
Wussten Sie, dass man Tabletten nicht mit Milch herunterspülen sollte? Und dass Schmerzpillen nachmittags am besten wirken? - Viele Menschen machen im Umgang mit Tropfen und Tabletten immer wieder Anwendungsfehler, berichtet das Gesundheitsmagazin Healthy Living.
Beispiel Milch: Antibiotika der Tetrazykline-Gruppe verlieren ihre Wirkung, wenn sie mit Milch oder auch Milchprodukten wie Quark und Joghurt eingenommen werden. Bei Kaffee und Cola ist dagegen Vorsicht geboten, wenn man Antibiotika aus der Gruppe der Gyrase-Hemmer verschrieben bekommen hat: Beide Getränke können zu Unruhezuständen, Herzrasen und Schlafstörungen führen.
Aber auch bei den Einnahmezeiten ihrer Medikamente machen Patienten immer wieder Anwendungsfehler: Rheuma- und manche Blutdruckmittel sollten am besten abends genommen werden. Cortison hat morgens die geringsten Nebenwirkungen, Schmerzmittel wirken nachmittags besser als morgens oder abends.
Ebenfalls Vorsicht geboten ist beim Mixen von Mitteln: Zum Beispiel vertragen sich pflanzliche Präparate und chemische Substanzen häufig nicht. So kann Johanniskraut die Ausscheidung von Gerinnungshemmern beschleunigen. Werden zwei Mittel für dieselben Beschwerden genommen, zeigt das mildere oft keine Wirkung mehr, so Healthy Living und rät, auch wenn es lästig ist, immer alle Beipackzettel zu lesen.
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