Gazette Verbrauchermagazin

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Gesund bis ins hohe Alter

Die Alternsforschung hilft, einen alten Menschheitstraum zu verwirklichen

Mit dem Alter kommen die Krankheiten: Die Gelenke schmerzen, die Sehkraft lässt nach, die Haut wird faltig und bekommt Flecken. Das ist der Lauf der Zeit, keiner kann die Uhr zurückdrehen, wir werden nicht jünger. Moment mal! Ist es nicht merkwürdig, dass wir uns bei einem so elementaren Thema in unser angebliches Schicksal fügen? In fast allen Lebensbereichen legen wir Wert darauf, selbst das Steuer in die Hand zu nehmen. In der westlichen, aufgeklärten Welt scheint doch alles veränderbar, nichts wird dem Zufall überlassen. Wwr regeln Geburten und wollen selbstbestimmt sterben. Aber das Altern wird als unvermeidliches Schicksal hingenommen? Nicht von allen.

Schon lange, bevor es das Schlagwort „Anti-Aging“ gab, fanden Wissenschaftler Beweise für die These, dass sich der Alterungsprozess beeinflussen lässt. Einer von ihnen war der Chemiker Clive McCay, der in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts in den USA forschte. Er fand in Tierexperimenten heraus, was heute unter Fachleuten unumstritten ist: Gezielte Einschränkung der Kalorienzufuhr kann den Alterungsprozess aufhalten! Wurde McCay von seinen Kollegen noch ausgelacht, gibt es heute für seine Erkenntnis einen feststehenden Fachbegriff: kalorische Restriktion. Zu deutsch: weniger kohlenhydrat-, protein- und fetthaltige Nahrungsmittel essen. Und zwar deutlich (30 bis 60 Prozent) weniger. Gleichzeitig muss die Zufuhr an bestimmten Vitaminen, Antioxidantien und Vitalstoffen gezielt erhöht werden.

Was bewirkt diese Art der Ernährung? Bedeutet nicht weniger Essen auch weniger Energie? Im Gegenteil, erläutert Dr. Rüdiger Schmitt vom Deutschen Grünen Kreuz e. V., der als Physiologe und Gerontologe seit Jahren in der Alternsforschung tätig ist: „Weniger Nahrung bremst den Stoffwechsel nur vorübergehend. Dann passt sich der Organismus an. Die einzelnen Körperzellen haben schließlich genauso viel Energie zur Verfügung wie vorher, teilweise sogar mehr, denn Stoffwechselvorgänge werden ökonomischer.“ Und was hat das mit dem Altern zu tun? „Weil viele der durch normale Nahrungsmengen verursachten Stoffwechselbelastungen wegfallen, funktionieren körpereigene Schutzmechanismen viel effizienter. Schädliche Oxidationen werden besser abgefangen. Viele Gewebe können so länger auf jugendlichem Leistungsniveau arbeiten.“

Kalorische Restriktion hemmt den primären Alterungsprozess, und zwar bezogen auf den gesamten Organismus. Typische Alterserscheinungen wie Nachlassen der Gehirnleistung, Schwächung des Immunsystems, erhöhter Blutdruck, rasche Ermüdung, ja sogar der Elastizitätsverlust der Haut sind eben kein Schicksal, sondern können verhindert werden!

Daneben gibt es noch weitere Gebiete, auf denen jeder einzelne ganz praktisch sein biologisches Alter beeinflussen kann, zum Beispiel Hormonstatus oder körperliche Bewegung.
Den derzeit umfassendsten Überblick über den aktuellen Stand der Alternsforschung bietet das allgemeinverständlich geschriebene „Handbuch Anti-Aging & Prävention“, das soeben im Verlag im Kilian erschienen ist.

„Handbuch Anti-Aging & Prävention“, Rüdiger Schmitt und Simone Homm:, Verlag im Kilian, Marburg (Broschur - Januar 2008), 542 Seiten, 42,00 €, ISBN 978-3-932091-95-7

Andrea Ulrich

 

Haare im Mondrhythmus

Die Mondphasen haben angeblich großen Einfluss auf den Menschen und damit auch auf seine Haarpracht. Frauen, die von einer langen Mähne träumen, heißt es, sollten für das Haareschneiden einen Tag im zunehmenden Mond wählen. Das fördere ein rascheres Nachwachsen. Auch für das Färben gilt der zunehmende Mond als gute Phase. weiter...

Helfer, die krank machen

Morgens zum Frühstück schnell eine Tablette gegen den Brummschädel, vor dem Team-Meeting die Nächste und die Konferenz am Nachmittag ist auch nicht ohne Pille zu überstehen. Komisch nur, dass das Pochen nie weggeht… „Ein Grund für andauernde Kopfschmerzen können die Tabletten selbst sein“, sagt DAK-Apothekerin Claudia Schaa. weiter...

Brackets brauchen Zahnpflege

Zahnfehlstellungen werden heutzutage in der Regel mit Zahnspangen korrigiert. Je früher dies geschieht, desto besser – am besten also im Kindesalter während der Kieferentwicklung. Allerdings müssen dafür die bleibenden Schneidezähne komplett durchgebrochen oder der Zahnwechsel vollständig abgeschlossen sein. Zahnspangen bieten aber leider auch ideale Anhaftungspunkte für Bakterien. weiter...

Tabletten und ihre Wirkung

Wussten Sie, dass man Tabletten nicht mit Milch herunterspülen sollte? Und dass Schmerzpillen nachmittags am besten wirken? - Viele Menschen machen im Umgang mit Tropfen und Tabletten immer wieder Anwendungsfehler, berichtet das Gesundheitsmagazin Healthy Living. weiter...

Meditation bei Schmerzen

Regelmäßige Meditation scheint weniger schmerzempfindlich zu machen. Darauf weist eine kleine Studie amerikanischer Wissenschaftler mit 24 Probanden im Alter zwischen 50 und 60 Jahren hin. Die Hälfte von ihnen meditierte seit über 30 Jahren, die andere Hälfte beschäftigte sich erst zu Beginn der Studie mit Meditation. weiter...

Wenn es im Darm rumort

Durchfall, Magenkrämpfe und Völlegefühl: Diese lästigen Beschwerden sind für viele Deutsche Alltag. Oft findet der Arzt keinen Grund für die Symptome. In einem solchen Fall sollten Betroffene unbedingt an eine mögliche Laktose-Intoleranz denken, die bei normalen Blut- und Stuhluntersuchungen nicht auffällt. weiter...

Gelbe Zähne im blauen Dunst

Tabakkonsum schädigt nicht nur die Lunge, sondern auch die Zähne, warnt die Initiative für Zahngesundheit proDente. Die Verfärbung des äußeren Zahnschmelzes ist dabei nur ein kosmetisch sichtbares Detail. Besorgnis erregend ist dagegen eine amerikanische Langzeitstudie, nach der bei Rauchern eine Wurzelbehandlung statistisch rund 70 Prozent häufiger vorkommt als bei Nichtrauchern. weiter...

Schilddrüsen-Präparate morgens nüchtern einnehmen

Schilddrüsenhormone sollten morgens nüchtern eingenommen werden. Die gesamte Tagesdosis wird am besten mindestens eine halbe Stunde vor dem Frühstück unzerkaut mit einem Glas Leitungswasser eingenommen. „Wird dieser Abstand zu Nahrungsmitteln und Getränken wie Mineralwasser nicht eingehalten, ist eine verminderte Wirkung der Hormone möglich“, so Professor Dr. weiter...

Zucker schlecht fürs Gedächtnis

Wer Gedächtnisproblemen im Alter vorbeugen will, sollte auf gute Blutzuckerwerte achten, rät das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ unter Berufung auf Ergebnisse einer US-Studie. Forscher der New Yorker Columbia-Universität wiesen nach, dass bei erhöhten Blutzuckerspiegeln bestimmte Hirnbereiche weniger aktiv sind, die für die Gedächtnisleistung wichtig sind. weiter...

Hilfe nach dem Schlaganfall

Experten sprechen von der Epidemie des 21. Jahrhunderts: Jährlich erleiden mehr als 200.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Und dann zählt jede Minute. Denn nach einem Schlaganfall kommt es zu Einschränkungen in bestimmten Bereichen des Gehirns, die z.B. für die Steuerung der Bewegungen oder für das Sprechen verantwortlich sind. Die Folgen sind Halbseiten-Lähmung und Sprachstörung. weiter...

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Aktuelle Ausgabe

TRAUEN Sie sich!

Der perfekte Ort für die Eheschließung liegt für jeden woanders. Zu Lande, zu Wasser oder in der Luft – die Auswahl lässt keine Wünsche offen. So haben bereits Trauungen unter Wasser oder während eines Fluges stattgefunden. Traditionell... weiter...

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Café - Restaurant St. Hubertusbaude in Berlin-Wannsee

Steglitz-Zehlendorf

Das Wort des Bezirksbürgermeisters Norbert Kopp

Norbert Kopp, Bezirksbürgermeister Steglitz-Zehlendorf

Liebe Leserinnen und Leser,
unter dem Aspekt „Gutes tun ist leicht, wenn viele helfen“, appelliere ich in diesem Monat an Sie: verhelfen Sie wohnungslosen und bedürftigen Menschen im März zu einem warmen Essen und zu warmer Kleidung. Unterstützen Sie die Aktivitäten der vorbildhaften, bewährten und aus Spendenmitteln finanzierten Initiative... weiter...

Der Vorsteher der Bezirksverordnetenversamlung (BVV):

Demokratieverständnis des Senats gegenüber den Bezirken

Als Anfang der Neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts die Verwaltungsreform in Berlin in Angriff genommen wurde, war viel von dezentraler Verantwortung, einer effektiven Kostenleistungsrechnung und Vereinfachung der Verfahren die Rede. Heraus kam schließlich – als politischer Kompromiss - eine Gebietsreform, die vor den Abschluss der Reform der Berliner Verwaltung gezogen wurde. weiter...

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Rabatte bei Coiffeur Renger

Charlottenburg-Wilmersdorf

Das Wort der Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen

Monika Thiemen, Bezirksbürgermeisterin Charlottenburg-Wilmerdorf

Liebe Leserinnen und Leser!
Der März ist für uns in Charlottenburg-Wilmersdorf traditionell der Frauenmonat, denn am 18. März ist der Internationale Tag der Frau. Und wie in jedem Jahr hat unsere Gleichstellungsbeauftragte Christine Rabe auch diesmal wieder ein umfangreiches Programm zusammengestellt, an dem sich viele Einrichtungen und... weiter...

Die Bezirksverordnetenversamlung (BVV) diskutiert:

Tourismusabgabe für Klima und Kultur

Da die finanziellen Möglichkeiten auch für das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf immer enger werden, wird darüber nachgedacht, wie die Einnahmen gesteigert werden könnten. Eine Idee ist, Hotelübernachtungen mit einer Sonderabgabe zu belegen, die letztendlich auch dem Tourismus zugute käme. Allerdings kann ein Bezirksamt solch eine Abgabe nicht erheben. Darüber kann nur der Berliner Senat bzw. das Abgeordnetenhaus von Berlin entscheiden.
Stellungnahme der einzelnen Fraktionen...

SPD: Der Tourismus ist ein bedeutender weiter...

CDU: Eine „Tourismusabgabe für die Kultur“ weiter...

Bündnis 90/Die Grünen: Berlin ist die Hauptstadt weiter...

FDP: Die "grüne" Idee einer City-Tax nach dem weiter...

Die Linke: Klima ist die Gesamtheit aller weiter...

Tempelhof-Schöneberg

Das Wort des Bezirksbürgermeisters Ekkehard Band

Ekkehard Band, Bezirksbürgermeister Tempelhof-Schöneberg

Liebe Leserinnen und Leser,
das Jahr 2010 ist mittlerweile drei Monate jung. Als Bezirksbürgermeister werde ich an die positiven Entwicklungen des letzten Jahres im Bezirk anknüpfen und unter den gegebenen Bedingungen neue Impulse setzen. Lassen Sie mich auf einen Bereich meiner Arbeit eingehen, der mir neben der Aufgabe als... weiter...