Bei den Verkehrsmitteln hat das Fahrrad den höchsten Spaßfaktor. Foto: Bernd Boscolo / pixelio.de
Jeder zweite Bundesbürger fährt in seiner Freizeit mit dem Rad. Die meisten Radler sind Freizeitfahrer und nutzen das Rad als Wochenend- und Schönwetterfahrzeug. Das bedingt - gerade im Winter - Standzeiten, die am Rad nicht spurlos vorübergehen. Hier sind es vor allem sicherheitsrelevante Bauteile, die einer Alterung unterliegen. Wichtig sind erst einmal die Bremsen. Rücktrittbremsen dürfen geölt werden, Trommelbremsen sollten langsam wieder eingefahren werden. Bei Bremsklötzen muß darauf geachtet werden, ob diese noch richtig packen. Beim Tausch von Klötzen sollte man den Fachmann zu Rate ziehen, damit Klotz, Bremse und Felge gut zusammenpassen.
Eine schlecht funktionierende Bremse kann den Bremsweg bis zum 34fachen verlängern. Ein weiteres Problem vieler Radler sind Schrauben, die sich von selbst lösen. Gerade bei den Befestigungen von Kotflügeln oder Gepäckträgern tritt dieses Problem häufiger auf. Dagegen gibt es ein einfaches Mittel: Die Schrauben werden mit Wachs eingerieben. Dieser einfache Trick verhindert ihren Verlust. Doch auch die Kette freut sich nach der langen Standzeit im Keller über Fett. Gerade hier sollte man aber des Guten nicht zuviel tun: Wer‘s übertreibt, hat das Kettenfett selbst an der Kleidung oder belastet die Umwelt durch Tropfen, die auf den Boden fallen. Ein anderes sicherheitsrelevantes Bauteil ist der Reifen. In punkto Reifen ist es wichtig zu wissen, dass ein „Platter“ nach dem langen Winter nicht unbedingt auf ein Loch zurückzuführen ist. Die Ursache kann einfach die lange Standzeit sein. Also aufpumpen und sehen, was passiert, wobei ein Luftdruck von 3,5 bis 4 Bar als optimal gilt. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, kauft im Fahrradladen eine spezielle Pumpe mit Druckanzeige. Unter www.adfc.de gibt es weitere Tipps.
Was für Autofahrer gilt, ist auch für Radfahrer richtig: Die Fahrweise muss der Witterung angepasst werden. Eine umsichtige und aufmerksame Fahrweise und die Beachtung der Verkehrsregeln sollten für jeden Radfahrer immer selbstverständlich sein und sind schon aus purem Eigenschutz besonders wichtig. Dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, belegen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. So war 2007 bei rund 71 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Radfahrern ein Fehlverhalten des Radlers zumindest mitursächlich. Allein ein Viertel dieser Unfälle - rund 14.000 - ging zum Beispiel auf das Konto falscher Straßenbenutzung durch den Pedalritter. Neben dem richtigen Verhalten im Straßenverkehr muss natürlich auch die Technik stimmen.
Mittlerweile sind E-Räder zum Bindeglied zwischen Fahrrädern ohne Unterstützungsfunktion und Motorrollern oder Autos geworden. Mit leistungsstarken Antrieben verlieren Anstiege ihren Schrecken, man kommt unverschwitzt und schneller ans Ziel. Eines der derzeit nicht nur optisch modernsten E-Räder, das Victoria Eagle (www.victoria-fahrrad.de), scheint mit seinem ausgefallenen, ästhetisch anspruchsvollen Rahmendesign, den kompakten 20“-Laufrädern und einem 250 Watt starken Antrieb seiner Zeit voraus. Zwei Varianten des Kompaktbikes, ein Herrenmodell und eine Unisex-Version mit tiefem Durchstieg, zeichnen sich durch ein besonders agiles Fahrverhalten mit bis zu 25 Stundenkilometern und einer maximalen Reichweite bis zu 100 Kilometern aus.
Falträder sind ideale Begleiter in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Kofferraum eines Autos. Sie verkürzen den Pendlerweg ins Büro oder zur Universität, erweitern den Reiseradius oder machen einfach nur Spaß. Ihren Vorteil spielen sie besonders in Großstädten mit entsprechend hohem Verkehrsaufkommen aus und erweisen sich als clevere Alternative für die letzten Kilometer vom zentrumsfernen Gratisparkplatz oder vom Bahnhof.
Die bei vielen beliebte Ausrede, man könne seine Sachen fürs Büro oder die Uni auf dem Fahrrad nicht sicher transportieren oder man käme verschwitzt am Ziel an, zählt heute nicht mehr. Zum einen helfen moderne Elektroräder, Kraft zu sparen, zum anderen gibt es viele praktische Office-, Freizeit- und Einkaufstaschen, die sich mit einem Klick sicher am Rad befestigen lassen. Viel cleveres Zubehör für jeden Einsatzzweck hat beispielsweise der Hersteller Rixen & Kaul im Angebot. Alle Taschen, Körbe und Boxen werden einfach und sekundenschnell an einen passenden Adapter geklickt (mehr Informationen unter www.klickfix.de ). Das Ganze geschieht ganz ohne umständliche Riemen und Schnallen. Sogar für Räder ohne Gepäckträger gibt es praktische Transportlösungen, etwa Rucksackmodelle, die direkt an der Sattelstütze angeklickt werden können.
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