Ob Schalt- oder Automatikgetriebe: Moderne Pkw sind für einen niedertourigen Fahrstil optimiert. Foto: dena
Wie viel oder wie wenig Kraftstoff ein Auto verbraucht, hängt auch davon ab, wie es gefahren wird. Je höher die Umdrehung des Motors, desto höher ist auch der Spritverbrauch. Und umgekehrt: Je niedertouriger der Wagen gefahren wird, desto geringer ist der Spritverbrauch.
Früher musste ein Motor gelegentlich „richtig auf Touren gebracht werden“, damit er seine volle Leistungsfähigkeit entfalten konnte. Für moderne Fahrzeuge gilt das nicht mehr. Sie sind für einen gleichmäßigen, niedertourigen Lauf ausgelegt.
Wer die folgende Faustregel beachtet, kann seinen Spritverbrauch durchschnittlich um bis zu 10 Prozent senken: Im ersten Gang lediglich anrollen, dann sofort in den zweiten Gang schalten, bei 30 km/h in den dritten, bei 40 km/h in den vierten und bei 50 km/h in den fünften.
Auch Autos mit Automatikgetriebe können niedertourig gefahren werden: Automatikgetriebe schalten früher, wenn wenig Gas gegeben wird. Und wenn die gewünschte Geschwindigkeit erreicht ist, genügt es, ganz kurz den Fuß vom Gas zu nehmen, dann schaltet die Automatik in den nächst höheren Gang.
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