Nach einem Unfall im Ausland ist das Polizeiprotokoll wichtig, aber nicht allein ausschlaggebend. Um seine Schadenersatzansprüche durchzusetzen, muss man die richtigen juristischen Wege kennen. Foto: Antonia Zweigler/be.p
Wer im EU-Ausland, in der Schweiz, in Norwegen und in Island Opfer eines Autounfalls wurde, kann seine Ansprüche neuerdings auch in Deutschland einklagen. Das geht aus einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH C-463/06) hervor. Allerdings gilt nach wie vor gilt das Recht des Landes, in dem der Unfall geschehen ist. Das heißt, vor dem deutschen Gericht muss auf der Basis der Rechtsprechung des Staates verhandelt werden, in dem der Autofahrer geschädigt wurde. Das setzt allerdings Kenntnisse voraus, die deutsche Juristen oft nicht haben können. Die Klage muss zunächst dem ausländischen Versicherer zugestellt werden. Optional kann sie auch dem Regulierungsbeauftragten - also dem Vertreter der ausländischen Versicherung in Deutschland - zugestellt werden. Die Adresse des Beauftragten erfährt man über den Zentralruf der Autoversicherer unter der Telefonnummer 0180-25026 für sechs Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz der Telekom oder unter www.zentralruf.de im Internet. Sollte es zu keiner Einigung kommen, kann laut EuGH die Angelegenheit nun vor einem deutschen Gericht verhandelt werden.
Wer eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung hat, sollte deshalb einen anderen Weg gehen: Sein Anwalt macht die Schadenersatzansprüche in Deutschland gegenüber dem Regulierungsbeauftragten geltend. Dieser hat drei Monate Zeit, angemessen zu reagieren. Lässt er die Frist verstreichen, kann die „nationale Entschädigungsstelle“ eingeschaltet werden. Das ist der Verein Verkehrsopferhilfe, telefonisch erreichbar unter 030-20205858. Die Verkehrsopferhilfe beauftragt dann nach Ablauf einer weiteren gesetzlichen Frist von zwei Monaten einen deutschen Versicherer mit der Schadensregulierung. Selbstverständlich bleibt auch die Möglichkeit, einen spezialisierten ortsansässigen Anwalt im Reiseland zu engagieren. Die Verkehrsrechtsschutzversicherung übernimmt in der Regel dessen Kosten sowie innerhalb bestimmter Grenzen auch die des deutschen Anwalts, der mit seinem ausländischen Kollegen korrespondiert.
Einige Versicherer bieten mit dem so genannten Auslands-Schadenschutz die einfachste Variante: Die eigene Versicherung übernimmt die Verpflichtungen des ausländischen Unfallgegners, als wäre er bei ihr versichert.
Uwe Strachovsky
Viele Menschen haben sie noch nie in der Hand gehabt - die 500-Euro-Banknote. Dabei entfällt mit 210 Mrd € ein Drittel des gesamten Euro-Banknotenumlaufs von 628 Mrd € (Angaben der Deutschen Bundesbank, Jahresende 2006) auf diesen einen Schein. weiter...
Alle Jahre wieder machen sich rund vier Millionen Deutsche auf in den Wintersport. Für viele endet das Pistenvergnügen beim Unfallarzt. Die gesundheitlichen Folgen eines Skiunfalls sind oft noch zu spüren, wenn der Schnee längst der grünen Wiese gewichen ist. weiter...
Mangelnde Hygiene, falsche Medikamente, Fehler bei der OP. Selbst im Krankenhaus passieren hin und wieder Fehler – manche von ihnen mit tragischem Ausgang. Eine aktuelle Studie zeigt: Jeder dritte Arzt macht einmal im Monat einen Behandlungsfehler. weiter...
Bis vor kurzem konnte man an der Tanksäule nur Benzin und Diesel verwechseln. Aber seitdem das Rohr der Diesel-Pistole dicker ist und somit nicht mehr in den Benzin-Tankstutzen passt, kann es höchstens dem Diesel-Fahrer passieren, dass er Benzin nachtankt. weiter...
„Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“ - nach diesem Motto scheinen viele Menschen in Deutschland mit ihrer finanziellen Situation im Alter umzugehen. Diesen Eindruck erweckt eine Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach. weiter...
Anlässlich der Wirtschaftskrise werden häufig ältere Arbeitnehmer gekündigt. Denen fällt es oft schwer, kurz vor dem Eintritt in den Ruhestand noch einen neuen Job zu erhalten. weiter...
Ein unangenehmes Gefühl überfällt einen, wenn man an der Kasse steht und feststellt, dass man nicht zahlen kann. weiter...
Auch wenn auf Landstraßen 80 km/h gestattet sind - in waldreichen Gegenden ist es sinnvoll, langsamer zu fahren. Laut Verkehrsexperten gilt das generell und besonders im Herbst und Frühjahr. Brünftige Tiere verlieren jede Scheu vor Straßenlärm. weiter...
Der Igel ist zur Zeit häufiger Gast in unseren Gärten. Doch welcher Igel braucht wirklich unsere Hilfe? Der Tierschutzverein für Berlin rät: Wenn Sie im Herbst einen untergewichtigen Igel finden, belassen Sie das Tier zunächst in der Natur. weiter...
Besonders wenn es dämmert, am frühen Abend oder Morgen, müssen Autofahrer in Waldstücken damit rechnen, dass Tiere eine durchführende Straße queren. Deshalb auf jeden Fall langsam fahren, die Straßenränder im Auge behalten und bremsbereit sein. weiter...
Anders als von den meisten Menschen vermutet, ist der Valentinstag am 14. Februar nicht etwa eine Erfindung der Blumenverkäufer. Der Tag, an dem die Liebenden sich und ihre Gefühle feiern und zum Ausdruck bringen, hat seinen Namen vom... weiter...
Als 1920 durch das Groß-Berlin-Gesetz sieben Städte sowie Dutzende von Landgemeinden und Gutsbezirken mit der Stadt Berlin zu einer neuen Verwaltungseinheit zusammengefasst wurden, befürchteten viele der betroffenen Gemeinden einen Verlust ihrer kommunalen Identität und Selbstbestimmung. weiter...
Am 2. Dezember 2011 entschied sich die Jury eines Wettbewerbs zur Neugestaltung des Olivaer Platzes für den Entwurf des Dresdener Landschaftsarchitekturbüros Rehwaldt. Große Rasenflächen, ...
Stellungnahme der einzelnen Fraktionen...
CDU: Der Olivaer Platz als einer der zentralen... weiter...
SPD: Der Olivaer Platz ist die letzte... weiter...
Bündnis 90/Die Grünen: Der Wettbewerb zur... weiter...
Piratenpartei: Als die Preisträgerentwürfe zur... weiter...
Die Linke: Es ist wichtig, dass die nun... weiter...