomische Angebote – von Kaffee
und Kuchen bis zu internationalen Spezialitäten – geben. Das diesjährige Plakat wurde vom Holzschnitt-Künstler Felix Martin Furtwängler gestaltet; eine limitierte Auflage signierter Originalholzschnittdrucke wird zum Verkauf angeboten. Der Eintritt zur 24. Antikmeile ist frei. Weitere Informationen unter www.oldthing.de/suarezstrasse.
WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN DAS WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN
Gazette Charlottenburg | SEPTEMBEr Gazette Wilmersdorf | September2025 | 3 2025 | 3
der September hält wieder Gelegenheiten bereit, die Vielfalt und Lebendigkeit unseres Bezirks neu zu entdecken – ob beim Spazieren durch den Kiez, beim Stöbern auf der Antikmeile oder im Gespräch auf einer Kirstin Bauch der Plauderbänke.
Foto: britibay
Liebe Bürger:innen in Charlottenburg-Wilmersdorf!
Neues aus dem Bezirksamt: Zwei neue Bezirksstadträte gewählt Im Juli hatte ich Sie informiert, dass zwei Stadtratspositionen im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf unbesetzt waren. Nun freue ich mich, Ihnen mitzuteilen, dass diese Lücken geschlossen wurden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Charlottenburg-Wilmersdorf hat am Donnerstag, 17. Juli 2025, zwei neue Bezirksstadträte gewählt – das Bezirksamt ist damit wieder komplett.
diesem Jahr am Samstag, 6. September, statt. Die dort ansässigen Antiquitätenhändler und ausgewählte Gastanbieter verwandeln die Suarezstraße – zwischen Kantstraße und Kaiserdamm – in ein Paradies für alle, die Schönes, Seltenes und gut Erhaltenes schätzen. Die Mischung aus Antiquitäten, Designklassikern, Sammlerstücken und Kunsthandwerk ist in Berlin einzigartig. Bereits zum 24. Mal organisiert das dortige Netzwerk von Gewerbetreibenden das beliebte Straßenfest mit viel Engagement und Liebe zum Detail. Ich freue mich sehr, in diesem Jahr die Schirmherrschaft über die Veranstaltung zu übernehmen. Unsere bezirkliche Wirtschaftsförderung unterstützt das Netzwerk seit vielen Jahren – denn solche Initiativen tragen maßgeblich zur Lebendigkeit und Attraktivität unserer Geschäftsstraßen bei. Ich lade Sie herzlich ein: Kommen Sie vorbei, lassen Sie sich treiben – und entdecken Sie alte Schätze neu!
Fotos: BA CW
Tag des offenen Denkmals: Blick hinter die Kulissen des Rathauses
Simon Hertel hat das ressort Jugend und Gesundheit übernommen, während Astrid Duda als neue Bezirksstadträtin die Abteilung Bürgerdienste und Soziales leitet. Mein Kollege Christoph Brzezinski, bereits Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Stadtentwicklung, Liegenschaften und IT, wurde zudem zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im neuen Team – und darauf, unseren Bezirk weiter voranzubringen.
Antikmeile in der Suarezstraße: Ein Fest für Liebhaber alter Schätze Ein echtes Highlight im September ist die Antikmeile in der Suarezstraße – sie findet in
Im September findet traditionell der „Tag des offenen Denkmals“ statt – eine Gelegenheit, Bauwerke mit Geschichte zu erkunden. Auch das rathaus Charlottenburg öffnet wieder seine Türen. Ich lade Sie ein, gemeinsam mit mir das rathaus bei einem rundgang zu entdecken. Auch dieses Jahr ist es wieder möglich, den rathausturm zu besichtigen, der sonst nicht öffentlich zugänglich ist. Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte vorab per E-Mail oder telefonisch an. Für die rathausführung schreiben Sie uns einfach eine E-Mail (presse@charlottenburg-wilmersdorf. de) oder rufen an unter (030) 9029-12359. Für die Besichtigung des rathausturms, melden Sie sich bitte unter dieser Nummer an: (030) 9029-13001 oder -13006. Details zu Treffpunkt und Uhrzeit erhalten Sie bei der Anmeldung. Beide Events sind leider wegen der baulichen Gegebenheiten nicht barrierefrei.
Kiezspaziergang Am Samstag, den 13. September, laden wir Sie wieder zu einem Kiezspaziergang
Wir helfen Ihnen gerne bei: ° der Einkommensteuer ° der Existenzgründung ° der Buchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung ° Schwierigkeiten mit den Finanzbehörden
ein – dieses Mal führt er durch Alt-Lietzow. Geleitet wird der Spaziergang von meinem Kollegen, Bezirksstadtrat Christoph Brzezinski. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Standesamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Alt-Lietzow 28. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Informationen über die bisherigen Kiezspaziergänge finden Sie im Internet unter www. kiezspaziergaenge.de.
Plauderbänke: Begegnungen, die gut tun Noch bis Ende September laden im Bezirk wieder mehrere „Plauderbänke“ zum Verweilen und zum Gespräch ein. Die Idee ist ganz einfach: Wer auf einer Plauderbank Platz nimmt, zeigt: Ich bin offen für ein Gespräch. Die Plauderbänke laden alle ein, Platz zu nehmen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Bänke stehen an mehreren Orten im Bezirk – zum Beispiel am Brabanter Platz, am Nikolsburger Platz, am Bundesplatz und an der Klimainsel (Prinzregentenstraße). Wer sicherstellen möchte, dass jemand zum Plaudern da ist, kann die Bänke zu festgelegten Zeiten besuchen. Dann sitzen dort Ansprechpersonen, die sich auf Gespräche mit Interessierten freuen. Alle Details dazu finden sich auf unserer Webseite: plauderbaenke.charlottenburg-wilmersdorf.de. Organisiert wird das Projekt vom Netzwerk Nachbarschaft Wilmersdorf mit Unterstützung der mobilen Stadtteilarbeit Wilmersdorf (nachbarschafft e. V.) und der Sozialraumorientierten Planung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf. Auch die Freiwilligenagentur, das Jungen Engagement und die Seniorenvertretung beteiligen sich daran. Ein herzlicher Dank an alle, die sich mit so viel Engagement für lebendige Nachbarschaften einsetzen! Für Ihre Anregungen, Lob und Kritik bin ich für Sie erreichbar unter bauch@charlottenburgwilmersdorf.de. Herzlich grüßt Sie Ihre Kirstin Bauch
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Das Hauptgebäude der Universität der Künste wurde 1902 an der Hardenbergstraße erbaut.
50 Jahre Universität der Künste Gründungsjubiläum mit vielen Veranstaltungen Das Jahr 2025 markiert ein besonderes Jubiläumsjahr für die Universität der Künste Berlin: Vor 50 Jahren wurden die Hochschule für Bildende Künste und die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst zur Hochschule der Künste (HdK) zusammengelegt. Am 30. September 1975 wurde die HdK als eine „künstlerische und wissenschaftliche Hochschule” errichtet. Nach einer umfänglichen Strukturreform trägt sie seit 2001 den Namen Universität der Künste Berlin. Mit mehr als 4000 Studierenden und über 70 Studiengängen ist sie die größte künstlerische Hochschule in Deutschland.
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Doch eigentlich ist diese Institution, bei der die Kunst im Mittelpunkt steht, schon viel älter. Ihre Geschichte, die mit vielen Brüchen behaftet ist – begann bereits 1696. Damals gründete der brandenburgische Kurfürst und spätere
„Hochschule für bildende Künste“ heraus. Sie verschmolzen am 30. September 1975 zur „Hochschule der Künste“. 2001 wurde sie zur Universität der Künste ernannt. Das Hauptgebäude der Universität der Künste steht an der Hardenbergstraße 33, der Gebäudekomplex wurde im Jahr 1902 für die „Königliche akademische Hochschule für die bildenden Künste“ erbaut. Bundesallee 1-12
Weitere Standorte der UdK
König Friedrich I. in Preußen die „Mahl-, Bildund Baukunst-Academie“. Weitere Vorgängerinstitutionen waren unter anderem die Königliche Kunstschule zu Berlin, die Meisterschule für Graphik und Buchgewerbe und das Königliche Musik-Institut Berlin. Aus den zahlreichen Hochschulen und Instituten kristallisierten sich im Laufe der Jahre die „Hochschule für Musik und Darstellende Kunst“ sowie die
Charlottenburg: Einsteinufer 43, Fasanenstraße 1B, Fasanenstr. 88, Hardenbergstraße 41, Karlsruher Straße 7a, Mierendorffstraße 30, Straße des 17. Juni 118; Schöneberg: Grunewaldstraße 2-5; Wilmersdorf: Bundesallee 1-12, Grainauer Straße 12, Lietzenburger Straße 45; Kreuzberg: Schlesische Straße 26; Mitte: HZT Berlin, Uferstraße 23; Gutshof Sauen südöstlich von Berlin.
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Gazette Charlottenburg | September 2025 | 5
Das Maison de France bietet am Samstag von 11 bis 17 Uhr Führungen auf Deutsch und auf Französisch an.
Durch das Parkwächterhaus im Lietzenseepark werden am Samstag Führungen von 12 bis 18 Uhr angeboten.
Tag des offenen Denkmals Verborgene Schätze in den Bezirken Am 13. und 14. September 2025 lockt der Tag des offenen Denkmals Geschichts- und Architekturbegeisterte in die reiche Denkmallandschaft von Berlin. Unter dem berlinweiten Motto „Denkmalpflege. MehrWert für Berlin“ öffnen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche historische Bauten ihre Türen, die der Öffentlichkeit sonst nur selten oder gar nicht zugänglich sind. Das Wochenende verspricht eine faszinierende Reise in die Vergangenheit und Gegenwart der Stadt, die mit ihrer Vielfalt an Baustilen – von Schlössern und herrschaftlichen Villen über wegweisende Bauten der Moderne bis hin zu Monumentalbauten – beeindruckt. Ob Alteingesessen oder neugierige Besucher, das Programm bietet für jeden Geschmack etwas. In Charlottenburg-Wilmersdorf lockt mit dem Teufelsberg ein Klassiker. Aber auch das Goethe-Gymnasium, eine Fahrradexkursion
auf den Spuren der ersten freiberuflichen Architektin Emilie Winkelmann (1875 – 1951) sowie das erst kürzlich fertig sanierte Schoeler-Schlößchen stehen auf dem Programm. Außerdem haben das Corbusier-Haus, die frühere Strafanstalt Plötzensee und das Theater des Westens ihre Türen geöfflnet. Steglitz-Zehlendorf: Von der Rosenkranz Basilika nahe Schloßstraße über das beeindruckende Landhaus Mittelhof in Nikolassee bis hin zu Mies van der Rohe-Villen und deren Gärten und noch vieles darüber hinaus wurde ein abwechslungsreiches Angebot für Steglitz-Zehlendorf zusammengestellt. In Tempelhof-Schöneberg kann der frühere Kornspeicher des Militärs, heute ist dort die postgeschichtliche Sammlung des Museums für Kommunikation, besichtigt werden. Außerdem der Flachbunker im Fliegerviertel und der Flughafen Tempelhof. Auch
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das Nordsternhaus, die Gartenstadtsiedlung Lindenhof und der Alte Zwölf-Apostel-Kirchhof können besichtigt werden. Das vollständige und laufend aktualisierte Programm mit allen teilnehmenden Denkmalen, detaillierten Informationen zu Führungen, Öffnungszeiten und besonderen Veranstaltungen
Führungen durch das Renaissance-Theater – siehe https://denkmaltag.berlin.de/ denkmal/?id=6373
finden Interessierte auf der offiziellen Webseite des Landesdenkmalamtes Berlin (www.berlin. de/-ii623206). Hier lässt sich das umfangreiche Angebot bequem nach Bezirken filtern, um den persönlichen Entdeckungstag im Südwesten Berlins optimal zu planen, für einige Denkmale ist eine frühzeitige Anmeldung erforderlich. Der Tag des offenen Denkmals ist eine bundesweite Veranstaltung, die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert wird und alljährlich am zweiten Septemberwochenende stattfindet. Er bietet die einmalige Gelegenheit, hinter sonst verschlossene Fassaden zu blicken und die Geschichten, die unsere gebaute Umwelt erzählt, aus erster Hand zu erfahren. Die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und Eigentümer, die ihre Denkmale an diesem Wochenende für Besucher öffnen, machen dieses besondere Kulturerlebnis erst möglich.
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6 | Gazette Charlottenburg | September 2025
Spaziergänge am Steinplatz Kostenlose Führungen zur Literaturgeschichte Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf bietet im September zwei kostenlose Spaziergänge zur Literaturgeschichte des Steinplatzes an. Die Führungen finden am Freitag, den 12. September 2025, um 18 Uhr und am Sonntag, den 21. September 2025, um 14 Uhr statt. Die von den Stadtführern Marianne Mielke und Michael Bienert
geleiteten Rundgänge beleuchten die Verbindungen des Ortes zu bedeutenden Persönlichkeiten der Literatur. Thematisiert werden unter anderem Bertolt Brecht und Helene Weigel, die von hier ins Exil flohen, der Dramatiker Ferdinand Bruckner sowie Walter Höllerer, der den Platz nach dem Krieg zu einem literarischen Treffpunkt machte.
Die Spaziergänge führen auch zu Orten wie dem Schillertheater und der Vagantenbühne, die die literarische Tradition des Viertels fortführen. Es handelt sich um die letzten kostenlosen Führungen dieser Art in diesem Jahr. Da die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt ist, wird eine frühzeitige Anmeldung unter www.berlin. de/-ii963476 empfohlen.
Landesprogramm „Kitas bewegen“ Bewerbungen ab sofort Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wird sich auch in Zukunft am Landesprogramm „Kitas bewegen – für die gute gesunde Kita“ beteiligen. Die entsprechende Vereinbarung für die Fortführung ab 2026 wurde am 9. Juli 2025, von Jugendstadtrat Christoph Brzezinski (CDU) unterzeichnet. Kindertagesstätten im Bezirk sind ab sofort aufgerufen, sich für die Umsetzungsphase zu bewerben. Das Landesprogramm hat zum Ziel, Kitas bei der Entwicklung und Umsetzung von individuellen Maßnahmen zur Förderung von Bildung und Gesundheit zu unterstützen. Im Fokus stehen dabei das Wohlbefinden und die Gesundheit der Kinder sowie der pädagogischen Fachkräfte und aller anderen an der Kita beteiligten Personen. Die teilnehmenden Einrichtungen werden bei der Umsetzung ihrer Vorhaben vom Bezirksamt begleitet.
Grundlage für das Programm ist das Berliner Bildungsprogramm, das einen besonderen Fokus auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Kindertagesstätten legt, um eine nachhaltige Gesundheitsförderung zu er möglichen. Bezirksstadtrat Christoph Brzezinski begründete die Fortführung des Programms mit den positiven Rückmeldungen der bereits teilnehmenden Kitas und Träger. „Es freut mich sehr, dass
wir dieses wichtige Angebot für unseren Bezirk fortführen können“, so Brzezinski. „Die bereits teilnehmenden Kitas profitieren von Kontinuität und weitere Einrichtungen erhalten nun die Möglichkeit, Teil des Programms zu werden.“ Das Landesprogramm „Kitas bewegen – für die gute gesunde Kita“ ist ein Organisationsentwicklungsprogramm, das die Qualität der Einrichtungen in Bezug auf Bildung und Gesundheit nachhaltig steigern soll. Es wurde 2012 in Berlin als Landesprogramm in vier Bezirken eingeführt und ist seitdem stetig gewachsen. Mittlerweile nehmen alle zwölf Berliner Bezirke an dem Programm teil. Weitere Informationen zum Programm und zur Bewerbung sind auf der Webseite des Landesprogramms unter www.gutegesunde-kitas-in-berlin.de zu finden.
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Vorsicht: Der Karbol-Champignon(Agaricus xanthodermus) sieht dem essbaren Wiesen- und Anischampignon täuschend ähnlich, ist jedoch leicht giftig. � Foto: H. Beyer / Botanischer Garten Berlin
Pilzberatung im Botanischen Garten Vorsicht beim Sammeln von Wildpilzen Pilze sammeln – in den Wäldern von Berlin und Brandenburg sind im Spätsommer und Herbst viele Menschen mit Taschenmessern und Körben unterwegs. Aber Vorsicht: Neben leckeren Steinpilzen, genießbaren Filzröhrlingen und essbaren Täublingen wachsen allerdings auch giftige Arten – häufig in Gärten oder Parkanlagen! Manche von ihnen sehen Speisepilzen täuschend ähnlich. Daher empfiehlt der Botanische Garten Berlin, beim Sammeln besonders aufmerksam zu sein und sich fachkundig beraten zu lassen. „Der sehr giftige Pantherpilz fühlt sich beispielsweise in Parks besonders wohl und steht mitunter direkt neben den gebraten essbaren Perlpilzen. Die beiden können daher leicht verwechselt werden“, erklärt Hansjörg Beyer, Pilzberater im Botanischen Garten Berlin. „Auch der leicht giftige Karbol-Champignon kommt in großer Zahl in Gärten und auf Grün flächen vor und sieht dem essbaren Wiesen- keine gute Idee. Hier schwitzen die Pilze und und Anischampignon täuschend ähnlich! verderben so leichter. Schimmelige ExemplaUnd der tödlich giftige Grüne Knollenblätter- re am besten gleich stehen lassen. pilz taucht gerade an manchen Stellen – vor Bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung sollte allem unter Eichen – in großen Gruppen auf.“ unbedingt der Giftnotruf (rund um die Uhr Zur Sicherheit rät Beyer vor allem weniger erreichbar unter der Telefonnummer 030 kundigen Pilzsammlern, mit ihrem Sammel- – 19240 für die Region Berlin-Brandenburg) gut bei der kostenlosen Pilzberatung des Bo- oder medizinische Hilfe in Anspruch genomtanischen Gartens Berlin vorbeizukommen. men werden. Auch erfahrene Pilzsammler sind hier immer Auch einen weiteren Aspekt betont Beyer: willkommen. Vor der Bestimmung allein oder Wildpilze dürfen in Berlin und Brandenburg mit Hilfe von Apps warnt der Experte ausdrü- nur in kleinen Mengen zum Eigenbedarf gecklich. „Die Ergebnisse sind oft nicht zuverläs- sammelt werden. Wer gegen die betreffensig und Fehler können schwere Folgen haben“, den Gesetze verstößt, muss mit Bußgeldern betont Beyer. Und selbst dann, wenn sich im rechnen. Korb nur essbare Exemplare befinden, gilt es, Kostenlose Pilzberatung im Botanischen einiges zu beachten: Pilze unbedingt frisch Garten: montags von 14 bis 16 Uhr, in der verarbeiten – verdorbene Speisepilze kön- Botanikschule, Raum E05, Unter den Eichen 5, nen ebenfalls Vergiftungen auslösen! Auch 12203 Berlin. Weitere Informationen zur Pilzdas Verstauen der Funde in Plastiktüten ist beratung unter www.bo.berlin/node/1144.
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8 | Gazette Charlottenburg | September 2025
Rund um die köstliche Knolle Kartoffelfest auf der Domäne Dahlem Zum traditionellen Kartoffelfest lädt die Domäne Dahlem am 13. und 14. September 2025 ein. Auf dem historischen Rittergut
haben Besucher die Möglichkeit, selbst Bio-Kartoffeln direkt vom Acker zu ernten. Geöffnet ist das Fest an beiden Tagen von 10 bis
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18 Uhr, die Ernte auf den Feldern ist bis 17 Uhr möglich. Dazu werden Pfandsäcke ausgegeben, deren Inhalt beim Verlassen des Festes in eigene Behälter umgefüllt werden kann. Neben der Ernteaktion, bei der sieben verschiedene moderne und historische Sorten wie die „Bamberger Hörnchen“ oder die „Blaue Anneliese“ zur Auswahl stehen, wird ein vielfältiges Programm für die ganze Familie geboten. So kann man Kartoffeln mit historischen Geräten schälen und selbst Kartoffelchips herstellen. Es gibt einen Kunsthandwerkermarkt mit über 30 Ständen, Live-Musik und verschiedene gastronomische Angebote rund um die Kartoffel. Für Kinder gibt es unter anderem ein historisches Kinderkarussell, historische Spiele sowie Mitmachaktionen. Die Ländereien können bei einem Spaziergang und mit einer Kutsche erkundet werden. Auf dem Fest werden auch historische Landmaschinen gezeigt und es finden Vorführungen statt. So können Besucher beispielsweise zusehen, wie mit einer historischen Presse frischer Apfelsaft hergestellt wird. Das Kartoffelfest auf der Domäne Dahlem zieht jährlich zahlreiche Besucher an. Das Gut setzt bei
seinen Veranstaltungen auf eine Verbindung von Bio, Ökologie und Nachhaltigkeit.
Erntefest 2025 Nach dem Kartoffelfest ist vor dem Erntefest! Am 27. und 28. September 2025 lädt die Domäne erneut ein. Nun sind die Kürbisse erntereif, aber auch einige Kartoffeln können noch von den Besucherinnen und Besuchern vom Feld geholt werden. Genau wie beim Kartoffelfest gibt es Pfandsäcke. Zahlreiche Stände sowie Mitmachenaktionen für Kinder und Erwachsene runden das Event ab.
Gazette Charlottenburg | SEPTEMBEr 2025 | 9 Anzeige
135 Jahre Sicherheit für Berlin Rehbein Sicherheitstechnik: Eine Ära der Innovation und des Vertrauens
Feierlichkeiten zum Jubiläum Anlässlich des 135-jährigen Bestehens lädt Rehbein Sicherheitstechnik Kunden und Interessierte zu einer besonderen Jubiläumswoche ein. Vom 22. bis 26. September 2025 wird es in allen
Rehbein Sicherheitstechnik, eine Berliner Institution, feiert im September 2025 ihr 135-jähriges Bestehen. Seit der Gründung durch Schlossermeister Emil Rehbein im Jahr 1890 hat sich das Unternehmen zu einem führenden Anbieter für Sicherheitslösungen in der Hauptstadt entwickelt und verbindet erfolgreich langjährige Erfahrung mit modernster Technologie. Von der Schlosserei zum umfassenden Sicherheitsdienstleister Die Anfänge des Unternehmens lagen in der Fabrikation und Montage von Schlössern und Türschließern. Emil Rehbein bewies schon früh Innovationsgeist und erhielt 1899 den Gebrauchsmusterschutz für einen pneumatischen Türöffner und 1902 für eine elektrische Türsicherung. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs und mehreren Umzügen etablierte sich das Geschäft unter der Leitung von Enkel Horst Rehbein in Friedenau. Urenkelin Sabrina Rehbein, die das Unternehmen nach ihrem Betriebswirtschaftsstudium und einer Schlosserlehre 1981 übernahm, expandierte und eröffnete 1999 eine weitere Filiale
in Westend. Ein weiterer bedeutender Schritt war die Übernahme der 1896 gegründeten Firma Meyer & Roschkowski zum Jahreswechsel 2018/19, wodurch das Leistungsportfolio um spezialisierte Schlosserarbeiten und die Anfertigung von Autoschlüsseln erweitert wurde. Zukunftsorientierte Unternehmensführung Im Jahr 2023 wurde ein neues Kapitel in der Firmengeschichte aufgeschlagen: Mit Heiko Ludwig (kaufmännische Leitung) und Robert Ponzi (Leitung Außendienst) übernahmen zwei langjährige Mitarbeiter als geschäftsführende Kommanditisten wesentliche Anteile des Unternehmens. Damit ist die Zu kunft von Rehbein Sicherheitstechnik gesichert, während die Familie Rehbein weiterhin beteiligt bleibt. Moderne Sicherheitstechnik für jedes Bedürfnis Heute bietet Rehbein Sicherheitstechnik ein umfassendes Spektrum an Sicherheitslösungen für Privatund Geschäftskunden. Dazu gehören neben klassischen Schlüsseln, Schlössern und Zylindern auch modernste Alarmanlagen, Videoüberwachung, Tresore, Zutrittskontrollsysteme und Rauchmelder. Das Unternehmen legt großen Wert auf eine individuelle Bedarfsanalyse und qualitativ hochwertige Produkte, um maßgeschneiderte Sicherheitskonzepte zu erstellen.
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10 | Gazette Charlottenburg | SEPTEMBEr 2025
Keiler Minogue wacht über seine kleine Familie. Foto: Berliner Forsten
Neues aus den Wildtiergehegen Amy Schweinhouse, Keiler Minogue, Ziros und Max lassen grüßen Auch in einer Großstadt wie Berlin gibt es Möglichkeiten, Wildtiere und Natur von Angesicht zu Angesicht zu erleben und dabei ihre Bedürfnisse und Eigenarten kennenzulernen. So freuen sich in den drei Wildtiergehegen der Berliner Forsten – Wildgehege Spandau, Wildgehege Hermsdorf und Wildgehege Tegelsee – Schalenwild-Vertreter wie Dam-, rotund Schwarzwild auf den Besuch von Groß und Klein.
Schwarzkittelfamilie belebt Tegelsee-Schaugehege neu Im April eingezogen ins Wildschweingehege Tegelsee am Schwarzen Weg, das elf Wochen
leerstand, sind eine einjährige Bache und ein zweijähriger Keiler. Beide stammen aus dem Schaugehege des Stadtforstes Uelzen. Nachdem im vergangenen Jahr kurz vor Weihnachten ein Ausbruch der Wild- und rinderseuche festgestellt worden war, wurde in Abstimmung mit der bezirklichen Veterinäraufsicht eine ausreichend lange Karenzzeit eingehalten, sodass die neu eingezogenen Tiere sichere Bedingungen vorfanden. Und inzwischen haben sie auch „prominente“ Namen, welche vom Team der revierförsterei aus 80 ebenso humorvollen wie Mama Amy Schweinhouse mit Nachwuchs Ziros. Foto: Berliner Forsten berlinisch-kreativen Vorschlä Rheingauer Weinbrunnen ist Montag bis Samstag noch bis zum 13. September von 15 bis 21.30 Uhr auf dem Rüdesheimer Platz für Sie geöffnet
Die Rheingauer Weingüter präsentieren ihre Weine & Sekte Noch bis Sa. 13.9.2025 Weingut Wilhelm Nikolai
Gazette Charlottenburg | September 2025 | 11
Ziros und Max – auf dem Weg in ein behütetes Gehegeleben.� gen der Instagram-Community ausgewählt wurden. Bache Amy Schweinhouse und Keiler Minogue dankten es mit einer stürmischen Überraschung: Mitten im schweren Sturm vom 26. Juni brachte Bache Amy den kleinen Frischling Ziros – benannt nach dem stürmischen Wetterereignis an seinem Geburtstag – zur Welt. Gut versteckt von der Schweinemama, wurde der Winzling erst später entdeckt, und auch sein
wild-Gehege der Revierförsterei Spandau aus: Hier wurde im Sturm vom 23. Juni ein kleiner Hirsch geboren, der allerdings im Sturm-Chaos seine Mama verlor und nun von Försterin Nathalie Rühl betreut wird. Der kleine Max soll, sobald er sicherer auf seinen kleinen Beinchen steht, zu seinen Artgenossen im Gehege eingegliedert werden.
Fotos: Berliner Forsten Informationen zum Wald und seinen Bewohnern. Das Wildgehege Tegelsee am Schwarzen Weg bietet Rot-, Schwarz- und Muffelwild zum Beobachten. Außerdem lohnt es auch, den pflanzlichen Bewohnern Aufmerksamkeit zu gönnen: Der Tegeler Forst beherbergt nicht nur Berlins ältesten, 900 Jahre alten Baum, die „dicke Marie“,
eine Eiche, sondern auch den mit 43 Metern höchsten Baum Berlins, eine Lärche. Rund um die Wildwiese klären Lehrtafeln über Bienen und Honig auf. Wichtig: Wildtiere dürfen nur mit Futter aus z.T. vorhandenen Futterautomaten gefüttert werden. Das Verfüttern von mitgebrachten Lebensmitteln ist nicht gestattet. � Jacqueline Lorenz
Wildschaugehege der Berliner Forsten
Berlins größtes Wildschaugehege, das von der Schönwalder Allee zu erreichen ist, liegt mit etwa 13 Hektar im Spandauer Forst mit Reh-, Dam- und Schwarzwild-Gehege. Ca. 30 Tiere leben hier im Wildgatter-Bereich. Mufflons sind in weiteren Gehegen zu beobachten. Über den See Kuhlake, der mit Waldspielplatz zwischen zwei Gehegen liegt, gelangt man zum Aussichtsturm mit Ausblick über Gehege und NATURA 2000-Gebiet „Spandauer Forst und Spandauer Luchwald“. Zudem liegen im Spandauer Forst auch die Klein-Max mit seiner Betreuerin, Naturschutzgebiete Großer und Försterin Nathalie Rühl. � Foto: Berliner Forsten Kleiner Rohrpfuhl und Teufelsbruch, die besondere Bedeutung Geschlecht ist noch unbekannt. als Vogelschutzgebiet haben. Geplant ist, weitere Tiere aus ei- Das vom Ehrenpfortensteig ernem anderen Gehege der Berliner reichbare Wildgehege Hermsdorf Forsten nach Tegelsee umzuset- in Frohnau zeigt ebenfalls heimizen. Das Einfangen wildlebender sche Wildtierarten und verfügt Tiere ist aus Tierschutzgründen außerdem über eine Voliere für verboten. interessante Vogelarten. Ein ca. 2,5 Kilometer langer Rundweg Nachwuchs in Spandau mit Aussichtsplattform und vom Winde verweht Waldsofa führt durch den Wald Wehenfördernd wirkte sich das zum Wildgehege. Zahlreiche stürmische Wetter auch im Dam- Schautafeln liefern spannende
LONGEVITY, Lebensqualität langfristig verbessern Die Coronapandemie hat das Bewusstsein für Gesundheit und Wohlbefinden stark geschärft. Viele Menschen legen nun mehr Wert auf präventive Maßnahmen und investieren in Wellnessreisen, die ihre Lebensqualität langfristig verbessern. Luxushotels und Wellnessresorts bieten zunehmend medizinische Behandlungen und Programme an, die auf Langlebigkeit abzielen. Von epigenetischen Analysen bis hin zu personalisierten Ernährungsplänen – Gäste suchen gezielt nach Orten, die ihnen helfen, gesünder und vitaler zu bleiben. Longevity ist also weit mehr als nur ein Wellness-Trend – es geht darum, Reisen mit einem langfristigen gesundheitlichen Nutzen zu verbinden. Klingt spannend, oder?
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12 | Gazette Charlottenburg | SEPTEMBEr 2025
Familienfest mit dem Himmel voller Drachen. Fotos: STADT UND LAND
Drachen über Tempelhof Festival der Riesendrachen am 27. September Am Samstag, den 27. September 2025, findet auf dem Tempelhofer Feld wieder das Festival der riesendrachen statt. Von 11 Uhr bis 20 Uhr werden zahlreiche
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Großdrachen den Himmel über dem ehemaligen Flughafen schmücken. In diesem Jahr steht das Festival, das von der Wohnungsbau IM WINTER
gesellschaft STADT UND LAND veranstaltet wird, unter dem Motto „Bären“. Laut den Organisatoren haben sich viele der 75 professionellen Drachenpiloten darauf geeinigt und im Winter entsprechende Drachen genäht. rund 800 qm Tuch verbraucht ein riesendrachen in der Herstellung, er wiegt rund 60 Kilogramm. Einige dieser Drachen erreichen eine Länge von bis zu 50 Metern. Am Himmel schweben außerdem Comic-Helden, Fantasiegebilde und viele verschiedene Tiere in Drachenform. Hinzu kommen viele tausend kleine und große Drachen, die Kinder und Familien an diesem Tag steigen lassen. Am Boden wird ein Familienfest
mit Live-Musik und Unterhaltungsprogramm geboten. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Besucherinnen und Besucher müssen in diesem Jahr eine Besonderheit bei der Anreise beachten: Der U- und S-Bahnhof Tempelhof wird am Veranstaltungstag aufgrund von Baumaßnahmen nicht angefahren, da die Zuwege zu schmal für die vielen Menschen sind, die auf das Tempelhofer Feld zu den riesendrachen wollen. Zwischen 10.30 Uhr und 21 Uhr fahren die Züge deshalb ohne Halt durch die Station. Alternative Anreisemöglichkeiten unter www.stadtundland.de/ unternehmen/veranstaltungen/ stadt-und-land-festival-derriesendrachen.
Gazette Charlottenburg & Wilmersdorf 9
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Gazette Charlottenburg | September 2025 | 13
Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Gesamtkonzept Fehlanzeige: Droht der Kantstraße ein Flickenteppich aus Rückbau, Provisorien und Widersprüchen?
Monatlich erscheint in der Gazette Charlottenburg und Wilmersdorf ein Thema, zu dem die in der BVV vertretenen Fraktionen Stellung nehmen. Das Thema wird „reihum“ von einer der Fraktionen bestimmt. In dieser Ausgabe hat die FDP-Faktion das Thema vorgeschlagen.
CDU-Fraktion Mit Errichtung des „Pop-up-Radwegs“ während der Corona-Zeit 2020 in der Kantstraße wurde diese in Gänze zum Provisorium. Ein Provisorium, das durch seine seitdem bestehenden Widersprüche sinnbildlich für den in Berlin mit Leidenschaft ausgetragenen Kampf um die Verkehrspolitik steht. Ein Gesamtkonzept muss aus unserer Sicht endlich den Schwebezustand beenden und Klarheit schaffen. D. h.: Lösung der Brandschutzproblematik für die oberen Etagen, ein integriertes Ladezonenkonzept für die zahlreichen Gewerbe und den Wirtschaftsverkehr, freie Fahrt für Busse und Rettungskräfte bei Berücksichtigung von Autos, Parkplätzen und Fahrrädern. All diese Punkte hat die CDU-Fraktion mehrfach und seit Errichtung des „Pop-up-Radwegs“ immer wieder vom Senat gefordert. Es ist daher richtig, dass es nun aus der Senatsverkehrsverwaltung heißt: „Deswegen sollten wir jetzt endlich mal handeln.“ Dem können wir uns mit Blick auf die Untätigkeit der Vorgängersenate nur anschließen und hoffen auf eine baldige Lösung der Senatsverwaltung, damit das jahrelange Provisorium endlich ein Ende findet. Alexander Pönack
B‘90/Grünen-Fraktion Die Kantstraße ist eine vielbefahrene Radroute und eine beliebte Ausgehmeile. Hier müssen die Bedürfnisse von Anwohnenden, Gewerbetreibenden, Besuchenden und Entlangfahrenden berücksichtigt werden. Solange die Vorgaben des Berliner Mobilitätsgesetzes und des Berliner Radverkehrsplans eingehalten werden, drohen weder langfristige Provisorien noch Klagen. Verschiedene erprobte Varianten, die auch schon in Berlin eingesetzt werden, liegen vor. Mit der vollständigen Abschaffung der Parkplätze wäre genug Platz für Radstreifen, Busstreifen und Pkw-Verkehr. Der Busstreifen würde dann auch als Rettungsweg für Einsatzfahrzeuge
zur Verfügung stehen. Als Variante kommt in Frage, den Busstreifen nachts für Anwohnerparken freizugeben. Bei Anlieferung mit Lastenrädern könnten Haltebuchten als Liefer- und Ladezone eingerichtet werden. Noch ist es möglich, die Erfolge des längsten Pop-upRadwegs in Deutschland mit einer Verdreifachung des Radverkehrs und einer deutlichen Verbesserung der Luftqualität zu sichern. Corinna Balkow Berlin
SPD-Fraktion
Der Streit zwischen Bezirksamt und Senatsverwaltung ist nicht nachvollziehbar. Es wurde eine unmittelbare Gefahrenquelle feststellt, aber seit Monaten gibt es keine Lösung, sondern Streit und gegenseitige Schuldzuweisungen. Ein konstruktives Suchen nach Lösungen ist nicht feststellbar – ganz im Gegenteil. Die SPD-Fraktion hatte es bereits im letzten Jahr gefordert: Als erstes muss die Gefahrensituation schnell beseitigt werden, danach braucht es eine dauerhafte Lösung, die den gesamten Straßenraum in den Blick nimmt. Alles andere ist gegen das Wohl und die Sicherheit der Anwohnenden gerichtet und setzt sie leichtsinnig einer nicht abschätzbaren Gefahr aus. Zusätzlich sollte man auf Landesebene weitere Maßnahmen in den Blick nehmen, die aufgrund von immer höherer Bebauung ohnehin notwendig werden: die Beschaffung von Drehleitern mit 43 m Arbeitshöhe und über 12 m Ausladung bei der Feuerwehr. Die vorhandenen 23 m Drehleitern reichen in der Kantstraße nicht aus. Diese wären relativ einfach zu beschaffen und würden die Brandbekämpfung nicht nur in dieser Straße deutlich verbessern. Wolfgang Tillinger
Linksfraktion Die Kantstraße ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen Berlins, doch sie ist nicht fit für die Zukunft. Erst lieferten sich grüner Stadtrat und grüne Senatsverwaltung ein jahrelanges Behörden-Pingpong, ohne den Radweg zu verstetigen. Nun will CDU-Senatorin Bonde das traurige Provisorium komplett abräumen. Der fünf Jahre andauernde Behördenkonflikt ist peinlich und wird auf dem Rücken aller ausgetragen, die nicht Auto fahren. In der Kantstraße brauchen wir einen geschützten Radweg, eine Busspur, die nicht ständig zugeparkt wird, und breitere Gehwege! Werden Metropolen wie Paris innerhalb weniger Jahre zu einer sicheren und lebenswerten Stadt für alle umgebaut, herrscht in Berlin dank CDU bleierner Stillstand und jede noch so kleine Verbesserung für ÖPNV, Fuß- und Radverkehr wird gestoppt. Die Linke steht an der Seite der Deutschen Umwelthilfe und des adfc: Der Rückbau ist illegal und gefährdet Men schenleben. Wir kämpfen um jeden Meter geschützten Radweg, damit alle sicher durch die Stadt kommen und die Luft nicht mehr durch Abgase verpestet wird. Frederike-Sophie Gronde-Brunner
FDP-Fraktion Die Uneinigkeit zwischen Senat und Bezirksverwaltung bei der Verkehrsführung auf der Kantstraße führt aktuell zu einem Sinnbild der dysfunktionalen Verwaltung in dieser Stadt: Während auf der einen Straßenseite der Pop-up-Radweg dauerhaft verstetigt wird, ist auf der gegenüberliegenden Seite der Rückbau derselben Lösung geplant. Dies führt zu einem verkehrspolitischen Flickenteppich mit unklaren Regeln, widersprüchlichen Signalen und einem erhöhten Gefahrenpotenzial für alle Verkehrsteilnehmenden. Die FDP-Fraktion fordert daher erstens ein einheitliches Handlungskonzept, das mit Augenmaß auf Bedürfnisse der Feuerwehr, ÖPNV, Gewerbetreibenden sowie Radverkehrs- und Bürgerinitiativen abgestimmt ist. Zweitens ist Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer herzustellen. Dafür ist drittens ein Ende der politischen Blockaden und entschlossene Entscheidungen zu Anpassung des Mittelstreifens und Entwicklung sinnvoll geführter Radverkehrsanlagen. Die Zeit für Planungs- und Zuständigkeitsgefechte ist nach Abriss der Westendbrücke – es braucht jetzt bedürfnisorientierte Verkehrsplanung. Dr. Felix Recke-Friedrich Alternative für
Deutschland
1.200 ohne Bild 1.100 mit Bild Vorwort CDU Grüne SPD Linke FDP AfD
AfD-Fraktion
Die Kantstraße ist Sinnbild grüner Bezirkspolitik: ideologisch getrieben, planlos umgesetzt. Statt ein durchdachtes Gesamtkonzept vorzulegen, liefert das Bezirksamt Stückwerk – und demonstriert dabei eine Mischung aus Gleichgültigkeit und Beratungsresistenz. Erst der Pop-up-Radweg als „mutiger Schritt“, dann – hoffentlich irgendwann – Rückbau, gefolgt von Flickarbeiten, die weder Radlern noch Autofahrern helfen. Ampeln sind falsch getaktet, Querungen bleiben gefährlich, Parkplätze verschwinden – zum Schaden aller. Händler klagen über Umsatzeinbußen, Anwohner über Dauerstau und Lärm. Bürgerbeteiligung? Fehlanzeige. Es herrscht gefährlicher – siehe Brandschutz – politischer Aktionismus, bei dem Ideologie über Alltagstauglichkeit steht. Die CDU, ursprünglich ein Korrektiv der Grünen, trägt, wie auch anderswo, den Irrsinn mit. Das Bezirksamt wirkt teilnahmslos, solange es nicht um Symbolpolitik geht. Wer so mit einer der wichtigsten Straßen Berlins umgeht, verspielt Vertrauen, ruiniert das Stadtbild und beschädigt mutwillig das Rückgrat des Bezirks und – das mit Ansage. Martin C. T. Kohler
-1084 1011 1094 1061 1088 1082 BVV-Sitzung im Rathaus Charlottenburg. Foto: von Kentzinsky / BACW
14 | Gazette Charlottenburg | SEPTEMBEr 2025
Ihr Bad
kann mehr
Wie moderne Konzepte den Raum an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen Viele Bäder in Berliner Wohnungen sind 15 Jahre oder älter und damit oft nicht mehr zeitgemäß. Eine Sanierung ist dabei weit mehr als nur ein optisches Update; sie ist eine Investition in die tägliche Lebensqualität. Denn moderne Badkonzepte verwandeln funktionale Nasszellen in persönliche rückzugsorte, die genau auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Eine gute Gelegenheit zur Information bietet der „Tag des Bades“, der am Samstag, den 20. September 2025, bundesweit stattfindet. Unter dem Motto „Mein gutes Bad“ laden Fach betriebe und Badausstellungen dazu ein, die bis zum komfortablen und barrierearmen Bad heutigen Möglichkeiten zu entdecken. Die von für jedes Alter. der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft Modern ausgestattet (VDS) initiierte Aktion will zeigen, wie individuelle Badträume realität werden können. „Die Modernisierung ist gut investiertes Geld, Im Fokus steht die Abkehr von der Standardlö- wenn die Maßnahmen den Komfort und die sung hin zu einem maßgeschneiderten raum. Barrierefreiheit erhöhen“, sagt Holm Breitkopf Moderne Sanitärprodukte bieten heute mehr von der BHW Bausparkasse. „Es lohnt sich für Komfort, sind deutlich hygienischer, leichter Eigentümer, auf moderne Ausstattungselezu reinigen und sparen Wasser sowie Ener- mente zu setzen. Denn die können auch den gie. Um Orientierung zu bieten, wurden vier Wert der Immobilie steigern“, so Breitkopf. Bad-Typen entwickelt – vom praktischen Fa- Dazu zählt zum Beispiel eine bodenebene milienbad über die wohnliche Wellness-Oase Dusche.
Gazette Charlottenburg | SEPTEMBEr 2025 | 15
Impressum
Gazette Charlottenburg · September Nr. 9/2025 · 43. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Charlottenburg, Wilmersdorf, Steglitz, Zehlendorf sowie Schöneberg & Friedenau.
Online-Ausgaben www.gazette-berlin.de Verlag
Gazette Verbrauchermagazin GmbH Ruhlsdorfer Straße 95, Haus 42 · 14532 Stahnsdorf ☎ 03329 / 645 15 70
Redaktion
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Nächste Ausgabe Oktober Nr. 10/2025 Anzeigen-/Redaktionsschluss 12.09.2025 Erscheinung 02.10.2025
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16 | Gazette Charlottenburg | SEPTEMBEr 2025
Was wird aus der alten Feuerwache? Nach über 40 Jahren haben die Malteser das Denkmal in Alt-Lietzow verlassen
Die Hauptfeuerwache, Alt-Lietzow vor 1900. Im Herzen des historischen Ortskerns von Charlottenburg steht ein beeindruckendes Stück Geschichte vor einer ungewissen Zukunft. Die ehemalige Feuerwache in der Alt-Lietzow 33, ein markanter Ziegelbau im Stil der Neorenaissance, ist nach über vier Jahrzehnten wieder ungenutzt. Im Juni 2025 hat der Malteser Hilfsdienst, der das Areal zuletzt als rettungswache nutzte, den Standort verlassen. Das Gebäudeensemble, das 1888/89 unter der Leitung von Stadtbaurat Paul Bratring errichtet wurde, war einst ein zentraler Stützpunkt für die Brandbekämpfung im damaligen Lietzow. Mit einer beeindruckenden Ausstattung
Markisen
Seit dem Auszug der Feuerwehr Mitte der 1960er-Jahre und der Umnutzung zur rettungswache durch die Malteser steht das denkmalgeschützte Ensemble nun erneut an einem Wendepunkt. Aktuell gibt es noch keine öffentlichen Pläne für eine Nachnutzung des historischen Geländes. Die Caritas prüft nach eigenen Angaben mögliche Entwicklungspotenziale und befindet sich dazu in Gesprächen mit dem Bezirksamt Charvon 47 Feuerwehrleuten und 400 Hydranten lottenburg-Wilmersdorf. Eine Entscheidung nahm die Wache 1889 ihren Betrieb auf. Zum über die weitere Verwendung des geschichtsKomplex gehörten neben dem Hauptgebäu- trächtigen Baus wird jedoch noch einige Monade auch ein Stall für 16 Pferde und eine große te in Anspruch nehmen, sodass die Zukunft der Wagenhalle. alten Feuerwache vorerst offenbleibt.
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